Donnerstag, 19.09.2019
 
Seit 10:10 Uhr Marktplatz

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 26.10.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Es geschah in Berlin (27): Buntmetalldiebstähle auf Friedhöfen
Von Werner Brink
Regie: Werner Oehlschläger
Mit Kurt Waitzmann, Günter Vogdt, Ottokar Runze, Erich Dunskus, Helga Erlinghagen, Clemens Hasse, Trudl Baumbach, Georgia Lind, Else Ehser, Joachim Boldt
Produktion: RIAS 1952
Länge: 29'08

Ein Friedhof. Die Turmuhr schlägt zur Geisterstunde. Atze und Emil necken sich mit Witzen über Gespenster - bis plötzlich wirklich eines vor ihnen erscheint, klassisch in Weiß gehüllt. Es scheint sich aber genauso vor ihnen erschreckt zu haben wie sie sich vor ihm, so dass alle drei die Beine in die Hand nehmen. Emil und Atze können von Glück sagen, dass der Wachtmeister auf der Straße nicht länger nachfragt, was sie um Mitternacht dort zu suchen haben. Er muss sich um einen Vorfall auf der anderen Seite des Friedhofs kümmern, wo der Hund eines Nachtwächters eine dunkle Gestalt über die Mauer gejagt hat.
Nächster Morgen. Polizeipräsidium. Kriminalsekretär Zett und Kriminalassistent Lothar erhalten die Meldung über den Diebstahl einer Bronzeplastik aus dem Vorgarten einer Villa in Dahlem. Es ist schon das 18. derartige Delikt binnen weniger Wochen. Schritt für Schritt verfolgen die Beamten den Kreislauf der Waren. Er führt unter anderem zurück zu Atze, Emil und einem Gespenst.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichten The Beatles ihr Album ,Abbey Road'
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Wolfgang Drießen, Saarbrücken
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 50 Jahren: Der Bildhauer Gustav Seitz gestorben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die Dirigentin Ariane Matiakh

Für ihre Verdienste um das französische Musikleben wurde Ariane Matiakh mit dem Ehrentitel ,Chevalier de l’ Ordre des Arts et des Lettres’ ausgezeichnet, das war 2014. Inzwischen ist sie Professorin am Pariser Konservatorium, seit der aktuellen Saison Generalmusikdirektorin der Oper und Staatskapelle Halle. 1980 als Tochter zweier Opernsänger geboren, studierte Ariane Matiakh in Wien Dirigieren bei Leopold Hager und sang im Arnold-Schönberg-Chor unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. An der Opéra de Montpellier sammelte sie erste Erfahrungen als Assistentin, dirigierte daraufhin unter anderem an der Komischen Oper Berlin, in Stockholm, Amsterdam und Graz und wurde 2009 als ,Discovery of the Year’ für den renommierten Musikpreis ‚Révélation des Victoires de la musique‘ nominiert. In der laufenden Saison gab Ariane Matiakh unter anderem ihr Debüt in der Elbphilharmonie in Hamburg. Ihre Diskografie mit Werken von Johanna Doderer, von Clara Schumann und Ludwig van Beethoven, von Francis Poulenc und Jean Françaix bietet einen guten Eindruck ihrer Vielseitigkeit und großen Entdeckerfreude.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Risse im Königreich - Brexit-Beobachtungen
Von Burkhard Birke

England, Wales, Nordirland, Schottland: Das Vereinigte Königreich ist die Summe seiner Einzelteile. Nun steht der Brexit an, Großbritannien verlässt die Europäische Union. Die Entscheidung zerrt auch an den Konturen des Königreichs. In Schottland erstarken die Nationalisten, in Wales regten sich früh Zweifel am Brexit-Fahrplan und Nordirland wuchs zum zentralen Zankapfel zwischen den Scheidungspartnern London und Brüssel heran. Burkhard Birke porträtiert Briten am Vorabend der Trennung.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Lesung: Simon Werle
Gesprächspartner: Walburga Hülk, Heinz Schlaffer
Moderation: Katharina Teutsch

Baudelaire gilt heute als Begründer der modernen Großstadtpoesie und als Prototyp des modernen Dichters. Während Flaubert von seinem Zensurprozess gegen Madame Bovary profitierte und bald in den höchsten Gesellschaftskreisen verkehrte, blieb Baudelaire wegen seines vermeintlichen „Immoralismus“ ein Außenseiter. Der glühende Revolutionär gehörte zum poetischen Prekariat des Zweiten Kaiserreichs. Und er schrieb über prekäre Existenzen: über Trinker, Bettler, Huren und Tagelöhner. Simon Werle hat nach den ‚Fleur du Mal‘ nun auch Baudelaires zweite große Gedichtsammlung neu übersetzt. Der ‚Spleen de Paris‘ steht im Zentrum dieses Abends. Frankreich unter Napoléon III war zwischen restaurativen und modernisierenden Kräften gespalten. Unzählige Pariser hatten durch den Hausmannschen Kahlschlag ihr Zuhause verloren. Während die Monarchie sich in glanzvollem Retrochic präsentierte, hatte die Gesellschaft mit allen möglichen Modernisierungsschüben zu kämpfen. Neue Eisenbahnlinien zerschnitten das Land. Außerhalb Frankreichs nahm das koloniale Wettrüsten seinen Lauf. Die Börsenspekulation und der großstädtische Konsum, aber auch das Elend der Grubenarbeiter prägen die Jahrzehnte im zweiten Kaiserreich. Fortschritt, das hat Baudelaire geschrieben, sei die „Abnahme der Seele und die Zunahme der Materie“.
Mit Simon Werle diskutieren die Literatur- und Kulturwissenschaftler Heinz Schlaffer und Walburga Hülk.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Vergangenheit konservieren - Zukunft entwerfen
Elektroakustische Musik in der Ukraine seit 1964
Von Leonie Reineke

Die Geschichte der Avantgardemusik in der Ukraine ist voller Brüche und Leerstellen. Im 20. Jahrhundert stieß hier der Wunsch nach künstlerischem Eigensinn immer wieder auf Blockaden, Zensur oder Verbot. Zwar formierte sich Mitte der 60er-Jahre - etwa zehn Jahre nach Stalins Tod - eine junge Szene kreativer sowjetischer Komponisten, doch galten sie als kulturelle Außenseiter in einer zutiefst konservativen Gesellschaft. Erst mit dem Zusammenbruch der UdSSR begann sich allmählich ein Geist des künstlerischen Fortschritts zu entfalten. 1997 wurde an der Kiewer Musikakademie das erste Studio für elektroakustische Musik in der Ukraine ins Leben gerufen. Die Komponistin Alla Zagaykevych und ihre Kollegen entwickelten dort ein umfangreiches Lehrangebot. Was mit Kursen wie ,Klangsynthese’, ,Komponieren mit dem Computer’ und ,Musiktechnologie’ begonnen hatte, ist heute ein anerkanntes Zentrum und ein Szenetreffpunkt für den künstlerischen Nachwuchs.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Jude von Geburt, Hamburger im Herzen, im Geiste Florentiner“
Eine Lange Nacht über den Kulturwissenschaftler Aby Warburg
Von Manfred Bauschulte
Regie: Stefan Hilsbecher
(Wdh. v. 18./19.4.2015)

„Jude von Geburt, Hamburger im Herzen, im Geiste Florentiner“ - ist das Leitmotiv eines Gelehrten, der durch das Studium von Bildern, Büchern und Symbolen den Leidschatz der Menschheit heben will. Wir werden Zeugen des bewegenden Schicksals von Aby Warburg, dessen Methoden wissenschaftliche Denkgewohnheiten sprengen. Als Kulturhistoriker spannt er einen Bogen von Festen der Renaissance zu Tänzen der amerikanischen Indianer. Wir hören von Nymphen und Mänaden, Schlangen, Priestern und Tänzern, wie sie Angst und Erregung, Leidenschaft und Leiden einen Ausdruck verleihen. Mit Hilfe des Bankhauses seiner Familie baut er zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Bibliothek zum Studium des kulturellen Gedächtnisses der Menschheit auf. Nach dem Ersten Weltkrieg verbringt er Jahre in verschiedenen Heilanstalten. Im Sanatorium Bellevue von Ludwig Binswanger kann er genesen und danach den Neubau seiner Bibliothek realisieren. Vier Jahre nach seinem Tod (1929) retten seine Mitarbeiter Fritz Saxl und Gertrud Bing die Warburg-Bibliothek vor den Nazis und bringen sie nach London in Sicherheit.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Die albanisch-schweizerische Jazzsängerin Elina Duni bei einem Auftritt (imago stock&people)
Sängerin Elina DuniLeise Abschiede
JazzFacts 19.09.2019 | 21:05 Uhr

Sie wurde in Albaniens Hauptstadt Tirana geboren und lebte bis vor Kurzem in Zürich. Derzeit ist London ihre Wahlheimat. Elina Duni singt mit dunkler, warmer Stimme melancholische Lieder über Trennung und Abschiednehmen.

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