Donnerstag, 18.07.2019
 
Seit 14:10 Uhr Deutschland heute

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 13.01.2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

„Ein scharfer Wind bläst durch die Lande“
Eine Lange Nacht über Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht
Von Tobias Barth, Lorenz Hoffmann und Hartmut Schade
Regie: Tobias Barth

Im Januar 1919 verhört ein Freikorpsoffizier in Berlin zwei Gefangene, die von der Bürgerwehr Wilmersdorf eingeliefert wurden: Es sind die prominenten Führer des Spartakus-Aufstandes. Generalstabsoffizier Pabst weist seine Begleitoffiziere an, die beiden zu töten - dieser Doppelmord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht beendet die Revolte. Bis heute kommen Mitte Januar Zehntausende zusammen, der linken Märtyrer zu gedenken. Liebknechts entschlossenes „Nein!“ zu den Kriegskrediten, sein Internationalismus und Antimilitarismus, den Luxemburg entschieden unterstützt, hatte die beiden Sozialdemokraten zu Verbündeten gemacht - gegen die große Mehrheit ihrer Partei. Aus dem Gefängnis heraus (Luxemburg) bzw. von der Front her (Liebknecht) gründeten sie 1916 die Spartakusgruppe. „Ein scharfer Wind bläst durch die Lande“ ist im Spartacus Nummer 1 zu lesen, der von gezielten Verhaftungen und Einberufungen schreibt, immer träfe es die linke Opposition: „So verröchelt der famose ‚Burgfrieden‘. Die Komödie ist ausgespielt, die Masken sind gefallen.“ Zwei opferreiche Kriegsjahre später hängen Plakate in Berlin mit den Konterfeis und dem Aufruf: „Schlagt Liebknecht und Luxemburg tot!“ Der Befehlsgeber der Mörder, Waldemar Pabst, ist Strippenzieher der Faschisierung und macht Karriere im Dritten Reich, später als Waffenhändler in der Bundesrepublik. Leute wie er sind es, gegen die die 68er-Studenten auf die Straße gehen und wieder Plakate mit Luxemburgs Konterfei tragen. Rosa wird zur Ikone eines menschlichen Sozialismus gemacht, wird als poetische Briefeschreiberin, Feministin, Blumen- und Katzenfreundin entdeckt. Im Osten unseres Landes sind Karl und Rosa ein fest gefügtes Begriffspaar. Versehen mit dem Heiligenschein kommunistischer Märtyrer, dienten sie der Selbstlegitimierung der SED. Bis 70 Jahre nach dem Mord Dissidenten in der DDR Luxemburg beim Wort nehmen und die Freiheit der Andersdenkenden einfordern. Bis heute gehen in den Köpfen der Linken die beiden Revolutionäre als Gespenster in einem Europa der sozialen Widersprüche um.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Ludwigsburger Schlossfestspiele 2018

Salvatore Sciarrino
Caprice Nr. 2 aus: “6 Capricci per violino”

Ernest Chausson
Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett D-Dur, op. 21

Carolin Widmann, Violine
Alexander Lonquich, Klavier
Auryn Quartett

Aufnahme vom 20.6.2018 aus dem Ordenssaal im Residenzschloss Ludwigsburg

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Brandenburg Concertos

Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur, BWV 1046

Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur, BWV 1048

Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur, BWV 1051

Concerto Köln

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Stark getitelt, kurz gesprungen - das geplante Familiengesetz

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach
'Singet dem Herrn ein neues Lied'. Motette für 2 vierstimmige Chöre und Instrumente, BWV 225
Thomanerchor Leipzig
Baroque Brass of London

Johann Ludwig Krebs
'Meinen Jesum laß ich nicht'. Choralbearbeitung für Orgel
Beatrice-Maria Weinberger, Orgel

Max Reger
'Meinen Jesum laß ich nicht'. Choralkantate Nr. 4 für Solosopran, Solovioline, Viola, gemischten Chor und Orgel
Ingeborg Müller-Ney, Sopran
Philipp Naegele, Violine
Peter Nölting, Viola
Wolfgang Dallmann, Orgel
Kammerchor Stuttgart
Leitung: Frieder Bernius

