Mittwoch, 20.02.2019
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 10.03.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Seht, was aus uns geworden ist!
Eine Lange Nacht über die Zukunft der Volksparteien
Es diskutieren: Marieluise Beck, Günter Bannas, Günther Beckstein, Rudolf Dressler, Albrecht von Lucke, Sergej Lochthofen
Moderation: Birgit Wentzien
Regie: Monika Künzel

Oskar Lafontaine schmeißt hin im März 1999 als Bundesfinanzminister und als Parteichef der SPD. Lafontaine hatte seine Partei begeistert wie kaum ein anderer und dann verletzt wie kein Zweiter. Seine Geschichte ist das extreme Beispiel für Aufstieg und Fall eines SPD-Vorsitzenden. Neun Vorsitzende hat die SPD in knapp drei Jahrzehnten verschlissen, mehr als jede andere Partei. Fast alle erlebten eine politische Achterbahnfahrt mit Jubel zu Beginn, keimenden Zweifeln und tiefen Abstürzen danach. Mancher startete als Messias, wie zuletzt Martin Schulz. Viele scheiterten auch aufgrund vollkommen überzogener Erwartungen. Die Koordinaten des deutschen Parteiensystems insgesamt verschieben sich. Die Volksparteien CDU/CSU und SPD, die bei der Bundestagswahl 2017 zusammen noch rund 53 Prozent aller Zweitstimmen auf sich vereinen, konnten bei den Landtagswahlen im Herbst 2018 gemeinsam nicht einmal mehr als die Hälfte aller Wählerinnen und Wähler für sich gewinnen. Seit Jahren schmelzen in fast allen Ländern Europas die traditionellen Lager zugunsten rechter Randparteien und neuer Gruppierungen zusammen. Die bundesrepublikanische Parteienlandschaft - so betrachtet - wird europäisch. Was bedeutet diese Fragmentierung für die Republik im 70. Jahr des Grundgesetzes? In welcher Verfassung sind die Parteien und was heißt das für das Land? Wohin geht die Reise zwei Jahrzehnte nach der Flucht Oskar Lafontaines?

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Mozartfest Würzburg 2018

Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre zur Oper 'Don Giovanni', KV 527

Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 3 a-Moll, op. 56

Irish Chamber Orchestra
Leitung: Jörg Widmann

Aufnahme vom 15.6.2018 aus der Würzburger Residenz

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Franz Liszt
Harmonies poétiques et religieuses (Auszug)

Michael Korstick, Klavier

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Friedrich Christian Mohrheim
'Ein feste Burg ist unser Gott'. Choralbearbeitung für Orgel
Andrzej Mikolaj Szadejko, Orgel

Franz Tunder
'Ein feste Burg'. Kantate für 2 Soprane, Tenor, Baß, 2 Violinen, 3 Gamben, Violone und Orgel
Cantus Cölln
Leitung: Konrad Junghänel

Johann Gottfried Walther
Concerto für Orgel solo h-Moll, LV 133
Kei Koito, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet'. Kantate für Sopran, Bass, Chor und Orchester, BWV 57
Dorothea Röschmann, Sopran
Thomas Quasthoff, Bassbariton
RIAS Kammerchor, Berlin
Berliner Barock Solisten
Leitung: Rainer Kussmaul

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Du bist so schön! Aber ich… Wie ungerecht Spiegel sind
Von Pfarrerin Mechthild Werner
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 60 Jahren: In Lhasa beginnt der Aufstand der Tibeter gegen die chinesischen Besatzer

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Kuratoren, die neuen Sündenböcke?
Von Jörg Heiser

Kuratorinnen und Kuratoren haben einen schweren Stand. Die öffentliche Debatte über sogenannte Kuratorenkunst nimmt an Schärfe zu. Zu Recht oder zu Unrecht? fragt Jörg Heiser und: Was verraten diese Diskussionen über die gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklung? 2017 gewann der schwedische Film ‚The Square‘ die Goldene Palme in Cannes - eine Satire über den Direktor eines Museum für zeitgenössische Kunst. Im gleichen Jahr verloren, nach erbitterten Debatten, die Kuratorin Beatrix Ruf ihren Job als Direktorin am Stedeljik Museum Amsterdam ebenso wie Chris Dercon an der Volksbühne in Berlin.

2018 ging es munter weiter mit den Demissionen: Okwui Enwezor musste beim Haus der Kunst in München gehen, Ralf Beil beim Kunstmuseum Wolfsburg. Und jedesmal entstand der Eindruck, dass die Gefeuerten oder Gegangenen all die Sünden der Institution auf sich zu nehmen hatten. Aber warum sind Kuratoren nicht nur Sündenbock kriselnder Kunstinstitutionen, sondern auch oft Gegenstand von Hass und Häme in der Öffentlichkeit? Was verrät das über die gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklung? Jörg Heiser, Jahrgang 1968, ist Direktor des Instituts für Kunst im Kontext, Universität der Künste, Berlin.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Kirche St. Johannes Baptista in Forbach
Predigt: Pfarrer Thomas Holler
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Die Künstlerin Michaela Melián im Gespräch mit Anna Seibt

Ihre Karriere begann in den 1970ern als Mitherausgeberin der Zeitschrift ‚Mode und Verzweiflung‘. Dann tourte Michaela Melián mit ihrer Band F.S.K. durch die Welt - zwischen Punkrock und beginnender Neue Deutsche Welle. Heute arbeitet sie als Musikerin, Künstlerin und Professorin für zeitbezogene Medien. Klang ist ihr Metier: Michaela Melián, 1956 in München geboren, ist nicht nur bekannt für ihre Klanginstallationen, sondern auch eine vielfach ausgezeichnete Hörspiel-Produzentin. Besonders erfolgreich war ihr Hörspiel ‚Föhrenwal‘ aus dem Jahr 2005. Das Stück setzt sich mit der wechselhaften Geschichte des Zwangsarbeiterlagers und der späteren Siedlung Föhrenwald bei München auseinander. Ihre ebenfalls preisgekrönte und durchaus umstrittene Arbeit ‚Memory Loops‘ wurde als Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus konzipiert. Dafür entwickelte sie eine Collage aus 300 Tonspuren zu Orten des NS-Terrors in München und Umgebung. Das digitale Archiv, eine Landkarte auf der man die verschiedenen Audios abrufen kann, wurde 2012 mit dem Online Grimme Award ausgezeichnet. Melián bewegt sich mit ihren Arbeiten im weiten Feld von Bildender Kunst und Musik. Getrieben werde sie, wie sie selbst sagt, von der „Skepsis gegenüber dem autonomen künstlerischen Subjekt beziehungsweise der Selbstverwirklichung durch künstlerische Produktion”. Außerdem tritt sie noch immer als Bassistin und Sängerin mit ihrer Band F.S.K. auf - F.S.K. steht für ‚Freiwillige Selbstkontrolle‘ und ist nach dem Institut zur Alterszertifizierung von Filmen und Musik benannt. Neben ihrer Arbeit als Professorin für zeitbezogene Medien in Hamburg stehen auch 2019 neue Kunstprojekte an. Michaela Melián ist an der Ausstellung ‚Hyper! A journey into Art and Music‘ in Hamburg beteiligt. Außerdem konzipiert sie eine Klanginstallation für den ‚Kölner Kongress‘, der am 15. und 16. März 2019 im Deutschlandfunk in Köln stattfinden wird.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Space-Rock aus der Schnaps-Kanone: die israelische Band Ouzo Bazooka
Von Fabian Elsäßer

