Donnerstag, 14.11.2019
 
Seit 20:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 07.12.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Science Fiction
Notlandung
Von Rolf Schneider
Komposition: Reiner Bredemeyer
Regie: der Autor
Mit Dietrich Körner, Jürgen Holtz, Jürgen Hentsch, Irma Münch und Dietmar Obst
Produktion: Rundfunk der DDR 1973
Länge: 44'30

Bordingenieur Jefferson Bick wird von einer Untersuchungskommission der Weltraumbehörde zu seinem letzten Patrouillenflug mit Commander Edward Harrison vernommen. Die von Bick heimlich auf Tonbändern mitgeschnittenen Gesprächsprotokolle sollen beweisen, dass Harrison schon während des Fluges psychische Ausfallerscheinungen hatte, da er die Vollkommenheit des herrschenden Gesellschaftssystems anzweifelte. Wegen einer technischen Störung wurden Harrison und Bick zur außerplanmäßigen Landung auf einem fremden Planeten in einem fremden Sonnensystem gezwungen. Dort gab es keine Vegetation, die einen längeren Aufenthalt von Menschen erlaubt hätte. Dennoch hörten sie eine Stimme. Sie gehörte einem Wesen aus einer Gruppe früherer Emigranten, die sich an die Verhältnisse angepasst hatten, indem sie ihre Körper aufgaben und zu reinem Geist wurden. Der abenteuerlustige Harrison war so fasziniert von der neuen Welt, dass er auf dem Planeten bleiben wollte. Hatte er den technischen Defekt und somit die Notlandung selbst herbeigeführt?

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Lied & Chanson

Zu Gast: Stephan Eicher
Liederbestenliste: die Platzierungen im Dezember
Global Sound: neue internationale Singer/Songwriter-Alben
Original im Ohr: ungewöhnliche Coverversionen
On Tour: Konzerttipps

Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

Obwohl es fast 40 Jahre her ist, wird Stephan Eicher bis heute mit dem NDW-Hit ,Eisbär’, den er in den 80er-Jahren mit seiner Band Grauzone hatte, in Verbindung gebracht. Dabei ist er vor allem längst der bekannteste Schweizer Chansonnier und ein Liedermacher, der sich eher Serge Gainsbourg verbunden fühlt. ,Homeless Songs’ heißt sein 15. Studio-Soloalbum, darauf 14 Songs, von denen er sagt: „Ich habe diesen Songzyklus ,Heimatlose Songs’ genannt … Heimatlos, da mir scheint, dass diese Lieder keinen Platz haben im heutigen Musikbetrieb. Sie sind woanders zuhause.” Der Grund: Seine Plattenfirma hatte ihm das Aufnahmebudget um 60 Prozent gekürzt, also lieferte er ihr ein Album ab, das ebenso gekürzt war. Zwölf Songs mit einer Gesamtlänge von zwölf Minuten. Die Plattenfirma deutete die Aktion als Arbeitsverweigerung und veröffentlichte das Album nicht, doch inzwischen sind die ,Homeless Songs’ erschienen und nur eines der Lieder ist knapp eine Minute lang. Alle anderen sind wunderbar sparsam instrumentierte Eicher-Chansons, mit Americana flirtend und von Streicherarrangements veredelt, auf Französisch, Berndeutsch und Englisch, melancholisch und elegant. Ein Gespräch über die Leiden und Leidenschaften eines Liedermachers.

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Martin Korden, Köln
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 70 Jahren: Bundespräsident Theodor Heuss prägt den Begriff der "Kollektivscham"

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die Theologin Margot Käßmann

Das besondere Erlebnis des gemeinsamen Musikmachens und des fröhlichen, zugewandten Miteinanders hat Margot Käßmann schon als Jugendliche im Posaunenchor erfahren. Ob Joan Baez oder Johann Sebastian Bach, Herbert Grönemeyer oder Felix Mendelssohn Bartholdy - mit Musik verbinden sich für die Theologin intensive Eindrücke und Begegnungen. Margot Käßmann wurde 1958 in Marburg geboren. Sie studierte in Tübingen, Edinburgh, Göttingen und Marburg Theologie, wurde 1985 ordiniert und 1989 in Bochum promoviert. Margot Käßmann arbeitete zunächst als Pfarrerin und wurde 1994 Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Von 1999 bis 2010 war sie Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Dann trat sie nach einem Straßenverkehrsdelikt von Bischofsamt und EKD-Ratsvorsitz zurück. Später engagierte sie sich als Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017. Heute schreibt sie Bücher, eines ist gemeinsam mit Konstantin Wecker entstanden, ,Entrüstet Euch!’. Der Dialog der Religionen, das Engagement für ein friedliches, gerechtes Miteinander, das sind Themen, für die sie sich immer wieder intensiv einsetzt.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Wales - Selbstbewusst im Vereinigten Königreich
Mit Reportagen von Ann-Kathrin Jeske

„We are England’s first and final colony“ - Adam Price, Parteivorsitzender der wallisischen Partei Plaid Cymru, fasst zusammen, wie sich viele Waliserinnen und Waliser fühlen, wenn es um das Verhältnis ihres Landes gegenüber dem Vereinigten Königreich geht: In der Bemerkung schwingt Trotz mit. Denn in der Bevölkerung hält sich hartnäckig dieses Narrativ: „Wir waren die erste Kolonie der Engländer. An uns haben sie die Methoden ausprobiert, mit denen sie später die Welt kolonialisiert haben. Und darunter leiden wir noch heute.“ Dabei liegt die Eroberung und Eingliederung von Wales in das damals Englische Königreich 450 Jahre zurück. Und doch sind Fragen wie diese bis heute aktuell: Was macht die regionale Identität der Waliser aus? In welchem Spannungsfeld steht Wales zu England, Großbritannien und zu Europa?

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Hörspiel des Monats
Baader Panik
Von Oliver Kluck
Regie: Leonhard Koppelmann
Komposition: zeitblom
Mit Jan Bluthardt, Katharina-Marie Schubert, William Cohn, Wolfgang Pregler u.v.a.
Produktion: SWR 2019
Länge: 81’19‘'

Oliver Kluck wirft kurze Schlaglichter auf die deutsche Gegenwart und Vergangenheit, zornig, komisch, gnadenlos. ,Baader Panik' handelt von der Kultur des ICE-Fahrens und Mobil-Telefonierens, von Kritik und Zensur, von der ostdeutschen Provinz, von Skandalen im und auf dem Theater, von Skandalen in der deutschen Automobilindustrie, von Gerhart Hauptmann und Joseph Goebbels, von Frauenbefreiung, Kunst und Profit und vom Unternehmen Deutsche Bahn.

Die Begründung der Jury: „Was passiert eigentlich in Deutschlands ICE-Trieb-Köpfen? Müssen preiswürdige Hörspielmacher dort ihr Dasein fristen, um für außergewöhnliche Produktionen Stoff zu sammeln? Oliver Klucks ,Baader Panik’ (SWR 2019) gibt die kompromisslose Antwort: Ja! Kluck, von der Erstausbildung Lokführer, provoziert und irritiert als Hörspiel- und Theatermacher: Wie die ICEs der Deutschen Bahn gefühlt niemals pünktlich sind, verweigert seine Hörgroteske jegliche rationale Einordnung. Er beschießt sprunghaft, situativ, improvisierend, respektlos und beißend sein einstiges Berufsfeld mit skurrilen Metaphern über die Dinge des außerfahrplanmäßigen Lebens, die den absurden Alltag sprichwörtlich auf das Abstellgleis rangieren und die Hörer aus der Bahn werfen - oder besser: aus der Lebensbahn provozieren! Gestützt auf einen hohen Anteil an scharfer Satire bis hin zum Absurden, die auch vor Gerhart Hauptmanns tropfender Leiche nicht Halt macht, stehen in ,Baader Panik’ keinerlei Signale auf Rot: Nein, freie Fahrt für die unflätige Humoreske bzw. den pubertären Humor. Dieses dreiste Spiel mit der Postdramatik überzeugt genauso wie die heillos verschachtelten Sätze, die etwa das logische Potenzial von Telefonansagen ad absurdum führen - Sequenzen zum Lachen oder zum Fürchten oder gar zum Spaßgruseln? Das Spiel mit den Metaebenen erinnert an das Warten im finsteren Bahntunnel - oder an Platons Höhlengleichnis, lange bevor die Selbstentfesselung beginnt. Faktenwissen ist absolut überflüssig, die Sammlung hochamüsanter Fake-News schmeckt so süffig wie der überraschend köstliche Milchkaffee im Bordbistro bei leckeren 250 Stundenkilometern. Oliver Klucks ,Baader Panik’ ist eine Satire auf höchstem Niveau, die Snobismus mit Borniertheitskritik paart und damit ein Symbol für die Verunsicherung der Postmoderne ist.“

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Vom Fluchen und Lächeln
Die Salzburger Taschenoper 2019
Von Egbert Hiller

„Wie viel Realität braucht und verträgt das Musiktheater?” Dieser Frage stellt sich das Salzburger Taschenopernfestival alle zwei Jahre aufs Neue. Es läuft seit 2005 unter Federführung des Regisseurs Thierry Bruehl. Das diesjährige Motto lautet ,Salzburg liegt am Meer’. Zur Inspiration wurden Stücke William Shakespeares vorgeschlagen - z.B. ,Othello’, ,Was ihr wollt’ und ,Ein Sommernachtstraum’. Für die ausgewählten Komponistinnen und Komponisten Sarah Nemtsov, Stephan Winkler, Sara Glojnariæ, Gordon Kampe und Gerald Resch galt allerdings, nicht historische Szenen zu komponieren, sondern - ganz in der Tradition des Festivals - aus verschiedensten Perspektiven auch aktuelle kulturelle Phänomene und gesellschaftliche Zustände zu reflektieren. Inszeniert wurden die fünf neuen Kurzopern in Form eines in sich geschlossenen Musiktheater-Abends. Das Österreichische Ensemble für Neue Musik (oenm) interpretierte sie unter Leitung von Peter Rundel.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Songs von Menschen im Straßengraben
Eine Lange Nacht über Tom Waits
Von Knut Benzner
Regie: der Autor

Die Szene spielt in Australien 1979. Tom Waits ist zu Gast in einer Talkshow, die damals anders liefen als heute. Der Gastgeber in feinem Zwirn, Zweireiher, Weste, Krawatte, sieht sehr englisch aus. Dann kommt Waits. Ausgebeulte Hose, schwarzes Hemd, ebenso ausgebeult, schwarze Cordjacke, der Kragen hoch gestellt, zerknautschter Hut. Plötzlich will Waits rauchen, aber es ist kein Aschenbecher zur Hand, der Talkmaster reicht ihm ein Gefäß, es ist ein gefülltes Wasserglas, Waits fällt die Kippe aus der Hand. „Wie lange singen Sie schon”, fragt der Moderator. „Wie lange was?”, fragt Waits zurück. 30 Jahre später schreibt jemand, der sich diesen Ausschnitt angesehen hat: „Es geht nicht ums Rauchen. Es geht um eine Botschaft. Alles raucht.” Tom Waits, tiefe Stimme, Texter, Sänger, Schauspieler, Klavierspieler, Kurt-Weill-Interpret, 19 LPs/CDs, zwei Soundtracks, 42 Filme. Schon lange kein Hobo mehr, kein Nachtschwärmer, kein Hund, der im Regen steht, sondern seriöser Familienvater. Am 7. Dezember wird der Mann 70.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Demonstranten in gelben Westen tragen ein Transparent mit der Aufschrift "Work Hard, Have Fun. Make Tarifvertrag" (imago/snapshot/F. Boillot)
KapitalismusÖkonomie zwischen Markt und Moral
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften 14.11.2019 | 20:10 Uhr

Spätestens seit der Bankenkrise ist das Credo in die segensreiche Macht des Marktes erschüttert. Auch die Geschäftspolitik der Internetgiganten fördert nicht gerade Vertrauen in den Kapitalismus. Dabei gibt es eine Vielzahl von Ansätzen, um die Folgen der neoliberalen Reformen abzumildern.

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