Freitag, 22.10.2021
 
Seit 10:08 Uhr Lebenszeit

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 27.03.2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Blue Crime

Jack the Ripper
Von Frank Gustavus
Komposition: Michael Hauck
Regie: Frank Gustavus
Mit Dietmar Mues, Dagmar Puchalla, Barbara Nüsse, Angela Stresemann, Werner Catano, Jens Scheiblich, Achim Schülke, Wolfgang Kaven u.a.
Produktion: Ripper Records 2001
Länge: ca. 54‘

London, Herbst 1888. Im heruntergekommenen Stadtteil Whitechapel wird eine Reihe von Prostituierten auf bestialische Weise ermordet. Der Täter nennt sich „Jack the Ripper“ und kann immer wieder unerkannt entkommen. Die Beamten von Scotland Yard ermitteln in die falsche Richtung. Sie ahnen nicht, dass der Mörder 300 Bahn-Kilometer entfernt in Liverpool zu finden ist: der arsen- und strychninabhängige, von Eifersucht zerfressene Baumwollhändler James Maybrick. Erst 1990 wurde Maybrick mit den Morden in Verbindung gebracht, als in Liverpool sein Tagebuch gefunden wurde. Sollte es sich um eine Fälschung handeln, so liefert sie doch eine der spannendsten und plausibelsten Versionen des Ripper-Falls.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Rock
Neues sowie Klassiker aus Rock, Pop und Soul
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröfentliche die US-amerikanische Musikerin Carole King mit „Tapestry" ihr zweites Album
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Nach der Rolle rückwärts: Machterosion bei Bundeskanzlerin Angela Merkel?

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Martin Korden, Bonn
Katholische Kirche

06:50 Interview 

Ist Hans auf dem Corona-Irrweg? - Interview mit Uwe Conradt, CDU, OB Saarbrücken

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

EU und Syrien: Nur humanitärer Helfer? - Interview mit Özlem Demirel, Die Linke, EP

7:45 Uhr: Tödliche Datensparsamkeit - Interview mit Ferdinand Gerlach, Vorsitzender Sachverständigenrat Gesundheit

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

Nebentätigkeiten verlässlich geregelt? - Interview mit Wolfgang Kubicki, FDP

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Der Schriftsteller Heinrich Mann geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Wider den Rechtsextremismus - Hessen wehrt sich

Am Mikrofon: Ludger Fittkau

Das Bundesland Hessen hat es nicht leicht zurzeit. Zu oft gab es von hier Negativmeldungen über rechtsextreme Umtriebe und Gewalttaten. Der Mord am CDU-Politiker Walter Lübcke, das Attentat von Hanau, die Affäre rund um Drohmails von NSU 2.0 mit Daten von Polizeicomputern - all das sind Nachrichten aus Hessen. Doch in dem Bundesland gibt es ebenfalls Menschen, die sich mit aller Macht gegen Rechtsextremismus wehren und um den guten Ruf des Bundeslandes als Standort multikultureller Metropolen und gastfreundlicher Tourismusgebiete kämpfen. Landeskorrespondent Ludger Fittkau reist für das Wochenendjournal vom Wesertal bis Frankfurt am Main und spricht mit einem Antirassismus-Aktivisten, einem Bürgermeister, dem Opferbeauftragten der Stadt Hanau und mit Mitarbeiterinnen des Anne-Frank-Hauses.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Die Schriftstellerin Christine Wunnicke

Witzig und leicht, grotesk und hintergründig: Christine Wunnickes Romane und Erzählungen sind meisterhafte Wissenschafts- und Entdeckungssatiren. 1966 wurde die Schriftstellerin in München geboren, wo sie auch heute wieder lebt. In Berlin und Glasgow studierte sie Linguistik, Altgermanistik und Psychologie. Seit 30 Jahren arbeitet Christine Wunnicke als freie Autorin, veröffentlicht Prosa, Radiofeatures und Hörspiele. Ihre exzentrischen Hauptfiguren sind aus der Historie gegriffen, vollführen jedoch wilde Sprünge abseits der tatsächlich gelebten Pfade: Rocker, Filmpioniere, adlige Schriftstellerinnen oder Forscher und Entdecker, wie in ihrem 2020 veröffentlichten Buch „Die Dame mit der bemalten Hand“. Darin lässt Wunnicke den deutschen Mathematiker Carsten Niebuhr auf einen persischen Astronomen treffen. Der hochgelobte Roman landete auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis des Deutschlandfunks ausgezeichnet.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Belarussen im Ausland - Treue zur Heimat
Von Sabine Adler, Gesine Dornblüth, Thomas Franke, Thielko Grieß und Florian Kellermann

Ob in Polen, Litauen oder der Ukraine. In vielen EU-Staaten hat die belarussische Diaspora Solidarität mit ihren Landsleuten in der Heimat gezeigt: Sogar in Deutschland sind Exil-Belarussen mit weiß-rot-weißen Flaggen auf die Straße gegangen und haben die Freilassung von politischen Gefangenen verlangt. Andere haben denjenigen geholfen, die Belarus verlassen mussten. Seit der Präsidentschaftswahl im August steckt Belarus in einer schweren innenpolitischen Krise. Die Wahl wurde ganz offenbar gefälscht. Die EU erkennt Machthaber Alexander Lukaschenko, der sich selbst zum Sieger ernannt hat, nicht mehr als Staatsoberhaupt an. Die Opposition sieht Swetlana Tichanowskaja, die sich inzwischen in Litauen aufhält, als wahre Gewinnerin. Auch in den anderen Nachbarländern von Belarus haben sich die Belarussen im Exil organisiert. Sie eint der Wille, vom Ausland aus politisch etwas in ihrer Heimat zu bewegen. Aber wie weit können sie gehen, ohne ihre Angehörigen in Belarus in Gefahr zu bringen? Und welche Rolle spielt Russland bei der Lösung der politischen Krise?

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Intensiv-Mediziner fordern „harten Lockdown“ - SPD fordert Test-Pflicht für Unternehmen

Tschechien verlängert wieder Notstand

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben - Coronatests für Mallorca-Rückkehrer

Aktion #mehrSegen übergibt Unterschriften an ZdK - Interview mit Burkhard Hose, Hochschulpfarrer

Ausgerechnet Georgia verschärft Wahlrecht, US-Justizministerium soll prüfen

Experten: Frankreich trägt Verantwortung für Völkermord in Ruanda

Der Frühling ist da: Und damit auch wieder die Proteste in Belarus?

Tarifeinigung für Stahlbranche - Einmalzahlungen vereinbart

Abschaffung der Zeitumstellung abgeschafft?

Sporttelegramm

Am Mikrofon: Dirk-Oliver Heckmann

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Doch ein schwieriger Partner? Die Europa-Politik von US-Präsident Joe Biden

Nach der Rolle rückwärts: Machterosion bei Bundeskanzlerin Angela Merkel?

EU-Agrarsubventionen: 400 Milliarden Euro zu verteilen - und keiner guckt hin

Am Mikrofon: Moritz Küpper

13:30 Uhr

Eine Welt

Indien warnt vor Impfnationalismus und steht selbst vor großen Herausforderungen

Unter Druck - Mexiko und die Krise an der Grenze zu den USA

Weniger Kämpfe, aber größere Not - Vor der EU-Syrien-Konferenz

#TaAnaMetoo - Marokkos Frauen sprechen endlich über Vergewaltigungen

Am Mikrofon: Britta Fecke

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Bürgerinitiativen in der Bildung - Wie wir in der Krise Erfahrungen aus der Bevölkerung nutzen können
In „Campus & Karriere“ gehen wir diesen Fragen nach: Welche Rolle können Initiativen und Ideen von Bürgerinnen und Bürgern bei drängenden Fragen in der Bildung spielen? Wie innovativ sind wir, wenn wir gemeinsam an Lösungen arbeiten, wenn es um Chancengleichheit beim digitalen Lernen geht, bei der Frage wie wir Familie und Arbeit vereinbaren können? Welche Rolle spielen Bürgerinitiativen im digitalen Transformationsprozess, der durch Corona einen besonderen Schub bekommen hat? Welche Unterstützung brauchen Bürgerinnen und Bürger genau, wenn sie neue Ideen für den Bildungsbereich nachhaltig ins Leben bringen wollen?

Gäste:
Dr. Thomas Gegenhuber, Juniorprofessor für digitale Transformation an der Leuphana Universität Lüneburg
Dr. Johanna Börsch-Supan, Leiterin Strategie und Programm bei der Vodafone Stiftung Deutschland
Tobias Bork, Initiator von „Corona School"
Franziska Ziep, Mit-Initiatorin von „U-Learn"
Am Mikrofon: Bettina Köster

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Krisenzeiten, wie wir sie alle gerade erleben, fordern ein besonderes Zusammenhalten in der Gesellschaft. Warum also nicht gemeinsam gegen das Virus aktiv werden? Beispiele für das Engagement von Privatpersonen gibt es inzwischen einige. Unter dem Motto: Gemeinsam gegen das Virus aktiv werden, entwickelten schon vor einem Jahr Bürgerinnen und Bürger mit VertreterInnen öffentlicher und privater Institutionen Projekte, auch für den Bildungsbereich. Die Lernplattform „Corona School“ ist so entstanden. Hier bieten unter anderem Studierende hilfesuchenden SchülerInnen online Unterstützung beim Lernen zu Hause an. Erneut sind am vergangenen Wochenende beim Online-Treffen „Update Deutschland - Raus aus der Krise, rein in die Zukunft“ neue zivilgesellschaftliche Projekte ins Leben gerufen worden. Jetzt geht es um die Umsetzung, um das Machen.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

Noga Erez mit „Kids“: „Ich bin einfach dynamisch"
Außenseitertum, Beziehungen, Sterblichkeit - darum geht es auf „Kids“ der israelischen Musikerin Noga Erez. Ein persönliches Album, das politische Aspekte mit einbezieht und musikalisch divers ist: von strahlendem Pop über Hip-Hop bis zu Elektronik. „Für mich hat es keine Fehler“, sagte Noga Erez im Dlf

Bob Dylan Buch „Look out Kid": Geschichten über den Singer-Songwriter
Bob Dylan ist allgegenwärtig, seit fünf Jahrzehnten. Und er wird immer wieder beschrieben, bewertet, gedeutet. Auch von Musikjournalist Maik Brüggemeyer, der gerade einen Sammelband herausgegeben hat mit dem Titel „Look Out Kid“. Darin schreiben Künstler wie Judith Holofernes oder Benedict Wells über die Musik des Singer-Songwriters

Clubkolumne: Zwischen Hoffnungslosigkeit und Goldgräberstimmung
NFTs sind zurzeit das heiße Ding, nicht nur in der Welt der Kunst, sondern auch in der elektronischen Musik, wo Produzenten ihre Tracks für astronomische Preise verkaufen. Auf dem Boden bleibt hingegen die Club-Szene. Die Fotografin Marie Staggat dokumentiert Orte, an denen nicht mehr getanzt, sondern gehofft wird

Am Mikrofon: Fabian Elsäßer

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Kunst-Bücher für Kinder:
Dorothea Blankenhagen: „Staub im Museum“
(Verlag Jacoby & Stuart, Berlin)

Helena Hunt, James Brown (Ill.): „Das große Kunst-Sammelsurium. Von der Höhlenmalerei zur Pop Art“
Aus dem Englischen von Anke Wagner-Wolff
(Gerstenberg Verlag, Hildesheim)
Ein Gespräch mit Stefan Koldehoff

Sabine Rufener: „Der Wal im Garten“
(Kunstanstifter Verlag, Mannheim)
Ein Beitrag von Änne Seidel

Kinder- und Jugendbücher zur Corona-Pandemie:
Uticha Marmon: „Das stumme Haus“
(Verlag Fischer Sauerländer, Frankfurt a. M.)

Selim Özdogan: „Auch in Wolonien“
(BoD - Books on Demand Verlag, Norderstedt)

Karsten Brensing, Katrin Linke: „Die spannende Welt der Viren und Bakterien“
Illustriert von Nikolai Renger
(Loewe Verlag, Bindlach)

Marc van Ranst, Geert Bouckaert: „Monster-Mikroben“
Aus dem Niederländischen von Stefanie Ochel
(Hanser Verlag, München)

Elizabeth Jenner, Kate Wilson, Nia Roberts: „Coronavirus. Ein Buch für Kinder über Covid-19“ 
Illustriert von Axel Scheffler
Aus dem Englischen von Christa Söhl
(Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim)

Sybille Mottl-Link: „Keine Angst vor dem kleinen Piks!“
(Loewe Verlag, Bindlach)

Ein Beitrag von Christoph Ohrem

Am Mikrofon: Dina Netz

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Aufräumarbeiten
Wie die Schadsoftware nach dem Hafnium-Hack beseitigt wird

Kampagnenstrategie
Mit Papierflyern und Video gegen digitale Angriffe

Vielfalt
Warum die Digitalisierung neue Berufbilder benötigt
Interview mit Michael Goedicke, Gesellschaft für Informatik

Das Digitale Logbuch

Info Update

Sternzeit 27. März 2021
MEZ, Sommerzeit und Weltzeit

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Dürfen Weiße Schwarze übersetzen?
Die Übersetzerin und Literaturwissenschaftlerin Marion Kraft und die Übersetzerin Olga Radetzkaja im Gespräch
Am Mikrofon: Raphael Smarzoch

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"Keine Weltverbesserungsmaschine"? Zum Humboldt Forum und den Benin-Büsten

Der Raumkurator - Eine Beuys-Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart

K(l)eine Oper - Christoph Loy inszeniert Tschaikowski-Lieder auf der Opernbühne

"Tankstelle" - Coronakonforme Begegnungen mit dem Ensemble des Theaters Göttingen

Die Krise als Chance? Bilanz des 2. Bibliothekspolitischen Bundeskongresses
Andreas Degkwitz, Deutscher Bibliotheksverband, im Gespräch

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Späte Einsicht, wenig Geld - Die Entschädigung für NS-Zwangsarbeiter (DLF 2020)

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

DFB - Aktuelles nach der Pressekonferenz
Fußball - Erste Schiedsrichterin bei der Männer-EM - Mehr als eine Vorzeigefrau?

Mikroplastik - Kampf gegen den Kunstrasen

Handball - Bundesliga: SG Flensburg-Handewitt - THW Kiel

Formel 1 - Start der Formel 1 Saison in Bahrain: Qualifying
Formel 1 - Was ändert sich?

Menschenrechte im Sport - Die Haltung der Bundesregierung

Warten und hoffen - Der Behindertensport vor den Paralympics


Am Mikrofon: Astrid Rawohl

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Studio LCB

Lesung: Raoul Schrott
Gesprächspartner: Oliver Lubrich und Michael Farin
Am Mikrofon: Katharina Teutsch

Raoul Schrott hat in den vergangenen Jahren immer wieder Aufsehen erregende Bücher veröffentlicht. Seine Neuübertragung der „Ilias“ im Jahr 2008 hat eine enorme Kontroverse zu west-östlichen Beziehungen im Altertum ausgelöst. Aber auch zu der Frage, ob aktualisierende Übertragungen überhaupt statthaft sind und wenn, wie sie dann auszusehen haben. Der Arbeit am griechischen Urtext vorausgegangen war Schrotts Neuinterpretation des „Gilgamesch“ Epos sowie eine Auseinandersetzung mit den „Bakchen“, dem letzten Stück des griechischen Tragödiendichters Euripides, in dem es von sich ekstatisch gebärdenden Kultanhängerinnen des Dionysos nur so wimmelt. Jetzt beschäftigt sich Raoul Schrott erneut mit dem jüngsten der drei großen griechischen Tragiker und legt eine Neufassung einiger seiner wichtigsten Dramen, darunter auch der „Bakchen“, vor. Im März wird die Orestie in der Übertragung Raoul Schrotts auf Deutschlandfunk Kultur als Hörfassung uraufgeführt. Mit Corinna Harfouch in der Rolle der Klytaimnestra und Ulrich Matthes als Menelaos. Im Literarischen Colloquium diskutiert mit Raoul Schrott der Literaturwissenschaftler Oliver Lubrich und einem weiteren Gast. Im Mittelpunkt steht die Aktualität der bearbeiteten Dramen, die Frage ihrer Übersetzbarkeit sowie Raoul Schrotts Anspruch, als poeta doctus nachdichtend eine Tradition fortzuschreiben, die das Fundament der abendländischen Kultur bildet.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

Fasziniert vom Klang der Tabla
Die Musik des Komponisten Stefan Keller
Von Martina Brandorff

Fasziniert hat ihn die Trommel Tabla seit seiner ersten Indien-Reise: Der 1974 in Zürich geborene Komponist Stefan Keller lernte, sie zu spielen. Während seines Kompositionsstudiums begann er, Tabla-Unterricht bei Gert-Matthias Wegner in Berlin zu nehmen, den er später bei Aneesh Pradhan in Mumbai fortsetzte. Inzwischen komponiert Keller für das Instrument, das ihn durch seine Klangvielfalt fasziniert. Aufgrund der ihm innewohnenden Kontraste sei das Trommel-Paar, so Keller, enorm ergiebig für die Kombination mit Live-Elektronik. Dies helfe ihm vor allem, die Tabla aus ihrem angestammten Kontext herauszulösen. Dynamische Rhythmik und das sensible Zusammenfließen von elektronischen und instrumentalen Klangfarben sind heute charakteristisch für Stefan Kellers Musik.

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Tango mortale
Eine Lange Nacht über Argentinien und die Schatten seiner Vergangenheit
Von Margot Litten
Regie: die Autorin

Grandezza und Größenwahn, Schönheit und Verfall - Buenos Aires vereint Glanz und Elend, Leichtigkeit und Melancholie. Auf der Suche nach der Zukunft begegnet die 13-Millionen-Metropole immer wieder ihrer Vergangenheit, so am Rio de La Plata, dem Silberfluss. Dieser Fluss birgt ein dunkles Geheimnis: Abseits der mondänen Hafenkulisse wurden hier während der Militärdiktatur Oppositionelle - gefesselt und mit Betonklötzen beschwert - bei Nacht und Nebel aus Flugzeugen ins Wasser geworfen, wo sie ertranken. Die Schreckensherrschaft der Militärs, die von 1976- 83 dauerte, ist das jüngste und vielleicht grausamste Kapitel der argentinischen Geschichte. Bis heute kämpfen Organisationen wie die Mütter der Plaza de Mayo dafür, das Schicksal verschwundener Angehöriger aufzuklären. Auch im Stadtteil Once lebt die Vergangenheit fort. Dort erinnern die Synagogen, die koscheren Lokale und die vielen Kippas daran, wie sehr Buenos Aires von jüdischer Kultur geprägt ist. Immerhin war Argentinien in der NS-Zeit Zufluchtsort für mehr als 40.000 europäische Juden. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es freilich auch Tausenden von Nazis - unter ihnen Adolf Eichmann und Josef Mengele - auf der sogenannten Rattenlinie nach Argentinien zu entkommen. Opfer und Täter des Holocaust in nächster Nachbarschaft - eine Parallelwelt mit tabuisierter Vergangenheit. Margot Litten, die einige Jahre in Buenos Aires gelebt hat, zeichnete bei ihrem jüngsten Besuch die Schicksale der letzten noch lebenden jüdischen Emigranten auf. Sie konnte auch Nachfahren hochrangiger Nazis ausfindig machen; außerdem hat sie sich mit Opfern der Militärdiktatur getroffen, um mit ihnen über die Schatten der Vergangenheit zu sprechen und über Argentinien gestern und heute.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Dlf Audiothek

Aus den Ländern

Karte der deutschen Bundesländer in verschiedenen Farben. (Imago / Panthermedia / Crevis)

Berichterstattung aus den Ländern über die Länder. Menschen,  Stimmen und Stimmungen. Von der Tagesaktualität bis zu hintergründigen Reportagen.

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