Mittwoch, 20.02.2019
 
Seit 08:10 Uhr Interview

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 16.03.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Meisterdetektive
Maigret und die Keller des ,Majestic'
Von Georges Simenon
Aus dem Französischen von Linde Birk
Bearbeitung und Regie: Susanne Feldmann und Judith Kuckart
Mit Christian Berkel, Friedhelm Ptok, Thomas Ahrens, Eva Weißenborn, Ursula Werner und Gerd Grasse
Produktion: SFB-ORB/MDR/SWR/ Steinbach Sprechende Bücher 2003
Länge: 49'27

"Äußerlich hatte sich nichts verändert. Immer noch schwebte in der Küche jener gute Geruch kleiner Wohnungen, immer noch gab es den vertrauten Geruch geschmorten Fleisches, das rotkarierte Wachstuch auf dem Tisch. Und nun war plötzlich das Drama hereingebrochen. Es gab da nichts Greifbares."

Prosper Donge ist Chef der Kaffeeküche im Grand-Hotel ,Majestic'. Hätte er nicht ausgerechnet an diesem Morgen auf dem Weg zur Arbeit eine Fahrradpanne gehabt, wodurch er mit dem Flic an der Ecke ins Gespräch kam, wäre es um sein Alibi schlecht bestellt gewesen. Nachdem Prosper nämlich aus einem Spind im Umkleideraum des Hotels eine weibliche Leiche entgegenfiel, hatte er seine liebe Not zu erklären, warum er den fremden Spind überhaupt geöffnet hat. Bei der erdrosselten Dame handelt es sich um eine gewisse Mimi Clark, die mit ihrem Ehemann, einem amerikanischen Industriellen, dem siebenjährigen Sohn und einer Hauslehrerin auf Europareise war und im ,Majestic' eine Luxussuite bewohnte. In Mimis Handtasche findet Kommissar Maigret einen Revolver. Ahnte sie, dass jemand vorhatte, sie in Paris zu ermorden?
Als Maigret die Hotelangestellten überprüft und erfährt, dass Prosper Donge früher als Kellner an der Côte d'Azur arbeitete, durchleuchtet er auch die Vergangenheit der Toten. Und siehe da: Noch vor ein paar Jahren war Mimi Animierdame in Cannes. Da im Hotel nicht viel aus Prosper Donge herauszuholen ist, beschließt Maigret, ihn nach Hause zu begleiten. Sein Gefühl trügt ihn nicht: Prospers Lebensgefährtin Charlotte ist etwas redseliger als er selbst. Durch ihre Reaktionen und Andeutungen erkennt Maigret, wie überaus verwickelt die Angelegenheit ist. Denn an dieser alten Geschichte sind noch weitere Angestellte des ,Majestic' beteiligt, und sie ist mit Mimis Tod noch lange nicht ausgestanden.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Jazz

School of Cool
Lennie Tristano zum 100. Geburtstag
Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrer Christoph Seidl, Regensburg
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 100 Jahren: Mit der Aufhebung des Schießbefehls enden die Berliner Märzkämpfe

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die Schriftstellerin Eva Gesine Baur alias Lea Singer

Sie ist gelernte Köchin und promovierte Kunsthistorikerin - und schreibt sowohl Sachbücher als auch Romane: Die Sachbücher über Mozart und Schikaneder, Charlotte Schiller und Marlene Dietrich erscheinen unter dem Namen Eva Gesine Baur, die Romane mit Titeln wie ,Der Opernheld’ oder ,Anatomie der Wolken’ unter ihrem Pseudonym Lea Singer.
1960 in München geboren, hat Eva Gesine Baur neben Kunstgeschichte auch Gesang, Musik- und Literaturwissenschaft studiert. Der Schritt in die freie Tätigkeit war kein kleiner. Ursprünglich hatte sie als Chefredakteurin einer Kunstzeitschrift gearbeitet, aber im Alter von 30 Jahren erinnerte sich Eva Gesine Baur daran, was ihr in Shanghai geborener Vater dem Kind erzählte: Im Chinesischen gebe es nur ein Schriftzeichen für Krise und Chance, eine Aussage, die sie prägte. Gerade ist ,Der Klavierschüler’ erschienen, der neue Roman von Lea Singer, die Geschichte einer verbotenen Liebe zwischen Vladimir Horowitz und seinem Schüler Nico Kaufmann.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Abgeschieden in Europa - Tschetschenen unter sich
Mit Reportagen von Gesine Dornblüth

Zigtausende Tschetschenen sind nach Europa geflohen. Entweder vor den blutigen Kriegen dort, oder vor dem Republikchef Ramsan Kadyrow. In den Aufnahmeländern lebt die tschetschenische Community extrem abgeschieden. Tradition, Gewohnheitsrecht und Clanverbindungen spielen eine große Rolle. Integration wird dadurch erschwert. Zum einen tauchen Tschetschenen immer wieder in Berichten über Kriminalität und Terrorismus auf. Die deutschen Verfassungsschützer gehen von rund 500 radikalen tschetschenischen Islamisten in Deutschland aus. Zum anderen gibt es einen kleinen Teil von Flüchtlingen, der sich politisch engagiert und offen die Zustände in Tschetschenien und die Politik des Kreml kritisiert. Viele fürchten die Rache Kadyrows. Sie haben nicht nur Angst vor Abschiebungen und Auslieferungen nach Russland. Sie fürchten auch die eigenen Landsleute in Europa, denn Kadyrows Arm reiche, sagen sie, bis weit in den Westen. Eine Spurensuche an verschiedenen Orten.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

Das Bildungsmagazin
Themenschwerpunkt:
Mathe fürs Leben - Von Zahlen und Zusammenhängen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Live vom Kölner Kongress 2019
Ponto dos Mentirosos - Atlas eines Dorfes
Von Merzouga & Nina Hellenkemper
Komposition: Merzouga
Regie: die Autoren
Mit Martin Engler, Stefko Hanushevsky und Claudia Mischke
Erweiterte brasilianische Instrumente: Marco Lobo
Klavier: Philip Zoubek
Präparierter E-Bass: Janko Hanushevsky
Elektronik: Eva Pöpplein
Visuals: Nicola Rubinstein
Dramaturgie: Sabine Küchler
Produktion: Deutschlandfunk 2019

In diesem Live-Hörspiel verbinden sich Geschichten, Gesänge und Geräusche aus dem ältesten Dorf des neuen Brasilien mit einer opulenten Klangkomposition und einer Live-Musik-Performance. Auch 500 Jahre nachdem Pedro Cabral hier zum ersten Mal brasilianischen Boden betrat, erzählt man sich am Ponto dos Mentirosos, unter dem Lügenbaum, Geschichten. Ein fahrender Sänger zeigt uns den "Atlas eines Dorfes" und singt vom Fluss, der in zwei Richtungen fließt. Der brasilianische Experimental-Percussionist Marco Lobo wurde in Bahia geboren. Er hat mit Gilberto Gil und Billy Cobham gespielt und aus traditionellen Trommeln und selbstgebauten Klangerzeugern ein einzigartiges Instrumentarium entwickelt, das ihm erlaubt, afro-brasilianische Rhythmik mit abstraktem Gestus zu verbinden. Für den Kölner Kongress kommt er aus Rio de Janeiro und begegnet dem Pianisten Philip Zoubek mit seinem präparierten Klavier und den Musikern des Duos Merzouga. Field-Recordings der tropischen Natur und Gesänge eines Vollmondfestes der Pataxó treffen auf die experimentellen Klänge zeitgenössischer europäischer und brasilianischer Musik. Ein transatlantisches Experiment, das Zeiten, Genres und Kulturen verschränkt. Eine tropische Radio-Nacht voll vibrierender Energie.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Neue Deutschlandfunk-Produktionen
Hespos‘ Orgel-Organismus, ausgestaltetvon Dominik Susteck
Am Mikrofon: Ingo Dorfmüller

Geigenspiel sei: „Pferdehaare, gezogen über Katzendarm”, so sagt es der Komponist Hespos. Und die Orgel? Knöchern klappert die Mechanik, unberechenbar schwanken die Töne, gewalttätig attackiert der Organist das Manual, Holz kracht - aus dem starren Mechanismus bricht Leben hervor. Die Orgel ist ein komplexer, hochtechnisierter Apparat: Bei keinem konventionellen Instrument ist so viel Technik zwischen den Spieler und die von ihm verursachten Töne geschaltet - Tasten, Trakturen, Motoren. Einen Komponisten wie Hans-Joachim Hespos (*1938) muss das herausfordern. Ihm geht es ja immer um das Elementare, das Kreatürliche des Klanges. Doch die Energien dieser Musik werden planvoll freigesetzt: aus intimer Kenntnis des Instrumentes, seiner Möglichkeiten und Grenzen, im spannungsgeladenen Bezug zur Tradition oder auch in scharfer Abgrenzung. Vom Interpreten wird viel Eigeninitiative gefordert: durch Aktionen, deren klangliches Ergebnis er nicht kontrollieren kann. Durch bildhaft-lautmalerische Vortragsanweisungen, die nicht exakt umzusetzen sind. Dominik Susteck hat an der Orgel für Neue Musik in der Kunst-Station Sankt Peter in Köln in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk Hespos‘ Werke für Orgel komplett eingespielt.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Die Blumen des Koran
Eine Lange Nacht über das heilige Buch der Muslime
Von Manuel Gogos
Regie: Claudia Mützelfeldt

Für gläubige Muslime - 1,5 Milliarden weltweit - hat Mohammed den heiligen Koran in seinem Herzen empfangen. Der Koran spiegelt nicht bloß die Gedankengänge eines Einzelnen wider - er ist das Resultat eines jahrzehntelangen Dialogs zwischen dem Propheten, seiner Gemeinde und der jüdisch-christlichen Umgebung. Er ist eine Schrift zwischen zwei Buchdeckeln, er bedarf der Übersetzung. Ob rationalistisch, fundamentalistisch oder mystisch: Seit jeher wird der Koran interpretiert. Die Lange Nacht stellt die spannungsreichen Lesarten des Koran vor, von der buchstabengläubigen, ahistorischen Lesart der Islamisten, die im Koran nur einen Aufruf zum „Heiligen Dschihad“ gegen alle Ungläubigen sehen; bis zur allegorisch-mystisch Lesart eines Dschalal ad-Din Rumi, der im Koran den reinsten Ausdruck göttlicher Barmherzigkeit fand. Die Lange Nacht will die Geisteswelt des Koran rekonstruieren und - um mit der Islamwissenschaftlerin Angelika Neuwirth zu sprechen - dabei das heilige Buch der Muslime von den „jahrhundertealten Schlacken der Islampolemik“ befreien. Der Koran wird damit als „universaler Text“ gelesen, als ein Zeugnis der Spätantike - und damit Teil der europäischen Geschichte. Gleichzeitig will die Sendung hörbar machen, was der Autor Navid Kermani mit dem „ästhetischen Erleben des Koran“ meint; oder spürbar, was der pakistanische Taxifahrer empfindet, wenn er in seinem yellow cab seine Fahrgäste quer durch Manhattan kutschiert - und dabei Ton für Ton mitsingt, was aus seinem Kassettenrekorder kommt.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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