Montag, 06. Dezember 2021

Programm: Vor- und RückschauSamstag, 28.12.2019

  • Mon
    Tue
    Wed
    Thu
    Fri
    Sat
    Sun
  • 00:05 Uhr

    Es geschah in Berlin (499): Jugendliche Einbrecher
    Von Werner Brink
    Mit Kurt Waitzmann, Hermann Wagner u.a.
    Produktion: RIAS 1972
    Länge: 28'39

    Bei einem Kaufhausdiebstahl sind größere Mengen Zigaretten erbeutet worden. Da die Täter kein Fluchtauto benutzten, sind sie wohl in der näheren Umgebung zu suchen. Kommissar Frank und sein Kollege haben auch schon einen Verdächtigen festgenommen, den 18-jährigen Tom Schulkamp. Der wiederum zeigt beim Verhör mit allen Fingern auf einen gewissen Knille. Dessen richtigen Namen kennt er nicht, weiß aber, dass er häufig im Lokal Klubbe anzutreffen ist, einem Jugendtreff. Also machen die Kriminalbeamten erst einmal einen Kneipenbesuch. Der Wirt hält besonders die Brüder Schröber für auffällig, Manfred und den 19-jährigen Knut, genannt Fred und Knille. Ihre Eltern sind beide vorbestraft: der Vater, Nachtportier in einer Absteige, wegen Straßenraubs und die Mutter, Hauswartin, wegen Kaufhausdiebstahls. Trotz seiner Vorbehalte gegen pauschale Vorverurteilungen erwirkt der Kommissar für die Wohnung der Schröbers einen Durchsuchungsbeschluss.

  • 01:05 Uhr

    Rock
    Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
    Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichte die britische progressive Rock-Band King Crimson ihr Album ,In The Court Of The Crimson King'
    Am Mikrofon: Günther Janssen

  • 06:05 Uhr

    Europa und mehr - Außenpolitik 2020

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr  Morgenandacht

    Heidrun Dörken, Frankfurt am Main
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr  Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

    Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

  • 09:05 Uhr

    Vor 150 Jahren: William Finley Semple erhält das Patent für seinen Kaugummi

  • 09:10 Uhr

    Berlin doesn’t love you - Glückssucher aus aller Welt in der Hauptstadt

    Am Mikrofon: Thomas Franke

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Die Autorin Cornelia Funke

    „Lesen macht tausend Türen im Kopf und im Herzen auf“, davon ist Cornelia Funke überzeugt, und sie hat schon ein ganzes Buchregal voll von solch beflügelndem Lesestoff erschaffen. Die 61-jährige Bestsellerautorin hat für junge Leute so legendäre Buchserien geschrieben wie ,Die Gespensterjäger’, ,Die Wilden Hühner’ und die ,Tintenwelt’ -Trilogie. Hinzu kommen über 50 Einzeltitel. Funkes Bücher wurden in über 50 Sprachen übersetzt, einige Werke verfilmt. Gebürtig aus Nordrhein-Westfalen, arbeitete Cornelia Funke nach ihrer Ausbildung als Sozialpädagogin in Hamburg. Parallel studierte sie Buchillustration. 1986 schrieb sie ihr erstes Kinderbuch. Den internationalen Durchbruch brachte 2002 das Buch ,Herr der Diebe’.
    2005 zog Cornelia Funke mit ihrer Familie nach Los Angeles. Heute lebt sie auf einer Farm in Malibu.

  • 11:05 Uhr

    Allein auf der Insel - Großbritannien und die Einsamkeit
    Von Marten Hahn

    Immer mehr Menschen in Europa fühlen sich allein. Eine „Epidemie im Verborgenen“, nennen Spezialisten das Phänomen. Auch in Großbritannien ist Einsamkeit zum Problem geworden. Fast ein Fünftel aller Briten - neun Millionen Menschen - sind betroffen, nicht nur ältere Bürger, sondern Menschen aus allen Teilen der britischen Gesellschaft. In den Städten und auf dem Land. Die Regierung in London hat das Alleinsein mittlerweile als Gesundheitsrisiko anerkannt und will das Problem politisch angehen. Seit 2018 gibt es ein Ministerium für Einsamkeit.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Tote bei schwerer Explosion in Mogadischu

    Haftars Truppen nach eigenen Angaben weit auf Tripolis vorgerückt

    Tempo-Limit weiter in der Debatte

    Chaos Computer Club zu Staats-Trojaner

    Erdogans neues Prestige-Objekt: E-Auto Made by Turkey

    Widerstand der Arbeitnehmer gegen Einschränkung ihrer Rechte in Japan

    Russland, Ukraine und das Gas

    Sport

    Am Mikrofon: Stefan Heinlein

  • 13:10 Uhr

    Qualität und Aufmerksamkeit - Medienlandschaft 2020

    Europa und mehr - Außenpolitik 2020

    Stabilität und Krisensymptome - Innenpolitik 2020

    Gute Vorsätze, aber... - Sportpolitik 2020

    Am Mikrofon: Ursula Welter

  • 13:30 Uhr

    Auslandskorrespondenten berichten

    Politischer Jahresrückblick - Israel in der Dauerkrise

    Das "Neue Normal". Kalifornien lebt mit Bränden und Blackouts

    Gegen den Wexit - Nach Wahlsieg muss Trudeau Kanada wieder einen

    Notfallplan 2020 - Neue Führung Argentiniens vor großen Herausforderungen

    Jahr der Massenproteste - Ein Polizei-Kommandeur aus Hongkong packt aus

    Am Mikrofon: Andreas Noll

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Blick ins neue Jahr - Bildungspolitische Herausforderungen 2020
    Ob Digitalpakt, Lehrermangel oder Streitigkeiten rund um den Bildungsföderalismus, so manche Herausforderung wird auch im neuen Jahr wieder Thema sein, die bildungspolitischen Hausaufgaben sind eben längst noch nicht alle gemacht.
    Wie sehen das Expertinnen und Experten aus dem Bildungsbereich? Wo liegen die bildungspolitischen Herausforderungen im kommenden Jahr?
    Darum geht es in der letzten Samstagsausgabe von Campus & Karriere in diesem Jahr.

    Interviewpartner:
    Yvonne Gebauer, Schulministerin NRW,
    Usamah Hammoud, Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz
    Richard Heinen, Leiter der Arbeitsgruppe Schule an der Universität Duisburg-Essen,
    Andreas Schleicher, OECD-Bildungsdirektor
    Marlies Tepe, Vorsitzende der GEW.
    Am Mikrofon: Petra Ensminger

    Eine Sendung ohne Hörerbeteiligung

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

    Corso-Skop: Pop und Politik - Das Musikjahr zurück- und vorgespult

    Religiöser Rap, umweltbewusster Pop, Experimente mit künstlicher Intelligenz und klingende Körperpolitik: Corso-Musikkritiker Jenni Zylka und Jens Balzer kommentieren die wichtigsten Ereignisse des abgelaufenen Pop-Jahrs und werfen einen Blick auf Typen und Trends 2020.

    Am Mikrofon: Bernd Lechler

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Dita Zipfel und Matteo Dineen: „Monsta“
    (Tulipan Verlag, München)
    Thomas Pelzer mit seinem Bilderbuchkino im Gespräch mit Jan Drees

    Am Mikrofon: Jan Drees

  • 16:30 Uhr

    36. Chaos Communication Congress in Leipzig

  • 17:05 Uhr

    Die Macht der Zuversicht - Hilft Optimismus?
    Der Erziehungswissenschaftler und Buchautor Jens Weidner und der Autor Matthias Nöllke im Gespräch
    Am Mikrofon: Karin Fischer

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen
    Gebogene Möbel - Die große Thonet-Ausstellung in Wien

    Bauhaus, Klima, urbane Dichte - Jahresrückblick Architektur

    Pseudointellektuelles Gewäsch? Eine Studie zu den Titeln von Kunstwerken

    Stühlerücken in Tel Aviv - Die Intendant*innen an wichtigen Theatern wechseln

    Am Mikrofon: Anja Reinhardt

  • 18:40 Uhr

    Faszinierende und bedrohte Landschaft - Der Rio Grande in New Mexico

  • 19:10 Uhr

    Skispringen - Auftakt zur Vierschanzentournee
    Skispringen - Analysegespräch zum Auftakt der neuen Vierschanzentournee

    Ski Nordisch - Tour de Ski
    Ski alpin - Weltcup in Lienz: Riesenslalom der Damen

    Fußball - Martina Voss-Tecklenburg nach ihrem ersten Jahr als Bundestrainerin
    Fußball - Von Grindel zu Keller - Neuanfang 3.0 beim DFB

    Sportpolitik - Athleten, Trainer und die Rente - Sportförderung 2019

    Handball - WM in Deutschland: das Sport-TV-Ereignis des Jahres nachhaltig?

    Die Finals - sind Multisportevent die Lösung für die Zukunft?

    Leichtathletik - Zwischenstopp Doha: die deutsche Leichtathletik vor Olympia

    Doping - Von Oregon nach Russland: Dopingszene 2019

    Rückblick auf die Sportkonferenz 2019

    Am Mikrofon: Matthias Friebe

  • 20:05 Uhr

    Lesung: Marlene Streeruwitz
    Gesprächspartner: Eva Birkenstock und Holm-Uwe Burgemann
    Moderation: Maike Albath

    Kann man den Krisen der Gegenwart mit Romanen auf die Schliche kommen? Marlene Streeruwitz gelingt es. Die österreichische Schriftstellerin, die Anfang der 90er-Jahre mit Theaterstücken bekannt wurde, nimmt in ihrem umfangreichen Werk immer wieder weibliche Überlebensstrategien in den Blick. ‚Flammenwand‘ heißt ihr jüngster Roman, der im Frühjahr 2018 in Stockholm beginnt und von einer Frau namens Adele handelt. Diese Adele beobachtet eines Tages ihren Geliebten Gustav, wie er das Haus verlässt. Als sie ihm unbemerkt folgt, fällt ihr ein Wort ein, das ihre Lage charakterisiert: „gelackmeiert“. Eine Gratwanderung zwischen zorniger Befreiung und Selbstverlust nimmt ihren Lauf. Seit ihrem Prosa-Debüt von 1996 erfindet Marlene Streeruwitz gealterte Bond-Girls, fragile Lehrerinnen, zähe PR-Expertinnen und kühle Security-Frauen, die sich der Anpassung verweigern, stoisch ihren Alltag durchstehen und die subtilen patriarchalen Machtsysteme aufdecken. Wie dies gelingt, diskutiert Marlene Streeruwitz mit der Kunsthistorikerin und Ethnologin Eva Birkenstock, Leiterin des Kunstvereins Düsseldorf, und Holm-Uwe Burgemann, Gründer und Herausgeber des Kulturprojekts Prä|Position.

  • 22:05 Uhr

    Zwischen Philosophie und Physik
    Der Komponist Michael Quell - in Aufnahmen mit dem Ensemble Aventure
    Am Mikrofon: Yvonne Petitpierre

    Das eigentlich Substanzielle bleibe stets im Verborgenen und steuere zugleich die Welt des „Wahrgenommenen in aller subtilsten Differenziertheit”. Der in Fulda ansässige Komponist Michael Quell, Jahrgang 1960, ist fasziniert vom Abenteuer der Vorstellung. Die Vorstellung (von den Dingen und Verhältnissen) der Welt (und darüber hinaus) hat für ihn ein enormes ästhetisches Potenzial. Kompositorisch bewegt Quell sich bevorzugt in Spannungsfeldern, zwischen starker Strukturiertheit und tiefer Sinnlichkeit. Seine Musik vermittelt zwischen Extremen diverser Phänomene und versucht dabei, das Alltagsbewusstsein zu schärfen. Autorin Yvonne Petitpierre beleuchtet Quells Schaffen und Musikdenken anhand zweier aktueller CDs mit Aufnahmen des Freiburger Ensemble Aventure aus unterschiedlichen Schaffensperioden des Komponisten.

  • 23:05 Uhr

    Sound of the Cities
    Eine Lange Nacht über Provinzialität und Urbanität in der Popmusik
    Von Philipp Krohn und Ole Löding
    Regie: Claudia Mützelfeldt
    (Wdh. v. 6./7.2.2016)

    „Kneipen, Clubs, Theater, Galerien, Kunsthochschulen, Mode, bis hin zu Stripteaseclubs auf St. Pauli“ - das alles habe die Musikszene von Hamburg befruchtet, sagt der Szenekenner Alfred Hilsberg. So ist es auch in vielen anderen Städten der Welt: London, New York, Stockholm, Paris, Wien oder Antwerpen. Die ‚Lange Nacht‘ führt an diese Orte und erforscht den Zusammenhang zwischen Städten, ihrer Subkultur, der Kulturindustrie, ihren Künstlern und ihrer Musiktradition. Der New Yorker Songschreiber John Sebastian erklärt, welche Wirkung die Rootsmusiker auf dem Washington Square Park in Greenwich Village auf junge Rockmusiker hatten. Die Antwerpener Avantgarderocker Stef Kamil Carlens und Rudy Trouvé erzählen von den lebendigen Tagen in der Subkultur Antwerpens in den 80er- und 90er-Jahren. Viele andere bekannte Musiker - von Irma Thomas und Billy Bragg bis zu Wolfgang Niedecken und Bertrand Burgalat - sprechen über den Einfluss von Stadt und Land auf ihre Musik. Doch am Ende stellt sich die Frage: Wenn Mieten immer teurer werden, wenn Rückzugsräume für Künstler schwinden, was bleibt dann noch von den kreativen Anstößen lokaler Szenen für die globale Popmusik?