Johann Sebastian Bach
'Liebster Jesu, mein Verlangen'. Concerto in Dialogo zum 1. Sonntag nach Epiphanias für Sopran, Bass, Chor, Streicher und Basso continuo, BWV 32
Johanna Winkel, Sopran
Thomas E. Bauer, Bass
Chorus Musicus Köln
Das Neue Orchester
Leitung: Christoph Spering

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Frei und gleich. Das ‚Manifest des freien Urchristenthums‘
Von Pastorin Andrea Schneider
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Die russische Mäzenin Nadeshda von Meck gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platte

Klaviermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Von Mauern und Menschen
Von Torsten Körner

Die Grenzen sind zurück. Gedanken über Beton und Stahl und die Radikalisierung unserer Rhetorik. Ein neuer Mauermensch wächst in der Festung Europa heran, der sich panzert und armiert. Ein Essay über den Bewusstseinswandel der Menschen. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks, nach dem Verschwinden des tödlichen Walls zwischen Ost- und Westdeutschland lag das 21. Jahrhundert wie ein grenzen- und mauerloses Versprechen vor uns. Ins Offene! Das war ein Trugschluss. Weltweit kehren jetzt Grenzzäune und Mauern zurück. Sie treten auf als scheinheilige Akteure, die uns die Probleme vom Hals schaffen. Sie versprechen Ordnung, nationale Souveränität, sie stoppen illegale Migration, Drogen, sie sind wie Besen, die den Unrat dieser Welt vor unserer Haustür beseitigen. Der Essay ,Von Mauern und Menschen’ zeigt, dass Mauern die Bühne als machtvolle Player betreten. Ihr binärer Code - draußen/drinnen; fremd/vertraut; arm/reich; aggressiv/friedlich - verspricht Übersichtlichkeit in einer längst unübersichtlichen Welt. Die Mauer ist der Advocatus diaboli des Nationalstaates, denn die Mauer verheißt Souveränität und Macht, wo diese längst erodieren. Tatsächlich aber vergiften die Mauern die Gesellschaften, die sie schützen sollen. Die Mauern sind die Gespenster der Ohnmacht im Kostüm des Superhelden, meint Autor Torsten Körner. Torsten Körner schrieb Bestsellerbiografien über Heinz Rühmann, Franz Beckenbauer und Götz George und ist seit vielen Jahren Juror des Grimme-Preises. Unter anderem wurde er 2010 mit dem Bert-Donnepp-Preis ausgezeichnet, dem Deutschen Preis für Medienpublizistik. Als freiberuflicher Autor und Journalist schreibt Torsten Körner Medien- und Fernsehkritiken.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Domkirche zu Minden
Predigt: Propst Roland Falkenhahn
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Markus Söder, designierter CSU-Vorsitzender, Ministerpräsident des Freistaates Bayern

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Vom Wissen, fühlen und spüren
Mit dem blinden Reisejournalisten Christoph Ammann von Zürich nach Baden

Kreativität auf der Straße
Die Künstlerszene von Santiago de Chile

Verwirklichter Traum
Wie eine alte Trattoria in der Toskana zu neuem Leben erweckt wurde

Biologische Schatzkammer Chinas
Im Bergwald von Yunnan

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Autorin Nell Zink im Gespräch mit Anna Seibt

Eine Amerikanerin, die ganz allein in Brandenburg lebt. Eine Schriftstellerin, die erst mit 50 Jahren ihren Debütroman veröffentlichte und sowohl in den USA als auch in Deutschland dafür gefeiert wurde. Nell Zink, engagierte Naturschützerin mit Herz für schräge Charaktere, passt in keine Schublade. Zink, 1964 in Kalifornien geboren, wuchs im ländlich geprägten Bundesstaat Virginia auf. Dort studierte sie zunächst Philosophie. Sie arbeitete als Maurerin auf dem Bau, als Sekretärin für einen großen Kosmetikkonzern und als technische Zeichnerin in Tel Aviv. 1983 lernte sie Deutschland mit ausgestrecktem Daumen bei einer Tramptour kennen. Im Jahr 2000 zog sie schließlich nach Tübingen, wo sie 2008 ein Studium der Medienwissenschaft begann und schließlich auch promovierte. Nebenbei arbeitete sie als Journalistin und Übersetzerin. Als Autorin entdeckt wurde sie von dem renommierten US-Autor Jonathan Franzen (,Die Korrekturen’). Er ermutigte sie, ihre Schriften zu veröffentlichen. 2014 erschien schließlich ihr erster Roman ,The Wallcreeper’ (Der Mauerläufer), der sowohl in den USA wie auch in Deutschland viel Aufmerksamkeit erhielt.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Per Urschrei von Blues zu Hardrock
50 Jahre Debüt der britischen Band Led Zeppelin
Von Tim Schauen

Als Led Zeppelin am 12. Januar 1969 in den USA und Großbritannien ihr Debütalbum veröffentlichte, war die Musikwelt erst erschüttert, dann bald sehr erfreut: Robert Plants urschreiender Gesangsstil, der von Jimmy Pages wütendem Gitarrenspiel angestachelt wurde. John Paul Jones am Bass und John Bonham am Schlagzeug trieben die beiden Frontmänner vor sich her. So eine harte Verschmelzung von Blues und Rock hatte man bis dahin noch nicht gehört. Von der Kritik anfangs gemieden, von denjenigen Fans, die den typischen Rocksound der 60er-Jahre satt hatten, sofort verehrt, denn hier war etwas Besonderes entstanden: Das Quartett aus England hatte einen Meilenstein der Musikgeschichte geschaffen und gleich ein neues Kapitel der Rockmusik geschrieben: ein hartes. Und das war erst der Anfang - Fan-Hysterie, ein eigenes Bandflugzeug und etliche Welthits sollten folgen.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Arno Schmidt: „Der Briefwechsel mit Hans Wollschläger“
Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt - Band 4
(Suhrkamp Verlag, Berlin)
Ein Beitrag von Guido Graf

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Freund und Fliege
Über die Superhelden vom Hundehaufen
Von Joachim Budde

Fliegen sind bestenfalls lästig, schlimmstenfalls gefährlich. Doch eine Welt ohne Fliegen? Das wünscht sich niemand. So sähe die Welt ziemlich unerfreulich aus, räumten diese Insekten nicht Kadaver und Fäkalien weg. Fliegen und ihre Maden leisten Großes. Und sie sind in vielen Disziplinen wahre Superhelden

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Kultur, Gesellschaft, Digitalisierung - Der Mensch in der Spätmoderne. Der Kultursoziologe und Leibniz-Preisträger Andreas Reckwitz im Gespräch mit Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"Zeitwende(n)" - Kölner Ausstellung blickt auf das Jahr 1919 mit Werken von Käthe Kollwitz

Spurensuche nach dem Godot unserer Tage - Robert Borgmann inszeniert Beckett in Frankfurt

Wie hältst du es mit dem Duce? Ein Symposium in Rom über die Aufarbeitung des Verhältnisses kultureller Institutionen zum faschistischen Regime

Papierarbeit - Restaurierung und Digitalisierung der Fontane-Handschriften
Restauratorin Katharina Plate im Gespräch

Klang statt Quadrat - Josef Albers' Bauhaus-Blick auf die Musik

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Vernetzt, smart und elektrisch: Chinas Autokonzerne holen auf

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Handball-WM - Nach dem Spiel Deutschland-Brasilien vom Samstag
Handball-WM - Vorrunde: Mazedonien-Bahrein
Handball-WM - Vorrunde: Kroatien - Japan
Handball-WM - Vorrunde: Spanien - Island

Fußball - Ägypten richtet Afrika-Cup aus und nutzt das politisch aus
Fußball - Bundesliga-Vorbereitungsturnier in Düsseldorf (Telekom-Cup)

