Dienstag, 28.09.2021
 
Seit 16:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Montag, 05.04.2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Jazz
„Von Monk bis Minimal Music“
Erinnerungen an die Pianisten Harold Budd (1936-2020) und Frank Kimbrough (1956-2020)
„Eye To Ear” - Die Soloprojekte des Gitarristen Fred Frith
Aktuelle Neuerscheinungen von Susan Alcorn, Jakob Bro, Benoît Delbecq, Naïssam Jalal, Jean-Marie Machado, Ferenc Snétberger & Keller Quartett u.v.a.
Am Mikrofon: Karl Lippegaus

Dass seine Alben wie „The Plateaux Of Mirror“ oder „The Pearl“ ein umfassendes Gefühl von Ruhe und innerer Balance vermitteln, wurde oft damit erklärt, dass der 1936 in Los Angeles geborene Harold Budd in Victorville unweit der riesigen Mojave-Wüste aufgewachsen war. Sein muskalischer Weg nahm einige abenteuerliche Wendungen. Während seiner Militärzeit war er als Schlagzeuger mit dem späteren Free Jazz-Pionier Albert Ayler aktiv gewesen. Stark interessiert an der Musik von John Cage und dem Minimalisten Terry Riley, ließ er sich gerne von der kontemplativen Malerei Mark Rothkos inspirieren. Der Durchbruch kam mit der 1978 von Brian Eno produzierten Platte „The Pavillon Of Dreams“. Zusammenarbeiten mit Pop-Künstlern wie Daniel Lanois und den Cocteau Twins folgten. Mond, Wind, Wolken und das Wechselspiel von Tages- und Nachtlicht tauchen in den Titeln seiner Werke ebenso häufig auf wie Bezüge auf musikalische Weggefährten. Mit „The Room“ präsentierte der Klangarchitekt ein Album, auf dem er Musik für imaginäre Räume gestaltete. Gegen Ende seines Lebens schrieb er Streichquartette und schuf Filmmusik. Privat hörte Budd, der erklärte, die Möglichkeiten konsonanter Musik seien noch längst nicht erschöpft, viel Renaissance-Musik. 2020 starb er an den Folgen von Covid-19. Die „Radionacht Jazz” gibt Einblick in das Schaffen eines Solitärs.

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Geistliche Musik

Anonym
"Haec dies - Dicat nunc Israel". Graduale zum Ostermontag für Männerchor a cappella
Consortium Vocale Oslo
Leitung: Alexander Markus Schweitzer

Charles Tournemire
Improvisation über die Ostersequenz "Victimae paschali laudes"
Simon Bertram, Orgel

Philipp Heinrich Erlebach
"Ich will euch wiedersehen". Kantate zum 2. Ostertag für Soli, 2 Trompeten, Pauken, Streicher und Basso continuo
Dorothee Mields, Sopran
Alexander Schneider, Countertenor
Andreas Post, Tenor
Matthias Vieweg, Bass
Les Amis de Philippe
Leitung: Ludger Rémy

Johann Sebastian Bach
"Erfreut euch, ihr Herzen". Kantate am zweiten Osterfesttag, BWV 66
Alex Potter, Countertenor
Julius Pfeifer, Tenor
Dominik Wörner, Bass
Rudolf Lutz, Cembalo
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Cembalo und Leitung: Rudolf Lutz

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Politisches Hakenschlagen? Zum Stand der Debatte um die Benin-Bronzen

Zwischen Faszination und Furcht - Chinas Aufstieg zur Weltmacht. Ein Interview mit dem Journalisten Matthias Naß

Moralische Aufladung der Sprache - Ein Interview mit der Philosophin Maria-Sybilla Lotter

Die Brückenbauer - Muslimische Bestattungen auf christlichen Friedhöfen

Haben und Teilen - Ein Interview mit der Neurowissenschaftlerin und Science Slammerin Franca Parianen

Denk ich an Deutschland: der Schauspieler Bjarne Mädel

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

07:30 Nachrichten 

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Tag für Tag

Gottesfürchtig und kinderreich- Die russlanddeutsche Pfingstgemeinde in Cloppenburg
Von Rita Knobel-Ulrich

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 70 Jahren: In den USA wird die erste Herzoperation mit einer Herz-Lungen-Maschine durchgeführt

09:10 Uhr

Die neue Platte

Vokalmusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Komplizen der Digitalisierung
Pandemie und digitale Kollateralschäden
Von Roberto Simanowski

Die Pandemie war das Beste, was den digitalen Medien geschehen konnte. Dies ist der Bericht, wie das Digitale selbst jene Zeit erinnert. Plötzlich ging nichts mehr ohne sie. Sie garantierten, worauf es in einer Pandemie ankommt: kommunikative Nähe bei körperlicher Distanz. Digital ist das neue normal, hieß es bald. Denn es war klar: Das Virus wird eines Tages besiegt sein, das Digitale wird bleiben. Und dabei war die Gesellschaft schon jetzt von seinen Kollateralschäden völlig überfordert.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:04 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Evangelischen Kirche in Gosau/Oberösterreich
Predigt: Bischof Michael Chalupka
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Osterspaziergang

Tradition in der Oberlausitz
Die sorbisch-deutsche Kreuzreiterprozession

In der Heimat des „Reindling“
Kulinarische Ostern in Kärnten

Herzen der Wittelsbacher
Die Altöttinger Grablege der bayerischen Herrscher

Sechzehn Meter Straße
Die Eiergasse im Berliner Nikolaiviertel

Ein Schüler, eine Lehrerin
Das winzige Eiland Arki in der griechischen Ägäis

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

Corona-Update

Bulgarien hat gewählt Ergebnisse und Reaktionen

Israel: Beginn der Beweisaufnahme im Netanjahu-Prozess und Regierungsbildung

Portugal lockert Corona-Auflagen

Corona-Infektionen in Indien steigen weiter

Ostern in Honduras - Erzbischof fordert Wandel

Halbe Milliarde Facebook-Nutzerdaten im Netz

Sport

Am Mikrofon: Jonas Reese

13:30 Uhr

Musik-Panorama

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

„Frei, aber einsam"
Matthias Kirschnereit und das Amaryllis Quartett spielen Brahms
Aufnahmen vom März 2017 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln
Am Mikrofon: Elisabeth Richter

„Er hat gewiss seine geheime innere Welt“, notierte Clara Schumann in ihr Tagebuch über Johannes Brahms. Der gebürtige Hamburger war wohl ein introvertierter Charakter, er sprach nicht viel, und wenn, dann leise. „Frei, aber einsam“ - dieses Motto äußerte 1853 Brahms‘ Freund, der Geiger Joseph Joachim. Es wurde zum Titel einer Gemeinschaftsarbeit. Robert Schumann, Brahms und Albert Dietrich komponierten die „FAE-Sonate“ für Joachim - und wohl auch für sich selbst. Brahms’ Klaviersonate Nr. 3 f-Moll, op. 5 stammt ebenfalls aus dem Jahr 1853. „Sonaten, mehr verschleierte Sinfonien“, sagte Schumann über Brahms‘ frühe Werke. Und das Hin- und Herschwanken zwischen den verschiedenen Gattungen trifft auch auf das Klavierquintett f-Moll, op. 34 zu. Wie so oft feilte Brahms lange daran. Der endgültigen Fassung gingen eine Version für Streichquintett und eine Version für zwei Klaviere voraus.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso Spezial

Family Affair - Geschwister im Pop
Von Bernd Lechler

Von den Bee Gees über Heart bis Haim und von den Everly Brothers, Sister Sledge oder Crowded House bis Arcade Fire und Tegan & Sara - die Popgeschichte ist voller Geschwister, die gemeinsam spielen, Songs schreiben und vor allem auch zusammen singen oder gesungen haben. Schlagzeilen machen vor allem streitende Brüder (Kinks, Oasis), aber welche künstlerischen Familiengeschichten gäbe es zu erzählen? Erarbeiten sich Schwestern oder Brüder die Musik anders als übliche Kreativteams? Harmonieren Geschwisterstimmen auf besondere Weise, verarbeiten ihre Hits auch Familiengeheimnisse? Machen Blutsbande das Künstlerleben leichter oder komplizierter?

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Der weibliche Narzissmus und die Brüder Grimm

Bärbel Wardetzki: „Weiblicher Narzissmus. Der Hunger nach Anerkennung“
(Kösel Verlag, München)

Ein Gespräch mit Psychotherapeutin und Autorin Bärbel Wardetzki

Am Mikrofon: Jan Drees

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt

Gift und Gene
Mit maßgeschneiderter RNA gegen Schadinsekten
Von Joachim Budde

Insektengifte killen Insekten - dafür sind sie da. Allerdings killen sie sämtliche Insekten. Viel praktischer wäre es ja, Insektengifte zu finden, die nur die Schädlinge töten, die ein Bauer töten will. Eine Möglichkeit dazu bietet eine Methode namens RNA-Interferenz. Damit lassen sich gezielt einzelne lebenswichtige Gene ausschalten. Göttinger Forscher haben jetzt eine Liste mit 100 solcher Gene zusammengestellt. Denn sie müssen nicht nur lebenswichtig sein, sie müssen für die einzelnen Schädlingsarten auch einmalig sein, damit diese Technik nicht die gleichen Probleme verursacht wie herkömmliche Insektizide. Agrochemische Firmen wie Bayer/Monsanto haben erste Pflanzen so verändert, dass sie RNAi-Moleküle herstellen. Frisst der Maiswurzelbohrer, ein wichtiger Maisschädling, an diesen Pflanzen, stirbt er. Sieht so eine nachhaltige, zukunftsfähige Schädlingsbekämpfung aus?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Kann ein Virus Geschichte schreiben? Der Historiker Martin Sabrow im Gespräch mit Anja Reinhardt

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
"Vom Eise befreit." Zur Kultur des Osterspaziergangs. Der Schriftsteller Ilija Trojanow über das Gehen als Lebenseinstellung

"Monschau" - Ein Roman über den Pocken-Ausbruch in der Eifel, Gespräch mit Steffen Kopetzky

Schwarzes Rillengold - die musikalische Vinyl-Renaissance

Politisches Hakenschlagen? - Zum Stand der Debatte um die Benin-Bronzen

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Mit App und Atomkraft: Finnlands Kampf gegen den Klimawandel

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Feiertag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Musikjournal

Das Klassik-Magazin

Erbe eines Giganten - Die Paul Sacher Stiftung und der Nachlass Igor Strawinskys
Gespräch mit Heidy Zimmermann, Kuratorin der Sammlung Igor Strawinsky bei der Paul Sacher Stiftung

Strawinsky-Guide in der Dlf Audiothek - Strawinsky macht (fast) ganz normale Dinge

Kreativ in düsteren Zeiten - Zukunftssorgen bei der Neuen Oper Wien
Kollegengespräch mit Jörn Florian Fuchs

Bach und Baustaub - Frühjahrsputz bei der Orgel der Elbphilharmonie

Märchenerzähler und Visionär - Der Komponist Engelbert Humperdinck - Buchneuerscheinung

Am Mikrofon: Jochen Hubmacher

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Musik-Panorama

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Robert Schumann
Fantasiestücke, op. 73
Romanzen, op. 94

Clara Schumann
3 Gedichte aus „Liebesfrühling“, op. 37

Franz Schubert
Sonate für Violoncello und Klavier a-Moll D 821 „Arpeggione“

Dionysis Grammenos, Klarinette
Anneleen Lenaerts, Harfe

Aufnahmen vom 12. bis 14.6.2016 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

Am Mikrofon: Raliza Nikolov

Christian Schubart war ganz hingerissen vom „Clarinett“. 1784 schrieb der Publizist: „Der Charakter desselben ist: in Liebe zerflossenes Gefühl - so ganz der Ton des empfindsamen Herzens … so süss, so hinschmachtend; und wer die Mitteltinten darauf auszudrücken vermag, darf seines Siegs über die Herzen gewiss seyn.“ Ein Meister der Mitteltinten - jener nuancierten Klangschattierungen - ist der griechische Klarinettist und Dirigent Dionysis Grammenos. Für diese Aufnahme hat er sich mit Anneleen Lenaerts zusammengetan, die seit ihrem 23. Lebensjahr als Soloharfenistin für die Wiener Philharmoniker tätig ist. Als Duo schweben sie in romantisch-entrückten Sphären und interpretieren die arrangierten Werke so mühelos, als wären sie für ihre Instrumente geschrieben worden.

22:00 Nachrichten 

22:50 Uhr

Sport aktuell

Fußball - 2. Liga, 2 7. Spieltag:
FC St. Pauli - Eintracht Braunschweig

Am Mikrofon: Raphael Späth

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Schöne Stimmen

Die Sopranistin Nadine Sierra
Von Dagmar Penzlin

Ihre Stimme besitzt selbst in höchsten Höhen einen dunklen Schimmer. Doch nicht nur deshalb ist Nadine Sierra als Belcanto-Sängerin sehr gefragt. Ihre Gesangskunst vereint innigen Ausdruck, Frische und mühelose Virtuosität. Seit bald einem Jahrzehnt gehört die Sopranistin in der internationalen Klassik-Szene zu den herausragenden Vertreterinnen ihres Fachs. 1988 in Florida geboren, stand für Nadine Sierra früh fest, dass sie ihr Leben dem Gesang widmen will. Mit sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Unterricht, und schon als Teenager debütierte sie an der Palm Beach Opera. 2013 gewann die US-Amerikanerin gleich drei große Gesangswettbewerbe - unter anderem den Wettbewerb Neue Stimmen in Gütersloh. Wenig später folgte das Debüt mit Mitte 20 an der Mailänder Scala. Heute ist Nadine Sierra gefragt in Koloraturpartien wie Lucia di Lammermoor, Gilda und Violetta Valery, aber auch in Mozart-Rollen. Intensiv pflegt die Künstlerin den Kontakt zu ihren Fans über Instagram.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Aktuelle Themen

Zeitversetzt hören

Timeshift-Player

Sendungsbeginn verpasst? Unser Player in Beta-Version ermöglicht zeitversetztes Hören. Spulen Sie in 15-Sekunden-Schritten bis zu zwei Stunden zurück, solange das Playerfenster geöffnet ist. Rückmeldungen bitte an den Hörerservice.

Dlf Audiothek

Aus den Ländern

Karte der deutschen Bundesländer in verschiedenen Farben. (Imago / Panthermedia / Crevis)

Berichterstattung aus den Ländern über die Länder. Menschen,  Stimmen und Stimmungen. Von der Tagesaktualität bis zu hintergründigen Reportagen.

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