Donnerstag, 23.05.2019
 
Seit 13:56 Uhr Wirtschafts-Presseschau

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 28.12.2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Die Halbstarken
Eine Lange Nacht über Jugendkultur in Deutschland
Von Meinhard Stark
Regie: Nikolai von Koslowski

Die Jugendkultur ist dem Mainstream der übrigen Gesellschaft stets um einige Schritte voraus. In den 50er-Jahren sind es die sogenannten Halbstarken, die den Trend markieren. Sie tragen Lederjacke, Jeans und eine Frisur, die als Ente bezeichnet wird. Der Rock'n'Roll ist ihre Hymne. Ihr Ziel: gesellschaftliche Emanzipierung und Teilhabe. Am Ende der 60er-Jahre erlebt man eine Jugend, die lange Haare, Jeans oder Minirock trägt, Spaß an Rock und Beat hat und sich für gesellschaftliche Veränderungen engagiert, allen voran die 68er. In den 70er-Jahren wird alles noch bunter, vielfältiger und lauter - die Musik, die Jugendlichen, ihre Gedanken und ihr Handeln. Viele junge Leute entwickeln ein neues Gespür für die eigene gesellschaftliche Teilhabe. Jeweils fünf damals junge Leute aus West und Ost erzählen über ihre ganz individuellen Erfahrungen. In ihren Statements, gemischt mit Musik und Originaltönen, werden die Erinnerungen an jene wilden Jahre in einer 'Langen Nacht' wieder lebendig.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Konzertmomente 

Musikfest Erzgebirge 2014

Joseph Haydn
'Der Winter' aus ‚Die Jahreszeiten‘

Christina Landshammer, Sopran
Werner Güra, Tenor
Daniel Schmutzhard, Bass
RIAS Kammerchor
Sächsische Staatskapelle Dresden
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Aufnahme vom 21.9.14 aus der St. Georgenkirche, Schwarzenberg

03:00 Nachrichten 

03:05 Schlüsselwerke 

Jörg Herchet
Komposition 1 für Orgel. Stück VIII
Dominik Susteck, Orgel

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Johann Schelle
'Machet die Tore weit'. Kantate
La Capella Ducale
Musica Fiata Köln
Leitung: Roland Wilson

Georg Friedrich Händel
Concerto grosso Nr 4 F-Dur, op 3,4; HWV 315
Christian Moreaux, Oboe
Les Musiciens du Louvre
Leitung: Marc Minkowski

Johann Christoph Georg Bach
'Merk auf, mein Herz'. Motette für achtstimmigen Doppelchor, BWV Anh. III 163
Chamber Choir Ireland
Fergal Caulfield, Orgel
Leitung: Paul Hillier

Johann Sebastian Bach
'Gottlob! nun geht das Jahr zu Ende'. Kantate am Sonntag nach Weihnachten für Soli, Chor und Orchester, BWV 28
Joanne Lunn, Sopran
Daniel Taylor, Countertenor
James Gilchrist, Tenor
Peter Harvey, Bass
Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
Blühende Landschaften III - Groß denken, klein handeln? Das Land Berlin zwischen Museumsinsel und Stadtteilpolitik

Unter Fremden - Normalfall Migration
Ein Interview mit dem Historiker Jochen Oltmer

Von Kleeblättern und schwarzen Katzen - Aberglaube
Ein Interview mit dem Literaturwissenschaftler Karl-Heinz Göttert

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Licht - Ein faszinierendes Phänomen
Zum internationalen Jahr des Lichts 2015 ein Interview mit dem Physiker Rolf Heilmann

Denk ich an Deutschland: der Bariton Thomas Quasthoff

Am Mikrofon: Michael Köhler

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Weil du mich erschaffen hast - 800 Jahre Klara von Assisi und ihre Schwestern
Von Schwester Ancilla Röttger
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 10 Jahren: Die amerikanische Schriftstellerin Susan Sontag gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platte

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Ukraine im Gespräch (4/4)
Tête-à-tête: Andrej Kurkow und Katja Petrowskaja

Nach französischen Vorbild heißt es auch auf Russisch tête-à-tête, wenn zwei Menschen sich unterhalten. Vier Gespräche mit Schriftstellern und Künstlern aus der Ukraine führt Katja Petrowskaja für 'Essay und Diskurs', nicht allein um die Lage in der Ukraine aus der Sicht von Intellektuellen im Blick zu behalten. Es geht weniger um die aktuelle Nachrichtenlage, zu der in den Medien auch immer wieder Schriftsteller aus einer Krisenregion gefragt werden. Es geht um einen diskursiven Hintergrund: Inwieweit ist es Künstlern überhaupt möglich, situativ Stellung zu nehmen? Worin liegt ihre eigentliche Aufgabe? Welchen Einfluss hat die politische Situation auf das eigene Werk?

Andrej Kurkow wurde 1961 in St. Petersburg geboren, er lebt in Kiew. Er war Zeitungsredakteur, Kameramann und Drehbuchautor, seit 1996 arbeitet er als freier Schriftsteller und veröffentlichte u.a. die Romane "Picknick auf dem Eis" und "Der Milchmann in der Nacht". Kurkow spricht elf Sprachen und ist Kommentator in internationalen Medien über das politische Leben in der Ukraine. Zuletzt erschien sein "Ukrainisches Tagebuch. Aufzeichnungen aus dem Herzen des Protests".

Katja Petrowskaja, 1970 in Kiew geboren, studierte Literaturwissenschaft im estnischen Tartu und promovierte in Moskau. Seit 1999 lebt sie in Berlin und arbeitet als Journalistin für russische und deutsche Medien. Für ihren Erzählband "Vielleicht Esther" erhielt sie 2013 den Ingeborg-Bachmann-Preis.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:03 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Justizvollzugsanstalt in Tonna
Predigt: Landesbischöfin Ilse Junkermann
Evangelischer Gottesdienst

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der EKD

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt
Orpheus in der Normandie
Étretat und seine Belle Époque

Im "Italienischen Tal" der Schweiz
Alberto Giacometti und das Bergell

Jenseits der Pilgerpfade
Wenn Israelis ihre Türen öffnen

Himmlische Klänge
Einblick in das Glockenhandwerk

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Lesezeit Spezial

Jaroslav Hašek: Die Abenteuer des guten Soldaten Švejk im Weltkrieg (4/8)
Gelesen von Josef Tratnik

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Die musikalische Quadriga

Orchester und Chöre der 'roc berlin' präsentieren Höhepunkte des Jahres (5/8)
Paul Hindemith
Das lange Weihnachtsmahl

Richard Strauss
Die Tageszeiten

Deutsche Motette
Rundfunkchor Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Marek Janowski
Mit Johannes Jansen
(Teil 6 am 29.12.14)

15:00 Nachrichten 

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Ernst Jünger: In Stahlgewittern (4/9)
Gelesen von Tom Schilling

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Die Neuvermessung des Bösen
Das Verbrechergehirn
Von Marieke Degen

Was macht manche Menschen zu Vergewaltigern und Serienkillern, andere nicht? Dass die Antwort komplex ist, zeigt der Fall James Fallon auf eine bizarre Weise. Fallon ist Professor für Neurowissenschaften an der Universität von Kalifornien in Irvine. Seit fast 20 Jahren befasst er sich mit den Gehirnen von Schwerverbrechern. Eines Tages nimmt der Forscher selbst als Kontrollperson an einer Alzheimerstudie teil. Sein Gehirn wird durchleuchtet, sein Erbgut analysiert. Und er muss erkennen: Sein Hirnscan sieht aus wie der eines Gewaltverbrechers, sein Erbgut weist zudem Genvarianten auf, die mit besonders aggressivem Verhalten in Verbindung stehen. Doch wie kann das sein? James Fallon hat in seinem Leben noch nie eine Straftat begangen. In Gefängnissen auf der ganzen Welt machen sich Forscher an die Neuvermessung des Bösen. Sie schieben Häftlinge in Kernspin- und Positronenemissions- Tomographen und beobachten, wie sie auf bestimmte Bilder und Reize reagieren. Noch kann niemand abschätzen, wie aussagekräftig solche Hirnscans tatsächlich sind. Ein Feature über die Suche nach den Wurzeln des Übels.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Die historisch-ideologischen Wurzeln des „Islamischen Staates“ - Der Leipziger Islamwissenschaftler Christoph Günther

Am Mikrofon: Kersten Knipp

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Musiktheater im Schnee - Mozart- und Beethoven-Opern unter Gustav Kuhn bei den Winterfestspielen von Erl

"The Forever Now" - New Yorker MoMA zeigt zeitgenössische Kunst in einer zeitlosen Welt

"Kunst auf Lager" - Die Restaurierung von Matthias Grünewalds "Kreuztragung Christi" an der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe

Blühende Landschaften III - Groß denken, klein handeln? Das Land Berlin zwischen Museumsinsel und Stadtteilpolitik

Am Mikrofon: Burkhard Müller-Ullrich

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Stationen einer Epoche: Das Erinnerungsjahr 2014: Nun also Krieg! - Vor 75 Jahren: Der deutsche Überfall auf Polen

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Nicht im Gleichschritt
Einzelgängerkarrieren
Von Cornelia Braun
Regie: Uta Reitz
Produktion: DLF 2014

Der Einzelgänger hat viele Gesichter. Als 'Pionier auf Einmann-Pfaden in der Wildnis der Worte' bezeichnete sich der Schriftsteller Arno Schmidt und erklärte das Einzelgängertum zur Voraussetzung, um gute Literatur zu schaffen. Der Eremit weiht sein einsames Leben dem Lob Gottes. Der Vagabund sucht ungeschützt die Begegnung mit der fremden Welt. Andere gehen diesen Weg unfreiwillig, werden erst durch widrige Umstände zu Einzelgängern gemacht. Der Rückzug nach innen wiederum, in den eigenen Gedankenraum, kann einen Geniestreich gebären, aber auch einen Amoklauf oder in Zeiten der Diktatur Kraft geben, sich zu widersetzen. Einzelgänger bewegen sich oft in geistigen und emotionalen Welten, die nicht auf den ersten Blick durchschaubar sind. Das macht sie auch zur Projektionsfläche von Wünschen und Ängsten des Mainstreams.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

orgel-mixturen 2014

Werke u.a. von Dominik Susteck, Florian Zwissler, Michael Vetter, Martin Schüttler, Juan Allende Blin
Dominik Susteck, Orgel
Matthias Geuting, Orgel

Aufnahmen vom 5. und 6.10.14 aus der Kunststation Sankt Peter in Köln

Seit zehn Jahren ist der Kirchraum der Kunst-Station Sankt Peter in Köln Gastgeber für die orgel-mixturen, das einzige Festival für ausschließlich zeitgenössische Orgelmusik. Kurator Dominik Susteck, zugleich Hausorganist, hat dem Festival eine klare Prägung gegeben: Die offene Vielfalt des Repertoires, das kreative Ausreizen des besonderen Instruments, die Förderung neuer Komponisten und Werke - all dies trägt seine Handschrift. Der Jubiläumsjahrgang Anfang Oktober 2014 bot zahlreiche neue und unbekanntere Werke sowie weitere Organisten wie Matthias Geuting, Zsigmond Szathmáry und Martin Schmeding, aber auch Nachwuchs. Als 'Composer in residence' hat in 2014 Martin Schüttler ein neues Werk für Orgel und Live-Elektronik komponiert.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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Programmtipps

Eine Insel mit roten Holzhäusern in einem norwegischen Fjord (picture alliance/ chromorange/ Dieter Möbus)
EinsamkeitAnalyse eines ambivalenten Gefühls
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften 23.05.2019 | 20:10 Uhr

Einsamkeit ist ein Schmerz, sagen Wissenschaftler, aber sie kann auch ein inspirierender, ja euphorisierender Zustand sein. Weit verbreitetes Einsamkeitsempfinden mag auf gesellschaftliche Probleme hindeuten, doch das zutiefst ambivalente Gefühl hat seit langem auch große kulturelle Bedeutung.

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