Ein mit Anisschnaps gefüllter Raketenwerfer mag ein ungewöhnliches Sprachbild sein. Aber ungewöhnlich ist auch die Musik der so benannten Band aus Israel. Ouzo Bazooka hat sich schon bei ihrer Gründung im Jahr 2014 das Ziel gesetzt, die zahlreichen kulturellen Einflüsse ihrer Heimatstadt Tel Aviv zu verbinden. Die Musiker um Singer/Songwriter Uri Brauner Kinrot bedienen sich kurzerhand traditioneller Tonleitern des Nahen Ostens, setzen diese Elemente aber in einen weit entfernten Kontext: den Space Rock der 70er- und Psychedelic Rock der 60er-Jahre, jeweils nach britischem Vorbild. Auf drei Alben hat Ouzo Bazooka diesen Stilmix bisher vertieft, zuletzt auf dem im Januar 2019 erschienenen ‚Transporter‘. Dass Humor dabei durchaus erlaubt ist, zeigen auch Song­titel wie ‚Space Camel‘.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Von Kopf bis Fuß
Das Gesamtkunstwerk Marlene Dietrich
Von Jürgen M. Thie
Regie: der Autor
Produktion: Dlf 2001

Sie war ein Zwitterwesen, ein bisexuelles Gesamtkunstwerk, dessen Tragödie darin bestand, in der Einsamkeit einer Pariser Luxuswohnung vom eigenen Mythos überholt zu werden. Ein halbes Jahrhundert zuvor war sie vom blauen Engel zur blonden Hollywood-Sirene aufgestiegen. Ein Blick auf das atemberaubende Leben der Marlene Dietrich. Sie stilisierte sich zu einem millionenschweren Produkt, zu einer ambivalenten Ikone: Die 1901 in Berlin geborene Marlene, deren preußisches Styling streng darauf achtete, weder - wie es hieß - mit einer Laufmasche im perfekt getönten Seidenstrumpf noch mit einem Krümel im akkurat geschminkten Mundwinkel ertappt zu werden. Die Sendung ist die szenische Rekapitulation einer Laufbahn, die im Tingeltangel-Berlin der wilden Zwanziger begann und nach einem göttergleichen Leinwandleben auf den Bühnen der Chanson-Paläste endete.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Musikfest Bremen 2018

“In die Orgel gespielet“
Heinrich Ignaz Franz Biber, Dietrich Buxtehude und Johann Sebastian Bach u.a.
Sonaten und Chaconnen

Leila Schayegh, Violine
Jörg-Andreas Bötticher, Orgel

Aufnahme vom 30.8.2018 aus der Sankt Cosmas und Damian Kirche in Bockhorn

Am Mikrofon: Helga Heyder-Späth

Es habe einen besonderen Reiz, wenn die Sänger „in die Orgel singen und die Orgel hinwiederum in den Gesang spielet.“ So lobt ein Gesangbuch von 1604 das harmonische Wechselspiel zwischen Sängern und der Orgel. Aber es muss ja nicht immer Gesang sein. Dass das gegenseitige Geben und Nehmen einerseits und der freundschaftliche Wettstreit andererseits genauso gut auch zwi­schen einer Violine und der Orgel funktioniert, haben die Geigerin Leila Schayegh und der Organist Jörg-Andreas Bötticher in ihrem Konzert beim Arp-Schnitger-Festival im Rahmen des Musikfestes Bremen bewiesen. Einen idealen Schauplatz für das reizvolle Miteinander der beiden Schweizer Musiker und Kollegen an der Schola Cantorum Basiliensis bot die kleine aber eindrucksvolle Kirche Sankt Cosmas und Damian im ostfriesischen Örtchen Bockhorn. Passend zu ihrer historischen Orgel des Arp-Schnitger-Schülers Christian Vater aus den 1720er-Jahren hatten Shayegh und Bötticher Violin- und Tastenmusik des 17. und 18. Jahrhunderts mitgebracht. In Werken von Heinrich Ignaz Franz Biber, Dietrich Buxtehude und Johann Sebastian Bach, aber auch von Johann Schop, Archangelo Corelli und Antonio Vivaldi warfen sie sich mit spielerischer Freude gegenseitig die musikalischen Bälle zu.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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