Montag, 21.10.2019
 
Seit 10:10 Uhr Kontrovers

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 15.01.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Die Geschichte meines Lebens
Eine Lange Nacht über Ferdinand Beneke, Chronist des Vormärz
Von Ariane Smith und Frank Hatje
Regie: Charlotte Drews-Bernstein

Über Ferdinand Beneke (1774 - 1848) wüssten wir wenig, hätte er nicht von 1792 bis 1848 Tagebuch geschrieben, tagtäglich - außer in der Woche seines schwersten Liebeskummers. Zugleich schildern diese Tagebücher das gesellschaftliche, politische und kulturelle Leben ihrer Zeit anschaulicher als jedes Geschichtsbuch - auf Tausenden von handgeschriebenen Seiten, die im Hamburger Staatsarchiv aufbewahrt werden. Lange Zeit galten die Tagebücher als Geheimtipp. Sie sind die wohl aufschlussreichste Quelle zur Geschichte des deutschen und hanseatischen Bürgertums aus dieser Zeit. Faszinierend ist aber nicht nur der Umfang der Tagebücher, sondern auch die literarische Qualität, mit der Beneke die historische Zeitspanne von der Französischen Revolution bis zum Vormärz 1848 dokumentiert. Erst 2001 gab die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur einem siebenköpfigen Team den Auftrag, den vollständigen Tagebuchbestand zu edieren. Die Hälfte der Arbeit ist seit 2016 geschafft und bereits im Wallstein-Verlag erschienen. Die beiden Projektleiter der Edition erzählen in einer 'Langen Nacht' über ihr Leben mit einem außergewöhnlichen Tagebuchschreiber. Ausschnitte aus dem Tagebuch liest Jan Philipp Reemtsma, ohne den es diese Edition nicht gäbe.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Grundton D 2016 - Konzert und Denkmalschutz (2)

Archaische Kraft und zeitgenössische Kreativität
Traditionelle Gesänge aus Sardinien treffen auf Meister der Orgelimprovisation

Tenores di Bitti „Mialinu Pira“
Dominik Susteck, Orgel

Aufnahme vom 4.6.16 aus der Pfarrkirche St. Mauritius (Heimersheim) in Bad Neuenahr-Ahrweiler / Rheinland Pfalz

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Bernhard Romberg
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 5 fis-Moll, op. 30

Davit Melkonyan, Violoncello
Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Heinrich Schütz
'Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes'. Motette für 5 Stimmen und Basso continuo, SWV 371
Weser Renaissance Bremen
Leitung: Manfred Cordes

Christoph Graupner
'Von Gott will ich nicht lassen'. Kantate am 2. Sonntag nach Epiphanias für Soli, Chor und Orchester
Veronika Winter, Sopran
Franz Vitzthum, Alt
Jan Kobow, Tenor
Markus Flaig, Bass
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

John Stanley
Konzert für Orgel und Orchester B-Dur, op. 10 Nr. 3
Fassung für Orgel
Franz Lehrndorfer, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Mein Gott, wie lang', ach lange'. Kantate am 2. Sonntag nach Epiphanias, BWV 155
Caroline Stam, Sopran
Elisabeth von Magnus, Mezzosopran
Paul Agnew, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir and Orchestra
Leitung: Ton Koopman

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
Rechte Parteien und die Kultur - Frankreichs Intellektuelle und die Populismus-Debatte

Davos: China und das World Economic Forum - Ein Interview mit dem Ökonomen Heribert Dieter

Die Schlacht um Moskau und ihre Bedeutung heute - Ein Interview mit dem Historiker Wolfram Wette

Kulturpresseschau - Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Trump und wie er die Welt sieht - Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Stephan Bierling

Denk ich an Deutschland: der Politiker Ernst Ulrich von Weizsäcker

Am Mikrofon: Benedikt Schulz

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Eine folgenreiche Reise. Martin Luther King in Deutschland
Von Pastorin Andrea Schneider
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Die deutschen Truppen vor Moskau treten den Rückzug an

09:10 Uhr

Die neue Platte

Alte Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Japan Projektionen (2/3)
Ferne Beobachter
Das japanische Kino
Von Lukas Foerster
(Teil 3 am 22.1.17)

Das japanische Kino gehört schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts zu den reichhaltigsten weltweit. Die Geschichte seiner Rezeption in Europa und den USA setzt jedoch erst in den 50er-Jahren ein und ist eine Geschichte der Missverständnisse. Wo die 'westliche' Kritik im Fremden zunächst nur die Bestätigung des Eigenen suchte und sich darauf beschränkte, die Liste der Meisterwerke und -regisseure um ein paar japanische Titel und Namen zu erweitern, erhob sie in den 70er-Jahren die japanische Filmästhetik zum Fetisch des absolut Anderen. Auf der Strecke bleibt in beiden Fällen - und in vieler Hinsicht bis heute - die komplexe Normalität einer faszinierenden Filmkultur. Lukas Foerster betrachtet in seinem Essay der Japan Projektionen die Geschichte der europäischen und amerikanischen Rezeption des japanischen Kinos.
Lukas Foerster hat an der FU Berlin Filmwissenschaft und Japanologie studiert. Er lebt in Zürich und arbeitet als Filmjournalist, Medienwissenschaftler und freier Kurator.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus Pfarrkirche St. Nikolaus in Zwiesel
Predigt: Dekan Martin Prellinger
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Sigmar Gabriel, Bundeswirtschaftsminister, SPD-Vorsitzender

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

"Peaks of the Balkans Trail"
Per Fernwanderweg durch Albanien, Kosovo und Montenegro

Leben in magischem Licht
Gäste und Einheimische auf der Sinai-Halbinsel

Reisen in der Belle Époque
Das „Musée du Bagage“ im elsässischen Hagenau

Trommeln gegen den Schmerz
Zu Besuch bei den First Nations in Quebéc

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Künstlerin und Verlegerin Catherine J. Nicely im Gespräch mit Joachim Scholl

Sie ist in Ohio zur Welt gekommen, hat Bildhauerei und Malerei gelernt, Kunstgeschichte und Germanistik studiert: Catherine J. Nicely. Von Kindesbeinen an hat sie sich für die deutsche Kultur und Sprache interessiert, mit 22 Jahren übersiedelte sie nach Berlin. Nach vielerlei künstlerischer Tätigkeit gründete Catherine J. Nicely den deutsch-englischen Verlag PalmArt Press, der Literatur und Kunst vereint. In den Verlagsräumen finden regelmäßig Veranstaltungen statt, quer durch alle Künste, und wenn die Chefin Lust hat, kocht sie auch für ihre Gäste.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Die Zukunft von Gestern
Die britische Band The Brew
Am Mikrofon: Tim Schauen

Sänger und Gitarrist Jason Barwick ist ein charismatischer Frontmann: Halstuch, Paisley-Hemd, spitze Schuhe, Luftsprünge und große Gesten vorm Verstärkerturm. Kurtis Smith am Schlagzeug entwickelt zusammen mit seinem Vater Tim am Bass das fulminante Fundament des Powertrios The Brew, und die drei Briten bedienen alle Klischees, die über Rockbands bestehen. Auch ihr Sound klingt beim ersten Hören wie die musikalische Zukunft von gestern. Doch da ist mehr: Songstrukturen, die über die übliche Folge von Strophe, Bridge, Refrain hinausgehen, lange sphärische Passagen, wilde Soli. Ihr fünftes Album heißt 'Shake The Tree'.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Paul Gurk: Berlin. Roman
Hrsg. und mit einem Nachwort von Magnus und Michael Chrapkowski
(Arco Verlag, Wuppertal)
Vorgestellt von Wolfgang Schneider

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Langeweile
Über die unerklärliche Langsamkeit der Zeit
von Martin Hubert

Zeit, die sich wie Kaugummi dehnt und zieht: Jeder kennt dieses Gefühl, gemeinhin wird es als Langeweile bezeichnet. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Der kanadische Neurologe James Danckert beobachtete vor Jahren, dass Hirn-Trauma-Patienten verstärkt unter Langeweile litten - und begann, die unerträgliche Langsamkeit der Zeit zu erforschen. Menschen mit Depressionen erleben Langeweile häufiger, auch wer esssüchtig ist oder Drogen verfällt, ist mit dem Gefühl vertraut. Wer sich langweilt, denkt auch radikaler und ideologischer. Solche Befunde häufen sich mittlerweile. Doch ist Langeweile die Ursache oder nur Begleiterscheinung? Um das herauszufinden, quälen Forscher Versuchspersonen mit öden Videos aus der Waschküche, lesen ihnen das Telefonbuch vor - und beobachten dabei ihr Gehirn.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Die Moderne und die Gewaltgeschichte im Nahen Osten - Nahost-Experte Kersten Knipp im Gespräch mit Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"Das Licht im Kasten" - Ein neues Stück über Mode von Elfriede Jelinek am Schauspiel Düsseldorf uraufgeführt

Außenseiter und Riesenschildkröten - Zwei Uraufführungen und eine Premiere beim neuen b.30-Ballett-Programm in Düsseldorf

Mut zum Auslaufmodell - In Chemnitz wurde die Operette "Südseetulpen" von Benjamin Schweitzer uraufgeführt

Rückzug ins Private - Wie Intellektuelle in Frankreich mit dem Vormarsch rechter Parteien umgehen

Von Trump bis zur Todesstrafe - US-Schauspieler Tim Robbins startet ein Theater-Forum für ziviles Engagement

Am Mikrofon: Katja Lückert

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Arbeit um jeden Preis - Wer in Katar für die Fußball-WM baut

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Handball-WM - Nach dem Vorrundenspiel Chile gegen Deutschland
Handball - Wer ist Rechteinhaber bei beIN Sports?
Handball - Auszug Sportgespräch mit Andreas Michelmann
Skispringen - Weltcup in Wisla/Polen
Skispringen Frauen - Weltcup in Sapporo/Japan
Ski nordisch - Kombinierer Eric Frenzel siegt erneut vor Johannes Rydzek
Biathlon - Weltcup in Ruhpolding
Ski alpin - Felix Neureuther war top, die Frauen ein Flop
Bob und Skeleton - EM in Winterberg: EM-Titel für J. Lölling
Radsport - Saisonauftakt und heftiger Streit ums Geld
Tennis - Vorschau Australian Open
Tennis - Interview mit Angelique Kerber
Tennis - Tommy Haas vor den Australian Open
Tennis - Ein Blick hinter der Kulissen der Tennis-Zirkus
Fußball - Süle und Rudy wechseln von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern München
Fußball - Premier League: Manchester United - FC Liverpool
FIFA - Mafiöses Geflecht mit Donald Trump?

Am Mikrofon: Matthias Friebe

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Die Prinzessin auf der Erbse
Leben mit Hochsensibilität
Von Sabine Fringes
Regie: Thomas Wolfertz
Produktion: DLF 2013

Vor Schmerz habe sie kein Auge zugetan und überall trage sie blaue Flecken, klagt die Prinzessin - wegen einer kleinen Erbse, verborgen unter der luxuriösen Ruhestätte von 20 Matratzen und ebenso vielen Daunendecken. Was im Märchen des Dichters Hans Christian Andersen der Beweis für die Echtheit der Prinzessin, ist, ins Leben übertragen, ein Fall von Hochsensibilität. So bezeichnete die amerikanische Psychologin Elaine Aron Mitte der 90er-Jahre erstmals eine Reihe von typischen Charaktereigenschaften. Hochsensible Menschen nehmen demnach ihre Umwelt intensiver wahr als andere und sind zugleich auch schneller überwältigt: von Klängen, Geräuschen, Farben, Gerüchen oder Stimmungen. Je nach Ausprägung kann diese Feinfühligkeit als Last oder als kreative Gabe empfunden werden.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Internationaler Aeolus Bläserwettbewerb 2016

Ferdinand David
Concertino für Posaune und Orchester E-Dur, op. 4

Johann Nepomuk Hummel
Konzert für Trompete und Orchester E-Dur

Valery Strukow
Konzert für Tuba

Matthias Pintscher
Shining Forth

Preisträger des Aeolus Bläserwettbewerbs 2016
Düsseldorfer Symphoniker
Leitung: Christian Lindberg

Aufnahme vom 18.9.16 in der Tonhalle Düsseldorf
Am Mikrofon: Sylvia Systermans

Eine Frau gibt den Ton an.
Die hochkarätig besetzte Jury war sich einig: Der erste Preis beim Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb ging an die Posaunistin Louise Pollock. Mit ihrem Können überzeugte die 28-jährige Schwedin auch das Publikum und erhielt die meisten Stimmen beim Publikumspreis. Zum ersten Mal in der elfjährigen Geschichte des Wettbewerbs machte damit eine Frau das Rennen - vor ihren überwiegend männlichen Kollegen an Tuba, Posaune und Trompete. Glückwünsche kamen zuerst per Facebook aus Schweden. 120 Kollegen aus dem Opernorchester Göteborg hatten das Finale ihrer ersten Soloposaunistin in der Düsseldorfer Tonhalle via Livestream verfolgt. Unser 'Konzertdokument der Woche' stellt aber nicht nur die Preisträgerin vor, sondern auch die Musiker samt ihrer Auftritte in den Vorrunden und im finalen Wettbewerbskonzert mit den Düsseldorfer Symphonikern.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

DHB-Präsident Andreas Michelmann zur Situation des deutschen Handballs

Die Fragen stellt: Thorsten vom Wege

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Der Kopf des Cellisten Davit Melkonyan ist von der Seite zu sehen, hinter dem Steg seines Cello. (Rosa Frank)
200 Jahre Jacques OffenbachEin ausgelassenes Fest
Musik-Panorama 21.10.2019 | 21:05 Uhr

In Köln kam Jacques Offenbach 1819 zur Welt. Der Erfinder der Operette hat auch Kammermusik geschrieben - virtuose, unterhaltsame Stücke. Evgeny Sviridov, Davit Melkonyan und Tobias Koch feierten den Komponisten beim Kölner Fest für Alte Musik u.a. mit damals gängigen Gemeinschaftskompositionen.

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