Mittwoch, 19.02.2020
 
Seit 16:35 Uhr Forschung aktuell

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 08.03.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Der Planet schlägt zurück
Eine Lange Nacht vom Klima in der Literatur
Von Jane Tversted und Martin Zähringer
Regie: Beate Ziegs

Klimawandel, Klimakrise, Klimakatastrophe? Wie man dieses Phänomen benennt, ist eine Frage von Perspektive und Betroffenheit, aber das Problem ist real und gewaltig. Es ist ein menschengemachtes Desaster. Und hier spielt die Literatur ihre Rolle: Im globalen Klimadrama sprechen die Gedichte von Patricia Smith mit der Stimme von Orkanen oder die von Mikael Vogl mit der von ausgestorbenen Tierarten, während die Zukunftsromane von Tore D. Hansen und Thomas Aiginger die Klimarettung in der Künstlichen Intelligenz oder bei Außerirdischen vermuten. Deutsche Ökothriller - seit ihrer Erfindung durch Dirk C. Fleck - interessieren sich eher für radikale Akteure. Realistische Epen oder Aktivistenromane über die Urwälder Amerikas von Annie Proulx, Richard Powers, T.C. Boyle beschreiben die Epochen der Zerstörung. Die Zeit ist immer Spielmacher in dieser Literatur. Mit den Fluten-Romanen von Jesmyn Ward und Zora Neale Hurston betrachten wir eine afroamerikanische Kulturgeschichte des Klimas, dessen Gewalten die Südstaaten und die Armen dort besonders hart treffen. Indessen bringen Ilija Trojanow oder Barbara Kingsolver neue Helden und Heldinnen auf die Bahn. In der Langen Nacht sprechen auch der renommierte Forscher Hans-Joachim Schellnhuber und der englische Germanist Prof. Axel Goodbody zur Sache, die zum Menschheitsthema geworden ist.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Sommerliche Musiktage Hitzacker 2019

Robert Schumann
Violinsonate Nr. 2 d-Moll, op. 121, bearbeitet für Violoncello und Klavier
Steven Isserlis, Violoncello
Connie Shih, Klavier
Aufnahme vom 27.7.2019 im VERDO Konzertsaal, Hitzacker

Eigenkompositionen von Anna-Lena Schnabel (UA)
Anna-Lena Schnabel Quartett
Michel Godard, Tuba & Serpent
Aufnahme vom 31.7.2019 in der St. Johannis-Kirche, Hitzacker

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll, op. 37

Ronald Brautigam, Klavier
Die Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Dietrich Buxtehude
'Wo soll ich fliehen hin?'. Kantate für Sopran, Alt, Tenor, Baß, Streicher und Basso continuo, BuxWV 112
Monika Mauch, Sopran
Jürgen Banholzer, Alt
Markus Brutscher, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Musica Fiata
Leitung: Roland Wilson

Georg Philipp Telemann
'Ich hatte viel Bekümmernis'. Kantate zum Sonntag Reminiscere, TWV 1:843
Lena Susanne Norin, Alt
Veronika Winter, Sopran
Jan Kobow, Tenor
Ekkehard Abele, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge für Orgel d-Moll, BWV 539
Lorenzo Ghielmi, Orgel

Johannes Brahms
3 Motetten für 4 - 8-stimmigen gemischten Chor a cappella, op. 110
MDR Chor Leipzig
Leitung: Herbert Blomstedt

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Begründer der katholischen Soziallehre: Zum 130. Geburtstag von Oswald Nell-Breuning
Von Gunnar Lammert-Türk
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 75 Jahren: Lorcas Stück ,Bernarda Albas Haus' wird in Buenos Aires uraufgeführt

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Vokalmusik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Held*innen gesucht
Ist das postheroische Zeitalter schon zu Ende?
Von Judith Leister

Der Held, eine Gestalt, die noch jede überlieferte Kultur kannte, steht wieder im Rampenlicht. Der scheinbare Konsens, wir lebten in einem postheroischen Zeitalter, scheint sich aufzulösen. Lange Zeit wurde Heldentum in Deutschland allenfalls ironisch bemüht, etwa im Namen der Band Wir sind Helden. Inzwischen jedoch gibt es einen öffentlichen Diskurs darüber, ob Aktivistinnen wie Carola Rackete oder Greta Thunberg Heldinnen sind. Auch unter populistischen Politikern erfreut sich der Held großer Beliebtheit. Donald Trump bezog sich während seines letzten Wahlkampfs auf Batman, Boris Johnson verglich sich jüngst mit The Incredible Hulk. Was bedeutet es, wenn Einzelne sich selbst ermächtigen und gegen den Mainstream antreten? Was sagt die Kulturgeschichte? Welche Folie hat die wachsende Zahl der Hollywood-Superhelden geliefert? Wozu brauchen wir Heldinnen und Helden - oder glauben sie zu brauchen? Judith Leister ist Literaturwissenschaftlerin und freie Journalistin. Sie lebt in München, arbeitet unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung, den Berliner Tagesspiegel und den Rundfunk. In den letzten Jahren hat sie sich vor allem mit Geschichtsthemen, speziell mit Erinnerungskulturen in Ost und West, beschäftigt.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Kapelle des Leipziger Missionswerks in Leipzig
Predigt: Superintendentin Kristin Jahn
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Schriftsteller Iso Camartin im Gespräch mit Michael Langer

Über die Kunst des Lobens hat Iso Camartin unter anderem geschrieben, über seine Tauglichkeitsprüfung als Europäer und auch ein Buch für
Opernenthusiasten. Der Schweizer ist ein äußerst vielseitiger Publizist und Schriftsteller.
Iso Camartin, geboren 1944 in Chur, ist außerdem Philologe und Essayist. Er war von 1985 bis 1997 ordentlicher Professor für rätoromanische Literatur und Kultur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule und an der Universität Zürich. 
Camartin lehrte und forschte über sprachlich-kulturelle Minderheiten und über die Kulturgeschichte des Alpenraums. Als Literaturkritiker war er in zahlreichen Jurys tätig, unter anderem beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Von 1996 bis 1998 moderierte er die „Sternstunde Kunst“ beim Schweizer Fernsehen DRS. In dem Jahren 2000 bis 2003 war er Leiter der Kulturabteilung des Schweizer Fernsehens DRS. Von 2004 bis 2012 war Camartin für die „Opernwerkstatt“ amOpernhaus Zürich verantwortlich. Inzwischen ist er freischaffend tätig.  Er lebt in Zürich, in Disentis im Kanton Graubünden und in New Brunswick in den USA. 

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Bunte Beats zu Konfetti und Lasern
Kevin Parker und sein Projekt Tame Impala
Von Marcel Anders

Der Australier Kevin Parker schreibt nicht einfach nur Songs, er inszeniert die perfekte Realitätsflucht: Musik zum Träumen, Ausklinken, Selbsttherapieren. Für komplexgeplagte Einzelgänger und Nerds wie ihn selbst, der seit frühester Kindheit vornehmlich psychedelische Töne hört. Sein Ein-Mann-Projekt Tame Impala zählt zu den erfolgreichsten der Gegenwart, sein kunterbunter Hybrid-Sound basiert auf wildem Experimentieren, wird auf den Bühnen dieser Welt mit einer monumentalen Show aus Konfetti und Lasern groß inszeniert. Zudem ist der 34-Jährige aus Perth Liebling der Pop-Elite: In den letzten Jahren hat er auf Produktionen von Rihanna, Kanye West, Lady Gaga und Mark Ronson mitgewirkt - und sein viertes Album ,The Slow Rush’ aufgenommen. Das Werk zeigt Parker als ambitionierten Studiotüftler, Rockstar der Generation Streaming und Meister des Dream-Sounds. Denn kaum jemand versetzt seine Fans in schönere, buntere und süßlichere Träume - auf denen doch noch das alte Etikett Rockmusik zu erahnen ist.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Reihe ,Leibkultur - Vom Körper' (2/5)
Totally wired
I’m a cyborg - is that ok?
Von Dörte Wustrack und Jennyffer Puhle
Regie: Philippe Brühl
Produktion: Dlf 2016
(Teil 3 am 15.3.2020)

Google Glasses, Apple Watches, Amazon Alexa - längst ist die Verschmelzung von Mensch und Maschine in der Realität angekommen. Herzschrittmacher, digitale Hörprothesen, selbstautomatisierte Waffensysteme. Ist das Zeitalter der Menschheit bereits zu Ende? Viele kennen Darth Vader, den Terminator und Cyborg Samantha aus der Popkultur. Doch längst sind Maschinen im Alltag keine Fiktion mehr. Mit „Hey Siri“ oder „Okay Google“ wenden wir uns an computergestützte Sprachassistenten, die uns durch das tägliche Leben manövrieren. Mit Herzschrittmachern oder digitalen Hör- oder Neuroprothesen kompensieren Menschen ihre verloren gegangenen Fähigkeiten - oder hoffen, sie so wiederherstellen zu können. Auch Biohacker, Body Modder und Performancekünstler gehen unter die Haut: Sie implantieren sich digitale Identifikationsmerkmale durch RFID-Chips oder Elektromagneten, um das Sein als Mensch-Maschine-Hybride im eigenen Körper zu testen. Weitaus mehr Unbehagen aber bereiten durch Exoskelette aufgerüstete Kampfsoldaten oder selbstautomatisierte Waffensysteme, durch die der Mensch als Akteur des Krieges in weite Ferne rückt. Wohin geht die Reise und was sind unsere Aufgaben dabei?

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Grundton D 2019 - Konzert und Denkmalschutz

Baltic Voices
Eine musikalische Reise um die Ostsee mit Vokalwerken von Heinrich Schütz, Arvo Pärt, Per Nørgård u.a.

Ars Nova Copenhagen
Leitung: Paul Hillier

Aufnahme vom 26.10.2019 aus der Christkirche in Rendsburg

Am Mikrofon: Jochen Hubmacher

Ars Nova Copenhagen gilt weltweit als eines der führenden Vokalensembles. Diesem Ruf sind die 12 Sängerinnen und Sänger aus Dänemark Ende Oktober in der Christkirche Rendsburg einmal mehr gerecht geworden. Ihr Auftritt im Rahmen der Dlf-Benefizkonzertreihe ,Grundton D’ stand unter dem Motto ,Baltic Voices’. Unter der Leitung von Paul Hillier erklang Vokalmusik aus den Ostseeanreinerstaaten. So zum Beispiel vier Motetten von Heinrich Schütz aus seiner 1648 veröffentlichten ,Geistlichen Chormusik’. Außerdem zeitgenössische Werke u.a. vom estnischen Komponisten Arvo Pärt oder seinem dänischen Kollegen Per Nørgård, der 2016 mit dem Siemens-Musikpreis ausgezeichnet wurde, gewissermaßen der Nobelpreis der Musik.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Porträt des Kabarettisten Lo Malinke (Robert Recker)
Eine Hälfe des Duos Malediva"SoLo" - Lo Malinke räumt auf
Querköpfe 19.02.2020 | 21:05 Uhr

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