Samstag, 24. September 2022

Programm: Vor- und RückschauMontag, 03.10.2022

  • Mon
    Tue
    Wed
    Thu
    Fri
    Sat
    Sun
  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Klassik live

    Zukunftsgeiger der Kronberg Academy

    Claude Debussy
    Sonate für Violine und Klavier g-Moll, L 140

    Leoš Janáček
    Sonate für Violine und Klavier, JW 7/ 7

    Mairéad Hickey, Violine
    Kirill Gerstein, Klavier

    Aufnahme vom 16.6.2021 aus der Stadthalle Kronberg

    02:07 Uhr   Klassik live

    Zukunftsgeiger der Kronberg Academy

    Ludwig van Beethoven
    Sonate für Violine und Klavier Nr. 9 A-Dur, op. 47

    Yamen Saadi, Violine
    Kirill Gerstein, Klavier

    Aufnahme vom 16.6.2021 aus der Stadthalle Kronberg

    03:05 Uhr   Heimwerk

    Gustav Mahler
    Lied von der Erde (Auszüge)

    Düsseldorfer Sinfoniker
    Leitung: Ádám Fischer

  • 06:05 Uhr

    Richard Strauss
    Vier letzte Lieder

    Hannah Elisabeth Müller, Sopran
    WDR Sinfonieorchester
    Leitung: Christoph Eschenbach

    Nadia Boulanger
    La mer
    Prière
    Élégie
    Cantique

    Golda Schultz, Sopran
    Jonathan Ware, Klavier

    Anton Bruckner
    Andante quasi Allegretto aus: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur, WAB 104. Bearbeitet für Orgel

    Hansjörg Albrecht, Rieger-Orgel im Konzerthaus in Wien

  • 07:05 Uhr

    Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

  • 08:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 08:50 Uhr

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 200 Jahren: Das neu errichtete „Theater in der Josefstadt" wird in Wien eröffnet

    Es ist das älteste noch bestehende Theater Wiens: das „Theater in der Josefstadt“, 1788 im Hinterhof eines Wirtshauses gegründet. Der Erfolg war so groß, dass zu Beginn der 1820er-Jahre ein neues Theatergebäude errichtet wurde. Das Eröffnungskonzert dirigierte Beethoven höchstpersönlich.

  • 09:10 Uhr

    Kammermusik

  • 09:30 Uhr

    Kunst und Gegenwart (3/3)
    Theater, Performance und Digitalität
    Von Maren Butte

    Welchen Einfluss nimmt die Digitalisierung auf das Theater? Hat der digitale Schub der Pandemie das Theater geradezu umgekrempelt? Oder fordern die Künste des Körperlichen, Räumlichen und Unmittelbaren vom Theater ein „zurück auf die Bühne“?
    Die zunehmende Technologisierung der Gegenwart betrifft in vielschichtiger Art und Weise auch das Theater: von Körpertechniken des Schauspielens, Tanzens und Singens zu Formen digitaler Medienperformance und Game Theatre. Maren Butte betrachtet in ihrem Essay die Auswirkungen, die digitale Technologien und Techniken auf das Theater haben, und wie grundlegend der Zusammenhang von Performance und Publikum dabei bleibt.
    Dr. phil. Maren Butte ist Juniorprofessorin für Theaterwissenschaft am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie forscht an der Schnittstelle von Performance und Medien.

  • 10:05 Uhr

    Wir lassen euch nicht allein
    Preisträger und Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbs 2022
    Aufnahme vom 10.8.2022 in der Universität Bonn
    Am Mikrofon: Julia Kaiser

    Immer mehr junge Musikerinnen und Musiker an deutschen Musikhochschulen haben mittlerweile weniger Präsenz- als vielmehr Online-Unterricht erlebt. Umso wichtiger ist das Förderprogramm des Deutschen Musikwettbewerbs, der seine Stipendiatinnen und Stipendiaten bei der Karriereplanung berät und herausragenden jungen Solistinnen, Solisten und Ensembles beisteht, damit sie ihrer selbst gewählten Bestimmung als Berufsmusiker auch in schwierigen Zeiten folgen können. Nachdem die erste Wettbewerbsrunde auch in diesem Jahr pandemiebedingt nur digital stattfinden konnte, ereigneten sich die Finalrunden im August in Bonn live. Zu den Wettbewerbskategorien gehörten im Jahrgang 2022 sieben Soloinstrumente, dazu kamen Liedduo, Streichquartett und Ensembles in freier Besetzung. In der Sparte Komposition hatte die Jury neue Werke für die Besetzung Klaviertrio und Sopran zu bewerten. Wer waren die Preisträger und Stipendiaten?

