Sonntag, 19.05.2019
 
Seit 13:30 Uhr Zwischentöne

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 14.12.2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Fundfieber
Eine Lange Nacht über Schatzsucher
Von Rüdiger Heimlich
Regie: Claudia Mützelfeldt

Wer hätte von diesem Abenteuer nicht auch schon geträumt: einen verborgenen Schatz zu finden - alte Münzen, Schmuck und Schwerter, das Bernsteinzimmer oder den Schatz der Nibelungen. Ob Sondengänger, Schatztaucher oder Archäologen, sie alle kennen das 'Fundfieber', das einen unversehens packt und nicht mehr loslässt. Die 'Lange Nacht' erzählt von der Suche und der Sucht zu Suchen, von Finderglück und -unglück, von Schätzen und von Schäden, die beim Graben angerichtet werden können. Dabei geht es auch um die Frage: Wer darf eigentlich suchen und wer darf finden? Wem gehören die Schätze und mit wem muss sie der Finder teilen? Die einen haben eine Lizenz zum Graben und die anderen bewegen sich oft genug am Rande der Legalität, ja sie verstoßen nicht selten sogar gegen Recht und Gesetz. Darüber erzählen Jennifer Morscheiser, Ausgräberin von Amts wegen, und Josef Gens, Amateurarchäologe und Ausgräber des berühmten Kölner Poblicius-Grabmals. Aber bringen die Schätze ihren Findern neben Reichtum und Ruhm auch Glück? Oft liegt über dem Fund ein böser Bann und nicht selten hätte einer die Geister, die er ruft, besser nicht beschworen. Es gibt eine dunkle Seite der Schatzsuche, die jedem gefährlich werden kann. Die Suche verändert die Persönlichkeit. Davon erzählen leidenschaftliche Sucher wie Heinrich Schliemann, Howard Carter und Wafaa el Saddik; Autoren wie Tracy Chevallier, Jack London, J.R.R. Tolkien oder B. Traven.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Konzertmomente 

Klavier-Festival Ruhr 2014

Richard Strauss
Burleske für Klavier und Orchester d-Moll
Marc-André Hamelin, Klavier
WDR Sinfonieorchester Köln
Leitung: Andris Nelsons

Aufnahme vom 11.6.14 aus der Philharmonie Essen

03:00 Nachrichten 

03:05 Schlüsselwerke 

Sergej Prokofjew
Sonate für Flöte und Klavier D-Dur, op. 94
Hans-Udo Heinzmann, Flöte
Elisaveta Blumina, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Georg Philipp Telemann
'Mein Glaube ringt in letzten Zügen'. Kantate Nr. 67 zum 3. Adventssonntag für Sopran, 2 Traversflöten, 2 Violinen und Basso continuo, TWV 1:184
Ruth Ziesak, Sopran
Camerata Köln

Johann Sebastian Bach
'Schwingt freudig euch empor'. Advents-Kantate, BWV 3
Nancy Argenta, Sopran
Petra Lang, Mezzosopran
Anthony Rolfe-Johnson, Tenor
Olaf Bär, Bariton
The Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

António Marques Lésbio
'Dexen que llore mi niño'. Vilancico zu 6 Stimmen
Huelgas Ensemble
Leitung: Paul van Nevel

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
Werte und Wandel - Die Zivilgesellschaft in der Ukraine, Georgien oder Belarus, ein Symposium in Berlin Maximilian Grosser

Heiße Debatte um kalte Progression
Über unser Steuersystem ein Interview mit dem Wirtschaftswissenschaftler Hanno Beck

Adventsreihe "Glaubenskriege" - Teil 3: Wie wir uns ernähren
Ein Interview mit der Publizistin Hilal Sezgin

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Macht begrenzen? Zu Streik und Solidarität ein Interview mit dem Soziologen Klaus Dörre

Denk ich an Deutschland: der Musiker André Herzberg

Am Mikrofon: Petra Ensminger

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Der große Gott wird ein kleines Kind: Weihnachtliche Theo-Logie
Von Sabine Pemsel-Maier
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 25 Jahren: Der russische Atomphysiker und Regimekritiker Andrej Dmitrijewitsch Sacharow gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Ware Welt - Themenwoche
Die Selbstaufgabe des Westens?
Der Schriftsteller Ingo Schulze im Gespräch mit dem Autor und Politiker Norbert Blüm

Die Selbstaufgabe des Westens ist ein doppelsinniger Begriff. Der aus Dresden stammende Schriftsteller Ingo Schulze hat ihn für ein Gespräch mit Norbert Blüm formuliert, in dem thematisiert werden soll, wie die Ökonomisierung aller Lebensbereiche das zerstört, was unser Leben lebenswert macht. Ingo Schulze ist ein kritischer Beobachter unseres Landes und unserer Gesellschaft. In 'Was wollen wir? Essays, Reden, Skizzen' formuliert er sein politisches und kulturpolitisches Engagement. Schulzes kapitalismuskritische Dresdner Rede 'Unsere schönen neuen Kleider - gegen die marktkonforme Demokratie - für demokratiekonforme Märkte' vom Februar 2012 wurde als Buch veröffentlicht und immer wieder zitiert. Norbert Blüm begann seine politische Karriere in den späten 60er-Jahren in der Bundesrepublik und zog sich 2002 aus dem parlamentarischen Leben zurück. Sein 1986 formuliertes CDU-Wahlkampfmotto 'Die Rente ist sicher!' ist bis heute eine stehende Wendung für die auch stark mit seiner Person verbundene Sozialpolitik des Westens. Zuletzt erschienen Norbert Blüms Bücher 'Ehrliche Arbeit. Ein Angriff auf den Finanzkapitalismus und seine Raffgier' sowie 'Einspruch! Wider die Willkür an deutschen Gerichten. Eine Polemik.'

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Stadtkirche in Homburg/Saar
Predigt: Pfarrerin Petra Scheidhauer
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt
Traditionsgebäck vom Spieß
Baumkuchen aus Salzwedel

Unterwegs von West nach Ost durch Deutschland
Über den Rhein

Kleine Stadt mit großer Geschichte
Neuburg an der Donau

21 Stunden auf der Schiene
Eine Zugfahrt von Wien nach Lwiw (Lemberg)

Am Fuße des Großglockners
Vorweihnachtszeit in Kals in Osttirol

Die älteste Abtei des Abendlandes
Kloster Saint-Maurice im Wallis feiert 1.500 Jahre

Am Mikrofon: Julian Kuper

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Ware Welt - Themenwoche
Der Festivalkurator und designierte Intendant der Münchner Kammerspiele Matthias Lilienthal im Gespräch mit Barbara Schäfer

"Bei Frank Castorf habe ich gelernt, über den Kontext von Theater nachzudenken, über die Verbindung des Theaters zu seiner Umgebung" - die Münchner dürfen gespannt sein, welche 'schlafenden Utopien' an ihrer von hochkarätigen Konsumtempeln gesäumten Prachtstraße schlummern. "Ein Edelpenner für die Maximilianstraße" titelte die SZ, der 53-jährige Berliner Matthias Lilienthal wird ab 2015 Intendant der Münchner Kammerspiele. Er war freier Journalist, Regieassistent am Wiener Burgtheater, Dramaturg am Theater Basel und lange Zeit Chefdramaturg und prägender Mitgestalter an Frank Castorfs Berliner Volksbühne. Von 2003 bis 2012 machte er sich weltweit einen Namen als künstlerischer Leiter des Berliner HAU (Hebbel am Ufer), das 2004 und 2012 als Theater des Jahres ausgezeichnet wurde. An die 1000 Produktionen hat Lilienthal in seinen neun Jahren am HAU herausgebracht, 120 pro Spielzeit. 2014 verband er eine Professur in Beirut mit der Festivalleitung des Theater der Welt in Mannheim.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Von der Langweiligkeit des Erfolgs
Der britische Songschreiber David Gray meutert gegen sich selbst
Von Luigi Lauer

Vor 15 Jahren hatte der britische Musiker David Gray seinen großen Durchbruch. Seither hat der Mittvierziger mehr als zwölf Millionen Platten verkauft, wurde von allen hofiert und verhätschelt. Doch einem Menschen, dem das Denken wesenseigen ist, konnte das auf Dauer nicht reichen. Dem großen Durchbruch folgte der große Durchhänger, 2010 erschien Grays letztes Album. Jahre der Orientierungslosigkeit folgten, durchwachsen von Versuchen der Selbstfindung. Sie mündeten in dem 2014 erschienenen Album 'Mutineers', zu Deutsch: Meuterer, mit dem Gray einen Neustart in die Wege leitete und sich selbst auf den Prüfstand stellte: Was, wenn man alles ganz anders macht und Erwartungen ignoriert? Herausgekommen ist ein erfrischendes, gleichwohl tiefschürfendes Album, das vor allem von Selbstfindung durch Wandel handelt.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche
Anthony Ryan: Das Lied des Blutes
(Klett-Cotta-Verlag)
Ein Beitrag von Hartmut Kasper

Am Mikrofon: Denis Scheck

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Die Untoten
Über die Nähe von Hirntod und Leben
Von Thomas Liesen

Rund 3.000 Mal wird in deutschen Kliniken jährlich der Hirntod diagnostiziert: Es ist ein eher seltenes Ereignis. Nur in großen Kliniken können Ärzte bei der Diagnose eine gewisse Routine entwickeln, und so kommt es immer wieder zu Fehlern, wie jüngst aufgedeckte Fälle zeigen. Kritische Ärzte machen zu lasche Vorgaben verantwortlich und fordern jetzt strengere Richtlinien für die Hirntoddiagnostik. Einige von ihnen gehen noch weiter und stellen die Frage: Ist ein Todeskonzept überhaupt länger haltbar, das nur aufgrund eines geschädigten Gehirns aus einem lebenden Menschen eine Leiche macht?
Das Feature begleitet eine mehrstündige Hirntod-Diagnose bei einem jungen Patienten. Und es berichtet dabei über medizinische und ethische Grauzonen im Umgang mit sterbenden Patienten, die in der Öffentlichkeit bisher weitgehend unbekannt, in Transplantationskliniken jedoch Alltag sind.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Wo liegt die Zukunft des Kulturjournalismus? Ein Gespräch mit dem neuen Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Jürgen Kaube

Am Mikrofon: Christoph Schmitz

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Ende des Familienfernsehabends? Die letzte "Wetten, dass …?"-Sendung ging über die Bühne

"Paquita" - Alexei Ratmansky choreographiert eine neue Version des Balletts fürs Bayerische Staatsballett in München

Bilder vom Kontinent - Zur Verleihung des Europäischen Filmpreises in Riga

Werte und Wandel - Die Zivilgesellschaft in der Ukraine, Georgien oder Belarus, ein Symposium in Berlin

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Gesundheit gefördert, Patient trotzdem krank - Zweifel am Präventionsgesetz

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

1. Fußball-Bundesliga, 15. Spieltag
Bayer 04 Leverkusen - Borussia Mönchengladbach
VfL Wolfsburg - SC Paderborn

2. Fußball-Bundesliga, 17. Spieltag
FC St. Pauli - Darmstadt 98
FC Ingolstadt - 1. FC Kaiserslautern
VfR Aalen - 1. FC Nürnberg

Handball-EM der Frauen in Ungarn und Kroatien

Eishockey - DEL: Eisbären Berlin - Hamburg Freezers

Handball - Bundesliga: Füchse Berlin - Rhein-Neckar Löwen

Eisschnelllaufen - Weltcup in Heerenveen

Biathlon - Weltcup in Hochfilzen: Verfolgung Frauen und Männer

Weitspringerin Heike Drechsler - Dopingvergangenheit und umstrittene Aufnahme in die Hall of Fame der Leichtathletik

Staatsfeindlicher Menschenhandel - Zwei Sportler aus Essen als verhinderte Fluchthelfer für “Ostseeschwimmer“ Axel Mitbauer

Am Mikrofon: Philipp May

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Ware Welt - Themenwoche
Kulturelle Störgeräusche
Wer hat das Sagen im öffentlichen Raum?
Von Almut Schnerring und Sascha Verlan
Regie: die Autoren
Produktion: SWR 2013

Vor der eigenen Haustüre beginnt der öffentliche Raum. Eigentlich gehört er uns allen, doch er wird beherrscht von Straßenverkehr, Hinweisschildern, Plakaten und Überwachungskameras. Kommerzielle und politische Interessen dominieren ihn zunehmend. "Ad Busting", "Critical Mass", "Flashmobs", "Guerilla Gardening" ... eine Vielzahl an politisch-kulturellen Bewegungen wehrt sich gegen diese zunehmende Vereinnahmung. Bewegungen und Konzepte wie "Urban Knitting", "Occupy", "StreetArt", "Graffiti", "Reclaim the Streets" wollen Freiräume schaffen und Denkanstöße liefern. Das Feature stellt einige vor und will damit aufmerksam machen auf Grenzüberschreitungen, auf die Manipulation unserer Wahrnehmung und auf die Vereinnahmung unserer Aufmerksamkeit.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

„No longer mourn for me“
William Shakespeare zum 450. Geburtstag

Werke von
Ralph Vaughan Williams
Jaako Mäntyjärvi
Frank Martin
Eriks Esenvalds und
John Taverner

Alexander Khuon, Rezitation
ChorWerk Ruhr
Leitung: Matthew Hamilton

Aufnahme vom 9.11.14 aus dem Robert-Schumann-Saal Düsseldorf

Mit seinen Dramen und Komödien hat William Shakespeare Literaturgeschichte geschrieben; darüber hinaus hatten seine Werke Vorbildcharakter für zahllose Dichter nicht nur in England. Die Genialität der Shakespearschen Tragödien wie 'Romeo und Julia' oder 'Othello'faszinierten ab dem 19. Jahrhundert etliche Komponisten in ganz Europa; dagegen regten seine Gedichte und Sonette vor allem in Großbritannien zu Vertonungen an: Benjamin Britten, Ralph Vaughan-Williams oder John Tavener griffen häufig auf Shakespeare-Texte zurück. Zum 450. Geburtstag des Dichters hat das Ensemble ChorWerk Ruhr unter der Leitung des britischen Dirigenten Matthew Hamilton ein spannendes Programm mit Vertonungen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts verschiedener europäischer Komponisten zusammengestellt.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Eien Skulptur der Kunstfigur von Grete Penelope Mars. (Deutschlandradio / Achim Hahn)
Fakes als KunstDieses obskure Objekt des echt Falschen
Freistil 19.05.2019 | 20:05 Uhr

Es ist oft mehr als ein Spiel: Dichtungen, Kunstwerke, Musik oder Filme, die angeblich von Künstlern geschaffen worden sein sollen, obwohl es diese nie gab. Fake als künstlerische Strategie stellt oft auf raffinierte Weise jede Form von Gewissheit in Frage. Auch mit dem Ziel, schlichtweg zu unterhalten.

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