Dienstag, 16. August 2022

Programm: Vor- und RückschauSamstag, 07.05.2022

  • Mon
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    Sat
    Sun
  • 00:05 Uhr

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

  • 01:05 Uhr

    Zu Gast: Schwessi - die Hamburger Künstlerin Sonja Schwabe
    Liederbestenliste: die Platzierungen im Mai
    Global Sound: neue internationale Singer-Songwriter-Alben
    Original im Ohr: ungewöhnliche Coverversionen
    Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

  • 06:05 Uhr

    Psychische Belastung Jugendlicher - die Gesellschaft muss das Problem ernster nehmen

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:50 Uhr   Interview

    Interview mit Katrin Göring-Eckardt, B90/Grüne, zu Besuch in Rumänien und Moldau

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

    Am Mikrofon: Theo Geers

  • 09:05 Uhr

    Vor 25 Jahren: Stuart Eizenstat legt seinen Bericht über den Verbleib von „Nazi-Raubgold" vor

  • 09:10 Uhr

    Vision Inklusion - wie Teilhabe wirklich gelingen kann
    Am Mikrofon: Stephanie Gebert

    Rampen statt Treppen, Filme mit Untertiteln und betreutes Wohnen - das können nur erste Schritte sein, um eine Gesellschaft inklusiv zu gestalten. Denn für Menschen mit Handicap gibt es in weit mehr Lebensbereichen Hürden, die ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben unmöglich machen. Und das obwohl Inklusion in der Bundesrepublik seit 2009 ein Grundrecht ist. Damit Menschen mit Behinderung zu ihrem Recht kommen, gibt es viele private Initiativen und innovative Projekte. Reporterin Stephanie Gebert stellt im Wochenendjournal einige vor. Sie ist mit rollstuhlfahrenden Kindern in der Skaterhalle unterwegs, klärt, warum Teilhabe schon bei der Unterwäsche anfängt und erfährt, wie ein inklusives Studierendenleben aussieht.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Die Priorin und Musikwissenschaftlerin Emmanuela Kohlhaas

    Direkt um die Ecke des Deutschlandfunk, im Herz-Jesu-Kloster im Stadtteil Raderberg, leben die Kölner Benediktinerinnen. Ihre Priorin ist Emmanuela Kohlhaas - eine Nonne, wie sie so gar nicht im Buche steht. Das Priesterzölibat müsse weg, Top-Down-Gebaren hält sie für gestrig, und ihre mitunter provokanten Einsichten teilt sie öffentlich in Publikationen wie dem gerade erschienenen Buch „Die neue Kunst des Leitens“.
    1961 wurde Emmanuela Kohlhaas geboren. Sie hat Musikwissenschaft, Psychologie und Vergleichende Religionswissenschaften in Bonn studiert, wo sie auch promoviert wurde. Als sie 2010 die Leitung der Kölner Benediktinerinnengemeinde übernahm, absolvierte sie parallel den Masterstudiengang „Beratung in der Arbeitswelt. Coaching, Supervision, Organisationsberatung“ an der FH Frankfurt. Wen wundert’s da noch, dass Emmanuela Kohlhaas in ihrem Plattenschrank nicht nur gregorianische Choräle hegt?

  • 11:05 Uhr

    Am Rande des Kriegsgebiets: Unterwegs in der rumänischen Grenzregion zur Ukraine
    Von Leila Knüppel und Manfred Götzke

    Rumänien teilt sich die längste EU-Außengrenze mit der Ukraine. Mehr als 600 Kilometer lang. Seit dem 24. Februar befindet sich der Norden Rumäniens damit am Rande eines Kriegsgebiets. Für die Kriegsflüchtlinge ist Rumänien neben Polen deshalb auch einer der wichtigsten Anlaufpunkte auf dem Weg aus der Ukraine: Hundertausende verlassen das von Putin überfallene Land über die beiden Grenzübergänge Siret im Nordosten und Sighetu Marmatiei im Nordwesten des Landes. Die Hilfsbereitschaft in der Grenzregion ist enorm, Freiwillige versorgen die Menschen direkt am Grenzübergang, fahren sie in ihren Autos auf ihrem Weg gen Westen nach Ungarn, bieten ihnen Unterkünfte an. Grenzbeamte, die in normalen Zeiten an der Grünen Grenze Menschenhändlern auf der Spur sind, lassen ukrainische Männer trotz der Mobilmachung passieren.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik


    Aktuelle Lage in der Ukraine - UN-Sicherheitsrat stärkt diplomatische Bemühungen

    Vor dem 9. Mai - Diskussion um Ukraine-Krieg und russische Siegesfeiern

    Interview mit Andreas Umland. Analyst am Stockholmer Zentrum für Osteuropastudien

    "Spiegel" - Offenbar pro-russische Hacker-Angriffe auf Behörden und Ministerien

    Landtagswahl in Schleswig-Holstein - Ausgangslage einen Tag vor dem Urnengang

    Vor Wahlen auf den Philippinen - Was bleibt von der Ära Duterte?

