Mittwoch, 20.02.2019
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 17.03.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Die Blumen des Koran
Eine Lange Nacht über das heilige Buch der Muslime
Von Manuel Gogos
Regie: Claudia Mützelfeldt

Für gläubige Muslime - 1,5 Milliarden weltweit - hat Mohammed den heiligen Koran in seinem Herzen empfangen. Der Koran spiegelt nicht bloß die Gedankengänge eines Einzelnen wider - er ist das Resultat eines jahrzehntelangen Dialogs zwischen dem Propheten, seiner Gemeinde und der jüdisch-christlichen Umgebung. Er ist eine Schrift zwischen zwei Buchdeckeln, er bedarf der Übersetzung. Ob rationalistisch, fundamentalistisch oder mystisch: Seit jeher wird der Koran interpretiert. Die Lange Nacht stellt die spannungsreichen Lesarten des Koran vor, von der buchstabengläubigen, ahistorischen Lesart der Islamisten, die im Koran nur einen Aufruf zum „Heiligen Dschihad“ gegen alle Ungläubigen sehen; bis zur allegorisch-mystisch Lesart eines Dschalal ad-Din Rumi, der im Koran den reinsten Ausdruck göttlicher Barmherzigkeit fand. Die Lange Nacht will die Geisteswelt des Koran rekonstruieren und - um mit der Islamwissenschaftlerin Angelika Neuwirth zu sprechen - dabei das heilige Buch der Muslime von den „jahrhundertealten Schlacken der Islampolemik“ befreien. Der Koran wird damit als „universaler Text“ gelesen, als ein Zeugnis der Spätantike - und damit Teil der europäischen Geschichte. Gleichzeitig will die Sendung hörbar machen, was der Autor Navid Kermani mit dem „ästhetischen Erleben des Koran“ meint; oder spürbar, was der pakistanische Taxifahrer empfindet, wenn er in seinem yellow cab seine Fahrgäste quer durch Manhattan kutschiert - und dabei Ton für Ton mitsingt, was aus seinem Kassettenrekorder kommt.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Klavier-Festival Ruhr 2018

Ausgewählte Lieder von Camille Saint-Saëns

Soraya Mafi, Sopran
François Le Roux, Bariton
Graham Johnson, Klavier

Aufnahme vom 14.5.2018 aus Schloss Herten

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Luigi Nono
Quando stanno morendo. Diario polacca Nr. 2
für 4 Frauenstimmen, Bassflöte, Violoncello und Live-Elektronik

Neue Vocalsolisten Stuttgart
Pirmin Grehl, Flöte
Erik Borgir, Violoncello
Digital Masters Stuttgart, Live-Elektronik
Leitung: Manfred Schreier

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Dietrich Buxtehude
Präludium, Fuge und Chaconne für Orgel C-Dur, BuxWV 137
Winfried Enz, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Ich bin vergnügt mit meinem Glücke'. Kantate am Sonntag Septuagesimae für Sopran, Chor und Orchester, BWV 84
Dorothee Mields, Sopran
Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe

Johann Pachelbel
'Was Gott tut, das ist wohlgetan'. Choralpartita für Orgel
Matthias Eisenberg, Orgel

Robert Schumann
'Verzweifle nicht im Schmerzenstal'. Motette für Solisten, doppelten Männerchor, Orchester und Orgel, op. 93
Rundfunkchor Leipzig
Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig
Leitung: Horst Neumann

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Schönheit und Unglück: Türöffner zur Spiritualität
Von Pfarrer Gotthard Fuchs
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 50 Jahren: Golda Meir wird Ministerpräsidentin von Israel

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Kölner Kongress 2019
Von der Zukunft erzählen
Von Daniel Hornuff

Zukunft heißt, im Heute vom Kommenden zu erzählen. Die Plots dieser Erzählungen, etwa die Machtergreifung einer Künstlichen Intelligenz, die Besiedelung ferner Orte mit besserem Leben, die Unsterblichkeit unserer Körper, klingen zumeist neu und aufregend - und doch gehören sie zu den ältesten der Menschheit. Wer denkt, unsere Gegenwart sei utopiearm und visionslos, wird überrascht sein.
Im Zentrum des Essays steht die Zukunft - allerdings nicht als das, was tatsächlich einmal kommen wird, sondern als Erzählung. Denn so sehr bemängelt wird, dass unserer Gegenwart die großen Utopien fehlen, so sprudelnd sind die Visionen davon, wie Zukunft aussehen soll: Künstliche Intelligenz, Digitalisierung der Lebenswelt, Mensch-Maschine-Verknüpfungen, die Ausdehnung der Lebenszeit bis hin zur Unsterblichkeit, die Besiedelung neuer Planeten: Dies sind Plots, mit denen Zukunft heute erzählt wird. Und es sind Plots, die davon berichten, was sich Menschen schon immer unter Zukunft vorgestellt haben. Zukunft ist eine Fiktion, die offenbart, wie sich Menschen ihre Gegenwart durch Erzählungen vom Kommenden erschließen. Der Beitrag zeigt, wie tief aktuelle Vorstellungen von der Zukunft in der Vergangenheit verwurzelt sind - und wie wichtig das Erzählen von der Zukunft für gesellschaftliche, soziale und persönliche Identifikation ist.

Daniel Hornuff, geboren 1981, ist Vertretungsprofessor für Kunstwissenschaft an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Er hatte Lehraufträge an den Universitäten München, UdK Berlin, Wien, Mozarteum Salzburg, Tübingen und an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. 2013 legte er seine Habilitation mit einer Arbeit über die Kultur der Schwangerschaft und venia legendi für das Fach Kunstwissenschaft vor.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Diakonissenanstalt in Augsburg
Predigt: Rektor Heiner Götz
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Die Verlegerin Hanna Mittelstädt im Gespräch mit Michael Langer

Eigentlich wollte sie Städteplanerin werden, arbeitete bereits in einem Architekturbüro und studierte Soziologie. Doch dann führte sie ihr Lebensweg zur Literatur. Hanna Mittelstädt wurde Mitgründerin der Edition Nautilus und war 45 Jahre lang eine der Verlagsleiterinnen.
Hanna Mittelstädt, geboren 1951, lebt und arbeitet in Hamburg. Sie war nicht nur Verlegerin, sondern auch Übersetzerin vieler Werke aus dem Französischen, unter anderem von Arthur Cravan, Francis Picabia und Louis-Ferdinand Céline. Mittelstädt war auch Redaktionsmitglied in den verlagseigenen Zeitschriften ,Revolte' und ,Die Aktion'. Als Autorin veröffentlichte sie beim Verlag Peter Engstler die Prosabände ,Die Hacienda muss gebaut werden' (1994), ,Augenblicke' (1998), ,Die Notwendigkeit des Mondes' (2016) sowie zusammen mit Anna Rheinsberg ,Liebe Hanna Deine Anna - Briefe über Liebe und Literatur' (Edition Nautilus 1999).

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Zornige Elektropunks
Die britische Band Sleaford Mods
Von Paul Baskerville

Jason Williams, Jahrgang 1970, stammt aus Nottingham, er spricht mit dem breiten englischen Akzent der Arbeiterklasse der ,Midlands’, sein Sprechgesang klingt oft überhastet, und dennoch findet er deutliche Worte: Die Musiker von Sleaford Mods sehen sich als Künstler, die unterdrückten Menschen Trost spenden wollen. Ihre Songs machen auf Missstände in der Gesellschaft aufmerksam, es gibt kein Lied ohne Botschaft. Jason Williams schreibt die Texte. Andrew Fearn komponiert die Musik, die auf dem fünften Album ,Eaton Alive’ wieder so minimalistisch produziert ist, wie man es mittlerweile von der Band kennt, dadurch bleiben die Texte sehr präsent. Der Albumtitel ist ein Wortspiel: ‚Eaten alive‘ bedeutet ‚lebendig verspeist‘. Eton ist die berühmte Eliteschule, die viele englische Politiker besucht haben …

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Gefallene Engel
Die flüchtige Ekstase der Beat Generation
Von Jürgen M. Thie
Regie: der Autor
Produktion: Dlf 1999

Auf der Suche nach dem amerikanischen Traum avancierten sie zum Mythos: jener harte Kern der Zwanzigjährigen, die eine slanggespickte Sprache kreierte und als ‚Beat Generation‛ in die Annalen der 1950er-Jahre einging. Mochten als Verkünder eines neuen visionären Bewusstseins auch Allen Ginsberg, Neal Cassady oder William Burroughs herhalten - der wahre Prophet der New Yorker Underground-Poeten und Greenwich-Village-Dichter blieb Jack Kerouac. Er war ein Charismatiker, der mit ‚On the road‛ so etwas wie die Bibel der von Jazz und Drogen durchdrungenen subkulturellen Strömungen verfasste.
Jürgen M. Thie lässt das Phänomen der Beat-Bewegung noch einmal Revue passieren: ihr Verlangen nach existentieller Erfahrung und gelebter Bohème, nach alternativer Ekstase und kollektiver Vision. Am 21. Oktober jährt sich Kerouacs Todestag zum 50. Mal.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Jäger und Gejagte - Waidmannsheil und die Abgründe der Jagd

Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett B-Dur, KV 458 („Jagdquartett“)

Jörg Widmann
Streichquartett Nr. 3 („Jagdquartett“)

Ludwig van Beethoven
Sextett für zwei Hörner und Streichquartett Es-Dur, op. 81b

Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin:
Dániel Erber, Horn
Anne Mentzen, Horn
Kosuke Yoshikawa, Violine
Richard Polle, Violine
Lydia Rinecker, Viola
Hans-Jakob Eschenburg, Violoncello

Aufnahme vom 7.3.2019 im silent green Kulturquartier, Berlin

Am Mikrofon: Uwe Friedrich

Wenn ein so traditionsbewusster Komponist wie Jörg Widmann sich mit seiner Komposition ,Jagdquartett’ einen klassischen Titel bei Wolfgang Amadeus Mozart leiht, zeugt das nicht zuletzt von großem Selbstbewusstsein. Das schmetternde Jagdmotiv der aufsteigenden Quinte zeigt Kraft und Mut, kann aber auch Bedrohung und Untergang symbolisieren. Schon Pieter Bruegels ,Heimkehr der Jäger’, eines der berühmtesten und rätselhaftesten Bilder der Kunstgeschichte, steht auch für Qual und Untergang. Und in Carl Maria von Webers ,Freischütz’ stehen die Jäger für ungezügelte Gewalt. Hier knüpft Jörg Widmann an, der dem Unheimlichen hinter dem scheinbar Fröhlichen nachhorcht. Sein musikalisches Thema hat er in Robert Schumanns Zyklus ,Papillons’ gefunden, doch bei ihm werden die Jäger schnell zu Gejagten, zersplittern die nur scheinbar heiteren Melodien, bis sie zu tödlicher Konsequenz geführt werden. Während in den Streichquartetten von Mozart und Widmann der Hörnerklang lediglich zitiert und imitiert wird, hat Ludwig van Beethoven das Streichquartett um zwei Hörner erweitert, die in einen regen Wettstreit mit der klassischen Kammermusikformation treten. Auch in dieser Komposition ist durchaus nicht ausgemacht, wer Jäger und wer Gejagter ist, wer sich schließlich gegen die Kontrahenten durchsetzen kann.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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