Freitag, 21.02.2020
 
Seit 21:05 Uhr On Stage

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 06.04.2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Die vergessene Welt (1/2)
Von Arthur Conan Doyle
Aus dem Englischen, Bearbeitung und Regie: Frank Gustavus
Musik und Sound-Design: Jan-Peter Pflug
Mit Peter Weis, Timmo Niesner, Klaus Sonnenschein, Jürgen Thormann, Ronald Nitschke, Friedrich Schoenfelder, Lothar Blumhagen, Jochen Schröder, Thomas Nicolai, Robert Missler u.v.a.
Produktion: Ripper Records 2005
Länge: 54'01
(Teil 2 am 13.4.2019)

London, August 1912. Der junge Journalist Edward D. Malone erhält die einmalige Chance für die Story aller Storys. Im Auftrag der Daily Gazette begleitet Malone den Zoologen Prof. George Edward Challenger auf eine tollkühne Expedition in eine entlegene Gegend Südamerikas. Mit von der Partie sind Challengers wissenschaftlicher Widersacher Professor Summerlee sowie der Großwildjäger und Geldgeber Lord John Roxton. Malones Zeitung spekuliert darauf, dass ihr Reporter Challenger als Hochstapler entlarven wird, denn alle seriösen Wissenschaftler halten ihn für einen „gemeingefährlichen Größenwahnsinnigen”. Professor Challenger hingegen folgt unbeirrt den Karten und Skizzen, die der amerikanische Dichter und Maler Maple White anfertigte. Sie zeigen eine in der alten Welt unbekannte Vegetation und ein gigantisches archetypisches Tier, einen wahrhaftigen Stegosaurus! Challenger glaubt, die von Maple White beschriebene Gegend an einem Amazonas-Plateau bei Manaus gefunden zu haben und ist fest davon überzeugt, dass es sich bei Whites Zeichnungen nicht um bloße Fantasie handelt, sondern um Dokumente einer vergessenen Welt.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Lied & Chanson
Zu Gast: Alice Phoebe Lou
Liederbestenliste: Die Platzierungen im April
Global Sound: Neue internationale Singer/Songwriter-Alben
Original im Ohr: Ungewöhnliche Coverversionen
Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

Die südafrikanische Singer/Songwriterin Alice Phoebe Lou hat als Straßenmusikerin angefangen und damals gelernt, wie man Menschen in seinen Bann zieht. Bis heute verweigert die 25-Jährige die Zusammenarbeit mit großen Plattenlabels und bringt auch ihr zweites Album ,Paper Castles’ unabhängig heraus. Alice Phoebe Lou klingt verträumt, wenn sie mit ihrer sanft-sinnlichen Stimme singt: „Mein Geist ist voller Galaxien“. Und auch die Musik hat diese kosmische, weltentrückte Wirkung, ist Indie-Folk, jazzig und zurückgenommen. Doch Lou ist eine Kämpferin und singt gegen den maßlosen Konsum und das Patriarchat. Im April geht Alice Phoebe Lou mit ,Paper Castles’ auf Tour.

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Vorerst gescheitert - Die Wahlrechtsreform im Bundestag

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Superintendent Jan von Lingen, Northeim
Evangelische Kirche

06:50 Interview 

Ostdeutsche immer noch benachteiligt? - Interview mit Richard Schröder, Theologe und Bürgerrrechtler

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

Berlin: Volksbegehren Wohnungsenteignungen - Interview mit Michael Prütz, Sprecher der Initiative

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

AfD-Bundestagsblockade? - Interview mit Wolfgank Kubicki, FDP, Bundestagsvizepräsident

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Martin Zagatta

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Der Karikaturist e.o. plauen nimmt sich das Leben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Eine Pflicht für jeden? - Besuch im ehemaligen KZ Sachsenhausen

Am Mikrofon: Henning Hübert

Antisemitische Angriffe auf der Straße, Holocaust-Verharmlosungen und grassierende Unkenntnis über die NS-Zeit bei jungen Menschen - all das ist deutsche Realität im Jahr 2019. Zurzeit wird diskutiert, ob Besuche in ehemaligen KZs für Schüler zur Pflicht werden sollen.

Immerhin - in der Gedenkstätte Sachsenhausen hat sich seit dem Jahr 2006 die Besucherzahl nahezu verdoppelt. 700.000 kommen pro Jahr nach Oranienburg nördlich von Berlin. Etwa die Hälfe sind ausländische Touristen, es besuchen aber auch viele Schüler Sachsenhausen. Sie erleben den Ort als internationale Begegnungsstätte, als Klassenfahrtziel und als Mahnmal für die Gräuel der Diktaturen des 20. Jahrhunderts - war doch Sachenhausen nicht nur KZ unter den Nazis, sondern auch Speziallager unter der folgenden sowjetischen Besatzungsmacht. Wie sich die pädagogische Arbeit in der Gedenkstätte inzwischen fast ganz ohne direkte Zeitzeugen entwickelt, erkundet Henning Hübert für das Wochenendjournal.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Schriftsteller Hans Pleschinski

1956 in Celle geboren, studierte Hans Pleschinski Germanistik, Romanistik und Theaterwissenschaften in München. Er jobbte in Galerien und bei Filmproduktionen, bevor er Anfang der 1980er-Jahre zu schreiben begann. In seinen Romanen verbindet Hans Pleschinski oft historische Ereignisse mit literarischer Fiktion. 2013 erschien sein mehrfach ausgezeichneter Bestseller ,Königsallee’, in dem Thomas Mann bei einem Besuch in Düsseldorf auf seine einstige große Liebe Klaus Heuser trifft. In ,Wiesenstein’ widmete er sich den letzten Lebensmonaten des Schriftstellers Gerhart Hauptmann. Hans Pleschinski übersetzte Briefe Voltaires, der Madame de Pompadour und das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ. 2012 wurde er in Frankreich zum Chevalier de l‘Ordre des Arts et des Lettres ernannt.
Für ,Klassik-Pop-et cetera’ hat der Schriftsteller seinen Plattenschrank geöffnet und präsentiert Kantaten und Kracher. Voilà!

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Tradition vor Hindernissen
Pferderennsport in Frankreich
Mit Reportagen von Suzanne Krause

Frankreich gilt in Europa als das Zentrum des Pferderennsports. Dort gibt es mehr als 200 Trab- und Galopprennbahnen, auf denen im Jahr jeweils zahlreiche Wettbewerbe veranstaltet werden. Darunter sind auch die international bedeutendsten Rennen. Und diese Tradition ist nicht den Reichen vorbehalten. Die Franzosen wetten gern, der Umsatz liegt pro Jahr bei etwa zehn Milliarden Euro. Landestypisch sind die Wett-Cafés, in denen Pferderennen auf Großbildschirmen übertragen werden. Hier treffen sich meist die weniger betuchten Menschen. Diese sogenannten PMU sind Orte zwischen Hoffnung und Enttäuschung. Die französische Pferde-Expertise wird weltweit geschätzt und lockt Investoren an. Das betrifft vor allem die Gestüte. Das Rennpferd ist ein Investitionsobjekt. Internationales Renommée genießt auch das Traber-Trainingszentrum Grosbois nahe Paris. Und doch locken die Hippodrome, die Rennbahnen, immer weniger Besucher an. Die Erlöse aus den Wetteinnahmen, die die Branche großenteils finanzieren, sinken. Die Branche kämpft ums Überleben.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Auftakt Mieterdemonstrationen / Beginn Volksbegehren Enteignung

Enteignung richtiger Weg? Interview mit Ulrich Ropertz, Geschäftsführer Deutscher Mieterbund

AfD: Neuer Ärger

UN-Sicherheitsrat verlangt Ende Militäraktionen Libyen

Brexit auch Thema der EU-Finanzminister in Bukarest

Treffen der G7-Außenminister

Boeing drosselt Produktion Typ 737

Erfurt: Ost-Konvent der SPD vor den Landtagswahlen

Sporttelegramm


Am Mikrofon:    Silvia Engels

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Machtkämpfe und Proteste - Algerien nach Bouteflika
70 Jahre Nato - Das Verteidigungsbündnis und Osteuropa
Vorerst gescheitert - Die Wahlrechtsreform im Bundestag
Debatte um Organspenden - Die Politik will moralische Normen setzen

Am Mikrofon: Frederik Rother

13:30 Uhr

Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten

Viel rechts, wenig links - Israels Parlament vor der Wahl

Iran: Unzureichende Hilfe für Flutüberschwemmung wegen der US-Sanktionen?

Südfafrika - Die Gangs von Kapstadt

Neuseeland: Zwischen Aufarbeitung des Attentats und Naturkatastrophe

Am Mikrofon: Andreas Noll

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

Französischer Musiker Talisco - „Mit Kopfstimme, Klatschen und Crescendi“
Eine Farbexplosion inmitten einer dunkler werdenden Welt: Jérôme Amandi alias Talisco sendet mit seinem dritten Album „Kings and Fool“ ein Zeichen des Optimismus und Energie. Kein politischer Akt, eher ein Akt der Selbstfindung. Seine Songs sind ansteckend, wohltuend - und ganz schön dick aufgetragen.

Bernadette la Hengst: „Kunst kann tatsächlich etwas erreichen"
„Wir sind die vielen“ heißt das neue Album der Bernadette la Hengst und verweist auf die Initiative „Die Vielen“ von Künstler*innen gegen Rechts, sowie auf die verschiedenen thematischen und musikalischen Ursprünge ihrer Songs, die zum Teil in Beirut und Casablanca entstanden sind. „Es ist wichtig, Unterschiedlichkeit zu praktizieren“, sagte la Hengst im Dlf.
Bernadette la Hengst im Corsogespräch mit Anja Buchmann

Rupa & the April Fishers - „Musik kann unseren Geist öffnen“
Die Band Rupa & The April Fishers macht Musik mit einer heilenden Wirkung, die den kränkelnden Planeten wieder gesund machen soll.  Auf ihrem Album „Growing Upward“ wirkt der umweltpolitische Aktivismus allerdings manchmal etwas zu esoterisch.

25. Todestag von Kurt Cobain - „Better to burn out than to fade away"
Mit „Smells Like Teen Spirit" wurden sie zu Weltstars - Nirvana aus Seattle wurden zu Vorreitern der Grunge-Bewegung. Eine Rolle, die Frontmann Kurt Cobain verabscheute. Gerade mal vier Alben veröffentlichten Nirvana, sie vermischten Punk, Post-Punk und Indie Rock. Mit dem Erfolg kam Cobain immer weniger zurecht. Am 5. April nahm er sich in Seattle das Leben,  gefunden wurde er erst einige Tage später.

Am Mikrofon: Anja Buchmann

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

DIE BESTEN 7
Das Ergebnis der Deutschlandfunk-Bestenliste im Monat April
Vorgestellt von Ines Dettmann und Maria Linsmann

Sven Nordqvist: „Spaziergang mit Hund“
(Oetinger Verlag, Hamburg)

Linde Hagerup, Felicitas Horstschäfer (Illustration): „Ein Bruder zu viel“
Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs
(Gerstenberg Verlag, Hildesheim)

Lara Schützsack: „Sonne, Moon und Sterne“
(Verlag Sauerländer, Frankfurt/M.)

Will Gmehling: „Freibad. Ein ganzer Sommer unter dem Himmel“
(Peter Hammer Verlag, Wuppertal)

Øyvind Torseter: „Hans sticht in See. Die Irrfahrt und Heimkehr eines mittellosen Burschen auf der Suche nach dem Glück“
Aus dem Norwegischen von Maike Dörries
(Gerstenberg Verlag, Hildesheim)

Amina Bile, Sofia Nesrine Srour und Nancy Herz: „Schamlos“
Aus dem Norwegischen von Maike Dörries
(Gabriel Verlag, Stuttgart)

Wolfgang Korn, Birgit Jansen (Grafik): „Lauf um dein Leben! Die Weltreise der Sneakers“
(Hanser Verlag, München)

Am Mikrofon: Ute Wegmann

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Bagger-Cebit
Die Industriemesse zeigt IT mit angeschlossener Hardware

Google-Power
Der Suchmaschinen-Konzern bestimmt die Richtung im Web

Digitale Ambivalenz
Big Data-Technologien sorgen für Angst und Zuversicht
Interview mit Horst Müller-Peters, TH Köln

Das Digitale Logbuch
Liftboy 4.0

Info Update

Sternzeit 6. April 2019
Gerammter Protoplanet im Bootes

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Ist Integration ein Konzept von gestern?
Die SPD-Politikerin Lale Akgün und die Migrationsforscherin Naika Foroutan im Gespräch
Am Mikrofon: Christiane Florin

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

FIND 2019 - Die ersten drei Premieren des Festivals Internationale Neue Dramatik an der Berliner Schaubühne

Mehr als ein Schuppen - Zur Eröffnung des neuen Kulturzentrums "The Shed" in Manhattan

"Wir müssen gefährliche Meinungen zulassen" - Zum Umgang mit Rechts im öffentlichen Raum

Be-Greifen, Berühren und Denken in der Literatur - Eine Tagung in Berlin

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Landwirt, nein danke! - Das Höfesterben geht weiter

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

Fußball - So läuft's beim Topspiel Bayern gegen BVB

Handball - DHB-Pokal, Final Four: THW Kiel - Füchse Berlin

Fußball-Bundesliga, 28. Spieltag:
FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt; Bayer 04 Leverkusen - RB Leipzig;
VfB Stuttgart - 1. FC Nürnberg; Hertha BSC - Fortuna Düsseldorf; VfL Wolfsburg - Hannover 96

2. Fußball-Bundesliga, 28. Spieltag:
Holstein Kiel - FC St. Pauli; SV Sandhausen - SC Paderborn 07

Fußball - Frauen, Länderspiel: Schweden - Deutschland

Fußball - Interview zum DFB

Handball - Statement von Uwe Gensheimer aus Twitter-Video

Handball - Spieler fordern Entlastung und starten Social-Media-Aktion

Olympia - Ein Bob, viele Fragen. Monobob wird olympisch

Paris - Tagung des Sportministeriums zur Gewaltprävention im Sport

Fußball-Bundesliga, 28. Spieltag:
FC Bayern München - Borussia Dortmund (18:30 Uhr)

Am Mikrofon: Bastian Rudde

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Hörspiel des Monats
AUDIO.SPACE.MACHINE
Ein Bauhaus-Konzeptalbum
Von wittmann/zeitblom
Komposition und Regie: die Autoren
Mit Albrecht Schuch, Alice Dwyer, Bernhard Schütz, Elias Falk, Jacqueline Macaulay, Lars Rudolph, Leslie Malton, Paul Herwig. Sabin Tambrea, Christian Wittmann
Gesang: Maria Goja, Gemma Ray und Christian Wittmann
Schlagzeug: Achim Färber
Bassklarinette: Falk Breitkreuz
Keybord: zeitblom
Dramaturgie: Sabine Küchler
Produktion: Dlf/NDR/SWR 2019 In Zusammenarbeit mit der Interactive Media Foundation
Länge: 60'10

Die Begründung der Jury:
100 Jahre Bauhaus in Weimar - nur ein historisches Datum? Das Autorenduo wittmann/zeitblom widerspricht.In ihrem Hörspiel ,Audio.Space.Machine' mit dem Untertitel ,Bauhaus-Konzeptalbum' unterziehen die Autoren die Idee des Konzepts ,Bauhaus' einer radikalen Reflexion: In achtzehn Modulen und Fragestellungen entfalten wittmann/zeitblom die Vielschichtigkeit des Bauhaus-Stils und derjenigen Gegensatzpaare, für die er scheinbar bis heute steht: „Simplicity versus Complexity“, „Reduktion versus Abstraktion“, „Luxusbedarf versus Volksbedarf“, „Hat Kunst eine politische Dimension?“. Die Autoren stellen dabei die Frage: Was bedeutet ,Bauhaus' gerade in unserer heutigen digitalen Welt für die Individualität des Menschen? Über eine anregende Balance zwischen O-Tönen, rhythmisierten, grooveanimierten Textstrecken, Soundscapes, und erstaunlich experimentellen Spielelementen reflektieren wittmann/zeitblom die Ideologie des ,Bauhaus' in einer beeindruckend variablen Fülle der eingesetzten akustischen Mittel. In genussvoll-kulinarischen Sequenzen werden die ZuhörerInnen in das widersprüchliche Verhältnis zwischen Funktionalität und Individualität hineingezogen - durchaus auch mit dem wirksamen Mittel der Ironie. Über die Methode einer künstlerischen Dialektik erreicht das Hörspiel auf diese Weise bei seinem Publikum eine neue, sich immer wieder selbst erneuernde Betrachtungsweise des Phänomens ,Bauhaus'. ,Audio.Space.Machine' würdigt das Projekt ,Bauhaus' in dessen Jubiläumsjahr als Hörspiel in Form einer überaus lebendigen Klangarchitektur und bereitet damit große Lust, sich in dessen Komplexität zu vertiefen.

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

20 Jahre Forum neuer Musik
Im Zeichen von Integration und Pluralität
Von Frank Kämpfer

Wenn das Forum neuer Musik heute Abend im Deutschlandfunk Kammermusiksaal seinen 20. Jahrgang beschließt, ist es Zeit für eine Zwischenbilanz. Was hat es in diesen 20 Jahren geleistet? Welche Entwicklungen hat es durchlaufen? Was überhaupt will dieses Forum, das die Kritik eine Denk-Musik-Werkstatt nennt?
In der Anfangszeit war es wichtig, nach europäischen Partnern zu suchen, auf Jugend zu setzen, konsequent die Frauen in der Musik einzubeziehen. Ihr Alleinstellungsmerkmal erlangte die Veranstaltung aber mit ihren Diskursen zwischen avancierter Musik und avanciertem Nachdenken über Politik und Gesellschaft. Dies ermöglichte Themen wie ‚Postkolonialismus in der Musik‘, ‚Männlichkeit, Moderne und Krieg‘ oder ‚Klima und Anthropozän‘. Kurator Frank Kämpfer fragt in seiner Sendung 20 Jahre ,Forum’ auch nach ihrem Beitrag zu Integration und Pluralität.

22:50 Uhr

Sport aktuell

Fußball-Bundesliga, 28. Spieltag:
FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt; Bayer 04 Leverkusen - RB Leipzig;
VfB Stuttgart - 1. FC Nürnberg; Hertha BSC - Fortuna Düsseldorf; VfL Wolfsburg - Hannover 96;
FC Bayern München - Borussia Dortmund

2. Fußball-Bundesliga, 28. Spieltag:
Holstein Kiel - FC St. Pauli; SV Sandhausen - SC Paderborn 07

Fußball - Frauen, Länderspiel: Schweden - Deutschland

Am Mikrofon: Bastian Rudde

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Fremdes Leben in fernen Ländern
Eine Lange Nacht exotischer Genüsse
Von Antje Allroggen
Regie: Burkhard Reinartz

Sie ist maßlos. Exzessiv, verschwenderisch, opulent, von eigenwilliger Schönheit und unbekannt: die Exotik. Wie ein betörender Schleier, der sich über die Dinge legt. Rein sprachetymologisch betrachtet, bedeutet exotisch nichts anderes als etwas, das sich außen befindet, das aus fernen Ländern stammt: wie etwa Lebewesen, Gegenstände, Gerüche, Erinnerungen, Musik oder Bilder. Schlichtweg alles, was außerhalb „unseres alltäglichen, gegenwärtigen Bewusstseins“ steht. So formulierte es Victor Segalen, französischer Schriftsteller, Ethnologe, Arzt und Sammler der letzten Skizzen von Paul Gauguin. Dessen Traum von Exotik war Tahiti. Ort seiner ersehnten Zuflucht, sein vermeintliches Paradies, das er in satten Farben und Formen auf die Leinwand bannte. Bis heute bewundern wir seine exotischen Bilder, wissen aber auch, dass es diese Welt der frohen Tropen so nie gegeben hat. Musiker wie Claude Debussy oder Georges Bizet waren frühe Bewunderer exotischer Einflüsse. Die ‚Lange Nacht‘ erzählt von exotischen geplatzten Träumen, aber auch von gelungenen kleinen Fluchten in Paradiese, die auch heute noch möglich sind.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Ein Mann mit langen grauen Haaren und Bart spielt Mandoline. (imago stock&people)
Mandolinist David "Dawg" Grisman Hot Dawg
Milestones 21.02.2020 | 22:05 Uhr

Jazz auf der Mandoline? Der Amerikaner David "Dawg" Grisman hat sich damit eine einzigartige Nische geschaffen. Zu seinen musikalischen Partnern zählten so unterschiedliche Größen wie Stephane Grappelli und Jerry Garcia.

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