    Explosion bei einem Luxushotel in Kuba - Mindestens 22 Todesopfer zu beklagen

    Nach sechs Monaten im All - Astronaut Matthias Maurer wieder in Deutschland

    Sporttelegramm

    Am Mikrofon: Tobias Armbrüster

  • 13:10 Uhr

    Kein Kompromiss möglich - Militärische Ziele in der Ukraine unverändert

    EU-Energieembargo gegen Russland - Ein Anfang ist gemacht

    Der missverstandene Pazifismus - Deutsche Lehren aus der Geschichte

    Am Mikrofon: Bettina Klein

  • 13:30 Uhr

    Mali: Augenzeugen sprechen von russischer Beteiligung an Massaker

    Israelische Offerte: Warum das saudische Königshaus nein sagt

    Kolumbien: Steinkohle-Abbau belastet Mensch und Umwelt

    Hong Kong: Ein ehemaliger Polizist wird neuer Regierungschef

    Am Mikrofon: Susanne El Khafif

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    In „Campus & Karriere“ gehen wir diesen Fragen nach: Wie wichtig ist Digitale Kompetenz? Wie kann die Digitale Kluft geschlossen werden? Was muss und kann Schule leisten und wo liegen Hürden und Blockaden?  

    Gesprächsgäste:
    Gyde Jensen, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion
    Ralph Müller-Eiselt, Direktor Digitalisierung und Gemeinwohl bei der Bertelsmann Stiftung
    Micha Pallesche, Rektor Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule Karlsruhe
    Am Mikrofon: Petra Ensminger

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de

    Dass Digitale Kompetenzen und technisches Wissen in der Arbeitswelt gefragt sind und immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist klar. Doch wird der bildungspolitische Auftrag hierbei ernst genug genommen und die Vermittlung des Stoffs in Schule und Weiterbildung ermöglicht? Studienergebnisse stellen in Frage, ob es hier bildungsgerecht zugeht. Die jüngste GEW-Studie zeigt, dass es zu einer Kluft gekommen ist, was die digitale Ausstattung der Schulen angeht, und dadurch die Chancengleichheit in der Bildung weiter in Schieflage gerät. Die Schulleitungen sehen es als besonders wichtig an, dass im Unterricht mehr auf Digitale Bildung und Mündigkeit gesetzt wird und fordern grundsätzlich eine Überarbeitung des althergebrachten Fächerkanons, das hat eine Befragung für den Cornelsen-Verlag gerade ergeben. Wissen über neue Technologien ist bei Menschen mit niedrigem Bildungsstand aber weniger vorhanden, als bei Menschen mit höherem.

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

    Faszination italienische Popmusik: „Azzuro"
    Auch als Musiker liebt Eric Pfeil die italienische Musik der 60er- und 70er-Jahre. Und diese Leidenschaft für die musica leggera mit all ihrer Gefühligkeit, ihrem Schmalz, aber auch ihrer Leichtigkeit hat er nun in seinem neuen Buch beschrieben. Geschichten zu 100 Songs von Adreano Celentanos „Azzurro“ über Mina und „Se telefonando” bis zu „Self Control” von RAF. Eine Liebeserklärung an die italienische Musik und Lebensart: „Man ist eigentlich immer in der Krise, aber das ist kein Grund nicht im fliederfarbenen Sakko zu tänzeln“, so Pfeil im Dlf

    Warum schaffen es immer mehr Indie-KünstlerInnen in die (UK-)Charts?
    Wet Leg, Father John Misty, Jack White: Diese drei Indie-MusikerInnen standen vorvergangene Woche auf den ersten drei Plätzen der britischen Albumcharts. Und diese eher unbekannten, vermeintlich unabhängigen Bands schaffen es meist nicht auf die vordersten Plätze der Charts. Was bedeutet es, dass die Kleinen plötzlich groß wirken? 