  • 13:50 Uhr

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Hurra, die Welt geht unter! - Die Musik der Klimaproteste
    Von Ulrich Biermann und Veronika Bock

    Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
    (Victor Hugo)

    Arbeiterbewegung, Bürgerrechtsbewegung, Friedensbewegung - sie alle hatten nicht nur Parolen und Fahnen, unter denen sie sich versammelten, sie hatten auch Lieder zum gemeinsamen protestieren, marschieren und singen. Denn Gesang verbindet und vereint Einzelne zu einer starken Stimme. Im März 1972 stellte der Club of Rome seine Studie „Grenzen des Wachstums" vor, bereits zwei Jahre zuvor hatte Joni Mitchel einen Welterfolg mit ihrem Hit „Big Yellow Taxi", der mit den Zeilen beginnt: „They paved paradise and put up a parking lot.“
    „Corso" schaut auf die Anfänge und die Gegenwart von Klimaprotestsongs, fragt welche Formen es gibt, welche Funktionen sie erfüllen, und erfüllen müssen, wer da singt und was gesungen wird, welche Wirkung diese Songs haben, oder eben auch nicht. Und nicht zuletzt, wann und von wem sie denn kommt, die große einende Hymne der Fridays for Future-Bewegung.

  • 15:30 Uhr

    Spezial
    Jens Söring - Die mediale Karriere eines verurteilten Doppelmörders
    Von Matthias Dell

    Seit 15 Jahren fasziniert die Geschichte von Jens Söring die deutschen Medien. 2019 wurde der verurteilte Doppelmörder, der seine Unschuld beteuert, nach 33 Jahren Haft in den USA auf Bewährung entlassen und nach Deutschland abgeschoben. Seither tourt Söring als Agent seiner Version der Geschichte durch Interviews, Talkshows, Podcasts. Er erzählt Gefängnisanekdoten, präsentiert sich als Lebensratgeber und bewirbt sein Buch. Dabei löst er zumeist kritiklose Begeisterung aus. Der medialen Freude scheinen die Faszination des Verbrechens und ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber dem US-Justizsystem zugrunde zu liegen. Die Sendung geht diesem Phänomen auf den Grund und zeigt am Beispiel Jens Söring, wie Agenda-Setting im Journalismus funktioniert.

  • 16:05 Uhr
  • 16:30 Uhr

    Medizin-Nobelpreis 2022

  • 17:05 Uhr

    Debatten und Dokumente

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
    18:35 Uhr  
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Das Klassik-Magazin

  • 21:05 Uhr

    Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
    Lyrisches Intermezzo

    Niels W. Gade
    Fantasiestücke, op. 43

    Louis Spohr
    6 deutsche Lieder, op. 103

    Conradin Kreutzer
    Das Mühlrad

    Giacomo Meyerbeer
    Hirtenlied

    Franz Lachner
    Lyrisches Intermezzo

    Franz Schubert
    "Der Hirt auf dem Felsen", D 965

    Werner Güra, Tenor
    Laura Ruiz-Ferreres, Klarinette
    Christoph Berner, Klavier

    Produktion vom Februar 2022 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

    Am Mikrofon: Jonas Zerweck

    Mozart fand, die Klarinette käme der menschlichen Stimme im Ausdruck besonders nahe. Einige Jahre nach ihm setzten in der Frühromantik einige Komponisten das Instrument auf besondere Art und Weise ein: in Kombination mit Klavier und Stimme. Dabei kommen sich also das schwarze Holzblasinstrument und der menschliche Gesang tatsächlich nahe. Sie umspielen sich, setzen der Melodie eine zweite entgegen oder schwelgen gemeinsam mit der gleichen Melodie. Obwohl dieses Trio so spannende Klangmöglichkeiten bietet, ist die Besetzung bis heute doch eine Seltenheit geblieben. Trotzdem gibt es einige wirklich hörenswerte Werke für Stimme, Klarinette und Klavier. Werner Güra, Laura Ruiz-Ferreres und Christoph Berner wagen einen Querschnitt durch die Frühromantik.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr
  • 23:30 Uhr

    Deutsche Kunstlieder aus jüdischer Sicht
    Die Mezzosopranistin Hagar Sharvit
    Am Mikrofon: Thilo Braun

    Als Hagar Sharvit während ihres Gesangsstudiums in Israel Lieder von Johannes Brahms kennenlernt, fühlt sie sich sofort zu Hause: „I had this Sehnsucht for it“, sagt sie über den Beginn ihrer Liebe zum Kunstlied. Es ist der Grund, warum sie nach Deutschland zieht - und zugleich ständiger Reibungspunkt. Denn als jüdische Künstlerin weiß sie nur zu gut, dass hinter der Gefühligkeit der deutschen Romantik Abgründe schlummern. Die Auseinandersetzung zwischen Ideal und Wirklichkeit sucht sie auch in experimentellen Liederabenden mit Partnern wie Pianist Daniel Gerzenberg oder Schriftsteller Max Czollek - um falsche Verklärung zu vermeiden und zugleich den Zauber dieser Kunstform wirken zu lassen.