Mittwoch, 18. Mai 2022

Programm: Vor- und RückschauSamstag, 25.11.2017

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  • 00:05 Uhr

    Science Fiction
    Ein Experiment des Doktor E. über die Bewohnbarkeit der Hölle
    Von Hermann Ebeling
    Regie: Andreas Weber-Schäfer
    Mit Joachim Ansorge, Kornelia Boje, Ulrich von Dobschütz, Jochen Nix, Peter Rühring, Toni Dameris, Henning Köhler, Karin Schroeder, Aart Veder, Renate Clair, Walter Prüssing, Jan-Geerd Buss und Uwe-Karsten Koch
    Produktion: SDR 1976
    Länge: ca. 54‘

    Wenn die Erde unbewohnbar geworden ist, gäbe es theoretisch verschiedene Ausweichmöglichkeiten, z.B. riesige Weltraumstationen im All oder das Terraforming auf anderen Planeten. Dieses Hörspiel entwickelt ein alternatives Szenario. Nachdem Wasser und Luft durch Überbevölkerung und Umweltverschmutzung vergiftet sind, wird die Bevölkerung einer ganzen Stadt für ein Jahr in ein gigantisches unterirdisches Hallensystem gepfercht. Bis die Außenluft wieder atembar ist, muss ein Teil sein Leben unter menschenunwürdigen Bedingungen fristen, damit einem anderen Teil zeitweilig annehmbare Lebensbedingungen gewährt werden können. Um zu verhindern, dass sich die Menschen dort gegenseitig totbeißen wie die Ratten, beruhigt man sie mit der Bunkerpille, einer Schlafdroge. Allerdings gerät das ausbalancierte neue Lebensprinzip durch den Ausbruchversuch eines Paares in Gefahr.

  • 01:05 Uhr

    Neuvorstellungen von Rock bis Pop, Indie, Electronic
    Schwerpunkt: 1967 veröffentlichten die Beach Boys ihre Alben "Smiley Smile" und "Wild Honey"
    Am Mikrofon: Günther Janssen

  • 06:05 Uhr

    Marge oder Mensch: Darf Siemens trotz Rekordgewinn Personal abbauen?

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr  Morgenandacht

    Pater Eberhard von Gemmingen, München

    07:15 Uhr  Interview

    Minderheitsregierung - Interview mit Joachim Wieland, StaatsrechtlerDeutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer

    08:50 Uhr  Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

    Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

  • 09:05 Uhr

    Vor 50 Jahren: Der Theaterleiter Heinz Hilpert gestorben

  • 09:10 Uhr

    Was ist faul im Staat? - Nachgefragt in den AfD-Hochburgen Mannheim und Pforzheim

    Am Mikrofon: Ulrich Gineiger

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Der Pianist Markus Becker

    Ob Haydn oder Reger, solo, Kammermusik oder Jazz - der Pianist Markus Becker überrascht das Publikum immer wieder gern. Mittelpunkt seines Wirkens ist Hannover: Hier hat der 1963 geborene Markus Becker prägende Erfahrungen im Knabenchor gesammelt, hier hat er studiert bei Karl-Heinz Kämmerling, hier lehrt er selbst seit 1993 - Kammermusik. Er liebt den musikalischen Austausch mit Kollegen wie Albrecht Mayer oder Sharon Kam, und er liebt es, als Professor den Studierenden zu vermitteln, was es bedeutet, nicht nur die eigene Individualität zu entdecken, sondern sich darüber hinaus gemeinsam um eine schlüssige Interpretation zu bemühen. Seine Diskografie umfasst zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen, darunter die Gesamteinspielung des Klavierwerks von Max Reger. Ein Kritiker schrieb, diese sei „eine der seltenen wahrhaft großen Leistungen deutscher Pianistik der letzten 50 Jahre“.

  • 11:05 Uhr

    Der andere Schweden-Krimi - Kampf gegen Gewalt in Malmö
    Mit Reportagen von Victoria Reith

    Die Kriminalitätsrate steigt. Die Polizeikräfte werden verstärkt. Aber die Mordrate in der schwedischen Stadt Malmö bleibt hoch. Der Polizei mangelt es an Effektivität. Zuletzt schreckten die Schilderungen der Autorin Hanne Kjöller auf, die einen schonungslosen Blick hinter die Kulissen des schwedischen Sicherheitsapparates geworfen hat. Aber da ist auch die andere Seite: Behörden, Bürger und Medien wollen dem Ansehensverlust von Schwedens drittgrößter Stadt etwas entgegensetzen.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Nach dem Ende von Jamaika - Grünen-Bundesdelegiertenkonferenz in Berlin

    Lindner gibt Vorsitz NRW-FDP ab

    Ägypten nach dem Terrorangriff auf Moschee im Sinai - Luftwaffe bombardiert "Terroristen-Verstecke"

    Dazu: Interview mit Asiem El Difraoui, Ägypten-Experte, SWP

    Weiter Proteste gegen Justizreform in Polen

    Kuba - Fidel Castro ein Jahr tot

    Am Mikrofon: Jasper Barenberg

  • 13:10 Uhr

    Noch keine Regierung - Lindners FDP setzt nach Jamaika auf disruptive Politik

    Noch keine Lösung - Der Machtkampf in der CSU zieht sich hin

    Noch ist Frieden nicht in Sicht - Putins Bemühungen um Syrien

    Noch immer uneinsichtig - Ratko Mladic wegen Völkermord verurteilt

    Am Mikrofon: Barbara Roth

  • 13:30 Uhr

    Auslandskorrespondenten berichten

    Politische Lösungen für Syrien: Wo bleibt die Opposition?

    Riskante Partnerschaften in Afrika: Europas Zusammenarbeit mit dem Tschad

    "Mein Vater, der Völkermörder": Die Kinder der argentinischen Militärdiktatur

    Hilfloses Venezuela: Malariaepidemie als Symptom der Wirtschaftskrise

    Am Mikrofon: Andreas Noll

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Förderschulen statt gemeinsamer Unterricht
    Deutschland tritt bei der Inklusion auf die Bremse

    'Campus & Karriere' fragt: Gibt die Bildungspolitik bei der Inklusion zu früh auf? Wie sinnvoll ist es, beide Systeme parallel zu betreiben? Wie kann die Versorgung mit Sonderpädagogen und Schulbegleitern verbessert werden, wenn Förderschulen erhalten bleiben? Und: muss sich die Lehrerausbildung grundsätzlich verändern, damit auch allgemeinbildende Lehrer inklusiv unterrichten können?

    Gesprächsgäste:
    Franziska Müller-Rech, schulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im NRW-Landtag
    Astrid Hannemann, Leiterin der Geschwister-Prenski-Gemeinschaftsschule in Lübeck
    Thomas Binn, Autor des Dokumentarfilms „Ich, Du, Inklusion“
    Am Mikrofon: Manfred Götzke

    Beitrag:
    Grenzen der Inklusion
    Reportage über einen Schüler, der trotz guter Leistungen von der Regel- wieder auf die Förderschule gewechselt ist

    Hörertel.: 00800 - 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de

    Die Inklusion, also der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung, wurde in den letzten Jahren in massiv vorangetrieben. Schließlich hat auch Deutschland die UN-Behindertenkonvention ratifiziert. Viele Bundesländer treten jetzt aber auf die Bremse. Die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW will die Förderschulen bis auf weiteres erhalten. Auch die frisch vereidigte Regierung in Niedersachsen will mehr Flexibilität und Wahlmöglichkeiten bei der Inklusion und die Förderschulen in den nächsten vier Jahren weiter betreiben. Die Gründe für dieses Umdenken: Viele Regelschulen klagen, dass sie mit der Inklusion schlicht überfordert sind. Es fehlt an qualifiziertem Personal, den Regellehrern mangelt es an entsprechenden Fortbildungen. Und manche Eltern finden, dass ihr Kind auf einer Förderschule einfach besser aufgehoben ist.

    Statt sich für ein System zu entscheiden, werden nun also beide einstweilen weiter betrieben. Die Folgen: hohe Kosten - und fehlende Sonderpädagogen. Dass Inklusion tatsächlich gelingen kann, zeigen Bundesländer, die schon mehr Erfahrung damit haben: Zum Beispiel Schleswig Holstein, wo bereits vor 25 Jahren mit der gemeinsamen Beschulung begonnen wurde.

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin
     
    „Vom Ein-Mann-Projekt zu einem der größten Independent-Label“ 
    Die Gründung von Mute Records 1978 war eher ein Zufall. Labelgründer Daniel Miller wollte damals eigentlich nur seine eigene Single veröffentlichen. Heute, fast 40 Jahre später, gilt das Independent-Label mit Künstlern wie Depeche Mode und Erasure als eines der erfolgreichsten der britischen Insel.

    „Singen als pazifistische Waffe“ - Mehr Politikerin als Musikerin?
    Stolz, freundlich und unbeugsam ist sie, die Musikerin und Menschenrechtsaktivistin Joan Baez. So protestiert sie gegen Rassentrennung, den Vietnamkrieg oder die Trump-Regierung. Und lässt sich nie von einer bestimmten Partei vereinnahmen: „Sie war keine Einäugige“, sagte Autor Jens Rosteck im Dlf. Seine Biografie über Joan Baez ist gerade unter dem Titel „Porträt einer Unbeugsamen“ erschienen.

    „James Newton Howard - nie gehört?“
    Vermutlich ist das Gegenteil der Fall. Denn Howard hat seit 30 Jahren die Musik für mehr als 120 Filme komponiert. Darunter zahlreiche Blockbuster wie „Pretty Woman", „Auf der Flucht", „Batman Begins", „The Dark Knight" oder „Die Tribute von Panem". Bisher war er acht Mal für einen Oscar nominiert. Aber anders als sein Freund und Kollege Hans Zimmer wartet er noch darauf, die goldene Trophäe auch zu gewinnen. Aktuell tourt er mit Orchester und Chor, Filmausschnitten und Geschichten durch Deutschland.

    Am Mikrofon: Anja Buchmann

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Der französische Autor Timothée de Fombelle und sein Übersetzer Tobias Scheffel im Gespräch mit Tanya Lieske

    Timothée de Fombelle: „Die wundersamen Koffer des Monsieur Perle“
    Aus dem Französischen von Tobias Scheffel und Sabine Grebing
    (Gerstenberg Verlag, Hildesheim)

    Am Mikrofon: Tanya Lieske

  • 16:30 Uhr

    Computer und Kommunikation

    Schwerpunkt:
    Alter Code in neuen Schläuchen
    Über die Wiederverwendbarkeit von Software aus den 1980er-Jahren

    Wrapper und Precompiler
    Auch objektorientierte Programmiersprachen sind nicht zukunftssicher

    Aktuell:
    Die USA wollen die Netzneutralität kippen
    Und selbst die Anbieter von Netzzugängen wundern sich

    KI und Recht
    Die Bedeutung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung

    Das Digitale Logbuch
    Retox

    Info-Update

    Sternzeit 25. November 2017
    Big Fucking PR

    Am Mikrofon: Maximilian Schönherr

  • 17:05 Uhr

    Pragmatismus statt Prinzipien: Besser losregieren statt sich weiter zieren?
    Der Politikwissenschaftler Volker Kronenberg und der Publizist Albrecht von Lucke im Gespräch
    Am Mikrofon: Birgid Becker

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen
    "Vor Sonnenaufgang" - Ewald Palmetshofer überschreibt Gerhart Hauptmann für Basel

    Titan der Klassik - Das Beethoven-Museum in Wien eröffnet in seinem Wohnhaus

    A Tale of two worlds. - Sammlung des MMK im Dialog mit Kunst aus Lateinamerika

    „dis/order“ - Ausstellung in Aachen über politisch engagierte Kunst in Russland

    Bärenknatsch - Ein Kommentar zum Berlinale-Protestbrief der deutschen Regieriege

    Am Mikrofon: Beatrix Novy

  • 18:10 Uhr

    Nach Jamaika-Aus - Merkel lobt GroKo

    Und Jetzt? Grüne beraten bei Parteitag über Kurs

    Wechsel an der NRW-Spitze - FDP-Landesparteitag verabschiedet Lindner

    Nach Anschlag mit mehr als 300 Toten in Ägypten - Armee reagiert mit Luftangriff

    Gewalt gegen Frauen - Macron kündigt Maßnahmen-Paket an

    Kuba - Fidel Castro ein Jahr tot


    Sporttelegramm

    Am Mikrofon: Petra Ensminger

  • 18:40 Uhr

    Riskante Partnerschaft - Europas Zusammenarbeit mit dem Tschad

  • 19:05 Uhr

    Und jetzt? Die grünen Jamaika-Verlierer

  • 20:05 Uhr

    Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2017
    Dokumentation des vom Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig vergebenen Wilhelm Raabe-Literaturpreises 2017
    Lesung und Gespräch mit der Preisträgerin Petra Morsbach

    Zum 13. Mal vergab der Deutschlandfunk gemeinsam mit der Stadt Braunschweig den Wilhelm Raabe-Literaturpreis. Es ist mit 30.000 Euro einer der höchstdotierten Preise im deutschsprachigen Raum und einer der renommiertesten. Er wird vergeben für ein in deutscher Sprache verfasstes erzählerisches Werk, das eine wichtige Etappe in der Entwicklung des jeweiligen Autors darstellt. Das Buch muss im Jahr der Preisvergabe erschienen sein. Der Raabe-Preis selbst geht zurück auf das Jahr 1944, als Ricarda Huch ausgezeichnet wurde. Ein Neuanfang nach zehn Jahren Pause wurde dann im Jahr 2000 gemacht, mit dem Deutschlandfunk, mit neuen Statuten und einem Pool von rund 20 ausgezeichneten Juroren, die rochieren, so dass die jeweils neunköpfige Jury in jedem Jahr auf einigen Positionen verändert ist.
    In diesem Jahr u.a. mit von der Partie:
    Prof. Dr. Gert Biegel, Vorsitzender der Wilhelm-Raabe-Gesellschaft
    Alexander Cammann, ZEIT-Redakteur
    Dr. Anja Hesse, Kulturdezernentin der Stadt Braunschweig
    Dr. Michael Schmitt, Literaturredakteur der Sendung 'Kulturzeit' im 3sat
    Prof. Dr. Renate Stauf, Literaturwissenschaftlerin an der Technischen Universität Braunschweig
    Dr. Hubert Winkels, Literaturredakteur im Deutschlandfunk und Vorsitzender der Jury

