Mittwoch, 19.02.2020
 
Seit 17:35 Uhr Kultur heute

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 21.03.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Hoffnung ist Gift
Von Iain Levison
Aus dem Englischen von Walter Goidinger
Bearbeitung: Steffen Moratz
Regie: Cordula Dickmeiß
Mit n.n.
Komposition: Andreas Bick
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: ca. 54‘

Jeff Sutton, Taxifahrer in Dallas, USA, fährt eine Frau vom Flughafen in eine noble Villengegend. Da sie nicht genug Geld dabei hat, bittet ihn die Dame noch mit ins Haus. Als kurz darauf ihre zwölfjährige Tochter verschwindet, steht für die Polizei fest, dass hier nur einer als Täter in Frage kommt. Angeblich sind Jeffs Fingerabdrücke an einem Fenster des Hauses sichergestellt worden. Jeffs Pflichtverteidiger reißt sich nicht gerade ein Bein für ihn aus, und weil im Bundesstaat Texas auch keine Leiche als Mordbeweis vonnöten ist, wird der unbescholtene Taxifahrer in Untersuchungshaft genommen und im Trakt der Todeskandidaten untergebracht. Dort ist sein einziger Gefährte der gefühlskalte Mehrfach-Mörder Robert. Ausgerechnet er glaubt an Jeffs Unschuld - aber glaubt Jeff selbst noch an Gerechtigkeit? Am Tag der Urteilsverkündung nimmt sein Fall eine überraschende Wendung. Ein Krimi, der auf einer wahren Geschichte beruht.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Jazz

Zwischen Obertongesang und Balkan-Gebläse -
Storys eines musikalischen Weltreisenden
Live-Gast im Studio: Altsaxofonist Hayden Chisholm

Al Jarreau zum 80. Geburtstag

Exkurs: Root 70 und andere Quartette ohne Harmonieinstrument

Am Mikrofon: Jan Tengeler

Sein überirdisch zarter Ton macht den Altsaxofonisten Hayden Chisholm zur markanten Ausnahmeerscheinung. Seit vielen Jahren gehört er zu den eigenständigsten Stimmen der europäischen Jazzszene - und darüber hinaus. Am Mainstream spielt er nicht immer, aber meistens gekonnt vorbei. Seit 20 Jahren gehört Hayden Chisholm zur Band Root 70 um den Posaunisten Nils Wogram - eine der wichtigsten Formationen des zeitgenössischen deutschen Jazz. In seinen vielen eigenen Projekten greift er Einflüsse aus unterschiedlichen Musikkulturen auf: Obertongesang aus der Mongolei, mikrotonale Skalen aus Indien, afrikanische Gesänge, deutsche Volksmusik, Dub und Elektronik. Inzwischen hat er sich auch intensiv mit der Musik des Balkans befasst. Mittlerweile ist Belgrad sein Lebensmittelpunkt. Live im Studio wird er von seinen Erfahrungen und Ideen berichten.

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Landespfarrerin Petra Schulze, Düsseldorf
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 100 Jahren: Der französische Filmregisseur Eric Rohmer geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die Schauspielerin Dorka Gryllus

Mit ihrer natürlichen, ausdrucksstarken Art und einer präzisen, intuitiven Darstellung unterschiedlichster Charaktere besticht Dorka Gryllus. Die Schauspielerin wurde 1972 in Budapest geboren. In der ungarischen Hauptstadt studierte sie Schauspiel und wurde noch während der Ausbildung für die Hauptrolle in der Verfilmung von Péter Esterházys Bestseller ,Siebzehn Schwäne’ engagiert - eine Rolle, die sie in ihrem Heimatland berühmt machte. Anfang der 2000er zog Dorka Gryllus nach Berlin, wo sie als Leadsängerin der Band RotFront auftrat und die internationale Filmszene bei der Berlinale auf sich aufmerksam machte. Für ihre Rolle in ,Dallas Pashamende’, eine Filmtragödie über ein Roma-Camp, wurde sie 2003 als ,European Shooting Star’ der Berlinale ausgezeichnet. Seitdem wirbelt Dorka Gryllus in der europäischen Theater- und Filmlandschaft umher, lernt ihre Texte im Auto, stets unterwegs, vor allem zwischen Budapest, Berlin und Wien, wo sie zwischen Proben am Volkstheater ein Zeitfenster für ,Klassik-Pop-et cetera’ eingeschoben hat.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Englischer Patient - Der Gesundheitsdienst NHS und der Brexit
Von Marten Hahn

Der National Health Service - kurz NHS - ist eine ur-britische Institution. Der öffentliche Gesundheitsdienst Großbritanniens ist seit seiner Gründung für alle Bürger kostenlos. Oder besser gesagt: Er wird aus Steuereinnahmen finanziert. Darauf sind die Briten sehr stolz. Doch von dem einstigen Glanz ist wenig übrig. Es fehlt an Personal, Geld und Betten. Brexiteers wie Boris Johnson verkündeten vor dem Referendum deswegen, ein Austritt aus der EU würde Millionen in die Kassen des NHS spülen. Doch Experten warnen: Der Brexit stellt den angeschlagenen Gesundheitsdienst vor neue Probleme.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Hörspiel Hölle
Von Michael Lentz
Realisation: der Autor
Komposition: Gunnar Geisse
Mit Sophia Siebert, Uli Winters, Michael Lentz, Gunnar Geisse
Sopran-, Alt- und Baritonsaxofon: Michael Lentz
Produktion: BR 2019
Länge: 62'

,Hörspiel Hölle’ ist das Protokoll eines Verhörs und ein Prozess, der kurz wäre, könnte man sich nur auf die richtige Beschreibung der Hölle einigen und müssten, weil man es nicht kann, nicht immer Teile des Prozesses wiederholt werden. Die Prozessbeteiligten sitzen inmitten der Bilder, die sie von der Hölle haben und deren Teil sie sind, als vom Sohn ins Hörspiel Hölle geholt und als Stimmen auf uns losgelassen. Der Sohn sagt: „Durch einen krötenbesetzten Torbogen schreitet eine unansehnliche Gestalt, mehr Tier als Mensch, mit rotglühenden Augen und einem vergitterten Hochofen mit glühenden Kohlen als Bauch, den ihr mit einem Reißverschluss versehenes schwarzes Gewand als dreieckiges Auge Gottes erscheinen lässt. Ihr Maul hat sie weit aufgerissen, es zeigt vier spitze Eckzähne vor dem feuerflammenden Schlund. Als Zeremonienmeister trägt sie eine vierfache Sense, mit der sie mir vierfach das Wort im Mund herumdrehen wird.“ Sie sagen: „Die Schuld des Delinquenten ist erwiesen durch den Umstand, dass der Prozess stattfindet. Eine Anhörung des Delinquenten ist nicht vorgesehen, er meldet sich trotzdem.“ Der Sohn ist verurteilt, soviel steht fest. Von wem? Vom Vater. Diesen Vater, der in seiner Freizeit Gott ist, lässt der Sohn im Äther verschwinden. Dort ist die Hölle. Und der Himmel ist in die Hölle gefahren. Also findet die Kreuzigung in der Hölle statt, im Bild der Kindheit, als Golgotha eine Muschel war, auf der das Kruzifix stand, beide aus grün phosphorizierendem Perlmutt. Dessen verblassendes Nachleuchten gab einen ersten Begriff vom Sterben. In der Dunkelkammer der Kindheit auf ewig die Kreuzigung zu vollziehen, so lautet die Strafe. Wie ist der Mann vom schulpsychologischen Dienst in das Hörspiel namens ,Hörspiel Hölle’ geraten? Er sagt: „Ihr Sohn ist ein Verschwörer. Er hat Sie verschwinden gemacht, gelöscht.“ Nach welchen Regeln funktioniert das ,Hörspiel Hölle’? Wiederholung. Zerstörung. Und Wiederaufbau.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Werke von Coriún Aharonián, eingespielt vom Ensemble Aventure
Am Mikrofon: Yvonne Petitpierre

Auf der Suche nach einem lateinamerikanischen Selbstverständnis des Komponierens greift Coriún Aharonián (1940- 2017) immer wieder auf historische Ereignisse seiner Heimat zurück. Gesellschaftliche Verantwortung und künstlerischer Anspruch gehen bei ihm Hand in Hand. Seine musikalische Sprache ist in der Kultur des Widerstandes verwurzelt und in der Ablösung von Modellen europäischer Kompositionstradition. Ungeachtet weitgehender klanglicher Kargheit charakterisiert seine Musik vor allem eine physische Kraft und Präsenz. Das Freiburger Ensemble Aventure hat kammermusikalische Werke des Komponisten neu eingespielt - im Rahmen seiner mit dem Deutschlandfunk und dem Label Wergo begonnenen Lateinamerika-Reihe.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Beim Erbfeind auf der Bühne
Die Lange Nacht über deutsche Unterhaltungskünstler im Pariser Exil
Von Peter Mayer
Regie: Claudia Mützelfeldt

So etwas hatten die Nachtschwärmer im Pariser Cabaret ‚Le Boeuf sur le Toit‘ noch nicht gehört: Eine deutsche Chansonsängerin trug Bert Brechts Ballade vom Gauner Sourabaya-Johnny vor. Marianne Oswald hieß die unbekannte Künstlerin. Aus Furcht vor den Nazis hatte sie sich schon Anfang der 30er-Jahre aus Berlin abgesetzt und Zuflucht in Paris gefunden, das für sie Exil und Sehnsuchtsort zugleich war. Marianne Oswald machte Karriere, was nur wenigen vor den Nazis geflohenen deutschen Bühnenkünstlern gelang. Die meisten lebten von Almosen sozialer Hilfsorganisationen, mussten sich von der Pariser Ausländerbehörde schikanieren lassen und präsentierten auf Kleinkunstbühnen für Exilanten wehmutsvolle Erinnerungsprogramme an Wien oder Berlin. Deutschen Komponisten machten zum Teil militant fremdenfeindliche französische Kollegen das Leben schwer. Dennoch hatten auch einige andere Erfolg wie Ralph Erwin, der Schönberg-Schüler Rudolph Goehr, Norbert Glanzberg oder das Duo Bert Reisfeld und Rolf Marbot. Als die Deutschen Frankreich besetzt hatten, flohen viele Künstler aus ihrem Emigrationsland Frankreich, tauchten unter oder verloren ihr Leben wie Ralph Erwin. Marianne Oswald war Anfang 1939 in die USA gegangen und erst 1946 zurückgekehrt. Nur noch selten stand sie danach auf der Bühne. Sie schrieb Drehbücher, war Filmproduzentin und engagierte sich für die Versöhnung zwischen Franzosen und Deutschen. Am 25. Februar 1985 ist sie gestorben.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
24 25 26 27 28 29 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Herunterladen und Nachhören

Alle Podcasts auf einen Blick


Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Programmtipps

Porträt des Kabarettisten Lo Malinke (Robert Recker)
Eine Hälfe des Duos Malediva"SoLo" - Lo Malinke räumt auf
Querköpfe 19.02.2020 | 21:05 Uhr

Eltern, Liebe, Geld, Tod, Sex, Beruf, Gesundheit und Haustiere: das sind die Themen, die Lo Malinke in seinem neuen Soloprogramm "Aufgeräumt" behandelt. Damit ist er, abgesehen von Lesungen seiner Romane, das erste Mal allein auf der Bühne, nach dem offiziellen und endgültigen Aus des Duos Malediva.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk