Donnerstag, 19.09.2019
 
Seit 11:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Donnerstag, 03.10.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Jazz

Tempi di movimento
Italiens Jazz gestern und heute
Musik von Stefano Battaglia, Francesco Bearzatti, Stefano Bollani, Paolo Fresu, Giovanni Guidi, Maria Pia de Vito, Enrico Rava, Tiziano Tononi, Gianluigi Trovesi
Am Mikrofon: Karl Lippegaus

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kleines Konzertaufnehmen

Zoltán Kodály
Sonate für Violoncello und Klavier, op. 4
Sonate für Violoncello solo, op. 8
Duo für Violine und Violoncello, op. 7

Julian Steckel, Violoncello
Antje Weithaas, Violine
Paul Rivinius, Klavier

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Tag für Tagaufnehmen

Aus Religion und Gesellschaft

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 175 Jahren: Herman Melville kehrt von seinen Seereisen nach Boston zurück

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Chormusik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Heimat - der offene Begriff (1/2)
Von Markus Metz und Georg Seeßlen
(Teil 2 am 6.10.2019)

Heimat: Der inflationäre Gebrauch des Wortes ist unglücklich. Mit Heimat lässt sich beinahe alles verkaufen und mit Heimat lässt sich vieles rechtfertigen. Umso wichtiger ist es, eine genaue, differenzierte und vielfältige Begriffsbestimmung vorzunehmen. Der Essay untersucht Heimat als humanistischen, offenen und utopischen Begriff, zusammengefasst in Ernst Blochs berühmtem Satz von der Heimat, die uns in die Kindheit scheint und in der noch niemand wirklich war. Die Auseinandersetzung darüber, welchen Begriff von Heimat wir verwenden wollen, was wir meinen, wenn wir uns über Heimat unterhalten oder auch streiten, ist ein Schlüssel für die Kultur einer kommenden Gesellschaft. Die extreme Rechte versucht, den Begriff seit geraumer Zeit im Sinne einer völkischen Ideologie von Blut und Boden zu besetzen und sie als politische Waffe gegen einen angeblich heimatlosen, verräterischen Liberalismus einzusetzen, der nur kosmopolitisches und grenzenloses Chaos verspreche. Gleichzeitig freilich ist Heimat ein Geschäftsmodell, das Tourismus, mediale Heimatfantasien und industrielle Folklore gewinnbringend einsetzt. Diesem zweifachen Missbrauch kann man begegnen, indem man den anderen, den humanistischen, offenen und utopischen Begriff wieder in sein Recht setzt, der genauso tief in unserer Kultur verankert ist wie der regressive und chauvinistische. Für einen allgemeinen Dialog wäre schon viel gewonnen, wenn uns klar ist, wie viele unterschiedliche Dinge gemeint sein können, wenn von Heimat die Rede ist.
Markus Metz, geboren 1958, studierte Publizistik, Politik und Theaterwissenschaft, er lebt als Hörfunkjournalist und Autor in München. Zuletzt erschien von ihm ,Schnittstelle Körper’ (Matthes & Seitz Verlag) und ,Freiheitstraum und Kontrollmaschine. Der (vielleicht) kommende Aufstand des nicht zu Ende befreiten Sklaven’ (bahoe books Wien), beide gemeinsam mit Georg Seeßlen.
Georg Seeßlen, geboren 1948, hat in München Malerei, Kunstgeschichte und Semiologie studiert. Er war Dozent an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland und schreibt heute als freier Autor unter anderem für Die Zeit, Frankfurter Rundschau, taz und epd-Film. Außerdem hat er rund 20 Filmbücher verfasst und Dokumentarfilme fürs Fernsehen gedreht.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Das Featureaufnehmen

Wir waren wie Brüder
Jugend in Ostdeutschland
Von Daniel Schulz
Regie: Barbara Plensat
Produktion: rbb/Dlf 2019

Als die Mauer fiel, war der Autor zu alt um nichts von der Vergangenheit mitbekommen zu haben, aber zu jung um mitzureden, wie die Zukunft aussehen sollte. Daniel Schulz spricht über das Aufwachsen in den 90er-Jahren, dem Jahrzehnt, in dem auch die Menschen aufgewachsen sind, die heute Hitlergrüße zeigen und brüllen. Er ist vor Neonazis weggelaufen und er war mit Rechten befreundet. In Ostdeutschland ging das damals zusammen. Und er spricht mit Menschen, denen es ähnlich ging: „Mit den 90er-Jahren verbinde ich persönliche Erlebnisse, die derzeit wieder hochkommen“, sagt Manja Präkels, Autorin des Buches ,Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß’, „und wenn ich im Land unterwegs bin, sehe ich jetzt oft genau die Leute bei der AfD wieder, die sich als Sieger der Kämpfe der 90er-Jahre begreifen.“ Das Feature basiert auf einem Text, der im Oktober 2018 in der taz erschien und 2018 mit dem deutschen Reportagepreis ausgezeichnet wurde.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Deutschland heuteaufnehmen

Tag der Deutschen Einheit

11:55 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:00 Uhr

Festakt zum Tag der Deutschen Einheitaufnehmen

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Musik-Panoramaaufnehmen

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Unerschöpfliche Gestaltungskraft
Telemanns Instrumentalkonzerte

Georg Philipp Telemann
Sinfonia Melodica C-Dur, TWV 50:2
Concerto Es-Dur, TWV 54:Es1 (aus Tafelmusik)
Concerto A-Dur, TWV 53:A2 (aus Tafelmusik)

La Stagione Frankfurt
Aufnahme vom März 2018 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

