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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 26.05.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Leonard Ameln

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Martin Korden, Bonn
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Der US-amerikanische Jazzmusiker Miles Davis geboren

  • 09:10 Uhr

    Türkei - Aufruhr nach der Absetzung des Oppositionschefs Özel

    Scharfe Kritik aus Italien an israelischer Regierung

    Irland - Todesfall Sakila befeuert Diskussionen über Gewalt und Rassismus

    Am Mikrofon: Katharina Peetz

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Erstes großes Lehrschreiben von Papst Leo: Worum geht’s in Magnifica Humanitas“?
    Noch ist streng geheim, was in der ersten Enzyklika von Papst Leo XIV. steht. „Magnifica Humanitas“, so ist der Titel dieses ersten Lehrschreibens, das als Grundsatzprogramm dieses Pontifikats zu verstehen ist und in dem es um die „Bewahrung des Menschen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz“ geht. Es wird erwartet, dass im Zentrum des Textes die Friedensethik des Papstes sowie eine Auseinandersetzung mit der Künstlichen Intelligenz stehen. Die Veröffentlichung ist eine Premiere: Erstmals stellt am Pfingstmontag der Papst persönlich eine Enzyklika vor.

    Mensch und KI: Was der Papst zu Künstlicher Intelligenz zu sagen hat
    Zentrales Thema der Enzyklika dürfte die Künstliche Intelligenz sein. Welches Bild von Mensch und Technik vermittelt Papst Leo in dem Text? Welche Empfehlungen gibt er zum Umgang mit KI? Und sind universale Empfehlungen zum Umgang mit der Technologie überhaupt möglich in Zeiten, in denen die KI jeden Tag mehr kann? Dazu ein Live-Gespräch mit der Theologin Anna Puzio von der Universität Bern. Sie forscht zu Technikphilosophie und hat das „Netzwerk Theologie und KI“ mitgegründet.

    Am Mikrofon: Luisa Meyer

  • 10:08 Uhr

    Eine Sache des Vertrauens:
    Das Arzt-Patienten-Verhältnis

    Gast:
    Prof. Dr. Anja Mehnert-Theuerkauf, Professorin für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie mit Schwerpunkt Psychoonkologie und Verhaltenstherapie am Universitätsklinikum Leipzig
    Am Mikrofon: Christina Sartori

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Es kann eine komplizierte Beziehung sein: das Verhältnis zwischen einem kranken Menschen und dem Arzt oder der Ärztin. Ist er oder sie richtig für mich, kompetent, in der Lage, die nötigen Entscheidungen zu treffen, mich gut zu beraten? Das Krankheitsbild so zu erklären, dass ich als Laie es verstehe und die Behandlung akzeptiere? Und umgekehrt: Bin ich als Arzt oder Ärztin in der Lage, auf die Sorgen und Ängste meiner Patienten einzugehen? Habe ich die Zeit und das Wissen, um zu tun, was nötig ist? Und wie vermittle ich schlechte Nachrichten? Heute wollen wir uns in der Sprechstunde damit beschäftigen, wie das Arzt-Patienten-Verhältnis gelingt, wie man sich vorbereiten kann auf wichtige Gespräche, welche Fragen man sich schon überlegen sollte und welche Voraussetzungen für ein gutes Miteinander gegeben sein müssen.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    u.a.
    Anne Weber: „Jumping Mouse. Essays und Reden“
    (Verlag Matthes & Seitz)
    Ein Beitrag von Nico Bleutge

    Am Mikrofon: Sigrid Brinkmann

  • 16:35 Uhr

    Spinat im Auge:
    Photosynthese bei Tieren

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 26. Mai 2026:
    Sally Ride, die Astrophysikerin-Astronautin

    Am Mikrofon: Britta Fecke

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Verlorene Freiheit
    Afghaninnen unter der Taliban-Herrschaft
    Von Vanessa Schlesier
    Regie, Musik und Ton: Dörte Fiedler
    Redaktion: Lisa Steck
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: 43:49

    Zahra studiert, macht Kampfsport und finanziert ihre Familie mit. Dann ergreifen die Taliban die Macht. Von dem, was einmal ihr Leben war, ist heute nichts mehr übrig. Ein Feature über den Kampf afghanischer Frauen, nicht zu verschwinden.

    Dreieinhalb Jahre nach der Machtübernahme der Taliban trifft die Autorin in Kabul auf Zahra, ihre Schwester Dr. Zainab und deren Freundin Fatima. Als Hebammen arbeiten sie im armen Bergviertel Schindawol, besuchen schwangere Frauen in engen Gassen, sprechen über Hygiene, Stillen und Krankheit - und schaffen damit einen seltenen Schutzraum für Frauen. Doch der Freiraum ist brüchig. Neun Monate später ist das Programm eingestellt, die Ausbildung verboten, die Straßen noch unsicherer. Das Feature erzählt nah an seinen Protagonistinnen vom Leben unter den Taliban: von familiärem Druck, von verlorener Unabhängigkeit, von Angst - und von Frauen, die trotzdem weiterlernen, weiterdenken und weiterkämpfen, um sich selbst nicht zu verlieren.

    Zu ihrem Schutz haben wir die Namen aller Frauen, die im Stück vorkommen, geändert.

    Vanessa Schlesier ist Reporterin und Dokumentarfilmerin. Sie arbeitet für ARD, ARTE, ZDF, Deutsche Welle und PBS FRONTLINE und berichtet in ihren Filmen über Konflikte, politische Umbrüche und gesellschaftliche Machtverhältnisse. Zu ihren Arbeiten zählen ‚Land ohne Frauen‘(NZZ Format, 2025), Mission Kabul-Luftbrücke (RBB, 2022) über die Evakuierungen von Ortskräften aus Afghanistan und nominiert für den Grimme-Preis 2023, sowie drei PBS-FRONTLINE-Filme über die extreme Rechte und die AfD in Deutschland. Für den ZDF-Film Saubere Autos, schmutzige Batterien - Kobaltabbau im Kongo erhielt sie 2021 den Ernst-Schneider-Preis.

  • 20:05 Uhr

    Kleider machen Leute
    Von Gottfried Keller
    Bearbeitung: Werner Buhss
    Komposition: Wolfram "Boddi" Bodag, Andreas Kaufmann
    Dramaturgie: Peter Brasch
    Technische Realisierung: Heiderose Reichelt
    Regie: Peter Brasch
    Rundfunk der DDR 1989
    Länge: 45‘34

    Der arme Schneider Wenzel Strapinski wird aufgrund seiner stattlichen Erscheinung und seiner vornehmen Kleidung für einen Grafen gehalten. Während eines Festes enttarnen ihn die Schneider des Nachbarortes.

    Eigentlich ist er nicht mal Schneider, sondern „nur“ Geselle. Trotzdem wird der arme Wenzel Strapinski bei der Ankunft in einem kleinen Schweizer Ort für adelig gehalten, weil er höchst elegant gekleidet ist. Die Aufmerksamkeit, die man ihm schenkt, reißt ihn mit. Und so führt die Täuschung zu weiteren Missverständnissen, durch die Strapinski in den Augen der Bevölkerung zu einem angesehenen Mann wird. Auch die Liebe lässt nicht lange auf sich warten: Nettchen - Tochter aus gutem Hause - verliebt sich in ihn. Als jedoch die wahre Herkunft des jungen Schneidergesellen ans Licht kommt, zerbricht der kurze Traum vom Glück.
    Ein Hörspiel über die Oberflächlichkeit gesellschaftlicher Wahrnehmung und die Bedeutung von Äußerlichkeiten für den sozialen Status.

    Gottfried Keller (1819-1890) war ein Schweizer Schriftsteller des Bürgerlichen Realismus, Politiker und Maler. Seine Werke, besonders bekannt der Roman „Der grüne Heinrich“ (1855), sind Weltliteratur.

  • 21:05 Uhr

    Geballte Kreativität
    Composers Collective Cologne - Amsterdam Edition

    Rebekka Salomea, Gesang
    Fuensanta, Gesang, Bass, Komposition
    Heidi Bayer, Trompete, Komposition
    Fabian Dudek, Altsaxofon, Flöte, Komposition
    Kira Linn, Baritonsaxofon, Bassklarinette, Komposition
    Teis Semey, E-Gitarre, Komposition
    Chaerin Im, Klavier, Synthesizer
    Felix Hauptmann, E-Piano, Synthesizer
    Alessandro Fongaro, Kontrabass, E-Bass, Komposition
    Leif Berger, Schlagzeug
    Sun-Mi Hong, Schlagzeug

    Aufnahme vom 22.11.2025 aus dem „Stadtgarten“, Köln
    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Musikalisches Gipfeltreffen von elf Spitzenkräften der Szenen improvisierter und aktueller Musik in Köln und Amsterdam.

    Das Composers Collective Cologne präsentiert sechs Kompositionen seiner Mitglieder, die die stilistische Bandbreite ihrer Arbeitsweisen widerspiegeln: Die Musik ist mal abstrakt, mal songorientiert und es gibt lyrische Momente und Passagen von höchster Energie. Die Initiatoren des Composers Collective Cologne sind die beiden Musiker Fabian Dudek und Felix Hauptmann, gemeinsam mit Esther Weickel. Sie ist die Projektleiterin von NICA artist development, einem Programm zur Förderung herausragender, junger Musikerinnen und Musiker aus NRW, die in den Bereichen Jazz und aktueller Musik arbeiten. Angesiedelt ist NICA am Kölner Club „Stadtgarten“, wo auch die Workshop-Phasen des Composers Collective Cologne stattfinden. Nach einer ersten Ausgabe im Jahr 2024, bei der ausschließlich die Kölner Szene vertreten war, ging es beim neuen Projekt darum, den Austausch mit der ebenfalls sehr dynamischen Amsterdamer Szene zu suchen.

  • 22:05 Uhr

    Unaussprechlich?
    Vom Versuchen und Versagen, Musik mit Worten zu greifen.
    Von Leonie Reineke

    Wie beim Übersetzen einer Sprache bleibt ein unübertragbarer Rest - vielleicht genau das, worin der Zauber von Musik besteht.

    Musik ist unaussprechlich - unaussprechlich schön, berührend, erschütternd. Ihre Substanz zu beschreiben, ist keine leichte Aufgabe. Selbst Theodor W. Adorno, selbst fast nie um Worte verlegen, gestand ein, dass Musik manchmal die Grenze des Unbeschreiblichen überschreite. Wie nun gehen wir mit unserer Sprachlosigkeit gegenüber der klingenden Kunstform um, wenn wir einmal unser Lieblingsstück, unseren Geschmack oder eine schöne Stelle beschreiben wollen? Gibt es möglicherweise eine eigene Sprechform, die wir z.B. im Alltag verwenden? Metaphern, Assoziationen, musiktheoretisches Fachvokabular - all das kann helfen, unsere Eindrücke von einem Musikstück in Worte zu fassen.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht