Freitag, 19. August 2022

Programm: Vor- und RückschauDienstag, 30.08.2022

  • Mon
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    Fri
    Sat
    Sun
  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Angelika Obert, Berlin
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 225 Jahren: Die englische Schriftstellerin Mary Shelley geboren

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Krächzen, Hüsteln, Räuspern
    Erkrankungen von Kehlkopf und Stimme

    Gast:
    Prof. Dr. med. Dirk Mürbe, Leiter der Klinik für Audiologie und Phoniatrie, Charité Berlin
    Am Mikrofon: Martin Winkelheide

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Meist fängt es mit einem Kratzen im Hals an. Wenn man dann nicht aufpasst, kann es passieren: Die Stimme ist weg. Hausmittel und Schweigen können in den meisten Fällen für schnelle Abhilfe sorgen. Virale Infekte sind die häufigste Ursache für Heiserkeit und Stimmverlust. Gerade wenn die Stimme öfter wegbleibt, kann aber auch eine falsche Belastung des Stimmapparates Ursache sein. Besonders häufig trifft das Menschen, die in ihrem Beruf viel und laut reden müssen. Was können wir tun, um unsere Stimme zu pflegen und sie richtig zu benutzen?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Featurearchiv - Frieden schaffen (3/4)
    Peace Women - Vaterlandsverräterinnen
    Die internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit
    Von Christiane Henke
    Regie: Peter Behrendsen
    Produktion: Deutschlandfunk 2004
    (Teil 4 am 6.9.2022)

    Die internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit. Entspringt Krieg nicht nur rücksichtsloser Machtpolitik, sondern auch verfehlten Vorstellungen von Männlichkeit und Ehre? Sind Frauen die besseren Friedensstifter?
    Wie könnten Konflikte weltweit unblutig gelöst werden? Solche Fragen diskutierten 1915 in Den Haag mehr als tausend Frauen aus kriegführenden und neutralen Staaten. Sie forderten die Ächtung des Krieges als Mittel der Politik und die Gleichberechtigung der Frauen auf allen Gebieten. Die Frauenkonferenz in Den Haag war die Geburtsstunde der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF). Drei Ligafrauen wurden seitdem mit dem Friedensnobelpreis geehrt: Jane Addams (1931), Emily Green Balch (1946) und Alva Myrdal (1982). Heute hat die IFFF Mitglieder auf allen Kontinenten und beratenden Status in der UNO als Nichtregierungsorganisation. Das Feature erzählt vom Mythos der Gründerinnen und von der Sisyphusarbeit der heutigen Ligafrauen.

  • 20:10 Uhr

    Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss oder Der Verlierer
    Von Norbert Jochum
    Nach Motiven des Romans „They Shoot Horses, Don’t They?“ von Horace McCoy
    Übersetzung aus dem Englischen: Oilver Huzly
    Regie: Alfred Behrens
    Mit Dominique Horwitz, Christin Marquitan, Gerd Wameling, Markus Boysen, Anne Weber, Steffen Krause und Hille Darjes
    Ton und Technik: Gerd-Ulrich Poggensee und Sabine Kaufmann
    Produktion: NDR/SWF/HR 1995
    Länge: 48’47

    Ein Mann erinnert sich: „Vor 27 Jahren hab ich Gloria getötet.“ Als sie sich damals kennenlernten, waren sie beide einsam und verloren in der großen Stadt voller egozentrischer, mitleidloser Einzelkämpfer. Doch dann zeigte sich ein Zipfel Hoffnung …
    Kalifornien während der Wirtschafts-Depression der 1930er-Jahre. Der junge Robert wäre gern Dokumentarfilmer, seine Bekannte Gloria träumt von einer Karriere als Hollywood-Star. Doch der poetisch veranlagte Robert ist zu höflich, um sich im Leben durchzusetzen, und Gloria ist durch ihre „trostlose Kindheit und verlorene Jugend“ längst verbittert. Da bietet sich ihnen die Aussicht auf stolze 1.000 Dollar, als an der Strandpromenade ein Tanzmarathon veranstaltet wird. Zur Unterhaltung des Publikums zählt nur das Durchhalten. Runde um Runde hetzen oder schieben sich die Paare durch die Manege, eines nach dem anderen bleibt auf der Strecke. Hunderte Stunden dauert die Quälerei schon an - und alle sehnen nur das eine herbei: die Erlösung.
    Norbert Jochum, geboren 1946, Filmkritiker der ZEIT, Mitherausgeber der Zeitschrift FILME. Hörspiele u. a. „Locomotion” (HR/BR/SFB 1987, mit Alfred Behrens), „Abschied in der Dämmerung” (BR/HR 1988, mit Alfred Behrens), „Der Mann gegenüber” (HR/SWF 1993, nach Cornell Woolrich).
    Horace Mc-Coy (1897-1955), Sportjournalist, Drehbuchautor, gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der amerikanischen Hard-boiled-Schule. Sydney Pollacks Verfilmung seines Romans „They Shoot Horses, Don’t They?“ mit Michael Sarrazin und Jane Fonda wurde 1970 mit dem Oscar prämiert.

  • 21:05 Uhr

    „Haffner spielt Haffner“
    Wolfgang Haffner Trio
    Simon Oslender, Piano, E-Piano, Keyboard
    Thomas Stieger, E-Bass
    Wolfgang Haffner, Schlagzeug
    Aufnahme vom 3.5.2022 beim Klavier-Festival Ruhr, Ebertbad Oberhausen
    Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt

    Beim renommierten Klavier-Festival Ruhr treten nicht nur Pianisten auf: Deutschlands wohl bekanntester Schlagzeuger Wolfgang Haffner gastierte hier 2022 bereits zum sechsten Mal. Unter dem Motto „Haffner plays Haffner“ präsentierte er mit eigenem Trio Kompositionen aus seiner Feder. Auf der Basis eines fließenden, pulsierenden Rhythmus kreierten Haffner, Simon Oslender und Thomas Stieger eine Musik, die atmete, Raum ließ, Bögen schuf, aber dabei auch immer wieder dynamische Kontraste bot. Mit ihrem in sich geschlossenen Auftritt in Oberhausen gelang dem seit 2017 existierenden und bestens eingespielten Trio das, worum es Wolfgang Haffner schon immer ging - das Publikum mitzunehmen.

  • 22:05 Uhr

    musica reanimata
    Ein unbekannter Verfolgter: Hans Heller, Komponist
    Aufnahmen vom 26.5.2022 aus dem Gesprächskonzert musica reanimata im Konzerthaus Berlin
    Am Mikrofon: Georg Beck

    Das Exil entwurzelt, es ist mehr als nur eine Unterbrechung des Lebens, es ist der Bruch im Leben. Für den Komponisten Hans Heller, 1898 in eine assimilierte jüdische Familie hineingeboren, ist genau dies bittere Wirklichkeit geworden. Eine Heimat hat er nach seiner Flucht aus Nazi-Deutschland nirgendwo mehr gefunden. Nicht in Frankreich, seiner ersten Exilstation ab 1933, nicht in den Vereinigten Staaten, in die er 1946 gelangt, und auch nicht mehr, ab 1950, in der jungen Bundesrepublik. Die Gründe sind vielfältig. Nichts wird gedruckt. Kein Verlag nimmt sich seiner an. Als Heller 1969 stirbt, ist er vergessen. Sein „Requiem für den unbekannten Verfolgten“, der er selber ist, wird erst 2021 uraufgeführt. - Beim „musica reanimata“-Gesprächskonzert am 26. Mai im Konzerthaus Berlin sprach Albrecht Dümling mit Wolfgang Eichwede, dem Neffen des Komponisten; Tehila Nini Goldstein (Sopran) und Jascha Nemtsov (Klavier) boten Lieder und Klavierwerke.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht