Freitag, 03. Februar 2023

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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 10.12.2022

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Klar, wild, beweglich
    Die koreanische Schlagzeugerin Sun-Mi Hong
    Von Anja Buchmann

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Liebe, aber richtig
    Die US-amerikanische Songwriterin Courtney Marie Andrews
    Von Anke Behlert

    04:05 Uhr   On Stage

    Transatlantisches Musikbündnis
    Die Band Elder
    Aufnahme vom 19.6.2022 aus dem „Jubez" Karlsruhe
    Am Mikrofon: Tim Schauen

    „Was ich noch zu sagen hätte…“
    Zum 80. Geburtstag des Liedermachers Reinhard Mey
    Am Mikrofon: Regina Kusch

    „Was ich noch zu sagen hätte…“
    Zum 80. Geburtstag des Liedermachers Reinhard Mey
    Am Mikrofon: Regina Kusch

  • 06:05 Uhr

    Ein Jahr Ampel-Koalition: Die Baustellen des Olaf Scholz

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:46 Uhr   Sport

    FIFA WM 2022™

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

    Am Mikrofon: Moritz Küpper

  • 09:05 Uhr

    Vor 200 Jahren: Der französische Komponist César Franck geboren

  • 09:10 Uhr

    Die Schere geht auseinander - Suche nach Gerechtigkeit

    Am Mikrofon: Axel Schröder

    Die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer. Durch steigende Energie- und Lebensmittelkosten geraten immer mehr Menschen finanziell unter Druck, während das Vermögen der Wohlhabenden wächst. Axel Schröder besucht Initiativen gegen die soziale Ungleichheit in Hamburg.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Der Cembalist Mahan Esfahani

    Mahan Esfahani ist ein Weltbürger: Geboren wurde er in Teheran, studiert hat er in Stanford und Boston. Seine Karriere als Cembalist startete er in London, heute ist Prag seine Wahlheimat. Auch mit seinen musikalischen Vorlieben erweist sich der heute 38-Jährige als wahrer Globetrotter. Neben Barockmusik von Bach bis Corelli liebt Mahan Esfahani Werke der Romantik, und mit der Neugier eines Entdeckers sucht er kontinuierlich nach neuen Klängen für sein Instrument. Viele zeitgenössische Komponisten schreiben Werke für Mahan Esfahani, die er in den renommierten Konzerthäusern uraufführt. Von der Wigmore Hall in London und der Carnegie Hall in New York bis zu den Konzerthäusern in Wien, Berlin oder im Kammermusiksaal des Deutschlandfunk in Köln. Und in Köln ist Mahan Esfahani derzeit Artist in residence-Künstler des Gürzenich-Orchesters unter Generalmusikdirektor François-Xavier Roth.

  • 11:05 Uhr

    Abschied vom Auspuff - Über den Umbau der Autoindustrie in Tschechien
    Von Kilian Kirchgeßner

    Die EU will Neuwagen mit Verbrennermotoren verbannen und ab 2035 nur noch Autos zulassen, die keine klimaschädlichen Treibhausgase ausstoßen. Wie sich die Autobranche in der Slowakei und in Tschechien darauf einstellt, ist noch offen. Beide Länder zählen zu den Haupt-Produktionsstandorten der Automobilindustrie. Doch in den Autofabriken laufen weiterhin vor allem Autos mit Verbrennermotoren vom Band, in der Zulassungsstatistik spielen Elektroautos bislang kaum eine Rolle und in den Städten mangelt es an einer Lade-Infrastruktur. Verlieren die beiden Industrieländer mit ihrer stolzen Autogeschichte den Anschluss? Es steht viel auf dem Spiel, denn es hängen zahllose Arbeitsplätze an Autofirmen und ihren Zulieferern.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Korruptionsermittlungen gegen Vizepräsidentin des EU-Parlaments und andere

    Wie gut sind Anti-Korruptionsstrukturen im EU-Parlament? - Interview mit Timo Lange, Sprecher 'Lobby Control' Berlin

    Stand der Ermittlungen nach Razzia in der 'Reichsbürger-Szene

    Ausblick auf Krisensitzung der Linken in Leipzig

    Waffentransporte als Alltag - Besuch in der Frontstadt Rzeszów

    UN-Menschenrechtskommissar Türk zum Tag für Menschenrechte

    Sporttelegramm

    Am Mikrofon: Silvia Engels

  • 13:10 Uhr

    Reichsbürger in Deutschland: Nur Symptom eines breiteren Problems

    Ein Jahr Ampel-Koalition: Die Baustellen des Olaf Scholz

    Weltnaturkonferenz in Montreal: Zum Erfolg verdammt

    Geplante Krankenhausreform: Das Problem ist noch nicht gelöst

    Am Mikrofon: Melanie Longerich

  • 13:30 Uhr

    Proteste im Iran. Der eigene Blick der arabischen Nachbarn

    Wahlkampf in Tunesien. Im Ursprungsland des Arabischen Frühlings

    Null-Covid war gestern: China, die Proteste und die Pandemie

    Salzwasser statt Süßwasser: Der Turkana-See im Dürregürtel von Kenia

    Am Mikrofon: Gerwald Herter

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Schulabschluss und jetzt? Der Weg zum passenden Job
    In „Campus & Karriere“ gehen wir diesen Fragen nach: Wo finden junge Menschen gute Beratung? Wie frei ist die Berufswahl heute? Welche Rolle spielen Eltern, welche die Gesellschaft mit ihren Ansprüchen angesichts der großen Herausforderungen: Soll ich mich in Richtung Pflege, Care-Arbeit, Ökologie orientieren?

    Gesprächsgäste:
    Prof. Dr. Michael Heister, Bundesinstitut für Berufsbildung, Leiter Abteilung Initiativen für die  Berufsbildung, Honorarprofessor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
    Vincent Raue, berufenes Mitglied der Thüringer Landesschülervertretung
    Lutz Thimm, privater Berufsberater, thimm-Institut für Bildungs- und Karriereberatung
    Am Mikrofon: Henning Hübert

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de

    Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das gilt auch dann, wenn es um den eigenen Berufsweg geht. Damit sich junge Menschen im Dschungel der Möglichkeiten orientieren können, gibt es schon in der Schule Orientierungsphasen. Doch Praktika, Projektwochen und Bildungsmessen sind in der zurückliegenden Corona-Zeit fast komplett ausgefallen. Wie also orientieren?
    Den richtigen Beruf für seine Zukunft zu finden, fällt vielen nach der Schulzeit nicht leicht. Hilfen bei der Berufsorientierung gibt es sowohl an Schulen, als auch außerschulisch.
    Doch die Berufsmöglichkeiten sind immens und dabei gerade auch die duale Berufsbildung nicht immer im Blick. Um den Durchblick bei der Berufswahl ging es in dieser Woche in einem Schwerpunkt in „Campus & Karriere“ und auch am Samstag dreht es sich um Fragen rund um die Suche nach dem Job, der passt.

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

    TikTok-Trend - Warum Musik viral geht, wenn man sie schneller macht

    Greg Graffin - Bad Religion-Sänger über seine Autobiografie „Punk Paradoxon" im Corsogespräch mit Sascha Ziehn

    Trials of Cato - Britisches Folk-Trio zwischen Mythologie & Moderne
    Portrait von Kerstin Poppendieck 

    Am Mikrofon: Sascha Ziehn

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Die Schweizer Schriftstellerin Hanna Johansen im Gespräch

    Hanna Johansen und Rotraut Susanne Berner (Illustration): „Alphabet der Träume. Gedichte für Kinder“
    Herausgegeben von Uwe-Michael Gutzschhahn
    (dtv Verlag, Reihe Hanser, München)

    Hanna Johansen: „Bilder. Geschichten vom Sehen“
    (Dörlemann Verlag, Zürich)

    Hanna Johansen: „Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte“
    (Dörlemann Verlag, Zürich)

    Adventskalender
    „Bob Popcorn“ Bände 1+2 von Maranke Rinck
    Mit Illustrationen von Martijn van der Linden
    Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf
    (Schaltzeit Verlag, Berlin)
    Ein Beitrag von Dina Netz

    Am Mikrofon: Ute Wegmann

  • 16:30 Uhr

    Computer und Kommunikation

    Blackout: Die fehlende Digitalisierung verhindert die Energiewende

    Spannungsfrage: Smart Stations sollen Durchblick in der Stromversorgung schaffen

    Pausenfüller: Das Kritis-Eckpunktepapier des BMI enttäuscht die Fachwelt

    Sendereihe Hörspiel „Ich, Emma, das autonome Auto“: Teil 3/4 Goldtransport

    Info-Update

    Sternzeit 10. Dezember 2022 - Planeten ganz barrierefrei zum Anfassen

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Wahlalter herabsetzen?
    Die Bundestags-Abgeordneten Emilia Fester (Bündnis 90/Die Grünen) und Philipp Amthor (CDU) im Gespräch

    Am Mikrofon: Dörte Hinrichs

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    Femme fatale - Eine Hamburger Ausstellung über Blicke, Macht und Gender

    "Der Entrepreneur" - Kevin Rittbergers Stück über neues Wirtschaften in München

    Einigung in Sicht? Großbritannien und Griechenland verhandeln offenbar über die Parthenon Marbles, Alexander Menden, Süddeutsche Zeitung, im Gespräch

    Antidemokratische Kontinuitäten im Adel? Nach den Reichsbürger-Razzien, der Historiker Eckart Conze im Gespräch

    Am Mikrofon: Anja Reinhardt

  • 18:10 Uhr

    Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

  • 18:40 Uhr

    Westafrikas Sahel-Zone: Wenn Terror Grenzen überschreitet

  • 19:10 Uhr

    WM22 - Viertelfinale: Marokko - Portugal
    WM22 - Die Atlas-Löwen zittern: Marokko gegen Portugal
    WM22 - Vorbericht zum Spiel England gegen Frankreich
    WM22 - Viertelfinale: England - Frankreich

    Fußball in Nahost - Fußball in der Diaspora

    Hockey - Hallen-EM Damen und Herren in Hamburg: Zusammenfassung

    Biathlon - Weltcup in Hochfilzen: Verfolgung Frauen & Staffel Männer

    Rodeln - Weltcup in Whistler: Einsitzer (M) & Einsitzer (F)

    Ski Alpin - Weltcup in Val d'Isère und Sestriere

    Wie verschieben sich die Machtverhältnisse bei der FIFA?
    FIFA und IOC lassen afghanische Sportlerinnen hängen

    Am Mikrofon: Jessica Sturmberg

  • 20:05 Uhr

    Hörspielserie über das Jahr 2035
    „2035 - Die Zukunft beginnt jetzt“
    Für immer wir alle zusammen
    Von Thilo Reffert
    Regie: Stefan Kanis
    Produktion: MDR/SR 2022
    Länge: ca. 59‘00

    Rückwärts-Hannah
    Von Martin Heindel
    Regie: Martin Heindel
    Produktion: BR 2022
    Länge: ca. 52'

    Nächste Folge auf Deutschlandfunk Kultur am 11. Dezember 18.30 Uhr

    · Science Fiction · In der Nacht des Abi-Balls beschließen sechs Freund:innen: Wir bleiben medial zusammen - ganz old-school, per Sprachnachricht. Jedes Jahr eine, genau an diesem Tag. 2035“ - Zehn Zukunftshörspiele von zehn unterschiedlichen Autor:innen und Teams.

    „2035“ - Zehn Zukunftshörspiele von zehn unterschiedlichen Autor:innen und Teams.
    2022. Ein ganzer Jahrgang junger Menschen erlebt seine Abschlussprüfungen unter verzerrten Bedingungen. Nach bizarr ausgedünntem Unterricht und Monaten der Selbstisolation, in denen genau das nicht möglich war, was diesen Lebenseinschnitt auszeichnet: Aufbrechen. In die Welt gehen. Begegnungen und Erfahrungen machen. Schon ist mal wieder von einer „lost generation“ die Rede.
    2035. Kurz nach dem Stichtag, den Joe Biden als Deadline für den eingelösten Reverse-Klimawandel gesetzt hat. Ist es gelungen? Wo steht der Abschlussjahrgang 2021 jetzt? Haben seine Protagonist*innen ihre Chancen ergriffen? Sich neue geschaffen? Oder hatten sie gar keine mehr? Die Anthologie-Serie „2035“ erzählt in zehn unterschiedlichen Hörspielen ein Multiversum verschiedener Entwürfe der nahen Zukunft.

    Wir alle für immer zusammen
    Science Fiction Sieben Schülerinnen und Schüler bleiben medial zusammen: ganz old-school, per Sprachnachricht. Leben im Zeitraffer. „2035“ - Neun Zukunftshörspiele von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren.

    Rückwärts-Hannah
    Science Fiction Fünf Personen aus dem Abschlussjahrgang treffen sich wieder und erinnern sich an ihre Klassenkameradin Hannah. „2035“ - Neun Zukunftshörspiele von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren.

    Thilo Reffert (*1970 in Magdeburg) studierte Theaterwissenschaften in Berlin. Er schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Romane. Seine Hörspiele wurden unter anderem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, dem ARD-Hörspielpreis und dem Deutschen Kinderhörspielpreis ausgezeichnet. Er lebt bei Berlin. Zuletzt: „Herr der Lügen“ (Deutschlandfunk Kultur 2021).

  • 22:05 Uhr

    Inneres Field Recording
    Musik von Genoël von Lilienstern in der CD-Reihe „Podium Gegenwart“ des Deutschen Musikrats
    Am Mikrofon: Leonie Reineke

    Zitate, Samples, Schnipsel aus der Welt von Pop und Kommerz - solchen Versatzstücken begegnet man in den Arbeiten von Genoël von Lilienstern immer wieder. Auf virtuose Weise kommen hier verschiedene Dinge zusammen, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören. Ob hier Ironie mitschwingt, ob dem Triumph des Kapitalismus gehuldigt werden soll, oder ob es doch um musikalische Qualitäten geht, ist nicht leicht zu identifizieren. Aber genau diese Reibungen sucht der 1979 geborene, in Berlin ansässige Komponist. Fragt man sich, wo - zwischen all den Stilanleihen, Sound-Artefakten und Klängen aus anderen Räumen und Zeiten - der Komponist selbst geblieben ist, so lautet die Antwort: genau dort. Er selbst erlebt die Gegenwart „wie ein inneres Field Recording“ als seine eigene Hör-Realität.

  • 23:05 Uhr

    Auf der Suche nach einer bewohnbaren Sprache in einem bewohnbaren Land
    Heinrich Böll in einer Langen Nacht
    Von Terry Albrecht
    Regie: Sabine Fringes
    (Wdh. v. 16./17.12.2017)

    Kein Schriftsteller lag so im Widerstreit mit der Bundesrepublik wie ihr erster Literaturnobelpreisträger, der am 21. Dezember 105 Jahre alt geworden wäre. Bis zu seinem letzten Roman „Frauen vor Flußlandschaft” rieb sich Heinrich Böll an seinem Land. Dessen restaurative Strukturen beschrieb er immer wieder in Romanen wie „Gruppenbild mit Dame” oder „Billard um halb zehn”. Böll hat in seiner Heimatstadt Köln seine literarische Prägung erfahren, seine ersten Schreibversuche gehen auf die „Straßenschule” zurück, gefolgt von einem langjährigen Soldatenleben, in dem er den Krieg hassen lernte. Als er darüber schrieb, wollte Ende der 40er-Jahre keiner etwas davon wissen. Viele seiner frühen Erzählungen sind erst kurz vor seinem Tod 1985 oder postum veröffentlicht worden, wie der Roman „Der Engel schwieg”. Nicht nur in diesem Roman hat der gläubige Katholik Böll die Institution Kirche angegriffen und ihre Verstrickung in das Naziregime angeprangert. Böll wurde zu dem literarischen Gewissen der Bundesrepublik. Dass sein öffentliches Engagement nicht von seinem literarischen zu trennen war, zeigt seine Auseinandersetzung mit dem Terrorismus der RAF in Reden, Essays und dem Roman „Die verlorene Ehre der Katharina Blum”. Popularität erreichte Böll vor allem durch sein „Irisches Tagebuch” und seine gesellschaftskritischen Satiren wie „Dr. Murkes gesammeltes Schweigen” oder „Nicht nur zur Weihnachtszeit”.