Mittwoch, 20.02.2019
 
Seit 09:05 Uhr Kalenderblatt

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 03.03.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Nicht zu früh an die Kamera denken!
Eine Lange Nacht über Stanley Kubrick
Von Rainer Praetorius
Regie: Fabian von Freier

„Ich habe Angst, Dave!“, „Das hier bin ich, Alex, und meine drei Droogs.“ Zwei Sätze - und schon startet in vielen Köpfen das Kino des Regisseurs Stanley Kubrick. Der erste Satz stammt von einem Computer, der um sein Leben fürchtet. Die andere zitierte Filmfigur ist ein jugendlicher Schläger, der erst Täter und dann Opfer wird. Doch es ist nicht in erster Linie die menschliche Sprache, die Kubrick's Kinowelt ausmacht. Kaum einem anderen Regisseur ist es so gelungen, Bild und Musik zu einer vollständigen Einheit zu verschmelzen. Kubricks Perfektionismus ist berühmt-berüchtigt. Viele hielten dieses Streben nach Vollkommenheit für überzogen. Kubrick-Fans sind dem Regisseur von Filmen wie '2001: Odyssee im Weltraum‘, 'Uhrwerk Orange' und ‚Shining‘ bis heute dankbar, dass er nicht davor zurückschreckte, ein Filmhandwerk zu praktizieren, das so konsequent gründlich war. In der griechischen Mythologie schwang sich Ikarus mit Hilfe einer Flügelkonstruktion aus Vogelfedern in den Himmel. Die Federn waren durch Wachs verbunden. Als er immer höher stieg und der Sonne zu nahe kam, schmolz das Wachs. Ikarus stürzte ab. "Versuche nicht, zu hoch zu fliegen!" lautet die gängige Moral dieser Geschichte. Zwei Jahre vor seinem Tod zog Stanley Kubrick eine ganz andere Erkenntnis aus dem alten Mythos. In einer letzten öffentlichen Video-Ansprache erklärte er: "Vergesst Wachs und Federn. Baut bessere Flügel!"

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Am Leben sein
Neue Musik aus Südostasien

Jonas Baes
Aufhebung

Alan Hilario
Showdown

Feliz Anne Reyes Macahis
Out of the depths

Ensemble Aventure
Aufnahme vom 24.11.2017 aus der Elisabeth Schneider Stiftung, Freiburg

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Maurice Ravel
Sonate für Violine und Klavier G-Dur

Béla Bartók
6 Rumänische Volkstänze, Sz 56. Bearbeitung für Violine und Klavier

Fazıl Say
Sonate für Violine und Klavier, op. 7

Patricia Kopatchinskaja, Violine
Fazıl Say, Klavier

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Heinrich Schütz
'Herr, auf dich traue ich'. Motette zu 5 Stimmen, SWV 377
Dresdner Kammerchor
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Giovanni Battista Tibaldi
'Sonata da chiesa' für 2 Soloinstrumente und Basso continuo d-Moll, op. 2 Nr. 3
Parnassi musici

Johann Sebastian Bach
'Sehet, wir gehn hinauf gen Jerusalem'. Kantate zu Estomihi für Soli und Orchester, BWV 159
Mirjam Berli, Sopran
Susanne Frei, Sopran
Guro Hjemli, Sopran
Damaris Nussbaumer, Sopran
Margot Oitzinger, Alt
Nicolas Savoy, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Franz Liszt
'Tu es Petrus'. Transkription für Orgel solo, S 261
Michael Schönheit, Orgel

Charles Gounod
'Messe brève' Nr. 7 C-Dur. Fassung für Tenor, Bass, vierstimmigen Chor und Orgel
Mirko Ludwig, Tenor
Gunter Troje, Bass
Kammerchor I Vocalisti
Leitung: Hans-Joachim Lustig

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
„Des Geistes klare Trunkenheit“ (nach Augustinus)
Von Diakon Andreas Bell
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 10 Jahren: Das Kölner Stadtarchiv stürzt ein

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Bildende Kunst
Über eine Kunst des guten Gewissens in Zeiten der Gier
Von Ulf Erdmann Ziegler

Während superreiche Sammler bestimmen, was wertvolle Kunst ist und die Museen unter Druck setzen, betreiben Kuratoren eine Kunst des guten Gewissens, am liebsten als Kritik am eigenen Apparat. Wie geht das zusammen? Eine linke Kunst, global, transparent, transgender und hochmoralisch, feiert international sich selbst, ein juste milieu, das immer Recht hat. Die Kunstkritik als Korrektiv hat so gut wie ausgedient. Wie kommt es, dass eine Kunst des guten Gewissens triumphiert, während der Zynismus des Marktes keine Grenzen kennt? Ulf Erdmann Ziegler, Jahrgang 1959, studierte visuelle Kommunikation in Dortmund, Literaturwissenschaft und Psychologie in Berlin und lebt in Frankfurt am Main. Er war Kunstredakteur der taz und veröffentlicht Essays und Romane sowie Arbeiten zu Kunst und Fotografie. Zuletzt erschien bei Suhrkamp der Roman ‚Und jetzt du, Orlando!’ und der Interviewband (zusammen mit Dominik Wichmann) ‚Bernd & Hilla Becher im Gespräch’ bei Schirmer/Mosel.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der St. Lukas-Kirche Oldentrup in Bielefeld
Predigt: Pfarrer Benjamin von Legat
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Vorsitzende der ZEIT-Stiftung Michael Göring im Gepräch mit Joachim Scholl

Als Kulturmanager weiß er alles über Stiftungen und Mäzenatentum - als Schriftsteller erkundet Michael Göring die Verwerfungen deutscher Geschichte. Er ist ‚Mr. Stiftung’ in Deutschland: Nach kurzer erfolgreicher Universitätszeit ist Prof. Dr. Michael Göring, Jg. 1956, seit über 30 Jahren im Stiftungswesen aktiv, sitzt in vielen Gremien und Vorständen großer deutschen Stiftungen, leitet selbst die ZEIT-Stiftung in Hamburg. Für seine Leistungen wurde der gebürtige Westfale mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet, für seine bislang vier Romane erhielt Michael Göring weithin Anerkennung im deutschen Feuilleton. In seinem jüngsten Roman ‚Hotel Dellbrück’ erzählt er eine deutsch-jüdische Flüchtlingsgeschichte - ein Spiegelbild der Gegenwart.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Das Tier, das es nicht gibt
Einhörner - Kulturgeschichte eines Irrtums
Von Rolf Cantzen
Regie: Philippe Bruehl
Produktion: Dlf 2019

Als Fantasy-Helden werden sie geliebt, als Schokolade gegessen, als biblisches Untier gefürchtet, als Kondom übergezogen: Einhörner. Was fasziniert bis heute an diesen Fabelwesen? Ihre Existenz im christlichen Abendland verdanken die Einhörner einem Fehler. Bei der Übersetzung der hebräischen Bibel ins Griechische wurde aus einer Bezeichnung für ein wildes Tier das ‚Einhorn’, ein Tier, das aus asiatischen Mythen bekannt war. Auch Aristoteles erwähnte es. Das Einhorn wurde angeblich von Reisenden wie Marco Polo gesichtet und als gefährlich beschrieben. Das angeblich vom Einhorn stammende Horn wurde in der Renaissance als Heilmittel gehandelt, sein Abbild in Teppiche gewebt und seit der Romantik von Dichtern geliebt. Heute empfangen Esoterikerinnen die liebevollen Botschaften der Einhörner.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Grundton D 2018 - Konzert und Denkmalschutz (10)

Gold - Great Music must shine
Werke von Orlando di Lasso, Max Reger, Arvo Pärt u.a.

The King’s Singers
Jugendchöre der Landesschule Pforta

Aufnahme vom 17.9.2018 aus der ehemaligen Zisterzienserabtei Pforta bei Naumburg/Sachsen-Anhalt

Am Mikrofon: Rainer Baumgärtner

Auch wenn sich die legendäre A-cappella-Formation personell inzwischen mehrfach ‚runderneuert’ hat, halten die King’s Singers nach wie vor an der ursprünglichen Ensemble-Philosophie fest: jedes Konzert so frisch und abwechslungsreich wie möglich gestalten, die Vielfalt der Musik zeigen und immer wieder aufs Neue ganz besondere Erlebnisse schaffen. „Great Music must shine“, großartige Musik muss strahlen, lautet das Motto für dieses Konzert und die King’s Singers haben einmal mehr den Beweis erbracht, dass sie Gold in der Kehle haben.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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