Samstag, 24.10.2020
 
Seit 14:05 Uhr Campus & Karriere

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 13.12.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Nahe dem wilden Herzen“
Eine Lange Nacht über die brasilianische Schriftstellerin Clarice Lispector
Von Anne-Sophie Schmidt
Regie: Heike Tauch

Schriftstellerin und Diplomatengattin, literarische Avantgardistin und Schönheitskolumnistin - ihr Name steht für eigenwillige, radikal philosophische Romane und Erzählungen. Geboren in der Ukraine kam Clarice Lispector (1920-1977) mit zwei Monaten nach Brasilien. Sie musste sich wegen ihrer ungewöhnlichen Erscheinung und Sprechweise zeitlebens des Eindrucks verwehren, keine „echte Brasilianerin“ zu sein. „Ich bin so geheimnisvoll, dass ich mich selbst nicht verstehe“, schrieb sie einmal, und kommentierte nach einer Reise eine ägyptische Sphinx: „Ich habe sie nicht entziffern können, aber sie mich auch nicht.“ Sie studierte Jura, arbeitete als Journalistin und veröffentlichte mit 23 Jahren ihr fulminantes Romandebüt „Nahe dem wilden Herzen“, das ihre Bedeutung als Vertreterin der Moderne begründete. Ihre außergewöhnlich wache Selbstwahrnehmung konnte Lispector in atemberaubende, verstörende und berührende Literatur umwandeln - eine „Lange Nacht" aus Anlass des 100. Geburtstages der brasilianischen Ikone.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Joseph Rheinberger
Nonett Es-Dur, op. 139

Alban Berg
Adagio für Violine, Klarinette und Klavier

Andrea Lieberknecht, Flöte
Viola Wilmsen, Oboe
Nicola Jürgensen, Klarinette
Sharon Kam, Klarinette
Dag Jensen, Fagott
Zora Slokar, Horn
Isabelle Faust, Violine
Antje Weithaas, Violine
Elisabeth Kufferath, Viola
Quirine Viersen, Violoncello
Charles DeRamus, Kontrabass
Kiveli Dörken, Klavier

Aufnahme vom 25.6.2019 aus dem Wasserkraftwerk Heimbach

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Georg Philipp Telemann
Quartett für Violine, Horn, Fagott und Basso continuo F-Dur

Concerto für Oboe, Violine, Viola und Basso continuo D-Dur

Quartett für Flöte, Fagott, Viola da gamba und Basso continuo C-Dur

Quartett für Flöte, zwei Viole da gamba und Basso continuo G-Dur

Quartett für Horn, zwei Violinen und Basso continuo D-Dur

Camerata Köln

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Anonym
'Gaudete in Domino semper'. Introitus zum 3. Adventssonntag
Enrico Torre, Countertenor
Chor der Sixtinischen Kapelle
Leitung: Massimo Palombella

Komponist: Claudio Monteverdi
'Magnificat primo à 3' für Chor und Instrumentalensemble
Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble
Leitung: Pablo Heras-Casado

Franz Tunder
Präludium für Orgel F-Dur
Arid Gast, Orgel

Komponist: Johann Schelle
Barmherzig und gnädig ist der Herr". Geistliches Konzert für 2 Soprane, Alt, Tenor, Bass, 2 Violinen, Fagott und Basso continuo
Ensemble: Ensemble Alte Musik Dresden
Leitung: Dirk Schuster

Gottfried Ernst Pestel
Ciaccona für Orgel C-Dur
Enrico Langer, Orgel

Alessandro Stradella
'Chare Jesu suavissime'. Motette für Sopran, Alt, 2 Violinen und Basso continuo
Sandrine Piau, Sopran
Gerard Lesne, Countertenor
Il Seminario Musicale

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
White Christmas. Hartmut Rosa und das Unverfügbare
Von Pfarrer Peter Oldenbruch
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 100 Jahren: Der Völkerbund beschließt die Errichtung eines Ständigen Internationalen Gerichtshofes in Den Haag

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Klaviermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Das Versprechen der Künstlichen Intelligenz
Ein spekulativer Ausflug in die Zukunft des Menschen  
Von Roberto Simanowski

Die künstliche Intelligenz kam mit dem Auto und blieb. Der Algorithmus am Lenkrad war die Testfahrt für die Übernahme auch des Steuers der Gesellschaft. Roberto Simanowski schreibt eine Geschichte darüber, wie die Künstliche Intelligenz in der Mitte des 21. Jahrhunderts die Macht übernahm, um erst die Klimakrise zu lösen und dann die Menschen ins Paradies zurückzuschicken.
Roberto Simanowski, geboren 1963, ist Kultur- und Medienwissenschaftler und lebt in Berlin und Rio de Janeiro. Zuletzt lehrte er als Gastprofessor an der Universität Basel. Seine jüngsten Bücher zur Kultur der digitalen Medien erschienen 2020 „Todesalgorithmus. Das Dilemma der künstlichen Intelligenz" und 2018 „Stumme Medien. Vom Verschwinden der Computer in Bildung und Gesellschaft". 2020 wurde Roberto Simanowski mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus dem St. Petrus-Dom in Osnabrück
Zelebrant: Dompfarrer Dirk Meyer
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Literaturwissenschaftler Klaus Theweleit im Gespräch mit Joachim Scholl

Mit seinem Buch „Männerphantasien" schrieb er Kulturgeschichte - als wilder Denker wurde Klaus Theweleit berühmt. Wegen seiner „ungezügelten Intelligenz" ließ ihn die Freiburger Universität vorsichthalber nicht auf die Studenten los - der frischgebackene Dr. phil. Klaus Theweleit machte das Beste draus, schrieb seine Dissertation über die Freikorps-Literatur um, in zwei Bände „Männerphantasien". SPIEGEL-Chef Rudolf Augstein rezensierte das Werk höchstpersönlich auf acht (!) Druckseiten. Das war 1977, der Ruhm kam prompt und wuchs mit jeder weiteren Publikation wie etwa dem vierbändigen „Buch der Könige" bis hin zum 3.000-seitigen Opus Magnum „Pocahontas", das Klaus Theweleit 2020 nach 20 Jahren Arbeit abschloss. Wie immer bei Theweleit, der 1942 geboren wurde, müssen LeserInnen sich anschnallen - für ein rasantes Rennen quer durch alle Kulturen und Zeiten, im feurigen Theweleit-Sound für viele ein großes intellektuelles Vergnügen.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Zurück im Beat
Die frankokanadische Musikerin Marie Davidson
Von Anja Buchmann

2019 hat Marie Davidson via Soziale Medien ihren Rückzug aus der Clubmusik verkündet, Schlaflosigkeit, Desorientierung und weitere gesundheitliche Probleme haben ihr das Touren unmöglich gemacht. Bis dahin war die 1987 in der ostkanadischen Metropole Montreal geborene Produzentin und Sängerin für ihren Minimal Techno-Sound mit Elementen von Ambient und Spoken Word bekannt; im September 2019 nahm sie mit einem Konzert unter dem Titel „Save the last dance for me”ihren Abschied von der Szene. Eine Situation, die sie auch in der halbstündigen Doku „Between the beats" zeigt. Nun ist Marie Davidson zurück mit einem neuen Album, neuer Band und einem veränderten - äußerst diversen - Sound in Richtung Rock, Synth-Funk, Chanson, Folk, Jazz und Disco. Davidson kreiert eine bunte, obskure musikalische Welt - und hoffentlich eine heilende.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

„Wenn die Nacht am tiefsten…“
Utopien und gelebte Träume - Ton Steine Scherben wird 50
Von Joachim Palutzki
Regie: Philippe Brühl
Produktion: Deutschlandfunk 2020

Seit Anfang der 1970er-Jahre gehört Ton Steine Scherben mit ihrem charismatischen Sänger Rio Reiser zur Standart-Ausstattung der linksalternativen Szene - und sie gelten bis heute als eine der einflussreichsten Musikgruppen der deutschen Rockgeschichte. Welche Bedeutung hat Ton Steine Scherben für die heutige Jugendkultur? Die „Scherben-Family“ lebte das Leben der links-alternativen Szene mit all seinen Veränderungen, gründete ihr eigenes Plattenlabel und produzierte ihre Musik selbst. Zahlreiche Musiker haben Coverversionen ihrer Songs veröffentlicht. Seit einigen Jahren gehen ehemalige Bandmitglieder mit neuem Sänger als Trio wieder auf Tour und jedes Jahr führt ein Berliner Geschichtsverein „Rio-Reiser-Fahrten“ auf der Spree durch. Das Trio spielt dazu alte und neue Lieder. Alles nur Nostalgie-Veranstaltungen für die Generation der ehemaligen Westberliner Nonkonformisten? Das Feature erzählt die Geschichte der Band und geht der Frage nach, welchen Einfluss ihr Werk heute noch hat. Vor 50 Jahren hat sich die Band gegründet, Rio Reiser wäre 2020 70 Jahre alt geworden.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Grundton D - Konzert und Denkmalschutz

Franz Schubert
Sonate für Klavier a-Moll, D 784

Ludwig van Beethoven
1. Satz aus: Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op. 92
Transkription für Klavier von Franz Liszt

Franz Liszt
Consolations Nr. 1 und 2

Richard Wagner
„Tannhäuser“-Ouvertüre
Transkription für Klavier von Franz Liszt

Sophie Pacini, Klavier

Aufnahme vom 10.9.2020 aus der Beethovenhalle Bonn

Am Mikrofon: Jochen Hubmacher

Endlich wieder Musik in der Bonner Beethovenhalle, kein Baulärm, keine leidigen Diskussionen um die Sanierung. Ausgestattet mit Helm, Sicherheitsschuhen und Warnweste trat Pianistin Sophie Pacini zu ihrem Auftritt im Rahmen der Benefizreihe „Grundton D“ von Deutschlandfunk und Deutscher Stiftung Denkmalsschutz an. 
Auf dem Programm ihres Klavierrezitals ohne Publikum auf der Baustelle der Bonner Beethovenhalle stand natürlich Musik von Ludwig van Beethoven: der Kopfsatz aus seiner siebten Sinfonie. Franz Liszt hat ihn einst zu einer hochvirtuosen Fassung für Klavier solo umgearbeitet. Neben zwei von Liszts Consolations und dessen fingerakrobatischer Klaviertranskription der „Tannhäuser“-Ouvertüre von Richard Wagner spielte Sophie Pacini Musik von Franz Schubert: die Klaviersonate a-Moll, D 784. Und damit schließt sich der dramaturgische Kreis. Denn für diese Sonate stand Beethovens Sinfonie Nr. 7 Pate.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Aktuelle Themen

Der Plenarsaal, aufgenommen am 16.09.2020 bei der Generaldebatte zu Nachhaltigkeit im Bundestag (picture alliance/Michael Kappeler/dpa)

Finanzpolitik in der Coronakrise
Schwarze Null ade - jetzt kommen Haushalte mit großen Löchern

Aktuelle Themen

Das Verlegeschiff "Audacia" des Offshore-Dienstleisters Allseas verlegt in der Ostsee vor der Insel Rügen Rohre für die Gaspipeline Nord Stream 2. (dpa-Bildfunk / Bernd Wüstneck)

Nord Stream 2
Wie abhängig ist Deutschland von Erdgas aus Russland?


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