Dienstag, 16.07.2019
 
Seit 12:10 Uhr Informationen am Mittag

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 03.02.2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Sag Bescheid, wenn du mich liebst
Eine Lange Nacht mit Elke Heidenreich und Sven Regener
Von Monika Künzel
Regie: die Autorin

Das 14. Studioalbum von Element of Crime ist gerade erschienen, die Melancholie allgegenwärtig mit Akkordeon, Bläsern und Streichern und einem „großen Herz für die Trümmer und Traumata der Gescheiterten“. Sven Regener und seiner Berliner Band gelingt seit 1985 das Unwahrscheinliche: Alltagsdinge derart genau zu spiegeln, dass wir sie ebenso vertraut wie überraschend erleben. Ist die Liebe zu IHR, der eigenwilligen Schönen, zu Monstern und Mäusen, zu Delmenhorst nicht auch die unbändige Lust auf Leben und zugleich die Ahnung, dass alles auch tragisch enden kann?! Aber wenn man solche Freunde hat wie Herr Lehmann, die in der Westberliner Kneipe Einfall in Kreuzberg den Fall der Berliner Mauer erleben (müssen), dann ist man auf alles gefasst … „Ganz leicht, ganz leicht/muss es nicht sein“ - dieser Regener-Song wurde gleichsam zum Lebensmotto der Schriftstellerin und Moderatorin Elke Heidenreich. Seit 1993 (‚Weißes Papier‘) kennt und liebt sie die Texte und die Musik von Element of Crime. Das zackige Intro von ‚Mehr als ihr erlaubt‘ wurde Jahre später die Erkennungsmusik ihrer legendären Literatursendung ‚Lesen!‘ im ZDF. Sie ist sich mit Sven Regener einig: „Man braucht nur Lieblingsfarben und Tiere/Dosenravioli und Buch/und einen Bildschirm mit Goldfisch/Das ist für heute genug.“ Eine ‚Lange Nacht‘ mit Elke Heidenreich und Sven Regener, die beide das Wort über alles lieben und die Musik und das Leben - und trefflich darüber streiten.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Beethovenfest Bonn 2017

Richard Wagner
Vorspiel zum ersten Aufzug der Oper 'Lohengrin'

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 B-Dur, op. 60

Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg
Leitung: Valery Gergiev

Aufnahme vom 8.9.2017 aus dem World Conference Center Bonn

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Georg Friedrich Händel
Konzert für Orgel und Orchester g-Moll, HWV 289.
Fassung für Klavier und Orchester

Konzert für Orgel und Orchester B-Dur, HWV 294.
Fassung für Klavier und Orchester

Matthias Kirschnereit, Klavier
Deutsche Kammerakademie Neuss
Leitung: Lavard Skou Larsen

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Dietrich Buxtehude
'Danket dem Herrn, denn er ist sehr freundlich'. Choralvariationen für Orgel g-Moll, BuxWV 181
Harald Vogel, Orgel

Gottfried August Homilius
'Kommet her und sehet an die Wunder Gottes'. Motette für vierstimmigen gemischten Chor a cappella, HoWV V.21
sirventes berlin
Leitung: Stefan Schuck

Johann Pachelbel
Missa brevis in d für 4-stimmigen Chor und Basso continuo
Andreas Jacob, Orgel
Cappella Sebaldina Nürnberg
Leitung: Werner Jacob

Josef Rheinberger
Sonate für Orgel Nr. 1, op. 27
Rudolf Innig, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Jesus schläft, was soll ich hoffen'. Kantate am 4.Sonntag nach Epiphanias, BWV 81
Paul Esswood, Countertenor
Kurt Equiluz, Tenor
Ruud van der Meer, Bass
Tölzer Knabenchor
Concentus musicus Wien
Leitung: Nikolaus Harnoncourt

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Tendenz zur Selbstzensur - Theaterszene in der Türkei unter Druck

Venezuela - Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Ivo Hernández

40 Jahre Islamische Revolution - Ein Interview mit dem Politologen Bahman Nirumand

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Falsche Hoffnung auf Heilung? Zum Weltkrebstag ein Interview mit dem Medizinhistoriker Wolfgang U. Eckart

Denk ich an Deutschland: der Schriftsteller Heinz Strunk

Am Mikrofon: Birgid Becker

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
„Es geht nicht um deinen Lebenslauf, sondern dass dein Leben läuft“ - Lebensimpulse Jesu
Von Pater Norbert Cypers, Berlin
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Der britische Schauspieler Boris Karloff gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platte

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Expeditionen
Fairness in der Vielfalt
Von Jörg Scheller