    Verhangen zwischen Gitarren: Vomit Heat zu seinem Album „Second Skin“
    Nils Herzogenrath alias Vomit Heat lebt seit einigen Jahren in Köln, studiert derzeit an der Medienhochschule und hat eine richtig gute zweite Platte produziert. Auf der präsentiert der große, bärtige Mann mit Nasenring Shoegaze, Bedroom Psychedelic, Krautrock und ein kleines bisschen Pop. Die Instrumente spielte er größenteils allein ein, gesanglich bekam er hier und da Unterstützung, etwa von Stella Sommer oder International Music

    Andrea Álvarez und die Frauen in der argentinischen Rockszene
    Die argentinische Rockszene hat ihren Ursprung in der Protestkultur im Widerstand gegen die Militärdiktatur in den 70er- und 80er-Jahren. Bis heute ist die Rock- und Popmusik aus Argentinien in ganz Lateinamerika berühmt. Die meisten bekannten Rockstars sind Männer, aber es gab auch zahlreiche Frauen, die die Rockmusik in dem südamerikanischen Land geprägt haben. Eine von ihnen ist Andrea Álvarez, die berühmteste Schlagzeugerin Argentiniens

    Am Mikrofon: Anja Buchmann

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    DIE BESTEN 7
    Die Deutschlandfunk-Bestenliste im Mai mit dem Juror Michael Schmitt

    Peter Sís: „Nicky & Vera. Ein stiller Held des Holocaust und die Kinder, die er rettete“
    Aus dem Amerikanischen von Brigitte Jakobeit
    (Gerstenberg Verlag, Hildesheim)

    Alea Horst und Mehrdad Zaeri (Illustration): „Manchmal male ich ein Haus für uns. Europas vergessene Kinder“
    (Klett Kinderbuch, Leipzig)

    Jürg Schubiger und Rotraut Susanne Berner (Illustration): „Eines Nachts im Paradies“
    (Peter Hammer Verlag, Wuppetal)

    Chimananda Ngozi Adichie und Nursima Nas (Illustration): „Warum ich Feministin bin“
    Aus dem Englischen von Alexandra Ernst
    (Verlag Sauerländer, Frankfurt am Main)

    Ann Petry: „Harriet Tubman. Fluchthelferin bei der Underground Railroad“
    Aus dem amerikanischen Englisch von Helle Reese
    (Verlag Nagel & Kimche, Grünwald/München)

    Jan Bazuin und Barbara Yelin (Illustration): „Tagebuch eines Zwangsarbeiters“
    Aus dem Niederländischen von Marianne Holberg
    (C.H. Beck Verlag, München)

    Alison McGhee: „Nachrichten von Micah“
    Aus dem Englischen von Birgitt Kollmann
    (Dtv/Reihe Hanser, München)

    Am Mikrofon: Ute Wegmann

    Flucht steht im Mittelpunkt unserer Bücher: Flucht aus den Südstaaten Amerikas und der Sklaverei Mitte des 19. Jahrhunderts, vor den Nazis auf Kindertransporten nach Großbritannien, 1945 aus einem Zwangsarbeiterlager und aus Syrien und Afghanistan auf die Insel Lesbos. Zentral bei allen Geschichten: Die Flucht aus der Fremdbestimmung.

  • 16:30 Uhr

    Computer und Kommunikation

    Behördenrechner:
    Tux hält wieder in deutschen Amtsstuben Einzug

    Arbeitsplatz-Souveränität:
    Datenschutz braucht quell-offene Software

    Offenlegung:
    mClient bringt Mobilitätsdaten schneller auf Open-Data-Plattformen

    Das Digitale Logbuch
    Lockoutpoint

    Info Update

    Sternzeit 7. Mai 2022
    Capella, der doppelte Doppelstern


    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Moderneres Familienrecht - Brauchen wir die Verantwortungsgemeinschaft?
    Die FDP-Bundestagsabgeordnete Katja Adler und Matthias Dantlgraber, Bundesgeschäftsführer des Familienbunds der Katholiken, im Gespräch
    Am Mikrofon: Victoria Eglau

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    Mekka der Uraufführungen - die Wittener Tage für neue Kammermusik

    DOK.fest München: Nawalny, Donbass, Alice Schwarzer und Influencer-Wahnsinn

    Dem 2. Weltkrieg ähnlich: Ausstellung von Life-Fotograf Leonard McCombe in New York

    Kunst und Kind?
    Ines Doleschal, Mitinitiatorin von "kunst+kind berlin", im Gespräch über Mütter im Kunstbetrieb

    Am Mikrofon: Mascha Drost

  • 18:10 Uhr
    18:35 Uhr  
  • 18:40 Uhr

    Schusswaffen als “Party-Outfit”:
    New York kämpft gegen die zunehmende Gewalt

  • 19:10 Uhr

    1. Fußball-Bundesliga, 33. Spieltag
    SC Freiburg - 1. FC Union Berlin
    1899 Hoffenheim - Bayer 04 Leverkusen
    1. FC Köln - VfL Wolfsburg
    SpVgg Greuther Fürth - Borussia Dortmund
    Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

    2. Fußball-Bundesliga, 33. Spieltag
    Hamburger SV- Hannover 96
    FC Ingolstadt 04 - FC Hansa Rostock
    SSV Jahn Regensburg - 1. FC Heidenheim 1846
    FC Schalke 04 - FC St. Pauli

    Fußball - Frauen Bundesliga: Turbine Potsdam - Eintracht Frankfurt
    Fußball: Wie will der DFB Frauen-Fußball besser vermarkten?

    Krieg in der Ukraine: Schachtar Donezk - ein Club auf der Flucht

    Radsport - Giro d´Italia (06.-29.05.22)

    Moderner Fünfkampf - Hindernislauf ersetzt Reiten

    Turnen: Sarah Voss mit Fair-Play-Preis ausgezeichnet

    Eishockey: Nach dem DEL-Finale, vor der WM

    25. Leichtathletik-Mehrkampfmeeting in Ratingen (Möglichkeit zur WM-Quali)

    Am Mikrofon: Maximilian Rieger

  • 20:05 Uhr

    Hörspiel des Monats Februar 2022
    Satellitenbilder Deiner Kindheit
    Von Leon Engler
    Regie: Leon Engler und Jörg Schlüter
    Komposition: Leon Engler
    Mit Niklas Draeger, Nagmeh Alaei, Silke Linderhaus, Paula Essam, Steffen Reuber
    Produktion: WDR 2022
    Länge: 52'40‘‘

    Begründung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste:
    „Ich verfluche diesen Text. Ich verfluche die Unübersichtlichkeit der Gegenwart.“ Dieses Bekenntnis des Erzählers gegen Ende des Hörspiels „Satellitenbilder Deiner Kindheit“ von Leon Engler irritiert auf besondere Weise. Es unterbricht jäh den hypnotischen Sog, mit dem dieser dichte, poetische und präzise beobachtete Text die Hörenden vom ersten Moment an bannt und in die berührende Erzählung dieses Originalhörspiels hineinzieht. Sprecher und Musik unterstützen die melancholisch-hypnotische Kraft des herausragenden Textes. Dabei handelt es sich weniger um eine Geschichte im klassischen Sinne als vielmehr um den Bericht eines jungen Schriftstellers, der damit ringt, der Geschichte seines gestrauchelten Vaters und damit zugleich seiner eigenen Geschichte Herr zu werden. Dieses konkrete Vater-Sohn-Verhältnis wird über das individuelle Schicksal der beiden einerseits durch Bezug auf Franz Kafkas „Brief an den Vater“, auf Kronos, Odysseus, König Laios und Darth Vader herausgehoben. Andererseits sind in den Text Zitate der Ideologinnen und Ideologen des Neoliberalismus verwoben, vor deren Hintergrund nicht nur das vermeintliche Scheitern des Vaters und die tiefgehende Erschöpfung des Sohnes die angemessene strukturelle Dimension bekommen, sondern auch eindringlich die Frage nach sozialer Gerechtigkeit und die Zukunft der Menschen gestellt wird. Was wir beim Hören bezeugen, ist das mutige Ringen eines jungen Schriftstellers darum, die Balance zu finden zwischen Konkretem und Abstraktem, zwischen Gefühlen und Weltpolitik. Die große literarische Qualität des Textes und der Mut sich künstlerisch den schwierigen Fragen unserer komplexen, unübersichtlichen Gegenwart zu stellen, macht Leon Englers „Satellitenbilder Deiner Kindheit“ für uns zum Hörspiel des Monats Februar 2022.

    Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den zwölf Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES.

