Dienstag, 28.09.2021
 
Seit 16:30 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 17.04.2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Blue Crime

Ein dickes Fell (2/3)
2. Teil: Lauter Tote
Von Heinrich Steinfest
Komposition: Otto Lechner
Bearbeitung und Regie: Götz Fritsch
Mit Wolfram Berger, Ulrich Reinthaller, Anne Bennent, Gerti Drassel, Erwin Steinhauer, Sven Philipp, Michael König u.a.
Produktion: ORF/SWR 2015
Länge: ca. 54‘
(Teil 3 am 24.4.2021)

Im mysteriösen Fall um den Mord an dem norwegischen Botschafter geht es für Detektiv Cheng drunter und drüber. Während er den nächsten Mord der Auftragskillerin und Mutter Anna Gemini gerade noch verhindern kann, kommt für ihren Auftraggeber Smolek jede Hilfe zu spät. Der Archivar findet einen grausamen und ungewöhnlichen Tod: Er stirbt durch eine Überdosis 4711. Welches tödliche Geheimnis steckt hinter dem Duftwasser? Was führt der Komponist Apostolo Janota im Schilde? Warum sind für ihn alle Menschen nur wandelnde Tote? Kann Detektiv Cheng das Geheimnis lüften, bevor noch mehr Menschen sterben müssen?
Albury/Australien, Wien, Stuttgart - das sind die Lebensstationen des 1961 geborenen, preisgekrönten Kriminalautors Heinrich Steinfest, der die Figur des Wiener Detektivs Cheng erfand. Steinfest wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, erhielt 2009 den Stuttgarter Krimipreis, 2010 den Heimito-von-Doderer-Literatur-Preis, 2016 den Bayerischen Buchpreis.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Klanghorizonte
Neuland: Daniel Lanois, Nik Bärtsch, A Winged Victory For The Sullen u.a.
Nahaufnahme: David Darling „Cellowelten 1979 -2000“ 
Zeitreise: Marcos Resende, Mad Professor, Grupo de Experimentación Sonora del ICAIC u.a.
Am Mikrofon: Michael Engelbrecht

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrerin Jula Well, Fröndenberg
Evangelische Kirche

06:50 Interview 

Klimaschutz gelingt in den Städten - REN 21 Studie - Interview mit Rana Adib, Exekutivdirektorin REN Paris

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

Laschet oder Söder - Die K-Frage in der Union - Interview mit Daniel Caspary, CDU MdEP

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

Schnelles Impfen: Zentren oder Hausärzte oder beides? - Interview mit Eckard Nagel - Gesundheitsökonom und Ethiker

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 325 Jahren: Die französische Briefeschreiberin Madame de Sévigné gestorben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Zocken bis der Arzt kommt - Suchtfaktor Computerspiele

Am Mikrofon: Sabine Adler

Computerspiele sind eine Welt für sich - die erfolgreichsten sind so aufwändig produziert wie Hollywood-Blockbuster: großartige Animationen, packende Musik. Wer sich in sie vertieft, kann süchtig werden, und manche Fans drohen verloren zu gehen für die reale Welt. In Corona-Zeiten boomen die Games noch mehr, sie machen die pandemiebedingte Langeweile erträglicher. Kinder und Jugendliche können zusammen spielen - online und auf Distanz. Wenn Kids allerdings kaum noch vom Bildschirm wegzulocken sind, gibt es in vielen Familien Streit. Sabine Adler hat bei Kindern, Jugendlichen und deren Eltern nachgefragt, was sie an der Spielekonsole hält und wann für sie die Grenze des Gesunden erreicht ist. Und sie spricht mit einer Medienpädagogin darüber, warum es sinnlos ist, Gaming zu verteufeln.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Die Fotografin und Künstlerin Beate Gütschow

Sie ist eine Architektin der Fotografie. Mittels Zeichnungen, Fotofragmenten und Montagen baut Beate Gütschow malerische Landschaften aus dem 18. Jahrhundert nach oder rekonstruiert historische Gebäude. Die Ergebnisse sehen aus wie reale Abbildungen - oder auch wie perfekt proportionierte Bühnenbilder. 1970 wurde die Künstlerin in Mainz geboren. Sie studierte in Hamburg und Oslo und lebt heute in Köln und Berlin. Von dort fotografiert sie für die ganze Welt. Ihre Arbeiten befinden sich unter anderem im New Yorker Guggenheim Museum, in der Pinakothek der Moderne in München und im Städel Museum in Frankfurt. Für „Klassik-Pop-et cetera” hat Beate Gütschow vor allem Songs mit aussagekräftigen Texten gewählt.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Flucht über das Mittelmeer - Wie ein Bootsunglück Europas Politik prägt
Von Christoph Schäfer

