Montag, 09.12.2019
 
Seit 08:35 Uhr Wirtschaftsgespräch

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 29.12.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Sound of the Cities
Eine Lange Nacht über Provinzialität und Urbanität in der Popmusik
Von Philipp Krohn und Ole Löding
Regie: Claudia Mützelfeldt
(Wdh. v. 6./7.2.2016)

„Kneipen, Clubs, Theater, Galerien, Kunsthochschulen, Mode, bis hin zu Stripteaseclubs auf St. Pauli“ - das alles habe die Musikszene von Hamburg befruchtet, sagt der Szenekenner Alfred Hilsberg. So ist es auch in vielen anderen Städten der Welt: London, New York, Stockholm, Paris, Wien oder Antwerpen. Die ,Lange Nacht' führt an diese Orte und erforscht den Zusammenhang zwischen Städten, ihrer Subkultur, der Kulturindustrie, ihren Künstlern und ihrer Musiktradition. Der New Yorker Songschreiber John Sebastian erklärt, welche Wirkung die Rootsmusiker auf dem Washington Square Park in Greenwich Village auf junge Rockmusiker hatte. Die Antwerpener Avantgarderocker Stef Kamil Carlens und Rudy Trouvé erzählen von den lebendigen Tagen in der Subkultur Antwerpens in den 80er- und 90er-Jahren. Viele andere bekannte Musiker - von Irma Thomas und Billy Bragg bis zu Wolfgang Niedecken und Bertrand Burgalat - sprechen über den Einfluss von Stadt und Land auf ihre Musik. Doch am Ende stellt sich die Frage: Wenn Mieten immer teurer werden, wenn Rückzugsräume für Künstler schwinden, was bleibt dann noch von den kreativen Anstößen lokaler Szenen für die globale Popmusik?

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Hans Pfitzner
Klavierquintett C-Dur

Sergej Prokofjew
Ouvertüre über hebräische Themen c-Moll für Klarinette, Klavier und Streichquartett

Mitglieder des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin:
Richard Obermayer, Klarinette
Hande Küden, Violine
Elena Rindler, Violine
Eve Wickert, Viola
Sara Minemoto, Violoncello
Gajane Saakjana, Klavier

Aufnahme vom 28.4.2019 aus dem Heimathafen Neukölln

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Johann Kuhnau
,Frohlocket, ihr Völker, und jauchzet, ihr Heiden' für Soli, Chor und Orchester

,O heilige Zeit' für Soli, Chor und Orchester

Isabel Jantschek, Sopran
Heidi Maria Taubert, Sopran
David Erler, Countertenor
Tobias Hunger, Tenor
Friedemann Klos, Bass
Camerata Lipsiensis
Leitung & Orgel: Gregor Meyer

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Alessandro Scarlatti
Messa per il santissimo natale
Concerto Italiano
Leitung: Rinaldo Alessandrini

Bernardo Storace
Toccata und Canzon für Orgel
Fabio Bonizzoni, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Gottlob! nun geht das Jahr zu Ende'. Kantate am Sonntag nach Weihnachten für Soli, Chor und Orchester, BWV 28
Joanne Lunn, Sopran
Daniel Taylor, Countertenor
James Gilchrist, Tenor
Peter Harvey, Bass
Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Von heilloser Zeit und zeitlosem Heil
Von Ulrich Lüke
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 60 Jahren: Der amerikanische Physiker Richard Feynman hält seine Rede "Viel Spielraum nach unten"

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Klaviermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Identitäten (3/7)
Rassismus steckt Mississippi im Knochenmark
Jesmyn Ward
(Teil 4 am 1.1.2020)

Rassismus, Armut und Klassenschranken sind tief verwurzelt in der Gesellschaft von Mississippi, wo die Schriftstellerin Jesmyn Ward aufgewachsen ist. Sie bezeichnet die Beziehung zu ihrer Heimat als Hassliebe. In ihrem Essay legt sie offen, wie allgegenwärtig die weiße Vormachtstellung gegenüber der schwarzen Bevölkerung von Mississippi noch ist.
Jesmyn Ward fühlt sich stark verbunden mit ihrem Heimatort, in dem mehr als 200 ihrer Verwandten leben. In der Monatszeitschrift ,The Atlantic’ schildert die Autorin, wie schwer ihr die Entscheidung gefallen ist, ihre Kinder dort großzuziehen. Ward blickt auf die eigene Kindheit zurück, auf den allgegenwärtigen Hunger, auch auf den nach Geschichten. Sie befürchtet, dass ihre Kinder ebenso wie Großmutter und Mutter mit dem Gefühl aufwachsen könnten, ihnen würde aufgrund ihrer Herkunft und Hautfarbe nichts Besseres zustehen. Sie beschreibt eine von Generation zu Generation weitergegebene Perspektivlosigkeit, gegen die es weiterhin anzukämpfen gilt. Übersetzung aus dem Amerikanischen: Stefan Barmann.

Jesmyn Ward, geboren 1977 in DeLisle, Mississippi, wo sie heute lebt. Nach dem Literaturstudium veröffentlichte sie autobiografische und journalistische Texte sowie Essays. Sie ist Professorin für Englisch an der Tulane University in New Orleans. Für ihren Roman ,Vor dem Sturm' wurde sie 2011 mit dem National Book Award ausgezeichnet, sechs Jahre später bekam sie den Preis für ,Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt' ein zweites Mal.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Evangelischen Stadtkirche Lennep
Predigt: Pfarrerin Antje Menn
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Theaterregisseur Bernhard Stengele im Gespräch mit Marietta Schwarz

Vom Theaterdirektor zum Direktkandidaten für Bündnis90/Die Grünen: So könnte man die jüngste Entwicklung des Theatermanns Bernhard Stengele beschreiben. Einem kleinen Theater im Osten Thüringens verschaffte er überregionale Aufmerksamkeit. Als der Rassismus gegen einige seiner Schauspieler überhandnahm, gingen sie - und auch er.
 
 Bernhard Stengele stammt aus Baden-Württemberg und hat bald nach seiner Schauspielausbildung auch als Regisseur an verschiedenen Theatern gearbeitet, und tritt auch immer wieder mit einem eigenen Lyrikprogramm auf. Als Schauspieldirektor am Theater Altenburg-Gera brachte er erstmals einen schwarzen Hauptmann von Köpenick auf die Bühne. Die ungewöhnlich diverse Zusammensetzung seines Ensembles wurde nicht nur goutiert. Vier Ensemble-Mitglieder verließen die Stadt. Bei der Landtagswahl 2019 in Thüringen kandidierte Stengele als Direktkandidat für Bündnis 90/Die Grünen. Ein Westdeutscher in der ostdeutschen Provinz. Ein Theatermann, der es für notwendig hält, jetzt Politik zu machen.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Der Jahres ROCK-Blick
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Zittern
Über Hoffnung, Stammzellen und Parkinson
Von Christine Westerhaus

Es begann in den Armen. Die Handschrift veränderte sich und die Kraft in der Stimme ließ nach. Vor zehn Jahren dann diagnostizierten die Ärzte bei Angelika Parkinson. Anfangs halfen ihr Medikamente. Doch inzwischen ist die Krankheit so weit fortgeschritten, dass sie und ihr Mann ihre Hoffnung nur noch auf eine Therapie mit Stammzellen setzen. Diese neuen Zellen sollen die Dopamin-bildenden Zellen ersetzen, die bei Parkinson-Patienten absterben. Angelika und ihr Mann sammeln alle Veröffentlichungen, besuchen Seminare und Vorträge. An der Zellersatz-Therapie wird intensiv geforscht und es gibt erste Behandlungserfolge. Doch die Angst ist groß, dass der Durchbruch nicht mehr rechtzeitig kommt.
In der Sendung ,Wissenschaft im Brennpunkt’ werfen wir einen kritischen Blick auf die Versprechen der Parkinson-Forschung. Und wir berichten über Erfolge und Hoffnung.

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Da weiß man, was man hat
Deutsche Werbewelten
Von Henrik von Holtum
Regie: der Autor
Produktion: SWR 2018

„Sie baden gerade ihre Hände darin. - In Geschirrspülmittel? - Nein, in Palmolive!” - Wer damit groß geworden ist, wird es nie wieder los. Man wünschte sich, Schulwissen wäre derart ins Hirn gebrannt. Werbeclaims gehören zu den Botschaften, die das Unterbewusste besonders aggressiv attackieren. Werbemelodien sind die haltbarsten Ohrwürmer, graben sich tief in die Erinnerungen und steigen zu den unpassendsten Momenten aus der Tiefe wieder auf. Diese Töne aus deutscher Fernsehwerbung von 1945 bis heute bilden das Ausgangsmaterial für dieses Feature. Wenn man es ernst meint, könnte man wahrscheinlich jede gesellschaftliche Entwicklung anhand von Werbung sichtbar machen. Aber ganz so ernst ist das Feature nicht. Es werden Botschaften aus dem Kontext gerissen, aus kindlicher Freude an der akustischen Tortenschlacht, und es wird zusammengebracht, was nicht zusammengehört. Diese Selbstermächtigung hat dann aber doch noch einen Nebeneffekt: Der Blick auf das Material wird schärfer, es lässt sich klarer sehen, welche Welt uns verkauft werden soll.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Kammermusikfest „Spannungen“ 2019

Ludwig van Beethoven
Bearbeitungen schottischer, irischer und walisischer Volkslieder

Mátyás Seiber
Serenade für Bläsersextett

Éric Montalbetti
Sonate für Violine solo
Duo für Violine und Klavier (Lied des Dankes)

Josef Suk
Klavierquintett g-Moll, op. 8

Julian Prégardien, Tenor
Nicola Jürgensen, Klarinette
Sharon Kam, Klarinette
Dag Jensen, Fagott
Theo Plath, Fagott
Zora Slokar, Horn
Kristian Katzenberger, Horn
Florian Donderer, Violine
Anna Reszniak, Violine
Christian Tetzlaff, Violine
Volker Jacobsen, Viola
Gustav Rivinius, Violoncello
Tanja Tetzlaff, Violoncello
Kiveli Dörken, Klavier
Lars Vogt, Klavier
Alexander Vorontsov, Klavier

Aufnahme vom 28.6.2019 aus dem Wasserkraftwerk in Heimbach

Am Mikrofon: Johannes Jansen

Die Uraufführung eines Duos für Violine und Klavier von Éric Montalbetti war für alle Beteiligten ein besonderer Moment. Der Komponist hatte es als ,Lied des Dankes’ den beiden Protagonisten des Kammermusikfests gewidmet: Lars Vogt und seinem langjährigen Weggenossen und Festival-Mitbegründer Christian Tetzlaff. Es war nicht der einzige Höhepunkt an diesem Abend, der den Geist der Heimbacher Spannungen in beispielhafter Weise lebendig werden ließ. Eine gelungene Mischung boten die ,Folksongs’ aus Beethovens Meisterhand, das selten gespielte Bläsersextett aus den ,Roaring Twenties’ von Mátyás Seiber und das auf der Schwelle zur Spätromantik entstandene Klavierquintett von Josef Suk - Geniestreich eines 19-Jährigen und zugleich eine Verbeugung vor Johannes Brahms.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Herunterladen und Nachhören

Alle Podcasts auf einen Blick


Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Programmtipps

Tiergarten, Platz der Republik, Berlin, Vor dem Reichstag weht eine russische Flagge. | (dpa-Zentralbild/Sascha Steinach)
Mord an GeorgierWie tief ist der Riss zwischen Deutschland und Russland?
Kontrovers 09.12.2019 | 10:10 Uhr

Der mutmaßliche Auftragsmord an einem Georgier in Berlin hat eine diplomatische Krise zwischen Berlin und Moskau ausgelöst. Der Generalbundesanwalt ermittelt. Die Bundesregierung hat zwei russische Botschaftsmitarbeiter ausgewiesen. Russland kündigt Vergeltungsmaßnahmen an.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk