Donnerstag, 18.10.2018
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 03.11.2018
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Letzte Fahrt
Von Mike Walker
Aus dem Englischen von Sabine Hübner und Michael Walter
Regie: Annette Kurth
Mit Reiner Schöne, Lars Rudolph, Boris Aljinovic, Laura Maire, Maverick Quek, Sabiullah Anwar und Tom Zahner
Produktion: WDR 2006
Länge: 50'04

In einem indonesischen Hafen heuern drei Männer auf einem japanischen Frachter an, dessen Führungsmannschaft plötzlich erkrankt ist. Wirklich qualifiziert sind sie für ihre neuen Aufgaben nicht. Aber es ist ihre letzte Chance, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und neu anzufangen. Die drei Männer treffen im Hafen zum ersten Mal aufeinander. Cap soll die Funktion des Kapitäns übernehmen, Hosh und Herrick geben sich als Schiffsoffiziere aus. Gültige Papiere haben die beiden nicht, doch es reicht, dass Cap sich für sie verbürgt. Zuverlässige Seeleute sind sie alle drei nicht: Der Junkie Hosh ist wegen seiner Dealerei auf der Flucht vor der Polizei, Herrick war Blauhelmsoldat in Bosnien und hat alles verloren, und der Alkoholiker Cap hat seinen letzten Frachter vor der Küste Afrikas versenkt. Auch das Schiff hat schon bessere Tage gesehen. Noch nimmt es Cap gelassen: „Frachtschiffe fahren von alleine, Mr. Herrick. Die Crew weiß Bescheid, der Schiffsingenieur weiß Bescheid. Tut einfach, als wüsstet ihr auch Bescheid, dann kann nichts schiefgehen.” Auf hoher See kommen den drei Ersatzoffizieren Zweifel daran, ob es die wirkliche Bestimmung dieser Fahrt ist, eine Ladung japanischen Whisky nach Kuba zu bringen. Ist es nicht auch seltsam, dass die japanischen Offiziere angeblich alle gleichzeitig krank geworden sind? Vielleicht haben sie nur rechtzeitig das Schiff verlassen.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Lied & Chanson

Zu Gast: der Berliner Musiker, Sänger, Komponist und Texter Lüül

Liederbestenliste: Die Platzierungen im November

Global Sound: Neue internationale Singer/Songwriter-Alben

Original im Ohr: Ungewöhnliche Coverversionen

On Tour: Konzert-Highlights

Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

Lutz Graf-Ulbrich, Künstlername Lüül, ist Texter und Urgestein der deutschen Elektronik und des Krautrocks, Begleitmusiker der legendären Velvet-Underground-Sängerin Nico, später Teil der Neuen Deutschen Welle. Seit Gründung der 17 Hippies Gitarrist und Banjospieler der Band. Seit einigen Jahren zeigt er sich auch von seiner Songwriter-Seite. Auf dem aktuellen Album ,Fremdenzimmer’ transportieren die mit Bass, Akkordeon, Geige, Gitarre, Theremin, Tuba oder Singender Säge gespielten akustischen Kompositionen gesellschaftskritische und politische, aber auch sehr emotionale Texte.

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrerin Heidrun Dörken, Frankfurt am Main
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 100 Jahren: Der Kieler Matrosenaufstand beginnt

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Kulturstaatsministerin Monika Grütters

Schon früh ging es Monika Grütters darum, in der Öffentlichkeit ihre Stimme für die Kultur zu erheben. Als Studentin der Germanistik, Kunstgeschichte und Politologie in Bonn wirkte sie in der Presseabteilung der dortigen Oper mit. Kulturmanagement machte sie zu ihrer Sache, am damaligen Museum für Verkehr und Technik in Berlin und in der Berliner Verlags- und Buchhandelsgesellschaft. Ihre Erfahrungen hier und auch später als Kulturpolitikerin kann sie seit 1999 als Honorarprofessorin an der Berliner Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler‘ weitergeben. Seit 2013 hat Monika Grütters die höchste kulturpolitische Stelle inne, die der Bund zu vergeben hat - als Staatsministerin für Kultur und Medien kümmert sie sich um die Rahmenbedingungen für das kreative Leben im Land. Die politische Karriere der 1962 in Münster geborenen Grütters begann in der Jungen Union. Seit 2005 gehört sie dem Bundestag an, seit 2016 ist sie die Berliner CDU-Landesvorsitzende. Und wenn sie nicht kulturpolitisch unterwegs ist oder am Kabinettstisch der Kanzlerin mitdiskutiert, geht sie gern in die Oper, ins Theater oder ins Museum.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Ein langer Weg - Frauenwahlrecht in Europa
Von Frederik Rother

Sie gingen auf die Straße und protestierten, manchmal auch militant - jahrzehntelang kämpften Frauen in Europa dafür, wählen zu dürfen. 1906 führte Finnland dann als erstes europäisches Land das Frauenwahlrecht ein. Andere skandinavische Staaten folgten. Ab 1918 - also vor genau 100 Jahren - durften Frauen auch in Deutschland ihr Kreuz auf den Wahlzettel machen. In Großbritannien konnten ab 1928 alle volljährigen Frauen wählen. Der Druck der Suffragetten zeigte Wirkung. Eine Sendung über die Geschichte des Frauenwahlrechts in Europa und den Kampf für Gleichberechtigung. Denn der ist für viele auch 2018 noch nicht gewonnen.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Hörspiel des Monats
Des Teufels langer Atem
Vierteiliges Hörspiel
Von Robert Weber
Regie: Annette Kurth
Mit Wanja Mues. Cathlen Gawlich, Reiner Schöne, Norman Matt, Heikko Deutschmann, Santiago Ziesmer, Friedhelm Ptok, Stefan Kaminski, Sascha Nathan
Barnaby Metschurat, Udo Schenk, u.a.
Produktion: WDR 2018
Länge: ca 60'

Begründung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste:
Robert Weber hat sich zu einem Meister von Krimifolgen entwickelt, in der sich Realität und Fiktion durchdringen, zum Beispiel in ,Die Infektion' (WDR, 2010-16) unter der Regie von Annette Kurth. In ,Des Teufels Langer Atem', wiederum vom WDR und von Annette Kurth inszeniert, vermischen sich zudem Krimi- und Horrorgenre, Realität und Popkultur auf schier unheimliche Weise. In vier Teilen, in sich abgeschlossen jedoch aufeinander bezogen, jagt die Agentin Clarice Sterling - bekannt als Ermittlerin in dem Film ,Das Schweigen der Lämmer' - einen Serienkiller durch die Vereinigten Staaten der Gegenwart und nahen Vergangenheit. Ihr Gegenspieler Louis Cyphre (korrekt ausgesprochen: Luzifer) ist ebenfalls eine Filmfigur, aus ,Angel Heart' von Alan Parker. Die Zeichen stecken also bereits im Namen, niemand jedoch erkennt sie, weil die Menschheit nicht mehr an den Teufel glaubt, vielleicht weil sie ihn nicht braucht: Das Unmenschliche gehört seit jeher zum Menschen, die dem Satan an Hass und Vernichtungswillen in nichts nachsteht. Eine ausgelassene Freude an bösen Einfällen, in einer schier überbordenden Montage aus Kolportage- und Märchen-Elementen, unglaublichen, aber realen Figuren wie dem Kartenkünstler Dai Vernon und popkulturellen wie literarischen Motiven von Lewis über Hauff bis Twain oder Borges wird zum spektakulären Kopfkino dank einer meisterlichen Gemeinschaftsleistung im Zusammenspiel mit Annette Kurths fantasievoller Regie, wandlungsfähigen Sprechern, dem Ton (Jonas Bergler) und vor allem auch klugem Einsatz einer vielseitigen Musik, die durch alle Folgen der Serie hindurch eine wunderbar expressive und sensible zweite Erzählspur legt.

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES.

Für Teil 3 und 4 folgen Sie bitte dem Link auf unserer Internetseite.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Hochgradig wandelbar
Die junge Blechbläser-Formation Ensemble Schwerpunkt

Am Mikrofon: Hanno Ehler

Die Trompeter aus den USA und aus England, der Posaunist aus Schweden, die Hornistin aus Norwegen und der Tubaspieler aus Finnland. Sie begannen 2009 als Studierende der Musikhochschule Hannover - inzwischen konzertieren sie in ganz Europa und haben ihre erste CD auf dem Markt. Das international besetzte Blechbläser-Quintett verfolgt das ehrgeizige Ziel, ausschließlich anspruchsvolle Neue Musik zu spielen. Angesichts nur weniger Originalwerke gilt es deshalb, Komponisten zu gewinnen, die speziell für ihre Formation neue Stücke schreiben. Die im Herbst 2017 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal für das Label NEOS produzierten Aufnahmen von Sofia Gubaidulina, Benedict Mason, Vassos Nicolau, Luciano Berio und Jarkko Hartikainen bilden eine aufregende Mischung aus neu und arriviert, die den fünf hochbegabten Musikern Höchstes abverlangt - von sanften, mit Dämpfern gefärbten Tönen und Stücken mit stark geräuschhaften Passagen bis zum inspirierten Klangfeuerwerk.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Auf der Suche nach Freiheit
Eine Lange Nacht über den Weg des Blues vom Mississippi-Delta nach Chicago
Von Michael Groth
Regie: Rita Höhne

Zwischen den 1920er- und 1970er-Jahren erlebten die USA eine beispiellose Binnenmigration. Immer mehr Afroamerikaner zogen aus dem ländlichen Süden in die Städte des Nordens. Die Struktur der Bevölkerung in Städten wie Chicago und Detroit veränderte sich radikal. Sechs Millionen Menschen suchten in den Industriezentren Arbeit und Schutz vor eklatanten Bürgerrechtsverletzungen, in den Südstaaten an der Tagesordnung. Die Menschen brachten ihre Lieder mit. Im Mississippi-Delta - gemeint ist nicht die Mündung des Flusses in den Golf von Mexiko, sondern ein rund 160 Kilometer langer und rund 50 Kilometer breiter Streifen östlich des Mississippi im gleichnamigen Bundesstaat - war dies vor allem der Blues. Der Blues begleitete die Nachfahren der Sklaven, die als Baumwollpflücker ein hartes Leben fristeten. Wer sich am Samstagabend traf und sang und tanzte, der fand ein Stück Freiheit. Diese Freiheit nahmen die Menschen mit auf ihre Reise. In Chicago, dem Hauptziel der ‚Great Migration‘, veränderten sich nicht nur die Lebensgewohnheiten: Die Sendung erzählt die Geschichte eines sozialen und kulturellen Wandels, der die Geschichte der Vereinigten Staaten bis heute prägt - vom Landarbeiter zum Großstadtbewohner, vom akustischen Country-Blues, oft auf selbstgebastelten Gitarren gespielt, bis zu den Bands, die ihren Blues elektronisch verstärkten, um die Aufmerksamkeit eines verwöhnten Publikums zu behalten.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Die Deutschen sind zu Bewegungsmuffeln mutiert. Weit weniger als die Hälfte der Bevölkerung geht, radelt oder schwimmt ausreichend - ein historischer Tiefpunkt, ergab kürzlich eine Studie der Deutschen Krankenversicherung.

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