In der Nacht zum 19. April 2015 kentert ein Flüchtlingsboot im Mittelmeer. An Bord befinden sich mehrere Hundert Menschen, die von Libyen aus das Meer Richtung Italien überqueren wollen. Fast alle von ihnen ertrinken, nur wenige überleben. Es handelt sich um eines der schlimmsten Flüchtlingsunglücke im Mittelmeer, das Europa in einen Schock versetzt. Viele Politiker der EU zeigen sich entschlossen, das Sterben auf hoher See zu verhindern. Jedoch überschattet bis heute der Streit um Migration und Flüchtlinge das Leid auf hoher See. „Gesichter Europas” erinnern an die Tragödie, blicken auf die Gegenwart und fragen: Wie können Menschenleben vor dem Ertrinken im Mittelmeer gerettet werden?

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

Machtkampf in der Union - Sorge um mögliche Abstimmung wächst

Grün und Schwarz: Die Suche nach den geeigneten Kandidaten - Interview mit Frank Decker, Politologe

Merz oder Sensburg - Showdown im Sauerland

Russische Manöver im Schwarzen Meer - Warnungen vor Eskalation

Myanmar demonstriert weiter - Widerstand statt Neujahrsfest

Prinz Philip wird heute auf Schloss Windsor beigesetzt

Sport aktuell

Am Mikrofon: Tobias Armbrüster

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

13:30 Uhr

Eine Welt

Geteilte Corona-Welt - Barta'a an der israelisch-palästinensischen Grenze

Kuba ohne Castro - Historischer KP-Parteitag in Kuba

Bidens Klima-Botschaft - Versöhnung mit den Klima-Bundesstaaten?

Götter sind sterblich - Prinz-Philip-Kult auf Vanuatu

Am Mikrofon: Andreas Noll

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Nachhilfe in großem Stil
Wie lassen sich Lernlücken schließen?
In „Campus & Karriere“ gehen wir diesen Fragen nach: Warum geht die Förderung so schleppend voran? Was heißt das für die SchülerInnen? Was unternehmen Bildungsakteure vor Ort in der Zwischenzeit? Wie lassen sich Lernrückstände feststellen und beseitigen? Welche Angebote empfehlen BildungsexpertInnen?

Gesprächsgäste:
Thorsten Altenburg-Hack, Landesschulrat in Hamburg
Astrid-Sabine Busse, Schulleiterin und Vorsitzende Interessenverband Berliner Schulleitungen
Marcel Helbig, Bildungsforscher Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Am Mikrofon: Regina Brinkmann

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Im Zuge der Pandemie sind die Lernlücken bei Schülerinnen und Schülern immer größer geworden. Die OECD sieht in ihrer aktuellen Bildungsstudie entsprechenden Handlungsbedarf. „Zusätzliche Lernangebote werden über mehrere Jahre notwendig sein", sagte OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher bei der Vorstellung der Studie. Zwar wurden hierzulande in den Bundesländern schon einige Nachhilfeprojekte angestoßen, doch für den großen Wurf fehlt es an Geld. Ein entsprechendes Bund-Länder-Programm, das mindestens eine Milliarde bereitstellen soll, startet aber erst im Herbst und damit viel später als ursprünglich erwartet.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

Technik ist gut, aber es geht ums Gefühl - Rapper Mädness und sein neues Album
Ein renommierter deutscher Hip-Hop-Experte bezeichnete den hessischen Rapper Mädness einmal als „kompletten MC", wegen dessen hervorragender Reim-Technik. Auf dieses Kompliment sei er bis heute stolz, sagte Mädness im Deutschlandfunk. Vor allem aber geht es ihm um Gefühle und Inhalte - auf seinem neuen Album „Mäd Love" dreht sich alles um menschliche Beziehungen. Harter Straßenrap war noch nie sein Thema

Die Freude des späten Erfolgs - Ingo Neumayer über die Band Donots
Die Punkrock-Band Donots füllt zwar keine Stadien, ist aber eine feste Größe im deutschen Musikgeschäft. Journalist Ingo Neumayer hat die Geschichte der Band, die auch eine Freundschaftsgeschichte ist, aufgeschrieben. Das Erstaunliche an den Donots sei, dass sie viele Durstrecken überwunden und erst spät richtig erfolgreich geworden seien, so Neumayer im Deutschlandfunk

Japans niedliche Metalband Babybeard: Bulle im Bikini
Ein kräftiger Mann in knappen Frauenkleidern: So hat der Wrestler Ladybeard über die letzten Jahre zahllose Herzen in seiner Wahlheimat Japan erobert. Ähnlich bizarr geht er in seiner neu gegründeten Band Babybeard vor und vermischt süßen Pop mit hartem Heavy Metal

Am Mikrofon: Fabian Elsäßer

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Die Kranichsteiner Kinder- und Jugendliteratur-Stipendien 2021
Ein Gespräch mit Jurymitglied Ralf Schweikart

Dieter Böge, Bernd Mölck-Tassel (Ill.): „Wir Menschen“
(Verlagshaus Jacoby & Stuart, Berlin)
Ein Beitrag von Thomas Linden

Kirsten Boie: „Dunkelnacht“
(Oetinger Verlag, Hamburg)
Ein Beitrag von Christoph Vormweg

Am Mikrofon: Dina Netz

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Defizite:
Schlechte Noten für den Digitalstandort Deutschland auf der HMI

Teilen:
Open Source wird für Maschinenbauer immer wichtiger

Offengelegt:
Der Streit um die Luca-App geht trotz offenen Quellcodes weiter

Das Digitale Logbuch
Södern

Info-Update

Sternzeit 17. April 2021
Martin Luthers Desinteresse an Astronomie


Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Joseph Ratzinger: Aufklärer des sexuellen Missbrauchs oder Vertuscher?
Die Theologin und Autorin Doris Reisinger und Ludwig Ring-Eifel, Chefredakteur der Katholischen Nachrichten-Agentur, im Gespräch
Am Mikrofon: Christiane Florin

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Festival "Zoom in" - Neues vom Netztheater der Freien Szene


Phantom Heimat - Eine literarische Denkfabrik auf Burg Hülshoff


"Ich hasse die Natur!" - Ausstellung im Schiller-Museum in Weimar


Virengefahr? - Das Teatro Real in Madrid und seine Premierenpolitik in Corona-Zeit


"Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?" - Ausstellung für junge Menschen über Kolonialismus und Erinnerungskultur im MARKK


Am Mikrofon: Anja Reinhardt

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Europäische Souveränität - Kräftemessen mit den Großmächten

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

1. Fußball-Bundesliga, 29. Spieltag:
VfL Wolfsburg - FC Bayern München
Borussia Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt
SC Freiburg - FC Schalke 04
1. FC Union Berlin - VfB Stuttgart
FC Augsburg - Arminia Bielefeld
Bayer 04 Leverkusen - 1. FC Köln

2. Fußball-Bundesliga, 29. Spieltag: FC St. Pauli - FC Würzburger Kickers

Basketball - Pokalhalbfinale und Pokalfinale in München
Basketball - Alba Berlin und das digitale Sportkonzept reloaded

Schwimmen - Olympia-Qualifikation in Berlin
Schwimmen - Der DSV unter Präsident Troll

Judo - Interview mit Daniel Keller, Präsident Deutscher Judobund

Boxen - Sarah Scheurich: Ausgebootet vom eigenen Box-Verband?

Radsport - Frauen in Führungspositionen

Formel 1 - Qualifikation zum Großen Preis von Italien
Drive to Survive - Neue Netflix-Serie als Marketing für Formel 1

FC Internationale - Zertifizierung

Am Mikrofon: Astrid Rawohl

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Genauso bloß anders
Von Antje Meichsner
Regie: Anna Panknin
Mit Jenny König, Antje Meichsner
Dramaturgie und Redaktion: Sabine Küchler
Produktion: Deutschlandfunk 2021
Ursendung

