Samstag, 24.10.2020
 
Seit 14:05 Uhr Campus & Karriere

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 05.12.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Blue Crimeaufnehmen

Drei (3/3)
Von Dror Mishani
Teil 3: Ella
Aus dem Hebräischen von Markus Lemke
Bearbeitung und Regie: Irene Schuck
Mit Judith Rosmair, Matthias Brandt, Torben Kessler, Meike Droste, Judith Engel, Patrick Güldenberg, Wolfgang Pregler, Tina Engel, Katharina Matz, Uta Hallant u.a.
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: ca. 30‘

Drei Frauen im Großstadtalltag Tel-Avivs auf der Suche nach Nähe, nach Liebe, nach Gott. Sie alle finden einen Mann, dessen Empathie und Zurückhaltung sie überrascht und den sie besser nie kennengelernt hätten: Gil.
Teil 3: Ella
Ella braucht dringend eine Pause von ihren drei kleinen Kindern. Sie will mehr sein als die ewig Gebärende, als eine Haus- und Ehefrau. Um daheim nicht durchzudrehen, hat sie sich für ein Masterstudium eingeschrieben. Ihre Studienarbeit verlagert sie regelmäßig in ihr Lieblingscafé. Dort lernt sie bei einer Zigarettenpause den sympathischen Gil kennen. Nach einer längeren, kumpelhaften Annäherung entwickelt sich, obwohl Ella verheiratet ist, doch mehr.

Dror Mishani, 1975 in Cholon bei Tel Aviv geboren, ist Literaturprofessor in Jerusalem, spezialisiert auf die Geschichte der Kriminalliteratur. Zwei seiner Kriminalromane um den Inspektor Avi Abraham wurden vom NDR als Hörspiel produziert: „Vermisst“ (2014) und „Die schwere Hand“ (2019)

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Lied & Chanson
Zu Gast: Beppe Gambetta
Liederbestenliste: die Platzierungen im Dezember
Global Sound: neue internationale Singer-Songwriter-Alben
Original im Ohr: ungewöhnliche Coverversionen
Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

Der italienische Gitarrist, Sänger, Komponist Beppe Gambetta ist eine der zentralen Musiker-Persönlichkeiten von Genua. Die ligurische Hauptstadt hat - auch wegen ihres wichtigen Hafens - schon immer eine große Rolle im italienischen Musikgeschehen gespielt. Gambetta, der früh die nordamerikanische Gitarrenspieltechnik Flatpicking für sich entdeckte, entwickelte einen einzigartigen, fesselnden Gitarrenstil und mischt in seinen Stücken italienische und amerikanische Traditionen. Im Laufe seiner langen Karriere hat er mit vielen internationalen Kollegen auf der Bühne und im Studio gestanden, darunter Doc Watson, Tony Trischka, Gene Parsons , Norman Blake oder David Grisman. Bislang überzeugte er vor allem mit seiner warmen, sonoren Gesangsstimme - auf seinem aktuellen Album „Where The Wind Blows“ erstmals auch als Songwriter.

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Marie-Luise Langwald, Essen
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 150 Jahren: Der französische Schriftsteller Alexandre Dumas gestorben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Regisseur und Drehbuchautor Achim von Borries

Heiße Bar-Nächte, zwielichtige Drogengeschäfte, Geldgier und Armut in einer brodelnden Großstadt: Das sind die Zutaten von „Babylon Berlin“. Die aufwendige Krimiserie lässt die Goldenen Zwanziger wiederauferstehen und feiert seit 2017 eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Drei Regisseure und Drehbuchautoren arbeiten Seite an Seite an der Hitserie - und Achim von Borries ist einer von ihnen.
1968 wurde er in München geboren, Regisseur werden wollte er schon immer. Direkt nach dem Abitur befanden ihn die Filmhochschulen allerdings als zu jung. Weil er trotzdem nach Berlin ziehen wollte, begann Achim von Borries dort ein Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie. Mit 25 wurde er dann Regiestudent an der Deutschen Film- und Fernsehakademie. Sein Abschlussfilm und Kinodebüt „England!“ lief auf internationalen Festivals und gewann mehrere Preise. Achim von Borries widmet sich den verschiedensten Themen mit großer Feinfühligkeit und beherrscht das Drama ebenso wie die Komödie. Kurz nachdem er die zwölf Drehbücher zur vierten Staffel „Babylon Berlin“ abgegeben hatte, kam er für die Aufzeichnung von „Klassik-Pop-et cetera" ins Berliner Deutschlandfunk-Studio.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Der Kampf um die Heimat: Geschichtspolitik in Kroatien

Die Länder des Balkans sind aus der Sicht vieler Mitteleuropäer ein „Pulverfass“, Konflikte um Blut, Ehre oder Religion können jederzeit plötzlich aufbrechen. Und die Geschichte scheint es zu belegen: blutige Schlachten zwischen Christen und Muslimen im Osmanischen Reich. Brutale Massaker im Zweiten Weltkrieg. Hass und Vernichtungswahn in den Jugoslawienkriegen. Kroatien ist Teil dieser jahrhundertealten Geschichte - als Täter und Opfer zugleich. Grit Eggerichs taucht für die „Gesichter Europas“ in diese Geschichte ein, um die kroatische Gegenwart zu verstehen.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Hörspiel des Monats
Laute Nächte
Von Thomas Arzt
Regie: Andreas Jungwirth
Mit Sarah Viktoria Frick, Marie-Luise Stockinger, Felix Kammerer und Nikolaus Barton
Komposition: Hearts Hearts
Produktion: ORF 2020
Länge: 45'03‘'

Die Begründung der Jury:
„Das muss man sich erst mal trauen: Ein Hörspiel über Gehörlosigkeit. In dem vom ORF produzierten Stück „Laute Nächte“ sind der Autor Thomas Arzt und der Regisseur Andreas Jungwirth dieses Wagnis eingegangen. Anna ist gehörlos, Martin nicht. Bei ihrer ersten Begegnung spielt das keine Rolle. Denn die findet auf der Tanzfläche in einem Club statt, wo man die Bässe der Musik mit dem ganzen Körper spüren kann - und es zu laut ist, um sich zu unterhalten. Eine klassische, fast prototypische Boy-meets-Girl-Geschichte dient Thomas Arzt als Folie für eine Versuchsanordnung. Wann wird es, nach der ersten, durch stumme Blicke und körperliche Anziehung vermittelten Begegnung, kompliziert? Wann wird sich entscheiden, ob Martin Anna als „behindert“ einschätzt und das Interesse an ihr verliert - oder sich die Möglichkeit für eine echte Beziehung eröffnet?  
In formaler Hinsicht besticht das poetische Hörspiel durch seine dramaturgische Stringenz und eine alltagsnahe Sprache, die gleichwohl gerade so stilisiert ist, dass klar wird: Es geht hier nicht um platten Sozialrealismus, sondern um die Reflexion von Erfahrungswelten. Inhaltlich ist die große Leistung des Stücks, dass es nicht nur Hörenden einen Perspektivwechsel in die Situation von Gehörlosen ermöglicht. Die Themen, die Anna im Dialog mit Kathi verhandelt, sind ganz generell für das Verhältnis von Menschen mit und ohne Behinderung relevant, wenn nicht gar noch allgemeiner für das von Mehrheitsgesellschaft und marginalisierten Gruppen. Der zentrale Kunstgriff ist es, diese Geschichte als Liebesgeschichte zu erzählen, wo neben der Spannung zwischen Thema und Medium auch noch alle möglichen Kitsch- und Klischeefallen lauern. Doch auch in diese Fallen tappt das Stück nicht, und genau daraus bezieht es seine stärkste Wirkung. Es verhandelt das Verhältnis von Menschen mit und ohne Behinderung im Kontext einer intimen Beziehung - und damit sieht sich das Publikum hautnah mit der Frage konfrontiert, wie man denn selbst mit einer solchen Situation umgehen würde. Wer würde sich in gesamtgesellschaftlichen Diskursen nicht für Barrierefreiheit und Inklusion stark machen? Aber wie würde man sich im Kontext privater Beziehungen verhalten?"

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Emotional Logic
Misha Cvijovic’s Projekt mit dem Berliner Zafraan Ensemble
Von Martina Brandorff

Impulsartig Emotionen zeigen - das war die Hauptintention. Für ein Projekt mit dem Zafraan Ensemble komponierte die junge serbische Komponistin Misha Cvijovic die sechs menschlichen Grundemotionen. Im Zuge der Erarbeitung wurde „Emotional Logic“ zu einem Blick auf Corona und Quarantäne. Cvijovic, Jahrgang 1984, ist als Komponistin, Regisseurin und musikalische Leiterin ein künstlerisches Multitalent. In ihrer aktuellen Arbeit „Emotional Logic“ geht es darum, Grundgefühlen wie Angst, Ekel, Trauer, Wut, Freude und Überraschung Ausdruck zu verleihen. Cvijovic, Kompositionsschülerin von Eun Hwa Cho, spannt dafür einen Bogen von eigens entwickelten, exakt notierten Spieltechniken hin zu Sequenzen freier Improvisation. Im Zuge der Covid-19-Krise nahm das Projekt eine überraschende Wende. Quarantäne und Corona-Schutz seitens der Mitwirkenden wurden ungeplant zu einem konstituierenden Faktor der Komposition. Klangforschung und Selbstreflektion ereigneten sich auf doppeltem Boden - in der Wirklichkeit wie in virtueller Tealität.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Alles wird nie erzählt
Eine Lange Nacht über den amerikanischen Schriftsteller Henry James und seine berühmte Familie
Von Manfred Bauschulte
Regie: Burkhard Reinartz

Die beiden Amerikaner Henry (1843-1916) und William (1842-1910) James haben die Dimensionen der menschlichen Erfahrung erkundet wie wenige. Gegenseitig angetrieben von erstaunlicher Produktivität wirkte der ältere Bruder, William, als Psychologe und Philosoph und der Jüngere, Henry James, als Essayist und Romancier. Die „Lange Nacht” erzählt von den leidvollen Dramen in ihrer Familie, von den Schrecken des amerikanischen Sezessionskrieges und den transatlantischen Abenteuern der Brüder. William James gilt heute als Begründer der Emotionspsychologie. Als Meister der indirekten Charakterisierung seiner Figuren war Henry James stilbildend für Autoren wie James Joyce oder John Dos Passos.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3

Aktuelle Themen

Der Plenarsaal, aufgenommen am 16.09.2020 bei der Generaldebatte zu Nachhaltigkeit im Bundestag (picture alliance/Michael Kappeler/dpa)

Finanzpolitik in der Coronakrise
Schwarze Null ade - jetzt kommen Haushalte mit großen Löchern

Aktuelle Themen

Das Verlegeschiff "Audacia" des Offshore-Dienstleisters Allseas verlegt in der Ostsee vor der Insel Rügen Rohre für die Gaspipeline Nord Stream 2. (dpa-Bildfunk / Bernd Wüstneck)

Nord Stream 2
Wie abhängig ist Deutschland von Erdgas aus Russland?


Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk