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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 30.07.2024

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Aglaia Dane

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Thomas Dörken-Kucharz, Frankfurt am Main
    Evangelische Kirche

    06:40 Uhr  
    07:54 Uhr  
    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Publizistin und Freud-Patientin Emma Eckstein gestorben

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Ohrenschmerzen und Ohrenentzündungen

    Gast:
    Prof. Jörg Schipper, Direktor der Hals-Nasen-Ohrenklinik und Poliklinik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Am Mikrofon: Magdalena Schmudde

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Im Sommer passiert es häufiger. Beim Tauchen und Schwimmen kommt Wasser in den Gehörgang. In dem feuchten Milieu können sich auch mal Bakterien ansiedeln. Es kommt zu einer Entzündung. Begünstigt werden solche Gehörgangsinfektionen durch kleine Verletzungen der Gehörgangshaut oder wenn Ohrenschmalz den Gang verstopft. Bei einer Gehörgangsentzündung juckt das Ohr meist und ist gerötet. Es nässt und ist berührungsempfindlich. Kauen oder Sprechen kann Schmerzen verursachen. Die Entzündung kann auch das Mittelohr befallen. Typische Beschwerden einer Mittelohrentzündung sind stechende oder klopfende Schmerzen im Ohr aber auch Fieber und Abgeschlagenheit. Bei kleinen Kindern kann das Fieber sehr hoch sein und es kann auch zu unspezifischen Krankheitszeichen wie Bauchschmerzen kommen.
    Ein Verdacht auf eine Mittelohr- oder Gehörgangsentzündung sollte unbedingt von einer Ärztin oder einem Arzt abgeklärt werden, um zu verhindern, dass das Ohr Schaden nimmt.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    12:40 Uhr  
  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
    18:35 Uhr  
  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Schwimmende Justiz
    Rechtsprechung am Amazonas
    Von Fabian Federl
    Regie: Yannic Hannebohn
    Produktion: Deutschlandfunk 2022

    Wie löst man Konflikte, wo kein Staat hinreicht? Alle drei Monate fährt ein Justiz-Schiff die entlegenen Dörfer an der brasilianischen Amazonasmündung ab. Auch um Selbstjustiz und Gewalt zu verhindern.
    An der Mündung des Amazonas liegt die Stadt Macapá, mitten in einem Flussarchipel mit rund 50 Dörfern. Dichte Mangroven und stark schwankendes Wasserniveau machen die Zufahrt gefährlich. Lange Zeit erreichte die Dörfer keine staatliche Leistung. Bis Sueli Pini, eine Richterin aus Südbrasilien, ein einzigartiges Programm gründete: Die „Justiça Itinerante” - Das schwimmende Gericht. Viermal im Jahr wird das Schiff beladen, mit Staatsanwälten, Justizangestellten, Polizei, Sozialarbeitern und einer Richterin. Eine Woche dauert die Reise, alle Dörfer werden besucht, oft über 100 Klagen bearbeitet. Die Justiz schläft in Hängematten, trägt Flip-Flops und T-Shirts. Unser Autor hat die „Schwimmende Justiz” auf ihrer Fahrt begleitet.

  • 20:10 Uhr

    Ladies’ Voices
    Von Klaus Buhlert nach Gertrude Stein
    Regie und Komposition: der Autor
    Mit: Ilene Winckler und Sona MacDonald
    Ton: Andreas Meinetsberger
    Produktion: Deutschlandfunk/NDR 2000
    Dauer: 30‘53

    Miss Furr und Miss Skeene, zwei Figuren aus der Welt von Gertrude Stein, beschließen, ihre Stimmen zu kultivieren und fröhlich zu sein. Oder auch: gay every day ...
    Miss Skeene kultiviert ihre Stimme in der Küche. Miss Furr, versucht ihre Stimme im Bett zu kultivieren. Miss Furr revanchiert sich für die vergangene Nacht. Aber Miss Furr & Miss Skeene könnten auch im Salon der Rue des Fleurs inmitten einer Sammlung kubistischer Bilder sitzen, sich an den Händen halten, in die Augen sehen und schweigend ihre Stimmen kultivieren. Denn sie hatten angenehme Stimmen, Miss Furr & Miss Skeene, Stimmen durchaus wert kultiviert zu werden ...
    Klaus Buhlert hat die Worte Gertrude Steins „kultiviert“ und lässt die beiden Frauenstimmen im Hörspiel akustisch miteinander tanzen.
    Gertrude Stein (1864-1946) war mit ihrer experimentellen Prosa und Dichtung eine der einflussreichsten amerikanischen Schriftstellerinnen der klassischen Avantgarde, zudem eine Entdeckerin und Förderin zahlreicher KünstlerInnen.
    Klaus Buhlert, geboren 1950, ist Komponist, Regisseur und Autor. Viele seiner Kompositionen für Film, Theater und Hörspiel wurden ausgezeichnet.

  • 21:05 Uhr

    Holzbläser deluxe
    Gina Schwarz & Multiphonics 8
    Gina Schwarz, Bass, Komposition
    Daniel Manrique-Smith, Querflöte, Altflöte, Bassflöte
    Annette Maye, Stephan Dickbauer, Klarinette
    Rebecca Trescher, Peter Joyce, Bassklarinette
    Mahan Mirarab, Gitarre
    Lucas Leidinger, Klavier
    Dirk-Peter Kölsch, Schlagzeug
    Aufnahme vom 24.4.2024 aus dem LVR LandesMuseum beim Jazzfest Bonn
    Am Mikrofon: Anja Buchmann

    Gina Schwarz hat für ihr Projekt Multiphonics 8 Kompositionen im Geist der Songs des britischen Folksängers Nick Drake geschrieben. Beim Jazzfest Bonn präsentierte das Ensemble seine melodienreiche, groovige Musik einem begeisterten Publikum. Der Bandname stammt von einem Festival: 2020 und 2021 wurde die österreichische Bassistin und Komponistin Gina Schwarz als Composer in Residence zum Kölner Multiphonics Festival eingeladen. Der Auftrag: Musik für ein Ensemble mit drei Klarinetten zu schreiben. Gina Schwarz ergänzte die Holzbläser noch um Querflöte sowie Rhythmusgruppe inklusive Gitarre und Klavier. Die Musik, die sie komponiert hat, spiegelt zwar die Melancholie der Songs von Nick Drake, sie ist aber zugleich auch lustvoll, intensiv und humorvoll.

  • 22:05 Uhr

    musica reanimata
    Der Komponist Joseph Kosma in Paris
    Am Mikrofon: Georg Beck

    Ein Lied, von Yves Montand gesungen, machte ihn weltberühmt. Joseph Kosma (1905-1969) ist in Budapest aufgewachsen, er lernte in Bartóks Musikakademie. Als Berlin-Stipendiat schloss er sich mit Anfang 20 dem Kreis um Eisler, Brecht und Weill an. 1933 floh er nach Paris. Während der deutschen Besatzung lebte er im Untergrund, schrieb unter Pseudonym Filmmusik. In der Zusammenarbeit mit Jacques Prévert kam er zum französischen Chanson. Seine Lieder, so Kosma, unterhielten nicht nur, sie sprächen von der Angst der Menschen. Eine Auswahl davon, gesungen von Stefanie Wüst, präsentierte das Gesprächskonzert in der Reihe „musica reanimata“ am 11. April 2024 im Konzerthaus Berlin. Den Gesprächsteil absolvierten Habakuk Traber und Manuela Schwartz.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht

    23:45 Uhr