    In einem Festakt im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig wurde am 5. November - immer der Sonntag, der dem Todestag Raabes am nächsten liegt - der Raabe-Preis verliehen. Nach Reden des Intendanten/Programmdirektors des Deutschlandfunks und des Oberbürgermeisters der Stadt wurde, immer aufgelockert durch Musik, in diesem Jahr die Jazzband Superfro - eine Laudatio gehalten und der Preisträger bedankte sich mit einer Rede.

    Diesen Festakt übertragen wir in voller Länge und fügen ihm ein Gespräch und eine Lesung des Preisträgers an, die am Abend vorher, in der ,Langen Nacht der Literatur' in Braunschweig stattgefunden hat.

  • 22:05 Uhr

    REVISITED
    Forum neuer Musik 2006

    Klarenz Barlow
    Çoğluotobüsisletmesi

    Hermann Kretzschmar, Klavier
    Irmela Roelcke, Klavier
    Jürgen Kruse, Klavier
    Benjamin Kobler, Klavier

    Aufnahmen vom 17.3.2006 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

    Am Mikrofon: Frank Kämpfer

    Barlows Umgang mit dem musikalischen Material ist spielerisch und experimentell. 1945 in Kalkutta geboren und womöglich britisch-portugiesischer Herkunft, weist er jede Kategorisierung weit von sich. Wiederkehrend sind lediglich Elemente anderer Musikkulturen und die eigentümliche Weise, in der er diese neu komponiert.

    Das Klavier-fokussierte Eröffnungskonzert des Forum neuer Musik 2006 steht exemplarisch dafür. Es bündelte Barlows ,13 Präludien und Fugen', die auf indischen Ragas basieren, die Variationen für Pianisten und Selbstspielklavier und das Stück ,Çoğluotobüsiþletmesi'. Letzteres führt Spieler wie Hörer durch eine vielschichtig verästelte Textur mit mikrointervallischer Tonalität. Inspiriert wurde Barlow dazu durch Musik des Mittleren Ostens, die er auf einer Reise durch Anatolien wahrnahm.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    „Castles Made Of Sand“
    Eine Lange Nacht zum 75. Geburtstag von Jimi Hendrix
    Von Michael Frank
    Regie: Jan Tengeler

    Schon auf der ersten LP der Jimi Hendrix Experience 1967 gab es deutliche Jazz-Anklänge, eine traditionelle 12-taktige Blues-Nummer, Klangexperimente, wie sie damals nur im Studio zu realisieren waren, Hard-Rock und eine zart dahinfließende, ätherische Ballade. Einem Reporter erzählte er damals, ihre Musik sei „wie ein Glas voller Süßigkeiten, alles wild durcheinander. Eine Musik, die sich noch in der Entwicklung befindet, die gerade anfängt - die Musik der Zukunft. Wenn sie schon einen Namen tragen muss, wie wäre es mit ‚Free Feeling’?“ 1969 hatte ihm seine Fantasie dann den Begriff ‚Electric Church Music‘ zugeflüstert - Musik als eine Art Religion. Mit 24 Jahren schrieb er den Song ‚Castles Made Of Sand‘ über die Vergänglichkeit menschlichen Strebens und Fühlens. In dessen Fatalismus offenbarte sich aber auch die Hoffnung auf ein Wunder. Als Jimi Hendrix am 18. September 1970 im Alter von 27 Jahren starb, hatte er Hunderte Konzerte gegeben, drei Studioalben, ein paar Singles und eine Liveplatte veröffentlicht. In dieser ‚Langen Nacht‘ werden die verschiedenen Seiten dieses Ausnahmemusikers hörbar: sein abenteuerlicher Umgang mit den Klangmöglichkeiten einer elektrisch verstärkten Gitarre, die Fantasie beim Erfinden von Klanggemälden im Studio, seine Individualität als Sänger und seine Sensibilität als Komponist und Textdichter. Jimi Hendrix wurde vor 75 Jahren, am 27. November 1942, in Seattle geboren.