  • 22:05 Uhr

    Der Raum dazwischen
    Das Projekt „Traiect Taiwan“ in Hannover

    Chen Chengwen
    „pakkoánfluid“

    Eduardo Moguillansky
    „Suona / Doppelporträt“ (Ausschnitt)

    Rachel Walker
    „The space in between“

    Ensemble Water Stage
    Aufnahme vom 18.11.2021 im Sprengel Museum Hannover

    Am Mikrofon: Hanno Ehrler

    Der Klang des asiatischen Blasinstruments, das die taiwanesische Musikerin spielt, ähnelt der Oboe. Am Keyboard sitzt der argentinische Komponist Eduardo Moguillansky. Er hat zuvor Videos mit der spielenden Musikerin produziert, die er jetzt per Tastendruck abruft. Moguillanskys Stück ist eine von sechs Kompositionen, die während der Veranstaltung „Traiect III“ im November 2021 im Sprengel Museum Hannover aufgeführt wurden. Mit diesem Projekt möchten die Hannoversche Gesellschaft für neue Musik und ihr Leiter Joachim Heintz einen kulturellen Dialog initiieren. Bei den früheren Projekten „Traiect I“ und „Traiect II“ hatte Heintz traditionelle Musiker aus Korea und dem Iran geladen, jetzt zur dritten Ausgabe ein taiwanesisches Pakkoán-Ensemble. Für die Blas- und Schlaginstrumente der Formation schrieben Komponisten aus Argentinien, China, dem Iran, Kanada, Nordmazedonien und Taiwan neue Werke.

  • 22:50 Uhr

    1. Fußball-Bundesliga, 33. Spieltag
    SC Freiburg - 1. FC Union Berlin
    1899 Hoffenheim - Bayer 04 Leverkusen
    1. FC Köln - VfL Wolfsburg
    SpVgg Greuther Fürth - Borussia Dortmund
    Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

    2. Fußball-Bundesliga, 33. Spieltag
    Hamburger SV- Hannover 96
    FC Ingolstadt 04 - FC Hansa Rostock
    SSV Jahn Regensburg - 1. FC Heidenheim 1846
    FC Schalke 04 - FC St. Pauli

    Fußball - Frauen Bundesliga: Turbine Potsdam - Eintracht Frankfurt
    Fußball: Wie will der DFB Frauen-Fußball besser vermarkten?

    Krieg in der Ukraine: Schachtar Donezk - ein Club auf der Flucht

    Radsport - Giro d´Italia (06.-29.05.22)

    Moderner Fünfkampf - Hindernislauf ersetzt Reiten

    Turnen: Sarah Voss mit Fair-Play-Preis ausgezeichnet

    Eishockey: Nach dem DEL-Finale, vor der WM

    25. Leichtathletik-Mehrkampfmeeting in Ratingen (Möglichkeit zur WM-Quali)

    Am Mikrofon: Maximilian Rieger

  • 23:05 Uhr

    Die Liebe. Das Leben. Eben.
    Eine Lange Nacht mit Filmen von Max Ophüls
    Von Martina Müller
    Regie: die Autorin

    In Europa galt er als Wiener, in Hollywood als dickköpfiger Europäer. Die Nazis haben ihn, der in Saarbrücken als Max Oppenheimer geboren wurde, vertrieben. Wie sein Künstlername auszusprechen sei - Ofüls oder Op-hüls - hat er unklar gelassen. Bloß keine Eindeutigkeiten - das gilt auch für seine Filmarbeit. Dinge umzukehren, selbst in Stein gemeißelte Worte zum Tanzen zu bringen und eine neue Sicht von der Komplexität der Welt zu geben - darin sah Max Ophüls die Aufgabe des Filmregisseurs und setzte in seinen Filmen alles in Bewegung: Kamera, Personen, Objekte. Ein atemloses Tempo im Rhythmus der Musik. Wie das Tanzen, das im fließenden Dahingleiten kein Ende nimmt und Zeichen einer eigenen Zeit setzt. Wie die Liebe, die jenseits der Logik zirkuliert. Frauen sind die Hauptfiguren: Gefangene und Handelnde zugleich. Die schwebende Leichtigkeit seiner Filme schlägt hart auf. Dann ist das Spiel aus, stockt das Leben. Sein Leben war kurz, von 1902 bis 1957. Ein Leben im Zickzack, quer durch Europa bis nach Hollywood und zurück.