Wer die Bedeutung kultureller Unterschiede unterschätzt und davon träumt, Traditionen abzuwerfen, um eine neue unbelastete Menschheitsfamilie zu gründen, leitet unwillentlich Wasser auf die Mühlen von Nationalisten, Identitären, Kulturchauvinisten und Ethnopluralisten. Die Geschichte der westlichen Moderne hat gezeigt, dass gut gemeintes Einheitsstreben zuverlässig ein aggressives Begehren nach Abgrenzung und kultureller Identität weckt. Für ein Miteinander in Vielfalt ist stattdessen kluges Differenzmanagement im Sinne des Philosophen John Rawls förderlich. Weder kulturelle Einheit noch Multikulti, sondern überlappender Konsens ist das Ziel. Dafür müssen kulturelle Eigenheiten und Traditionen nicht aufgegeben werden. Auch eine Leitkultur ist überflüssig. Unerlässlich ist hingegen eine gemeinsame Gerechtigkeitsvorstellung, die für Fairness in der Vielfalt sorgt. Jörg Scheller ist Dozent für Kunstgeschichte und Kulturtheorie an der Zürcher Hochschule der Künste und Journalist. Nebenbei betreibt er einen Heavy-Metal-Lieferservice mit dem Metal-Duo Malmzeit. Dieser Essay beschließt die Feature-Reihe ‚Expeditionen‘, die im Januar immer freitags ausgestrahlt wurde und Reisen unter anderem zu den Nenzen in die russische Arktis oder zu den Tenharim in den südwestlichen Regenwald unternommen hat.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Spitalkirche Universitäts Spital in Zürich
Predigt: Pfarrerin Barbara Oberholzer
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Herbert Reul, CDU, Innenminister des Landes NRW

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Sibirisches Frösteln
Jakutzk, kälteste Großstadt der Welt

Inspirative Idylle
Im niedersächsischen Künstlerdorf Dötlingen

Mit gesenktem Blick durchs "Gulliversum"
Was Kanaldeckel über Rom, Paris und London verraten

Schönes Abenteuer
Die georgische Hochgebirgsregion Tuschetien

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Filmemacher Rick Minnich im Gespräch mit Michael Langer

Rick Minnich ist ein amerikanischer unabhängiger Filmemacher,  der seit vielen Jahren in Berlin lebt und dort seine zweite Heimat gefunden hat. Seine Dokumentarfilme produziert und dreht er seit mittlerweile 25 Jahren. Zu seinen preisgekrönten Arbeiten zählen Filme wie ,Heaven on Earth' oder ,Homemade Hillbilly Jam', der laut The Times einen schrägen Einblick in ein Amerika gewährt „das die meisten Amerikaner kaum erkennen würden“. Sein vielleicht größter Erfolg und jedenfalls einer seiner besten Filme ist ,Forgetting Dad' (2010). Minnich erzählt - spannend wie ein Kriminalfall - die Geschichte seines Vaters, der mit Mitte Vierzig sein Gedächtnis verliert und für seine Familie zu einem völlig fremden Menschen wird.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Robert Walser: „Werke. Berner Ausgabe - Band 1-3“
Hrsg. von Peter Stocker und Bernhard Echte
(Suhrkamp Verlag, Berlin)
Ein Beitrag von Martin Ebel

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Problem: Sau
Strahlende Wildschweine in Deutschland
Von Karl Urban

Dem Wildschwein geht es in unseren Wäldern ausgesprochen gut. Immer mildere Winter und ein gutes Nahrungsangebot auf den Feldern haben für wachsende Bestände gesorgt. Allein in den letzten 30 Jahren hat sich die Zahl der Wildschweine vervierfacht. Nun aber gerät das Tier unter Druck: Wildschweine könnten die Afrikanische Schweinepest auf Hausschweine übertragen, das Tier soll vorsorglich intensiv bejagt werden. Doch noch immer sind in Teilen von Bayern, Baden-Württemberg oder Thüringen Wildschweine schwer mit radioaktivem Cäsium belastet - und das mehr als 30 Jahre nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl. Die Bayerischen Behörden sagen: Belastetes Fleisch kommt nicht in den Verzehr. Helmut Rummel ist sich da nicht sicher. Der Rentner und ehemalige Strahlenschutzbeauftragte der Bundeswehr hat Messdaten zusammengetragen, die sich auf keiner Veröffentlichung der Behörden widerfinden. Die Werte, stellt er fest, seien teils erschreckend hoch. Weiß wirklich jeder, was er isst?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Wie stabil ist unsere liberale Grundordnung? Rede von Bundestagspräsident a.D. Norbert Lammert zum Auftakt der "Woche der Demokratie" im Deutschen Nationaltheater in Weimar

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Das kollektive Operngedächtnis - In Wuppertal bringt Rimini Protokoll John Cages "Europeras" auf die Bühne

Samurai. Pracht des japanischen Rittertums - Ausstellung in der Kunsthalle München

"Die sieben Todsünden" - Brecht/Weill als Tanz mit Punkrebellin Peaches in Stuttgart

Tendenz zur Selbstzensur - Theaterszene in der Türkei unter Druck

Homophob und frauenfeindlich? Zur umstrittenen Verleihung des Karl-Valentin-Ordens an den Musiker Andreas Gabalier

Am Mikrofon: Katja Lückert

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Bruch der spanischen Verfassung oder Rebellion?
Anklage gegen katalanische Separatisten

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball-Bundesliga, 20. Spieltag:
FC Augsburg - FSV Mainz 05
VfB Stuttgart - SC Freiburg

2. Fußball-Bundesliga, 20. Spieltag:
Holstein Kiel - Jahn Regensburg
SV Sandhausen - VfL Bochum
Erzgebirge Aue - 1. FC Köln

Al-Araibi - Schicksal des bahrainischen Fußballers ungeklärt

Frauen in der Ultraszene
Whistleblower - Sind Hinweisgeber im Sport ausreichend geschützt?

Wintersport

Denkfabrik - Serie "Endspiel für das Klima":
Teil 6: Motorsport: Formel 1/Formel E - wie zeitgemäß ist Motorsport überhaupt noch?

Olympia 2032 - NRW will WM-Boom nutzen

Football - Vorschau auf Super Bowl in Atlanta

Am Mikrofon: Astrid Rawohl

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Chikuni Radio in Sambia
Hörfunk unterm Moringa-Baum
Von Babette Michel
Regie: die Autorin
Produktion: Dlf 2016

Radio ist das wichtigste Medium in Afrika. Radio heißt: Kontakt, Information, Bildung und Entwicklung. Auch in Regionen, in denen die Menschen ohne TV, Telefon und Internet leben. Im Süden Sambias durchbricht eine Radiostation die Isolation von 250.000 Menschen vom Volk der Tonga. Die Tonga leben im Umkreis von 60 Kilometern um die Jesuiten-Mission in Chikuni, mit deren Hilfe das Radio gegründet wurde. Radio von und mit der Bevölkerung: Nachrichten in der Lokal-Sprache Chitonga, Beiträge über Gesundheit, Ernährung und Gemeinschaftsleben, die das Schweigen über Krankheiten, Korruption und Kriminalität brechen. Und durch ‚Radio Schools‘ wird Bildung zu Kindern gebracht, die sonst nie eine Schule besuchen würden. Ein Radio für alle.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Fremde/Heimat - Komponieren im Exil

Nouri Iskandar
Hymne

Vítìzslava Kaprálová
Klavierkonzert op. 7

Béla Bartók
Konzert für Orchester Sz 116

Yejin Gil, Klavier
Bochumer Symphoniker
Leitung: Steven Sloane

Mitschnitt vom 27.10.2018 im Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Bochum

Am Mikrofon: Klaus Gehrke

In der Fremde heimisch werden: diesem Spagat sind zahllose Menschen ausgesetzt, die vor Krieg, Verfolgung, Armut oder Hunger in ihren Ländern fliehen. Dazu veranstalteten die Bochumer Symphoniker und ihr Chefdirigent Steven Sloane Ende Oktober 2018 eine Themenwoche unter dem Motto ‚Fremde Heimat‘. Das Komponieren im Exil beleuchtete das Konzert im Anneliese Brost Musikforum sowohl in historischer als auch aktueller Hinsicht: Der syrische Komponist Nouri Iskandar flüchtete vor dem Bürgerkrieg in seiner Heimat nach Schweden; dort schrieb er im Auftrag der Bochumer Symphoniker ‚A Savage Hymn‘, das syrische Musiktraditionen mit europäischen Einflüssen kombiniert. Auch Béla Bartók floh vor dem drohenden Zweiten Weltkrieg von Ungarn in die USA; in New York entstand sein letztes großes Instrumentalwerk, das ‚Konzert für Orchester‘. Die hochbegabte junge tschechische Komponistin Viteslava Kaprálová schrieb ihr Klavierkonzert zwar noch in Brünn; aber auch sie sollte nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in die Tschechoslowakei 1938 nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

DOSB-Ethikchef Thomas de Maizière: "Das ist die richtige Mischung von Nähe und Distanz“

Die Fragen stellt: Marina Schweizer

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Wilhelm Leuschner vor dem "Volksgerichtshof". Am 29.9.1944 wird das Todesurteil gegen ihn vollstreckt. (Bundesarchiv)
Wilhelm Leuschner und der zivile WiderstandDeckname „Onkel“
Das Feature 16.07.2019 | 19:15 Uhr

Wenn das Stauffenberg-Attentat auf Hitler geglückt wäre, hätten Tausende Zivilisten Polizeistationen und Radiosender besetzt und Verwaltungen übernommen. Wilhelm Leuschner, zu Zeiten der Weimarer Republik SPD-Innenminister, hatte das Netzwerk aufgebaut. Doch das Signal aus Berlin kam nicht.

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