Donnerstag, 25.02.2021
 
Seit 00:05 Uhr Fazit

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 06.03.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Blue Crimeaufnehmen

Der Club der schönen Mütter
Von Sarah Nemitz und Lutz Hübner
Komposition: Philipp Thimm
Mit Britta Steffenhagen, Mira Partecke, Lea Draeger und Rubi Lorentz
Regie: Judith Lorentz
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021
Länge: ca. 54‘

„Die meisten hier haben Jobs, Familie, alle versuchen, irgendwie mit dem Arsch an die Wand zu kommen.“ Manu, Sina und Swetlana, drei Mütter um die 30, kennen ihr Viertel. Jeden Morgen treffen sie sich mit ihren Kindern am Spielplatz, Thermoskannen und Apfelschnitze im Gepäck. Doch Nicos Tod hatte niemand kommen sehen. Vor ein paar Monaten war er plötzlich aufgetaucht: ein Proll, über dessen Macho-Gehabe und Zuhälterkarre sich die Frauen angeregt amüsierten und den die Männer umso mehr bewunderten, als er sich nicht für sie interessierte. Doch die Fragen blieben: Wo kam dieser Typ her, dessen schweren Atem man aus der Wohnung gegenüber ständig hörte? Womit verdiente er sein Geld? Und warum um alles in der Welt hatte er das Sorgerecht für Shaleen, seine verwahrloste sechsjährige Tochter? Auch sie blieb in ihren schmutzigen Prinzessinnenkleidchen ein Rätsel: Sobald sie an der Buddelkiste auftauchte, folgten alle Kinder ihren Anweisungen. Was hatte es mit diesen Feengeschichten auf sich, die sie den Kleinen ständig erzählte? Für den Club der schönen Mütter gab es nur eine Lösung: Sie mussten herausfinden, wer Nico war.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Lied & Chanson
Zu Gast: die französische Singer-Songwriterin Fredda
Liederbestenliste: die Platzierungen im März
Global Sound: neue internationale Singer-Songwriter-Alben
Original im Ohr: ungewöhnliche Coverversionen
Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

Frédérique Dastrevigne, Künstlername Fredda: Gitarristin, Sängerin, Songwriterin, gelernte Tontechnikerin und eine Künstlerin, die leidenschaftlich gerne unterwegs ist und ihre Songs meist auf Reisen schreibt. Die Französin kombiniert schon lange elegante Chanson-Traditionen mit Americana, Country oder dem typischen Tuscon/Arizona-Wüsten-Sound. Auf ihrem sechsten Album, das „Bisolaire“ heißt, spielt sie schon im Titel mit der Sprache und ihrer Bipolarität und zeigt mehr als je zuvor, dass sie auch Poetin ist.

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Ulrike Greim, Weimar
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 100 Jahren: Rex Ingrams Film „Die vier Reiter der Apokalypse" wird uraufgeführt

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Autor und Regisseur Christoph Biemann

An seinem grünen Sweatshirt kann man ihn erkennen. Das trägt Christoph Biemann immer, wenn er für die „Sendung mit der Maus“ im Ersten unterwegs ist und komplexe Fragen einfach beantwortet - von „A“ wie Atomkraftwerk bis „Z“ wie Zugfenster. Auch außerhalb des Fernsehens engagiert sich Christoph Biemann für Kinder. Unter anderem ist er Schirmherr des Bundesverbandes Herzkranke Kinder und Pate des Kinderhospizes Bethel. Christoph Biemann wurde 1952 in Ludwigslust geboren. Seit 1975 arbeitet er als Autor und Regisseur für „Die Maus“. Und zu den Hauptdarstellern in der Sendung gehört er, seit er die zehn besten Methoden, einen Fluss zu überqueren ausprobierte und dafür neunmal ins Wasser fiel. Die erste Folge der „Lach- und Sachgeschichten“ lief am 7. März 1971. Pünktlich zum 50. Geburtstag der Sendung feiert Biemann mit einer Ausgabe „Klassik-Pop-et cetera”.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Milliarden statt Migranten - Fünf Jahre EU-Türkei-Abkommen
Von Rodothea Seralidou

Die EU zahlt Milliarden. Im Gegenzug hält die Türkei Flüchtlinge vom Weg in die Europäische Union ab - und nimmt sie zurück, wenn sie doch versuchen, mit Booten auf den griechischen Inseln anzulanden. Auf dieses quid pro quo einigten sich die EU-Mitgliedsstaaten vor fünf Jahren mit der Türkei. Die Migrationszahlen sind seither gesunken. Ein Verdienst des Abkommens? Wie geht es denen, die es doch nach Europa schaffen? Und: Wie erpressbar ist die Europäische Union vom türkischen Staatspräsidenten Erdoðan, der vor gut einem Jahr den Aufstand probte und Migranten Richtung Griechenland schickte?

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Hörspiel des Monats
Zauderwut
Von einer jungen Frau und ihrer Leidenschaft zu zaudern
Von Bettie I. Alfred
Regie: Bettie I. Alfred
Mit Bettie I. Alfred, Jens Harzer, Leopold von Verschuer, Daniel Höpfner, Paul Affeld
Produktion: rbbKultur

Begründung der Akademie der Darstellenden Künste:
Ihr ganzes Leben lang zaudert Lissy. Schon früh lernt die ungewöhnlich kleine Frau, dass das Leben hart ist: Ihre Mutter verlässt die Familie, als Lissy noch ein Kind ist, der Vater landet daraufhin in der Psychiatrie, wo er sein Leben lang Labyrinthe malt und sich nicht mehr daran erinnert, dass er eine Tochter hat. Die Auswirkungen ihrer traurigen Kindheit beschreibt die eigenwillige Protagonistin aus Bettie I. Alfreds Hörstück so: „Nun als Erwachsene hatte ich also eine Art die Realität so zu sehen, wie sie war. Gnadenlos. Dies führte dazu, dass ich zauderte. Immerzu zauderte.“ Die einzige Möglichkeit für Lissy, mit ihrer Handlungs- und Entscheidungsunfähigkeit umzugehen, ist die künstlerische Auseinandersetzung. Mit minimalistischen Mitteln macht das Stück Lissys Zaudern hörbar und legt zugleich den künstlerischen Schaffensprozess einer Hörspielproduktion offen. Lissy rekapituliert, protokolliert und erinnert sich an Ereignisse aus ihrer Vergangenheit, die mit der Gegenwart verschwimmen. Durch stilistische Kniffe wie Loops und Sprachaufnahmen, in denen Lissy laut an Sätzen feilt, die sie anschließend aufschreibt, entfaltet „Zauderwut“ eine wehmütige Komik des Scheiterns. Das Hörspiel verbindet charmant und gekonnt leise Melancholie und schrägen Humor, die durch die markanten Stimmen von Jens Harzer als Lissys Ehemann und Leopold von Verschuer als Vater getragen werden, aber auch durch den besonderen Charme der von der Autorin selbst gesprochenen Teile. Mit „Zauderwut“ kürt die Jury eine im Heimstudio der Autorin entstandene Arbeit zum Hörspiel des Monats, die sich zum Teil auch augenzwinkernd mit den Standards und Ritualen des Mediums Radio bzw. Hörspiel auseinandersetzt. Stücke wie „Zauderwut“ repräsentieren einen wichtigen Aspekt der großen Vielfalt, die das Medium Hörspiel ausmacht - einen Aspekt, den der MDR mit der Sendung von Bettie I. Albrechts Stück auf hohem künstlerischem Niveau präsentiert.
Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das Hörspiel des Monats trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das Hörspiel des Jahres.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Revisited Forum neuer Musik 2012
Avantgarde trifft Orthodoxie

Dan Voiculescu
Flower

Nicolae Teodoreanu
Varis-Variationen

Diana Rotaru
Silence is Ornament(UA)

Mihail Bucǎ, Stimme
Archaeus Ensemble
Leitung: Liviu Dǎnceanu
Aufnahme vom 22.4.2012 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

Das George Enescu-Festival 2009 führte sie erstmals zusammen: Musiker der Bukarester Avantgarde und Vertreter des orthodoxen Kirchengesangs. Die damals begonnene Suche nach byzantinischen Spuren in der rumänischen Neuen Musik dokumentierte das Abschlusskonzert des Kölner Forums neuer Musik 2012. Mihail Bucǎ, Kantor der Bukarester Patriarchatskathedrale, und das renommierte Archaeus Ensemble kamen mit einem Programm, das im staatssozialistischen Rumänien nur sehr verdeckt möglich gewesen wäre. Nun war es möglich, zeitgenössische Auseinandersetzungen mit der religiösen Musik des Landes in großer Bandbreite zu zeigen: etwa in der mikrotonal gefärbten Intonationsart des Sängers in Nicolae Teodoreanus „Varis-Variationen”, in der Verwendung des Holzberetts Toacǎ bei Dan Voiculescu oder im Auftragswerk von Diana Rotaru, die sich von Gesängen im Putna-Kloster inspirieren ließ und die Rolle der Frauen im alten Byzanz reflektierte.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Stammgast, Schnorrer und Rebell
Die Lange Nacht über den Wiener Dichter Peter Altenberg
Von Beatrix Novy
Regie: Susanne Krings

Das Wiener Kaffeehaus, Mythos und feste Größe des Tourismus-Marketings, stirbt nicht aus. Seine Geschichte ist eng verknüpft mit dem Aufbruch der Wiener Moderne um 1900, als Literaten, Architekten, Wissenschaftler, Künstler und Reformer zusammenkamen - im Kaffeehaus. Besonders die Schriftsteller der „kleinen Form”, des Feuilletons, wurden berühmt. Aber nicht Felix Salten, Alfred Polgar oder Egon Friedell sind heute als lebensgroßes Denkmal an einem Tischerl im Café Central verewigt, sondern einer, der ganz anders schrieb als sie - Peter Altenberg (1859-1919). Stadtbekannter Flaneur und Schnorrer, anziehend für die einen, abstoßend für die anderen. Dichter kleiner und kleinster Geschichten, die seine Begeisterungsfähigkeit ihm zutrug. Wohlgelitten in allen Milieus, zuhause in Gasthäusern, Kabaretts und Cafés. Und als Literat, wie sein Freund Karl Kraus sagte, sowohl „Dichter” als auch „Schmierer”. Auch sonst war Peter Altenberg ein lebender Widerspruch, ein Rätsel, dessen Name nicht verblasst - jedenfalls, solange es Kaffeehäuser gibt.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Auswahl nach Datum

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