Dienstag, 07.04.2020
 

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 25.05.2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Vergessen und vergeben?
Eine Lange Nacht über Heimkinder in Ost und West
Von Blanka Weber und Otto Langels
Regie: Rita Höhne

Es gibt nur Schätzungen zu den Zahlen jener Kinder und Jugendlicher, die in DDR-Heimen, Spezialkinderheimen oder Jugendwerkhöfen unter staatlicher Obhut betreut worden sind. Die Erfahrungsberichte dieser Menschen sind allerdings schockierend. Auch wenn nicht alle ehemaligen Heimkinder heute von psychischer und physischer Gewalt reden und wenn nicht alle Pädagogen dieselben drakonischen Maßnahmen zur Erziehung Schutzbefohlener angewendet haben. Immer mehr ehemalige DDR-Heimkinder melden sich zu Wort. Viele wünschen sich Akteneinsicht und Rehabilitierung für erlittenes Unrecht. Manche möchten nach 45 Jahren ihre Geschwister finden oder wissen, wer die Eltern wirklich waren. Zwischen 1950 und 1970 gab es in der Bundesrepublik 3000 Heime - 80 Prozent davon in kirchlicher Hand - mit mehr als einer halben Million Kinder und Jugendlichen in dieser Zeit. Viele wurden drakonisch bestraft, geprügelt, misshandelt, gedemütigt und missbraucht. Unter den Folgen leiden die Betroffenen bis heute. Die Lange Nacht begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit und dokumentiert zwiespältige Erfahrungen ehemaliger Heimkinder in Ost und West.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Konzertmomente 

2.05 Uhr Sternzeit

Mauricio Kagel
Exotica für außereuropäische Instrumente
Ensemble der Internationalen Ensemble Modern Akademie 2012/13 IEMA
Leitung: Vimbayi Kaziboni

03:00 Nachrichten 

03:05 Schlüsselwerke 

Franz Schubert
Sinfonie h-Moll, D 759
'Die Unvollendete'
Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam
Leitung: Nikolaus Harnoncourt

3.55 Uhr Kalenderblatt

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

Auftakt

Ludwig van Beethoven
aus: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur, op. 15,
Leif Ove Andsnes, Klavier
Mahler Chamber Orchestra
Leitung: Leif Ove Andsnes

Richard Strauss
Liebesszene
Staatskapelle Dresden
Leitung: Giuseppe Sinopoli

Johann Sebastian Bach
Praeludium und Fuge a-Moll, BWV 543
Lorenzo Ghielmi, Ahrend-Orgel
Komponist: Johann Sebastian Bach

Georg Friedrich Händel
aus: Faramondo. Oper in 3 Akten HWV 39
Sophie Karthäuser, Clotilde
In-Sung Sim, Gustavo
Coro della Radio Svizzera Lugano
I Barocchisti
Leitung: Diego Fasolis

Juan García de Zéspedes, Traditional
aus: 'Ay, que me abraso'
Arcángel
Accademia del Piacere

Johann Sebastian Bach
aus: 6 kleine Präludien für Klavier, BWV 933-938
Nr. 4: Präludium D-Dur, BWV 936
Angela Hewitt, Klavier

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Annette Riedel, Deutschlandradio Brüssel:
Alles nur Wahlkampf? - Die Debatte über die Armutseinwanderung und Europa als "Sozialunion"

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Marco Enrico Bossi
Entrée Pontificale. Für Orgel solo, op. 104 Nr. 1
Eugenio Maria Fagiani, Orgel

Francisco de Penalosa
Magnificat
The Hilliard Ensemble

Henry Purcell
'Te Deum laudamus', Z 232. Verse anthem für Soli, Chor und Orchester D-Dur
Nicholas Witcomb, Daniel Lochmann, Tiimothy Bowes, Philip Hallchurch, Knabensopran
James Bowman, Countertenor
Rogers Covey-Crump, Tenor
Michael George, Bass
Choir of New College
The King's Consort
Leitung: Robert King

Johann Sebastian Bach
'Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen'. Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 87
Robin Tyson, Countertenor
Steve Davislim, Tenor
Stephan Loges, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
Warnsignale an der Croisette - Der politische Film bei den Filmfestspielen von Cannes 2014

"Wertschätzung und Liebe"
Zur Reise des Papstes nach Israel und zum christlich-jüdischen Dialog ein Interview mit dem Theologen Hans Hermann Henrix

Respekt für das Wahlergebnis?
Zur Präsidentschaftswahl in der Ukraine und zur Rolle Putins ein Interview mit dem Publizisten Tomas Sacher

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Wählen gehen! Zur Europawahl ein Interview mit dem Schriftsteller Robert Menasse

Denk ich an Deutschland: der Schriftsteller Christoph Poschenrieder

Am Mikrofon: Birgid Becker

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Am liebsten wäre ich endlich tot - Vom Wunsch zur aktiven Sterbehilfe
Von Angelika Daiker
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 60 Jahren: Der nordrhein-westfälische Landtag verabschiedet das "Gesetz über den Westdeutschen Rundfunk Köln"

09:10 Uhr

Die neue Platte

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Aufgeklärte Gesellschaft: Transparenz und Kontrolle
Von Wolfgang Dreßen

In drei Schritten versucht dieser Essay, unsere Gegenwart als eine Welt vollendeter Aufklärung zu begreifen. Der emanzipatorische Anspruch der Aufklärung war immer verbunden mit der Suche, der Umerziehung oder dem Ausschluss des 'Anderen', der dieser allgemeinen Forderung nach Transparenz nicht folgen würde. Diese Welt wird inzwischen konstruiert. Die technischen Möglichkeiten folgen dem Anspruch, eine dauernde Gegenwart lückenloser Transparenz herzustellen. Einen verantwortlichen Marionettenspieler gibt es nicht, wir alle sind Teil dieser aufgeklärten Welt. Diejenigen, von denen auch nur angenommen wird, dass sie nicht dazugehören bleiben ausgeschlossen. Alles muss offenliegen, jede Verschleierung, jedes Versteck, jede Flucht gelten als Angriff, der möglichst unmittelbar beantwortet werden soll.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Freien evangelischen Gemeinde in Dortmund
Predigt: Pastor Arne Völkel
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen bei der Europäischen Union

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Von „Quo vadis“ bis „Illuminati“
Ewige Filmstatt Rom

Gemütlicher Fluss
Das blaue Band der Havel

Eindrucksvoll in jeder Weise
Mit dem Geländewagen durch die Salzwüste Irans

Kunst statt Geld
Handgemachtes auf der Erfurter Krämerbrücke

Zitat „Auf See“

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Zu Gast: Jörn Jacob Rohwer, Publizist

Er hat mit Paloma Picasso, Yoko Ono und Leni Riefenstahl gesprochen, er hat Arthur Miller, Maximilian Schell und David Hockney getroffen: Der Publizist Jörn Jacob Rohwer, Jahrgang 1965, ist um die Welt gereist, und die berühmtesten Menschen aus Kunst und Kultur haben ihn empfangen. Nicht zu oberflächlichen Celebrity-Interviews, sondern zu intensiven, anspruchsvollen, oft stundenlangen Gesprächen, mit einer besonderen „Seismografie des Fragens“, wie Jörn Jacob Rohwer sein jüngstes Buch getauft hat, in dem an die 50 Gespräche veröffentlicht sind. Am kommenden Sonntag ist Jörn Jacob Rohwer zu Gast in den „Zwischentönen“.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Angenehme Reife - die englische Band Maximo Park
Von Paul Baskerville

