Freitag, 22.10.2021
 
Seit 10:08 Uhr Lebenszeit

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 26.04.2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Junge
Von Max von Malotki
Regie: Benjamin Quabeck
Musik: Lee Buddha
Mit: Malte Arkona, Alma Leiberg, Therese Hämer, Almila Bagriacik, Aydo Abay, Josef Tratnik, Martin Bross, Reinhard Firchow, Luzie Kurth u.v.a.
Produktion: WDR 2013
Länge: 43'40

Die Reste einer säurezerfressenen Leiche, eine heulende Laborassistentin und ein Ehemann auf der Flucht. Anton Vankov kommt zum Einsatz, wenn Grobes leise vonstatten gehen soll. Diesmal muss der Auftrag wirklich brisant sein, wenn der D.I.E.N.S.T. selbst ihm so wenig Informationen über den Fall gibt. Vankov und seine Partnerin Zaza Trockel dürfen nur die Leiche begutachten und sollen den Ehemann einfangen. Punkt. Keine weiteren Fragen erwünscht. Aber warum ist es so schwer, einen alten Wissenschaftler zu finden? Vielleicht hätte es geholfen, wenn die Zentrale ihnen gesagt hätte, dass in dem Labor am Jungbrunnen geforscht wurde. Idioten! Als sie den Ehemann endlich erwischen, ist er bereits ein Junge, der gerade mal den Führerschein machen darf. Er gesteht. Aber haben sie wirklich den Richtigen?

Max von Malotki, geboren 1977, arbeitet als Moderator und Autor für 1live in Köln. Zuletzt schrieb er das Science-Fiction-Hörspiel "Futur III" (WDR 2012).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

01:05 Soundcheck

Trouble-Man - zum 30. Todestag der Soullegende Marvin Gaye
Am Mikrofon: Udo Vieth

02:00 Nachrichten 

02:05 LiederLaden 

Glück
Von Jens Peter Müller

03:00 Nachrichten 

03:05 Spielraum 

Rock ohne Grenzen
Am Mikrofon: Jan Tengeler

04:00 Nachrichten 

04:05 Klanghorizonte 

Jean Marc Voltz, Philippe Mouratoglou, Stephan Oliva u.a. 
Mit Michael Engelbrecht

05:00 Nachrichten 

05:05 Alte Musik 

Antonio Vivaldi
Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo B-Dur, RV 362
Leitung und Violine: Enrico Onofri
Academia Montis Regalis

Domenico Scarlatti
'Dir vorrei'. Kantate für Solostimme und Kammer-Ensemble
Max Emanuel Cencic, Countertenor
Ornamente 99
Leitung: Karsten Erik Ose


05.30 Nachrichten
05.35 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen


Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Violine und Orchester B-Dur, KV 207
Giuliano Carmignola, Violine
Orchestra Mozart
Leitung: Claudio Abbado

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrer Jörg Machel, Berlin

06:50 Interview 

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

07:30 Nachrichten 

07:35 Börse 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 125 Jahren:Der österreichisch-britische Philosoph Ludwig Wittgenstein geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Die Schauspielerin Eva Löbau

Als Richard Wagners unscheinbare und doch machtbesessene Tochter Eva war sie vor kurzem in dem ZDF-Film "Der Wagner-Clan" zu sehen. Auf tragische Frauenfiguren versteht sich Eva Löbau. Das dritte Kind österreichischer Gastarbeiter, wie sie sich selbst nennt, studierte am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und an der Filmakademie in Ludwigsburg. Über das Theater kam sie zum Film und spielt seitdem ganz unterschiedliche Rollen: In "Der Wald vor lauter Bäumen" etwa gab sie eine junge Lehrerin, der es nicht gelingen will, Anschluss zu finden; in "Die Helden aus der Nachbarschaft" eine fernsehsüchtige Bäckerin und in der Serie "Lerchenberg" eine Redakteurin, die Sascha Hehn zum Comeback verhelfen soll. Auch an internationalen Filmprojekten war Eva Löbau bereits beteiligt: Sie spielte u.a. an der Seite von Liam Neeson in dem Action-Thriller "Unknown Identity". Außerdem steht sie regelmäßig auf der Theaterbühne - zum Beispiel als Mitglied der Performance-Gruppe Die Bairishe Geisha.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Die Helden des Meeres - Seenotretter in Frankreich
Mit Reportagen von Suzanne Krause
Am Mikrofon: Norbert Weber

Weihnachten 2013. In der Bretagne wütet Orkan Dirk. Bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern werden Bäume entwurzelt, Dächer von Häusern gerissen, Strommasten beschädigt. 145000 Bretonen sind ohne Strom, die Feuerwehren und Notdienste im Dauereinsatz. Auch alle Stationen des französischen Seenotrettungsdienstes, der Société de Sauvage en Mer, SNSM, sind in höchster Alarmbereitschaft. Vor der Küste von Brest wird ein Seemann des Frachters Victoriaborg von Bord gespült. Er ertrinkt in den turmhohen Wellen des tosenden Meeres. Wenn auch der Einsatz der SNSM dieses Mal erfolglos war, die Bilanz der Organisation ist überwältigend: Allein 2012 haben die 7000 freiwilligen Helfer 8071 Menschen aus Seenot in französischen Gewässern geborgen, oftmals mit dem Risiko, das eigene Leben zu verlieren. Die bereits 1865 gegründete Organisation betreibt die größte Flotte im Land. Regelmäßig trainieren die Helfer den Ernstfall.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

13:30 Uhr

Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten
USA: Ukraine-Krise - Obamas Russland-Politik unter zunehmendem Druck

Nigeria: Gewalt ohne Ende - Boko Haram ist nur eines von vielen Problemen

Israel: Auswanderungswelle aus dem Gaza-Streifen? - Junge Palästinenser beklagen Perspektivlosigkeit

Myanmar: Gewalt gegen Muslime hält an - USA rufen Buddhisten zur Mäßigung auf

Am Mikrofon: Birgit Morgenrath

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

PISAplus

Das Forum für lebenslanges Lernen
Runder Tisch statt Kündigung:
Was bringt Mediation bei Konflikten im Arbeitsalltag?
PISAplus fragt: Was kann Mediation leisten? Bei welchen Konflikten ist ihr Einsatz sinnvoll? Und wie sieht eine Ausbildung zum Mediator in Deutschland aus?

Gesprächsgäste sind:
Catarina Barrios, Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg im weiterbildenden Studium "Wege aus dem Konflikt"
Jürgen Briem, Leiter des internen Mediatorenpools der SAP AG
Christine Jahn, Mediatorin und Mitglied beim Bundesverband Mediation e.V.
Am Mikrofon: Miltiadis Oulios

Als Beiträge sind dazu geplant:
PISAplus-Umfrage: Was tun bei Konflikten im Job?
Welche Probleme treten im Arbeitsalltag auf und wie gehen Arbeitnehmer damit um?

Wie werde ich Mediator?
Ein Krankenpfleger erzählt von seiner einjährigen Fortbildung zum Mediator.

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
pisaplus@deutschlandfunk.de

An Konflikten haben die meisten Menschen wenig Freude. Bei Streit unter Kollegen oder wenn der Chef mit seinen Mitarbeitern im Clinch ist, begreifen Mediatoren das hingegen als Chance. Ihr Credo lautet: Streit lässt sich auch ohne Sieger, Verlierer und faule Kompromisse lösen. Damit sind sie auf dem Vormarsch. Heute gibt es in Deutschland laut Bundesverband Mediation geschätzt über 15.000 ausgebildete Mediatorinnen und Mediatoren - ihre Zahl ist im vergangenen Jahrzehnt rasant gestiegen. Mediatoren versuchen nicht wie der Schlichter unparteiisch zu bleiben, sondern alle Konfliktparteien gleichermaßen zu verstehen und zu unterstützen. Nicht nur Gerichte, sondern auch Unternehmen schätzen diesen Ansatz und setzen deshalb immer häufiger auf die Mediation, um Konflikte nachhaltig zu lösen. Denn eskaliert ein Streit, hat das negative Folgen für die Arbeitsatmosphäre und die Produktivität im Betrieb.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kultur nach 3

Das Musikmagazin
Lob der Distanz - das neue Album von Wye Oak
Mit ihrem letzten Album "Civilian" überzeugten Jenn Wassner und Andy Stack alias "Wye Oak" Kritiker und Fans. Danach war offenbar eine Auszeit nötig und auch Distanz. Ursprünglich beide aus dem US-Bundesstaat Maryland stammend, wohnen die Musiker jetzt mehrere Tausend Meilen voneinander entfernt. Dem Nachfolgealbum "Shriek" hat das nicht geschadet, denn es zeigt das Duo von Grund auf renoviert.

Knapp neben dem Scheinwerferlicht - Oscar-gekrönte Doku über Backgroundsängerinnen
"20 Feet From Stardom" heißt ein Dokumentarfilm, mit dem der amerikanische Regisseur Morgan Neville eine kaum zu überhörenden, aber häufig übersehene Tätigkeit im Musikgeschäft würdigt: den Background-Gesang. Oft genug stehen hinter den Weltstars nämlich Frauen und Männer, die ihren Arbeitgebern technisch ebenbürtig und oft selber Songschreiber sind.

"Sobald wir neue Musik gemacht haben, war das für einige Leute so, als ob wir im Evangelium herumpfuschen" - Meister des melodischen Krawalls - Pixies-Chef Black Francis im Corsogespräch
Sie haben nie besonders viele Alben verkauft und auch nicht besonders viele aufgenommen, doch die Musik der US-amerikanischen Indie-Rockband "Pixies" hatte wesentlichen Einfluß auf die Grunge- und Alternative-Welle der 1990er Jahre. Nur leider profitierten die "Pixies" davon nicht mehr, weil Bandchef Black Francis alias Frank Black die Gruppe 1993 auflöste. 2004 fanden die Musiker wieder zusammen, doch erst jetzt erscheint mit "Indie Cindy" ein neues Studioalbum, 23 Jahre nach dem vorherigen.

Am Mikrofon: Fabian Elsäßer

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser
Neue Bücher von Jenni Fagan und Ariadne von Schirach

Jenni Fagan: Das Mädchen mit dem Haifischherz
(Kunstmann Verlag)
Ein Beitrag von Ute Wegmann

Ariadne von Schirach : Du sollst nicht funktionieren
(Tropen Verlag)
Im Gespräch mit Tanya Lieske

Am Mikrofon: Tanya Lieske

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Computer und Kommunikation
Schwerpunkt:
All over IP
Amerikanische Telekom-Firmen verabschieden sich vom klassischen Festnetz

Loses Netzwerk
Die Vorteile und die Fallstricke von All-IP-Netzen

Aktuell:
Globaler Stuhlkreis
Die mühsame Konsenssuche für die Internet-Verwaltung auf der Netmundial in Brasilien

Wiki und die Schnüffel-Apps
Wie eine Website Datenspione auf Smartphone und PCs entlarvt

Das Digitale Logbuch
Unsmart-TV

Info-Update

Sternzeit 26. April 2014
Rolling Stones am Himmel

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Markt und Medien

Der lange Arm des Wladimir Putin
Lettische Regierung schließt russischen TV-Sender

In den unendlichen Weiten von ARD aktuell
Tagesschau und Tagesthemen senden vor neuer Kulisse

Brasilien und die Pressefreiheit
Journalistenmorde im Land der Fußball-WM

Biete Couch und Recherche
"Hostwriter" unterstützt Journalisten im Ausland

O-Ton-Nachrichten u.a.:
Journalisten im Visier: Arbeitsbedingungen für Reporter in der Ukraine
Unerwarteter Rückgang: Publikumszeitschriften mit deutlichen Auflageverlusten
Gerangel auf dem Radiomarkt: Großes Interesse an freien UKW-Frequenzen in NRW

Am Mikrofon: Bettina Schmieding

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Schnitzler für die Oper - Die Uraufführung von Bernhard Langs "Re:igen" bei den Schwetzinger Festspielen

Gipfeltreffen des Mittelalters - Eine Ausstellung zum Konstanzer Konzil am Ort des Geschehens

Leben ohne Gedächtnis - Jan Schomburgs Film "Vergiss mein Ich"

Vom Ende der Leinwand - Lucio Fontana im Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris

Am Mikrofon: Beatrix Novy

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Ein Klassiker in der Krise: Wie die Politik die Lebensversicherungen retten will

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

1. Fußball-Bundesliga, 32. Spieltag:
FC Bayern München - Werder Bremen
VfL Wolfsburg - SC Freiburg
Hertha BSC Berlin - Eintracht Braunschweig
1899 Hoffenheim - Eintracht Frankfurt
1. FSV Mainz 05 - 1. FC Nürnberg
Bayer 04 Leverkusen - Borussia Dortmund

Bundesliga-Gespräch mit Christian Heidel, Manager des FSV Mainz 05

Die Bundesliga-Berater: Aus der Datenflut der Fußball-Bundesliga generieren sich Geschäftsmodelle

Fußballjournalismus - Interview mit Oliver Wurm, Macher des Hefts „54 74 90 - die Legenden, der Mythos, das Magazin“

Als der Fußball modern wurde: Ein neues Buch widmet sich der Fußball-WM 1974

2. Fußball-Bundesliga, 32. Spieltag mit den Partien: FSV Frankfurt - Energie Cottbus und Fortuna Düsseldorf - Erzgebirge Aue

Brasilien: Paradies für Fußball-Investoren

Tennis Grand Prix der Damen in Stuttgart

Handball: DHB-Pokal Final Four der Frauen in Leipzig

Kommentar: Trotz Erfolge in der Causa Lance Armstrong, scheint dem Anti-Doping-Kampf die Luft auszugehen

Immer mehr Vereine, immer weniger Mitglieder - Interview mit Prof. Dr. Ulrich Reinhardt, Wissenschaftlicher Leiter der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen

Vor dem Start der Tischtennis-Weltmeisterschaften in Japan - Interview mit Thomas Weikert, Präsident Deutscher Tischtennis-Bund

Am Mikrofon: Matthias Friebe

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Studio LCB

Aus dem Literarischen Colloquium
Lesung und Gespräch: Sibylle Lewitscharoff, Rainer Moritz, Heinrich Steinfest
Am Mikrofon: Denis Scheck

Wer den neuen Roman von Sibylle Lewitscharoff aufschlägt, darf sich auf eine Überraschung gefasst machen. Geistreich und unterhaltsam erzählt hat die 1954 in Stuttgart geborene Autorin ja schon immer, aber so wie zu Beginn ihres neuen Romans noch nie: "Er lag im Bett. Bis vor kurzem hatte Killmousky neben ihm geschlafen. Es war jetzt eine ganze Weile her, genauer gesagt, es hatte sich in einer Sonntagnacht im Mai 2011 zugetragen: der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, wie es am Schluss von Casablanca heißt." Auch Leser des österreichischen Krimi Genies Heinrich Steinfest, Jahrgang 1961, werden sich nach der Lektüre von 'Der Allesforscher' verblüfft die Augen reiben: kein Mord, kein Verbrechen nirgends. Stattdessen: "Der Beginn eines jeden Buchs leidet unter einem großen Manko: Es fehlt die Musik." Und Rainer Moritz erfindet in 'Mutter kommt, wir halten durch' den schwäbischen Heimatroman neu. Die Zeit ist aus den Fugen: Büchner-Preisträgerinnen schreiben Krimis mit schwarzen Katern als Helden, Krimiautoren entdecken ihre Liebe zum Kind, und gestandene Literaturkritiker outen sich als schlagerhörige Sentimentalisten und Liebesromanverfasser ... Im 'Studio LCB' stellt Sibylle Lewitscharoff ihren neuen Roman 'Killmousky' vor, Heinrich Steinfest seinen ersten Nicht-Krimi 'Der Allesforscher', und Rainer Moritz liest aus einem in Arbeit befindlichen Heimatroman 'Mutter kommt, wir halten durch'. Alle drei Akteure des deutschsprachigen Literaturbetriebs versuchen zu klären, warum man im literarischen Leben hierzulande so gnadenlos auf eine Rolle festgelegt wird, ob das sein muss und wieso ein Doppelleben in der Literatur Freude macht. Nicht auszuschließen, dass dabei das eine oder andere Betriebsgeheimnis gelüftet wird.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

Objektive Musik
Der russische Komponist Dmitri Kourliandski
Vorgestellt von Jean-Claude Kuner

Ein Schlüsselerlebnis war für den russischen Komponisten Dmitri Kourliandski (*1976) der Besuch einer Ausstellung kinetischer Kunst. Die Objekte erzeugten Geräusche, ganz ohne Absicht. Kourliandski entwickelte daraus eine eigene Musiksprache, frei von Aktion und Entwicklung, die sich von subjektiver Gestaltung entfernt. Er nennt sie 'objektive Musik'. Ihn interessieren nicht Klänge, sondern unter welchen Konditionen diese entstehen. Sein op. 1 ist die Komposition 'Innermost', die aus neun Noten besteht. Kourliandski gehört zu einer neuen Generation junger russischer Komponisten, die sich in bisher unbekannter Radikalität formulieren und im Land ihrer Geburt eine neue, eigensprachliche Szene neuer Musik initiieren, die möglicherweise Spiegel erlebter Verhältnisse ist.

22:50 Uhr

Sport aktuell

Zusammenfassung der 1. Fußball Bundesliga, 32. Spieltag

Handball: DHB-Pokal Final Four der Frauen in Leipzig

Tennis Grand Prix der Damen in Stuttgart

Am Mikrofon: Matthias Friebe

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Brave New World oder Der Sturm
Eine Lange Nacht über William Shakespeare
Von Nora Bauer
Regie: die Autorin
(Wdh. v. 19./20.03.2005)

"Zwanzig Jahre für die Ewigkeit" betitelte Georg Hensel in seinem "Spielplan" das Kapitel über den englischen "playwriter" William Shakespeare. Zwischen 1590 und 1610, zwischen Shakespeares Ankunft im Londoner Theaterleben und seinem Abschied schuf er 38 Dramen, die das Theater, die theatralische Sicht auf den Menschen, auf die Welt, auf das Leben umgestürzt und für alle Zeiten neu geprägt haben - vergleichbar nur mit Nikolaus Kopernikus' Schrift vom Lauf der Erde um die Sonne oder Christoph Columbus' Entdeckung der Neuen Welt. Über die Person Shakespeares weiß man wenig, eigentlich nur, dass er auf dem Lande aufwuchs, die Lateinschule schwänzte und irgendwann nach London ging. Der Kritiker Alfred Kerr stöhnte: "Ich meine, dass man (trotz allem, trotz allem) wieder verzweifelt, ob ein Landlümmel aus dem Drecknest Stratford so was allein gemacht hat." Kenntnisse für das Stückeschreiben erhielt Shakespeare aus der Theaterpraxis, durch Bücher, aus dem Leben. Der Rest ist Begnadung, schrieb Hensel, und warum soll ein Landlümmel nicht begnadet gewesen sein? "Der Sturm" war Shakespeares letztes Stück. In ihm vereinigt sich alles, klingen noch einmal die Motive aller Stücke wie Melodien an. Die Lange Nacht über William Shakespeare ist eine Reise in Shakespeares Zeit und in sein Theater, das Globe, wo wir einer Aufführung des "Sturm" folgen.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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Aus den Ländern

Karte der deutschen Bundesländer in verschiedenen Farben. (Imago / Panthermedia / Crevis)

Berichterstattung aus den Ländern über die Länder. Menschen,  Stimmen und Stimmungen. Von der Tagesaktualität bis zu hintergründigen Reportagen.

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