Mittwoch, 20.02.2019
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 24.03.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Der Königsweg zwischen Ost und West
Die Lange Nacht über die Via Regia
Von Harald Brandt
Regie: der Autor
(Wdh. vom 7./8.2.2015)

Im Zug von Frankfurt am Main nach Erfurt entwickelt sich ein Gespräch zwischen zwei Reisenden. Es geht um Pilgerfahrten auf dem Jakobsweg, um mittelalterliche Kathedralenbauer und um die politischen Entwicklungen in der Ukraine. Beiden wird bewusst, dass sie auf einer historischen Strecke unterwegs sind. Die VIA REGIA ist die älteste und längste Landverbindung zwischen Ost- und Westeuropa. Seit über 2000 Jahren verbindet der Handelsweg Kiew mit Santiago de Compostela. VIA REGIA ist heute auch der Name eines Netzwerkes regionaler europäischer Initiativen, die vor dem historischen Hintergrund neue Formen internationaler Zusammenarbeit initiieren. 2005 wurde das Netzwerk als „Kulturstraße des Europarates“ ausgezeichnet. Der Verlauf historischer Handelswege wird an den Flussüberquerungen besonders deutlich. Hier entwickelten sich römische Heerlager und in späteren Jahrhunderten städtische Zentren, die vom Warenaustausch zwischen Ost und West profitierten. Die Rheinüberquerung bei Mainz und die Krämerbrücke über die Gera in Erfurt waren immer auch Orte des Übergangs von einem Kulturkreis zu einem anderen.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Beethovenfest Bonn 2017

Arnold Schönberg
Streichquartett Nr.1 d-Moll, op. 7 (1904/05)

Asasello Quartett:
Rostislav Kozhevnikov und Barbara Streil, Violine
Justyna Śliwa, Viola
Teemu Myöhänen, Violoncello

Aufnahme vom 22.9.2017 aus dem Beethoven-Haus Bonn

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Viola appassionata

Italienische Virtuosenmusik des 16. und 17. Jahrhunderts für Viola da gamba und Harfe
Werke von Girolamo Frescobaldi, Diego Ortiz, Cipriano da Rore und anderen

Juliane Laake, Viola da gamba
Ensemble Art d'Echo

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Johann Sebastian Bach
'Nach dir, Herr, verlanget mich'. Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 150
Balthasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Ensemble
Leitung: Thomas Hengelbrock

Jan Pieterszoon Sweelinck
Toccata für Orgel G-Dur, PD 69
Leo van Doeselaar, Orgel

Ferdinando Bertoni
'Miserere' zum Sonntag Oculi für 2 Soprane, Chor und Orchester
Patricia Schuman, Sopran
Margarita Zimmermann, Mezzosopran
Rundfunkchor Stockholm
Leitung: Claudio Scimone

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Styx - ein sprachloser Film. Über das Ende des Wegsehens
Von Pfarrer Christian Engels
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 30 Jahren: Die Havarie des Tankers "Exxon Valdez" verursacht eine Ölpest vor Alaska

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Klaviermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Kölner Kongress 2019
Radio-Kulturen im medialen Wandel
Von Hans-Ulrich Wagner

Schon häufig wurden die Positionen von Radio-Kultur in Deutschland zu bestimmen versucht. Mal wurden sie dabei als einflussreiche Kulturmaschinen verklärt, ein anderes Mal als Relikt in einer Verfallsgeschichte am Ende der bürgerlichen Öffentlichkeit betrauert. Doch welche Ansprüche und Erwartungen prägen die Radio-Kultur und Radio-Kulturen heute, 2019, in einer Zeit sich rasant wandelnder Medienumgebungen und tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen?
Der Essay fragt nach den Konsequenzen des medialen und gesellschaftlichen Wandels für das, was gegenwärtig als Radio-Kulturen in Deutschland zu beobachten ist. Dazu nutzt er das Modell einer kommunikativen Figuration, um weder in vorschnelle Resignation zu verfallen noch um unangebrachte Euphorie zu verbreiten. Aus mehreren Perspektiven werden also die Standortbestimmungen angegangen, die jedoch immer wieder um die eine Grundfrage kreisen: „Was hält das Ganze zusammen?”
Hans-Ulrich Wagner, geboren 1962, ist Leiter der Forschungsstelle Mediengeschichte am Leibniz-Institut für Medienforschung/Hans-Bredow-Institut, Hamburg. Er studierte in Bamberg und Münster und promovierte 1996 mit einer Arbeit über das Hörspielprogramm der unmittelbaren Nachkriegszeit 1945-1949. Forschung: unter anderem zum Radioschaffen von Günter Eich, Kurator der Ausstellung ,Remigranten und Rundfunk 1945-1955’, Mitglied verschiedener Jurys, darunter
,Hörspielpreis der Kriegsblinden - Preis für Radiokunst’.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Kirche St. Martini in Erfurt
Predigt: Diakon Matthias Burkert
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Publizist Alexander von Schönburg im Gespräch mit Joachim Scholl

‚Von blauem Blut‘ - Als Alexander Graf von Schönburg-Glauchau steht er einer der ältesten deutschen Adels-Familien vor, als Schriftsteller schreibt er launig über Königshäuser, die feine Gesellschaft und wie man sich dort richtig benimmt.
Seine Schwester ist Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, seine Frau ist mit der englischen Queen verwandt. Ist so ein Mann nicht reich? Rein materiell gesehen, nein - in etlichen Büchern hat Alexander von Schönburg glaubhaft von der ‚Kunst des stilvollen Verarmens‘ erzählt, alle Güter seines Familienzweigs gingen nach 1945 verloren. Geboren 1969 in Mogadischu, machte der junge Graf als Publizist Karriere, sein jüngstes Buch handelt von der Tugend des Anstands in modernen Zeiten. In den ,Zwischentönen’ spricht Alexander von Schönburg über Etikette und wie man vor Elisabeth II. knickst und er verrät, ob er seine Anzüge tatsächlich bei Karstadt von der Stange kauft.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Nimmermüde Ska-Aktivisten
Die britische Band The Specials
Von Marcel Anders

Es ist eine kleine Sensation: Zehn Jahre nach ihrer Reunion und 39 Jahre nach ihrem letzten Album ,More Specials’ legen die Pioniere des Ska- und TwoTone-Revivals einen neuen Tonträger namens ,Encore’ vor. Ein Werk, mit dem niemand mehr gerechnet hätte - am wenigsten The Specials selbst. Die britische Band aus Coventry hat sich über die letzten Dekaden vor allem auf das Verwalten ihres Erbes konzentriert: Mit Songs wie ,Ghost Town’, ,Gangsters’ oder ,A Message To You, Rudy’ lieferten sie in den frühen 80er-Jahren den Soundtrack zu einer bewegten sozio-politischen Zeit und zum Kampf gegen den Rassismus und Nationalismus der Ära Thatcher. Dieses Ansinnen galt es nach Ansicht der Musiker zu ehren und zu wahren - aber keinesfalls mit neuen Kompositionen zu verwässern. Doch angesichts des aktuellen globalen Rechtsrucks scheint die Botschaft von The Specials aktueller denn je. Grund genug für ein neues, starkes Album und eine ausführliche Deutschlandtournee Ende März, die bereits restlos ausverkauft ist. The Specials - die lange Geschichte nimmermüder Ska-Aktivisten.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Auslese - Naturwissenschaftliche Fach- und Sachbücher
Die Pforten der Wahrnehmung
Was Drogenexperimente über unser Bewusstsein verraten
Mit Ralf Krauter, Michael Lange und Dagmar Röhrlich

Als der britische Schriftsteller Aldous Huxley im Jahr 1954 in seinem Essay „The doors of perception“ beschrieb, wie die psychedelische Substanz Meskalin bei einem Selbstversuch seine Wahrnehmung verändert hatte, inspirierte er Millionen es ihm gleich zu tun. Sein Buch wurde für Hippies zur Bibel und Meskalin, Magic Mushrooms und LSD salonfähig. 65 Jahre später scheint die Welt erneut reif für bewusstseinserweiternde Literatur, diesmal aus den USA. Der neue Roman „Das Licht“ von T.C. Boyle schildert das rauschhafte Leben von Menschen, die neben LSD auch hundert andere Drogen ausprobieren. Sein Landsmann Michael Pollan nähert sich den Pforten der Wahrnehmung von wissenschaftlicher Seite an - in einem viel beachteten Sachbuch, für dessen Recherche der Autor selbst unter Aufsicht psychedelische Drogen nahm. Wie stark die Lektüre der beiden Bücher den Horizont erweitert? Das Sachbuchtrio des Deutschlandfunk verrät es Ihnen.

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Böses Blut - Serienkiller Superstar
Aufzeichnungen über ein obskures Objekt der Begierde
Von Jürgen M. Thie
Regie: der Autor
Produktion: Dlf 2008

Jack the Ripper in London und Fritz Haarmann in Hannover gelten als die berühmtesten Serienmörder der Kriminalgeschichte. Die Figur Hannibal Lecter aus ‚Das Schweigen der Lämmer‘ faszinierte schon vor 30 Jahren das Massenpublikum. Seitdem sind Serienkiller mediale Superstars, mit denen sich Kasse machen lässt. Wie aber konnte es zu diesem Phänomen kommen? Was macht den Reiz aus? In seiner collagierten Spurensuche geht Jürgen M. Thie von der Prämisse aus, dass die moderne Globalisierungsgesellschaft die fiktive Konfrontation mit dem wohl schockierendsten und unerträglichsten aller menschlichen Antihelden braucht - als einzig wirksame Katharsis gegen eine neue Qualität globaler Ängste und Katastrophenfantasien.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Balladen und andere Geschichten
Chormusik aus Ungarn

Am Mikrofon: Marie König

Franz Liszt
Vater unser

Béla Bartók
Négy magyar népdal (Vier ungarische Volkslieder)

Zoltán Kodály
Mátrai képek (Bilder aus der Mátra-Gegend)

sowie Werke von Jószef Karai, György Orbán, Levente Gyöngyösi und anderen

Christian Rieger, Cembalo und Orgel
ChorWerk Ruhr
Leitung: Zoltán Pad

Aufnahme vom 17.11.2018 aus der Salvatorkirche in Duisburg

Auf unbefestigten Wegen, abseits der großen Straßen, erkundet ChorWerk Ruhr die ungarische Vokalmusik. In romantischen und modernen Stücken zeigt sich die raue Schönheit einer hier unbekannten Klanglandschaft. Gemeinsam mit dem Dirigenten Zoltán Pad entstand das Programm, das die junge Komponistengeneration - ihre Vertreter sind zwischen 30 und 40 Jahren alt - mit etablierten Vertretern ungarischer Musik zusammenbringt. ,Balladen und andere Geschichten’ erzählt das dreiteilige Konzert: Zunächst richten sich innige Gebete und wütende Anklagen gen Himmel. Einen starken Kontrast zum einhüllenden Chorklang bilden zwei Cembalowerke von György Ligeti, gespielt von Christian Rieger. Im weltlichen dritten Teil führt der Weg zurück in das Zentrum ungarischer Chormusik, zu Béla Bartók und Zoltán Kodály, die echte Volksmusik in ihr Schaffen integriert und damit eine Revolution ausgelöst haben.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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