Am Mikrofon: Thilo Braun

Mit dem sechsten Album hat das Ensemble La Stagione Frankfurt unter Leitung von Michael Schneider die Gesamteinspielung aller Konzerte für gemischte Instrumente von Georg Philipp Telemann vollendet - aufgenommen im Deutschlandfunk Kammermusiksaal in Kooperation mit dem Label cpo. Farbenreiche Musik ist das, sie schreitet elegant, tanzt ausgelassen, trauert schmachtend, in unterschiedlichsten Besetzungen. Auch die ,Sinfonia melodica’ ist dabei, ein Spätwerk. Altersmüdigkeit findet sich jedoch nicht darin, das Werk strotzt geradezu so vor Überraschungen und Stilen und ist damit vielleicht symptomatisch für das gesamte Schaffen Telemanns, der Zeit seines Lebens wissbegierig Neues aufgesogen hat. In unserer Sondersendung zum Tag der Deutschen Einheit hören Sie Ausschnitte aus der CD des Ensembles La Stagione Frankfurt und erleben einen Komponisten, der die deutsche Musiktradition maßgeblich geprägt hat und dessen Werk dabei doch voller europäischer Einflüsse ist.

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Corso Spezial: Popkultur 89 - RIAS, DT64 und die Wende

Von Adalbert Siniawski

15:30 Uhr

@mediasresaufnehmen

Das Medienmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Aufbruch, Umbruch, Abbruch?
Ost-west-deutsche Wissenschaft in den Wendejahren
Von Lydia Heller und Tom Strohschneider

Einpassung, dieser Begriff sollte sich durchsetzen, in den rasenden Monaten nach dem Mauerfall 1989, als darüber diskutiert wurde, wie ein gesamtdeutsches Wissenschaftssystem ausgestaltet werden könnte. Die Evaluation der ostdeutschen Forschungslandschaft nach internationalen Maßstäben gestaltete sich schwierig. Wissenschaft galt in der DDR als Werkzeug des Aufbaus der sozialistischen Gesellschaft, zentral organisiert unter der Führung der SED. Wozu geforscht wurde, entschieden im Wesentlichen die Partei-Eliten. Der Zugang zu internationaler Fachliteratur war beschränkt, ebenso die Möglichkeit für ostdeutsche Forscher, selbst in internationalen Fachzeitschriften zu publizieren. Ähnlich wie in der Sowjetunion wurden vor allem die zentral organisierten Akademien gefördert, während Universitäten eher als Ausbildungsstätten fungierten, in denen Forschung eine untergeordnete Rolle spielte. Was also waren schließlich die Kriterien, nach denen bewertet wurde? Und gibt die weitere Entwicklung der ostdeutschen Forschungslandschaft den Entscheidungen von damals Recht?

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Feiertagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Aus Kultur- und Sozialwissenschaftenaufnehmen

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

JazzFactsaufnehmen

Neues von der Improvisierten Musik
Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Historische Aufnahmenaufnehmen

„Wir werden frei, wir finden Ruh‘“
Revolutions- und Freiheitsopern in frühen Einspielungen
Von Klaus Gehrke

In der antiken Götterwelt war alles vom Schicksal vorbestimmt, und das musste angenommen werden. Eine Auflehnung dagegen war zwecklos. Dementsprechend empfanden die absolutistischen Herrscher ihre Macht als göttliche Gabe und ließen sich in zahllosen Barockopern allegorisch feiern. Die Französische Revolution von 1789 machte damit Schluss. Und nicht nur in Paris, sondern auch in anderen europäischen Staaten hofften viele auf Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. In Frankreich entwickelte sich zudem die neue Gattung der Rettungs- oder Befreiungsoper, deren wichtigster Vertreter Luigi Cherubini war. Dieses Genre griff Ludwig van Beethoven in seinem ,Fidelio’ auf. Auch in den restaurativen Zeiten des 19. Jahrhunderts schrieben mehrere Komponisten wie Gioacchino Rossini oder Giuseppe Verdi Opern, in denen zu Umsturz, Revolte und zur Freiheit aufgerufen wird. In den ,Historischen Aufnahmen’ stehen diesmal Revolutions- und Rettungsopern im Fokus.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Schöne Stimmenaufnehmen

Die Sopranistin Sonya Yoncheva
Am Mikrofon: Kirsten Liese

Die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva hat sich neben Anna Netrebko als eine der bedeutendsten Sopranistinnen unserer Zeit etabliert. Mehrfach ist die 37-Jährige für die berühmte Kollegin mit spektakulären Last-Minute-Rollendebüts eingesprungen: 2014 übernahm sie nach Absagen von Netrebko, selbst bereits schwanger, die Rolle der Marguerite in drei verschiedenen Produktionen, fünf Wochen nach der Geburt des Sohnes stand sie zum ersten Mal als Mimí auf der Bühne der New Yorker Met. Große Triumphe feierte Yoncheva vor allem als Violetta in ,La Traviata’ („die beste seit der Callas“) und zuletzt als Titelheldin in Bellinis ,Norma’ in Berlin.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Die albanisch-schweizerische Jazzsängerin Elina Duni bei einem Auftritt (imago stock&people)
Sängerin Elina DuniLeise Abschiede
JazzFacts 19.09.2019 | 21:05 Uhr

Sie wurde in Albaniens Hauptstadt Tirana geboren und lebte bis vor Kurzem in Zürich. Derzeit ist London ihre Wahlheimat. Elina Duni singt mit dunkler, warmer Stimme melancholische Lieder über Trennung und Abschiednehmen.

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