Der Vorhang geht auf, Haare ab, Haare hoch, steil, ein Gebirge aus Haar, Haare wie Messer, die aus dem Kopf stechen. „Und, bist du auch Anarchist?“, fragt der coole Typ mit dem Iro. Keine Ahnung, was ein Anarchist ist. Ich sage ja, gleichgültig und aufgeregt bis unter die Zehenspitzen. Ich ziehe mir die Anarchie an wie meine Lederjacke mit den Sicherheitsnadeln. Sich ein Verhalten zulegen, sich vom Verhalten frisieren lassen, sich von den Verhältnissen frisieren lassen. Eine jugendliche Punkerin spricht am Ende der DDR über ihr Leben und ihre Erfahrungen. Ihr älteres erwachsenes Ich kommentiert und reflektiert aus der Zukunft. Es geht um Kunst und Liebe, um Anarchie und Frisur, um das Rumhängen mit Freunden, um das Baden in der Kiesgrube und darum, dass sie nicht Frau sein will, sondern Punk, aber immer wieder Frau sein muss.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

Unbeugsam und experimentierfreudig
Die deutsch-slowakische Komponistin Viera Janárčeková
Von Robert Nemecek

Ihr fehle das Talent, sich zu verbiegen, und sie ermutigt andere zum Abenteuer. Die in der slowakischen Hohen Tatra geborene Komponistin Viera Janárčeková hat einen langen Weg künstlerischer Emanzipation hinter sich. In diesem Jahr wird sie 80 Jahre alt. Zunächst studierte sie in in Bratislava und Prag. Kurze Zeit nach der Niederschlagung des „Prager Frühlings” emigrierte sie ins westliche Deutschland. Auch in ihrer kompositorischen Entwicklung entfernte sie sich von ihrer Heimat und begann, sich an Vorbildern wie György Ligeti, Iannis Xenakis oder Giacinto Scelsi zu orientieren. Nach einer Zeit längeren Experimentierens fand sie zu einer ganz eigenen Klangwelt mit oft überraschenden Formprozessen. Viera Janárčekovás Werke sind inzwischen bei vielen Spezialfestivals erklungen. Im Jahr 2000 wurde sie von Gidon Kremer als composer in residence zu den Festspielen in Lockenhaus eingeladen. Im Dezember 2020 wurde ihr der E.T.A. Hoffmann-Preis der Stadt Bamberg zuerkannt, wo die Komponistin seit Jahren lebt.

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Zu zweit allein
Eine Lange Nacht über Lotte Lenya und Kurt Weill
Von Beate Bartlewski
Regie: Claudia Mützelfeldt
(Wdh. v. 10./11.8.2013)

Als Lotte Lenya (1898-1981) und Kurt Weill (1900-1950) sich 1924 begegneten und sich sofort ineinander verliebten, war das der Beginn einer turbulenten Beziehung eines denkbar ungleichen Paares. Er, der hochgebildete, aufstrebende Komponist aus einer jüdisch-deutschen Kantorenfamilie, angetreten die Oper zu erneuern, und sie, die Tänzerin und Schauspielerin, in Wien in ärmlichsten Verhältnissen mit einem prügelnden Vater aufgewachsen. Weill war von ihrer Stimme fasziniert und schrieb ihr Rollen auf den Leib. Das war ihr nicht genug. „Aber Liebling, Du kommst doch direkt nach meiner Musik”, entgegnete er ihr ahnungslos. Für ihn eine Liebeserklärung, für sie zu wenig, um die in ihrer Kindheit erlittenen Defizite auszugleichen. Sie stürzte sich in zahlreiche Affären. Aber trotz wiederholter Trennungen auf ihren Stationen von Berlin über Frankreich nach Amerika riss das Band zwischen beiden nie ab, denn sie brauchten einander elementar. Sie war für ihn Lebenselixier und er für sie der liebende Vater, den sie nie hatte. Als Weill auf dem Höhepunkt seiner Karriere mit nur 50 Jahren starb, war Lenya am Boden zerstört. Einzig der Gedanke für seine Musik zu kämpfen, hielt sie am Leben. So kam es zur Weill-Renaissance in Europa, und Amerika lernte erst durch sie den europäischen Weill kennen. Paradoxerweise machte die Musik ihres Mannes, die für sie zu seinen Lebzeiten eine unüberwindliche Konkurrenz darstellte, Lotte Lenya nach seinem Tod zur eigenständigen Künstlerin.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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Aus den Ländern

Karte der deutschen Bundesländer in verschiedenen Farben. (Imago / Panthermedia / Crevis)

Berichterstattung aus den Ländern über die Länder. Menschen,  Stimmen und Stimmungen. Von der Tagesaktualität bis zu hintergründigen Reportagen.

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