Sonntag, 25. Februar 2024

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Programm: Vor- und RückschauSonntag, 25.02.2024

  • 00:05 Uhr

    Alles außer flach!
    Lange Nacht der niederländischen und flämischen Literatur
    Am Mikrofon: Katharina Borchardt und Jörg Magenau
    Regie: Hans Dieter Heimendahl

    Unter dem Motto „Alles außer flach!“ präsentieren die Niederlande und Flandern als Gastland ihre Literatur auf der Leipziger Buchmesse 2024 und legen damit ein beredtes Zeugnis von der Form von Selbstironie, Lakonie und Pragmatismus ab, für die Niederländerinnen und Flamen, auf jeden Fall aber ihre Schriftstellerinnen und Schriftsteller einen gewissen Ruf haben. Die „Lange Nacht" präsentierte bereits im Februar eine Auswahl verschiedener Stimmen der niederländischen und flämischen Literatur, deren Themen und Tonlagen so vielfältig sind wie die Region zwischen Ostende und Groningen, Amsterdam und Maastricht. In der „Langen Nacht" ist ein Mitschnitt der Veranstaltung im Comedia Theater in Köln vom 16. Februar zu hören mit den AutorInnen Gerbrand Bakker (Der Sohn des Friseurs), Jaap Robben (Kontur eines Lebens), Gaea Schoeters (Trophäe), Lize Spit (Der ehrliche Finder), Fien Veldman (Xerox) und Peter Zantingh (Zwischen uns und morgen). Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Literaturhaus Köln.

  • 02:05 Uhr
    02:07 Uhr   Klassik live

    KlangForum Heidelberg
    Johann Sebastian Bach
    Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf

    Iannis Xenakis
    Serment-Orkos für gemischten Chor

    SCHOLA Heidelberg
    Musikalische Leitung: Walter Nußbaum

    Mitschnitt vom 17.9.2022 aus der Providenzkirche Heidelberg

    03:05 Uhr   Heimwerk

    Jacques Ibert
    Deux Mouvements, für Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott
    Capriccio, für zehn Instrumente

    Ensemble Arabesques
    Musikalische Leitung: Philipp Pointer

  • 06:05 Uhr

    Katholische Bischöfe gegen Rechtsextremismus: Ein längst überfälliger Schritt?
    Von Andreas Main

  • 06:10 Uhr

    Etienne Moulinié
    "Ne reminiscaris Domine". Motet pour les pénitens
    Ensemble Correspondances
    Leitung: Sébastien Daucé

    Anonym
    "Grand plein jeu" für Orgel
    Rejean Poirier, Orgel

    Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville
    "De profundis". Motette für Soli, Chor und Orchester
    Daniela Skorka, Sopran
    Mathias Vidal, Tenor
    Alain Buet, Bass
    Purcell Choir
    Orfeo Orchestra
    Leitung: György Vashegyi

    Francis Poulenc
    "Litanies à la Vierge noire", für Chor und Orgel, FP 82
    Louis-Noël Bestion de Camboulas, Orgel
    Ensemble Aedes
    Leitung: Matthieu Romano

    Luigi Cherubini
    "Inclina, Domine", für Sopran, Chor und Orchester
    Sibylla Rubens, Sopran
    ensemble frauenkirche dresden
    Leitung: Matthias Grünert

  • 07:05 Uhr

    Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
    Am zweiten Jahrestag des Angriffskriegs: Konzert des Kyiv Symphony Orchestra

    Social Web und Rechtsextremismus. Lara Franke, Medienpädagogin

    Opposition in Russland nach 2 Jahren Krieg. Martin Schulze Wessel, Historiker

  • 08:35 Uhr

    Religiöses Wort
    „Theonomer Humanismus.“ Ideen wider die Gottes-Unfähigkeit unserer Zeit
    Von Gunnar Lammert-Türk
    Katholische Kirche

  • 08:50 Uhr

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 60 Jahren: Cassius Clay wird Boxweltmeister im Schwergewicht

  • 09:30 Uhr

    Kolossaler Kiez - Die Architektin des Märkischen Viertels
    Von Laura Helena Wurth

    Astra Zarina - eigentlich ein Name, den man nicht vergisst. Zumal, wenn es sich um eine bedeutende Architektin der Nachkriegsmoderne handelt. Davon gab es ja nicht so viele. Dass Astra Zarina heute nur Insidern bekannt ist, darf nicht so bleiben.  
    Zarina, 1929 in Riga geboren und 2008 in Civita in Italien gestorben, war nämlich eine der hauptverantwortlichen Architekten bei der Erbauung der Wohnblöcke des Märkischen Viertels in Berlin in den 1960er-Jahren. Unmittelbar nach dem Mauerbau sollte dort Wohnraum für bis zu 50.000 Menschen entstehen. Zarina und ihrem damaligen Ehemann waren 1.148 zusammenhängende Wohneinheiten zugeordnet. Die Ehe wurde während der Bauzeit geschieden. In einer Zeit, in der die Architektur oft als rein männliches Fachgebiet gedacht wird, kommt Zarina eine Sonderstellung zu. Vor allem, weil sich ihr Arbeiten auch künftigen Generationen von Architekten eingeschrieben hat. Nach der Erfahrung in Berlin ging sie nach Rom und unterrichtete dort an der American Academy amerikanische Architekturstudenten, bis sie sich der Denkmalpflege in der Gemeinde Civita zuwandte, wo sie 2008 starb. Über das Leben, Arbeiten und den Einfluss dieser besonderen Architektin gilt es mehr zu erfahren. 
    Laura Helena Wurth ist Kunstkritikerin und Autorin. Sie hat Kulturwissenschaft an der Maastricht University in den Niederlanden und der Humboldt Universität zu Berlin studiert. Als freie Autorin arbeitet sie unter anderem für FAZ, NZZ, ZEIT und Deutschlandfunk Kultur. Sie ist Mitherausgeberin des Kunstmagazins „One to(o) many“ und seit Juli 2023 Redakteurin bei Deutschlandfunk Kultur. 

  • 10:05 Uhr

    Übertragung aus der Marienkirche in Kirchnüchel
    Predigt: Pastor Henning Ernst
    Evangelische Kirche

  • 11:05 Uhr

    Prof. Ulrike Malmendier, Finanzmarktökonomin, University of California, „Wirtschaftsweise“

  • 11:30 Uhr

    Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

    Rund um die Berlinale
    Kinostadt Berlin

    Fabelwesen, Ferne Lichter, Sterne
    Was man im Dunkeln auf Amrum erlebt

    Langenthal bei Bern
    Schwyzer Örgeli

    Herta Müller
    In Rumänien, Temeswar

    Unterwegs auf dem Spitzstein
    Winterwanderung in den bayerischen Alpen

    Am Mikrofon: Susan Zare

  • 13:05 Uhr
  • 13:30 Uhr

    Musik und Fragen zur Person
    Der Musiker Ben Salomo im Gespräch mit Julius Stucke

    Als jüdischer Jugendlicher in Berlin und als Rapper hat Ben Salomo, geboren in Israel als Jonathan Kalmanovich, Antisemitismus erlebt. Der Rap-Szene hat er den Rücken gekehrt. Musik macht er bis heute und arbeitet in Workshops und Schulen gegen Antisemitismus.

  • 15:05 Uhr

    Krach gegen Müdigkeit
    Die Wiener Band Leftovers
    Von Anja Buchmann

    „Krach“ heißt das Debüt des Wiener Quartetts Leftovers - passend zur Musik, die zwischen Punkrock (mit mehr als drei Akkorden), Grunge und Metal mäandert. Nicht nur die Gen Z ist begeistert von der Band, die auch beim Nachfolger „Müde“ ihre Wut, Enttäuschung und Angst heraus brüllt. Vier junge Menschen, die Musik „zum Mitspringen“ machen. Meist singt bzw. schreit Gitarrist Leonid Sushon, mal auch Bassistin Anna Grobauer auf Deutsch. Das war nicht immer so, auf ihrer ersten EP mit dem eleganten Titel „If I Had a Mood Ring It Would Be Black Fuck You Mum It‘s Not a Phase“ gibt es englische Texte, inzwischen singen sie in der Muttersprache, was zu eindringlichen Textzeilen führt wie „alle schießen aufeinander, fressen ihre Propaganda“; „tauch meinen Kopf unter Wasser und vergiss mich nicht“ oder „zertrümmer meinen Brustkorb, ich schenke dir mein Herz!". Musik voll Dunkelheit und befreiender Intensität.

  • 16:10 Uhr

    Buch der Woche

    Bücher zum 100. Todesjahr von Franz Kafka

    „Kafkas Familie. Ein Fotoalbum“
    Mit Texten von Franz Kafka
    Herausgegeben, zusammengestellt und mit einer Einleitung von Hans-Gerd Koch
    (Verlag Klaus Wagenbach, Berlin)

    Hartmut Binder: „Auf Kafkas Spuren“
    Herausgegeben von Roland Reuß und Peter Staengle
    (Wallstein Verlag, Göttingen)

    Franz Kafka: „Das Urteil“
    Faksimilenachdruck der Erstausgabe des Buchdrucks von 1916
    Herausgegeben und mit einem Nachwort von Roland Reuß
    Reihe: Historisch-Kritische Franz Kafka-Ausgabe - Supplementa
    (Wallstein Verlag, Göttingen)

    Franz Kafka: „Der Process“
    Herausgegeben, kommentiert und mit einem Nachwort von Reiner Stach
    Reihe: Kafka - Kommentierte Ausgabe
    (Wallstein Verlag, Göttingen)

    Rüdiger Safranski: „Kafka. Um sein Leben schreiben“
    (Carl Hanser Verlag, München)
    Ein Beitrag von Helmut Böttiger

    Am Mikrofon: Wiebke Porombka

  • 16:30 Uhr

    KI verstehen - Der Podcast über Künstliche Intelligenz im Alltag

    KI im Informatikunterricht: Wie vermitteln wir Schülern, wie KI funktioniert?
    Von Carina Schroeder und Ralf Krauter

    KI-Tools wie Chatbots sind im Schulalltag angekommen. Doch wer versteht, wie sie funktionieren? Mit innovativen Methoden können Lehrkräfte vermitteln, wie lernfähige Computerprogramme Entscheidungen treffen und die KI-Kompetenz ihrer Schüler fördern. Carina Schröder und Ralf Krauter erklären anhand konkreter Beispiele auf der Bildungsmesse Didacta, wie sich in der Schule Begeisterung für die Grundlagen Künstlicher Intelligenz wecken lässt.

  • 17:05 Uhr

    Debatten und Dokumente

    Warum gehört die AfD auf die Theaterbühne? Der Görlitzer Schriftsteller Lukas Rietzschel über politische Verhältnisse in Sachsen im Gespräch mit Vladimir Balzer

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    Nach der Bärenvergabe: Fazit der 74. Berlinale

    Akins Traum vom Osmanischen Reich - Stefan Bachmann inszeniert Akin Emanuel Şipal in Köln

    "Maestras" - Das Arp Museum in Remagen zeigt Malerinnen aus 5 Jahrhunderten

    Am zweiten Jahrestag des Angriffskriegs: Konzert des Kyiv Symphony Orchestra

    Am Mikrofon: Michael Köhler

  • 18:40 Uhr

    Rechtsextremismus - Der Einfluss der Identitären Bewegung auf FPÖ und AfD

  • 19:10 Uhr

    1. Fußball-Bundesliga, 23. Spieltag:
    Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg
    Borussia Dortmund - TSG Hoffenheim
    FC Augsburg - SC Freiburg

    2. Fußball-Bundesliga, 23. Spieltag:
    Fortuna Düsseldorf - FC Hansa Rostock
    Hamburger SV - SV Elversberg
    SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg

    Red & Gold Football - Wie der FC Bayern mit ausländischen Klubs zusammenarbeitet

    Premier League fördert Frauenfußball - Engländerinnen gründen Organisation

    Tischtennis - Mannschafts-WM in Busan Finale Männer

    Wintersport

    Sexualisierte Gewalt - Was das Verfahren zu einem Fußballtrainer über das System

    Kalenderblatt - Vor 60 Jahren: Cassius Clay

    Schwimm-WM - Wie viel Steuergeld wäre Deutschland bereit zu geben?

    Am Mikrofon: Marina Schweizer

  • 20:05 Uhr

    Die Heilemacher
    Zur Renaissance des Reparierens
    Von Dieter Jandt und Ulrich Land
    Regie: Uta Reitz
    Produktion: Deutschlandfunk 2020

    Besser was Neues? Nein! Immer mehr Menschen stemmen sich gegen Einmalnutzung, Wegwerfartikel und zu viele Neukäufe. Sie setzen Gebrauchtes instand und wirken dem Trend entgegen, dass elektronische Geräte nach wenigen Jahren zu Elektroschrott werden.
    Den Reparaturwilligen wird oft das Handwerk gelegt: vom Hersteller. Wer einmal versucht hat, die Bremsbeläge eines Fahrrads zu wechseln, lässt in Zukunft die Finger davon. Windige Ingenieure arbeiten hart daran, das einfache Austauschen einer Glühbirne im Auto zu verhindern. Es scheint, als schade das Reparieren der Wirtschaft. Dabei muss eine längere Nutzungsdauer von Elektrogeräten nicht nur der Umwelt helfen: Viele Rohstoffe sind immer schwerer zu bekommen, die Entsorgung ist schwierig. Mit dem Nachhaltigkeitstrend kommen auch Secondhand und Reparieren wieder in Mode. Aber: Wer kann heute überhaupt noch reparieren? Was lässt sich überhaupt noch flicken?

  • 21:05 Uhr

    Musikfest Bremen 2023

    Verlorenes Paradies
    Claudio Monteverdi, Luca Marenzio, Salomone Rossi, Orlando di Lasso u. a.
    Madrigale, Sonaten, Diminutionen

    Collegium Vocale Gent
    Leitung: Philippe Herreweghe

    Wege zu Bach
    Konzert zum Musikfest-Atelier

    Orlando di Lasso
    Missa „Bonum vinum“

    Heinrich Schütz
    Magnificat, SWV 468

    Nicolaus Bruhns
    Präludium e-Moll für Orgel

    Dieterich Buxtehude
    Kantate „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott“, BuxWV 78

    Johann Sebastian Bach
    Kantate „Christ lag in Todesbanden“, BWV 4 (Ausschnitt)

    Teilnehmende des Musikfest-Ateliers „Wege zu Bach“
    Leitung: Wim Becu

    Aufnahmen vom 1. und 2.9.2023 aus der Schlosskirche Varel und der St. Cyprian- und Corneliuskirche in Ganderkesee

    Am Mikrofon: Helga Heyder-Späth

    Philippe Herreweghe und sein Collegium Vocale Gent sind gern gesehene Gäste beim Musikfest Bremen. Diesmal brachten sie eine Auswahl von italienischen Madrigalen mit, delikate Werke aus Renaissance und Frühbarock, die vor allem die Schmerzen einer verlorenen Liebe eindringlich betrachten, etwa mit Texten des berühmten Dichters Francesco Petrarca. Einen klanglichen Gegensatz dazu bot einen Tag später das Abschlusskonzert des Ateliers „Wege zu Bach“. Unter Leitung von Wim Becu präsentierten darin junge Musikerinnen und Musiker Ergebnisse eines einwöchigen Workshops, in dem sie sich intensiv mit überwiegend großbesetzten geistlichen Werken des 16. und 17. Jahrhunderts beschäftigt hatten - Musik, in der die Kunst Johann Sebastian Bachs wurzelt.

  • 23:05 Uhr