Tennis - Beginn der Australian Open in Melbourne

Rücktritte von Spitzensportlern - Tränen am Karriereende, Interview mit Natalie Barker-Ruchti

Denkfabrik - Serie "Endspiel ums Klima", Teil 3: Miles und More: Die vielfliegenden Sportler und ihr Wille zur Kompensation

Biathlon - Weltcup in Oberhof: Staffel
Ski alpin - Weltcup der Männer in Adelboden: Slalom
Bob/Skeleton - Weltcup am Königssee: Viererbob
Skispringen und Nordische Kombination in Val di Fiemme

Sport in der Zukunft - Wie Nanobots und Exoskelette funktionieren

Rassismus: Schwarzer Eishockeyspieler einer Schule wird gemobbt

Am Mikrofon: Astrid Rawohl

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Das Auge liest mit
Eine Spurensuche auf der Textoberfläche
Von Jochen Meißner
Regie: der Autor
Produktion: SWR 2014

Die heute für das Lesen und das Schreiben zuständigen Hirnareale wurden früher für das Fährten- und Spurenlesen eingesetzt. Typografen und Buchgestalter wie Erik Spiekermann und Friedrich Forssman, sowie die Schriftstellerin und Buchgestalterin Judith Schalansky wissen, dass es keinen Inhalt ohne Form und Gestaltung gibt. Im digitalen Zeitalter hat sich die Schrift nicht nur von ihrem auf Papier fixierten statischen Charakter emanzipiert, sondern sie lernt selbst das Lesen. Je schwerer lesbar die sogenannten Captchas sind, desto genauer können sie unterscheiden, ob sie von einem Menschen oder einer Maschine gelesen worden sind. Das Auge liest mit und Schriften sehen dich an.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Rheingau Musik Festival 2018

Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur, BWV 1050
Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur, BWV 1051

Uri Caine
‚Hamsa‘ für Flöte, Violine, Klavier und Streichorchester

Brett Dean
‘Approach - Prelude to a canon’ für zwei Violen und Orchester

Antje Weithaas, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Brett Dean, Viola
Fiona Kelly, Flöte
Uri Caine, Klavier
Mahan Esfahani, Cembalo
Swedish Chamber Orchestra
Leitung: Thomas Dausgaard

Aufnahme vom 8.8.2018 aus dem Kurhaus Wiesbaden

Am Mikrofon: Ursula Böhmer

,The Brandenburg Project’ - so war im vergangenen Jahr ein spannendes Projekt beim Rheingau Musik Festival übertitelt: Den Brandenburgischen Konzerten von Johann Sebastian Bach wurden neue Werke zeitgenössischer Komponisten gegenübergestellt. Eine Idee des Managers und des Chefdirigenten vom Swedish Chamber Orchestra: Sie hatten unter anderem den Australier Brett Dean und den Amerikaner Uri Caine eingeladen, sich mit Bachs ‚Brandenburgischen Konzerten Nr. 5 und 6‘ musikalisch auseinanderzusetzen.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Ein Plakat für eine dritte Option für die Geschlechtsbezeichung intersexueller Menschen hängt am 30.08.2016 in Leipzig (Sachsen). Vanja, 26 Jahre alt, ist intersexuell, weder Mann noch Frau. Seit 2014 kämpfen Vanja und die Unterstützerkampagne "Dritte Option" für die Einführung eines dritten Geschlechts - bisher erfolglos. Am 02.09.2016 reichen sie Verfassungsbeschwerde beim Verfassungsgericht in Karlsruhe ein. Foto: Jan Woitas/dpa | Verwendung weltweit (dpa)
IdentitätspolitikStreit um den Verlust gesellschaftlicher Solidarität
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften 18.07.2019 | 20:10 Uhr

In den USA und in Europa wird viel über Identitätspolitik diskutiert: Beschäftigt sich die Linke zu sehr mit der kulturellen Anerkennung von Minderheiten, anstatt sich der sozialen Ungleichheit zu widmen? Und befördert dies den Aufstieg der Rechten, wie manche Politikwissenschaftler behaupten?

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