Donnerstag, 19.09.2019
 
Seit 10:10 Uhr Marktplatz

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 05.10.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Hypnose
Von Josef Pelz von Felinau
Regie: der Autor
Mit Josef Pelz von Felinau u.a.
Produktion: Berliner Rundfunk 1945
Länge: 36’17

Ganz Neapel wartet auf den in der gesamten Weltpresse bejubelten Magier Torro. Endlich soll er auftreten. Kinder und Frauen sind jedoch von der Vorstellung ausgeschlossen, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Nur die Opernsängerin Bettina, Gattin des Gesandtschaftsattachés, lässt sich nicht davon abbringen, dabei zu sein. Mit Bestechung und Hochstapelei gelangt sie gemeinsam mit ihrem Mann auf die Galerie. Noch vor Beginn seines eigentlichen Programms entlarvt Torro den unerlaubten weiblichen Besucher. Die Dame darf bleiben - auf eigene Gefahr! Nach einigen Übungen in Massenhypnose versetzt der Magier sein Publikum in Angst und Schrecken, indem er den Saal durch Suggestion mit einer Springflut füllt. Als Einziger bleibt der Attaché von dem Spuk unberührt. Doch wie soll er seine Frau vom tödlichen Sprung von der Galerie abhalten?

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Lied & Chanson
Zu Gast: Felix Meyer
Liederbestenliste: die Platzierungen im Oktober
Global Sound: deue internationale Singer/Songwriter-Alben
Original im Ohr: ungewöhnliche Coverversionen
Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

Er singt über Europa, als wäre es die Königstochter aus der griechischen Mythologie, und davon, dass das ganze Leben nach der eigenen Kindheit riecht. Felix Meyer, Gitarrist und Chansonnier, sammelt Geschichten, schließlich war er 20 Jahre als Straßenmusiker unterwegs von Montpellier bis Faro und von Sylt bis Avignon. Durch die vielen Nächte am Strand entstand auch der englisch-französische Bandname project île. Auf ,Die im Dunkeln hört man doch’, seinem fünften Album, zeigen der 44-jährige Berliner und seine Mitmusiker an Banjo, Gitarre, Perkussion, Kontrabass, Akkordeon, Piano und Schlagzeug, dass sie auch musikalisch global denken. Jeder Song hat eine eigene Identität - von Musette über Folk und Jazz zu Montuno.

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrerin Angelika Obert, Berlin
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 50 Jahren: Die BBC strahlt die erste Folge der Comedy-Serie "Monty Python's Flying Circus" aus

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Perkussionist Alexej Gerassimez

Er ist tonvernarrt und vom Alltagsklang fasziniert. Alexej Gerassimez wurde 1987 in Essen geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Der Vater ist Trompeter, die Mutter spielt Bratsche, sein Bruder Wassily Klavier und Violoncello - wie Alexej. Aber der war schon immer ein fingerfertiger Tüftler. Alles, was ploppt, klappert oder schnalzt, diente ihm früh als Instrument: Töpfe, Pfannen oder Dosen. Mittlerweile ist Alexej Gerassimez Professor für Schlagzeug an der Hochschule für Musik und Theater München und hat dort die Stelle seines ehemaligen Lehrers Peter Sadlo übernommen. In seinem neuen Konzept-Programm ‚Genesis of Percussion‘ ehren er und seine Percussion-Kumpels den Rhythmus an sich, ohne dabei didaktisch zu werden. Unterschiedlichste musikalische Kulturen werden lebendig und gleichen einer Reflexion über die Entstehung von Klang und Zeit in der alltäglichen Umgebung.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Mit der Klapperkiste in den Aufschwung - Portugal wählt
Eine Sendung von Tilo Wagner

Seit Oktober 2015 stützt sich in Portugal eine sozialistische Minderheitsregierung auf drei kleinere, radikalere Linksparteien. Das ist nicht nur für Portugal sondern für ganz Europa eine ungewohnte Konstellation. Ein Kommentator nannte das Bündnis ‚Geringonça‘: Klapperkiste. Der Begriff war abfällig gemeint, geriet aber zum geflügelten Wort, in dem auch Anerkennung steckt. Denn die Klapperkiste erwies sich als robust: Politische Ziele, wie eine Anhebung des Mindestlohns um 20 Prozent, konnten umgesetzt werden. Das Staatsdefizit sank, Staatsschulden wurden abgebaut. Die Folge: Vor der nun anstehenden Wahl stecken in Portugal nicht die Linksparteien in der Krise, sondern die konservative Opposition. Dennoch bleiben große Probleme ungelöst: Da ist die Wohnungsnot in den Großstädten Lissabon und Porto. Oder die Misere der Verkehrsbetriebe - die auch darauf hinweist, dass die Sozialisten in öffentlichen Bereichen ebenso sparen können, wie es die Konservativen täten.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Hörspiel des Monats
Die Anhörerin
Von Andreas Unger
Komposition: Matthias Hauck, Nepomuk Heller
Regie: Teresa Hoerl
Mit Susanne Schroeder, Heinz Josef Braun, Markus Böker, Alexander Duda, Judith Toth, Stefan Hunstein und anderen
BR 2019
Länge: 36'03

Die Begründung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste: „Das Hörspiel ,Die Anhörerin‘ (BR 2019, Autor: Andreas Unger) nimmt sich eines schwierigen Themenkomplexes in einer sehr kompakten Form an: In 36 Minuten Laufzeit werden grundsätzliche Fragen zu Themen wie Recht auf Asyl, Umgang mit Asylbewerbern sowie Wirkmächtigkeit der Funktion des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) aufgeworfen. Den narrativen Rahmen des Hörspiels bildet ein fiktives Entscheidungsverfahren innerhalb des BAMF, durchgeführt von der noch unerfahrenen Sachbearbeiterin Anne Schaller (gespielt von Susanne Schroeder), die vom Erstberuf der Schauspielerin in ein finanziell besser abgesichertes Berufsfeld gewechselt ist. Das Hörspiel arbeitet zur Steigerung der Authentizität mit Zitationen bürokratisch entseelter Amtssprache, besonders durch Einsatz von Termini wie Aufenthaltsstatus, subsidiärer Schutz oder Ausreisehinderungsgrund, was schnell kafkaeske Assoziationen hervorruft: Regelmäßig wiederkehrende, nüchterne Diktat-Szenen stellen die Macht der Bürokratie symbolisch dar, vor allem deren Fühllosigkeit und kalte Rationalität im Umgang mit menschlichen Schicksalen. Das Stilmittel des permanenten Wechsels von Innensicht der Hauptfigur, scheindokumentarischen Asylanhörungsszenen sowie privaten Disputen (mit plakativem Austausch von Stereotypen) verleiht dem Hörspiel spürbare Dynamik, Multiperspektivität und Eindringlichkeit, deren Ausgestaltung aber durchaus detaillierter und weniger episodenhaft sein könnte, um der Problematik, respektive Diffizilität des Themas noch gerechter zu werden. ,Die Anhörerin‘ zeigt exemplarisch das Leiden der Entscheiderin Anne Schaller am System des Aussortierens, an ihrer Platzierung auf der Schnittstelle zwischen Ankommen und Ablehnen. Empfindungen des Ausgeliefertseins werden mehr und mehr deutlich - sowohl bei den Asylbewerbern als auch bei der Entscheiderin. Ein Hörspiel, das nachdenklich stimmt und zur kritischen Reflexion über die Macht von Menschen über Menschen einlädt …„

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Heimkehr zu neuen Ufern
Péter Eötvös in Budapest

Der 1944 in Siebenbürgen geborene Ungar Péter Eötvös ist ein bedeutender europäischer Komponist, Dirigent und Pädagoge, der bis heute vielfältig im Westen Deutschlands wirkt. In jungen Jahren gehörte er hier etwa zum Ensemble von Karlheinz Stockhausen, später zählte er zu den Mitarbeitern des Studios für Elektronische Musik des WDR, noch später hatte er eine Professur an der Kölner Musikhochschule inne. 1991 gründete er das Internationale Eötvös-Institut und 2004 in Budapest die Eötvös-Stiftung für zeitgenössische Musik. Im Gespräch mit Egbert Hiller äußert sich Péter Eötvös über seine Rückkehr nach Ungarn, sein dortiges Wirken, über den musikalischen Nachwuchs und seinen Sehnsuchtsraum Transsilvanien.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Von der Weisheit des Widerstands
Eine Lange Nacht auf den Klangspuren Abdullah Ibrahims
Von Bert Noglik
Regie: der Autor

Seine Musik drehte sich auf den Plattentellern der Townships, als er bereits des Landes verwiesen war. Und er spielte Klavier, als Nelson Mandela das Amt des Präsidenten antrat. Adolph Johannes Brand, geboren am 9. Oktober 1934 in Kapstadt, der sich zunächst Dollar Brand und nach seinem Übertritt zum Islam Abdullah Ibrahim nennt, schöpft seine Musik aus südafrikanischen Quellen. In deren Verschmelzung mit dem Jazz fand er zu einer gänzlich eigenen Klangsprache. Nach der Verschärfung der Rassengesetze ging er 1962 mit seiner Frau, der Sängerin Sathima Bea Benjamin, nach Zürich, wo sich Duke Ellington für den Pianisten einsetzte. Vorübergehend wieder in Südafrika, nahm er Mitte der 70er-Jahre den Titel ‚Mannenberg‘ auf - eine Hymne des Widerstands gegen das Apartheidregime. Gezwungen das Land zu verlassen, reflektierte er in seinem Schaffen die Sehnsüchte seiner Landsleute ebenso wie die Traumata des Exils. Mit der Rückkehr in seine Heimat, unmittelbar nach dem Ende der Apartheid, schloss sich ein Kreis und öffnete sich ein neuer, die fortwährende Sinnsuche im Medium des Klanges.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Die albanisch-schweizerische Jazzsängerin Elina Duni bei einem Auftritt (imago stock&people)
Sängerin Elina DuniLeise Abschiede
JazzFacts 19.09.2019 | 21:05 Uhr

Sie wurde in Albaniens Hauptstadt Tirana geboren und lebte bis vor Kurzem in Zürich. Derzeit ist London ihre Wahlheimat. Elina Duni singt mit dunkler, warmer Stimme melancholische Lieder über Trennung und Abschiednehmen.

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