Maximo Park aus Newcastle, im Nordosten Englands, kennen wir mittlerweile seit neun Jahren. Alle fünf Alben erreichten anständige Absatzzahlen in Deutschland. Die Band ist durchaus erfolgreich, aber Regionen von Gruppen wie U2 oder Coldplay erreichen sie nicht. Ihre Musik ist sperrig, nicht eben massenkompatibel. Die Band stammt aus einer englischen Szene, die man sogar 'angular' also 'kantig' genannt hat. Zu dieser Clique von Bands gehören auch Franz Ferdinand, The Futureheads und The Enemy. Maximo Park haben auf jeden Fall Punkwurzeln, sie sind energisch und leidenschaftlich. Fast jedes Lied trägt eine Botschaft. Die Songs sind teilweise hektisch, aber nie unüberlegt. Hörer, die Ruhe verlangen, sind bei Maximo Park falsch. Auf dem aktuellen Album 'Too much information' hat man allerdings den Eindruck, dass ein Reifungsprozess stattgefunden hat. Maximo Park haben nie so 'genießbar' geklungen. Die Band ist auf angenehme Weise älter geworden.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Thema

Alexander Kluge: Der 30. April 1945
Der Tag, an dem Hitler sich erschoss und die Westbindung der Deutschen begann. Mit einem Gastbeitrag von Reinhard Jirgl
(Suhrkamp Verlag)

Am Mikrofon: Hajo Steinert

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Blut
Vom richtigen Maß bei Transfusionen
Von Kristin Raabe

Es klingt so logisch, dass jahrzehntelang kaum ein Arzt daran zweifelte: Verliert ein Patient durch einen Unfall oder eine Operation Blut, benötigt er Blutkonserven. Inzwischen mehren sich aber die Befunde, die beweisen, dass Blut und Blutprodukte in vielen Fällen mehr schaden als nützen. Tatsächlich kommt eine Bluttransfusion in vielerlei Hinsicht einer Organtransplantation sehr nahe und kann zu komplexen Immunreaktionen führen, die bislang noch kaum verstanden sind. Eine Bluttransfusion, so die aktuelle Statistik, verlängert den Krankenhausaufenthalt eines Patienten im Durchschnitt um einen halben Tag und verursacht zusätzliche Kosten von knapp 700 Euro. Und häufig erhalten Patienten mehr als nur eine Bluttransfusion. Verschiedene Studien belegen außerdem, dass es in vier Prozent der Fälle zu unnötigen Komplikationen wie Nierenversagen kommen kann, bis hin zum Tod. Obwohl die schädlichen Auswirkungen von Bluttransfusionen durch internationale Studien gut belegt sind, zählt Deutschland im europäischen Vergleich zu den Spitzenreitern beim Verbrauch von Blutkonserven. Oft ist es dem Engagement einzelner Ärzte zu verdanken, wenn ein Krankenhaus Maßnahmen ergreift, um den Blutverbrauch zu minimieren. In Wissenschaft im Brennpunkt begleiten wir Mediziner der Universitätsklinik Düsseldorf bei einem solchen Projekt. Wir zeigen wie schwer es ist, eine ganze Abteilung in einem Großklinikum zum Umdenken zu bewegen. Gezeigt wird auch, welche Erfolge möglich sind, wenn es gelingt.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Parlamentarismus und Verfassung im vereinten Europa - Der Europarechtler der Universität Konstanz Christoph Schönberger im Gespräch

Am Mikrofon: Stephan Detjen

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Versöhnliches Finale - Eine Bilanz der Filmfestspiele von Cannes

"Die Schutzbefohlenen" in Mannheim - Elfriede Jelineks neues Stück verschränkt die Situation der Flüchtlinge von Lampedusa mit Aischylos' "Die Schutzflehenden"

Grau als Farbe - Zum Tod des deutschen Fotografen Michael Schmidt

"Leben auf der Grenze" - Eine Bilanz der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Frankfurt an der Oder und Slubice

Am Mikrofon: Beatrix Novy

17:55 Uhr

Deutschlandfunk aktuell - Europa hat gewählt

18:05 Nachrichten 

19:00 Nachrichten 

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Auf eigene Faust
Die Boxfabrik von Buenos Aires
Von Jakob Weingartner
Regie: der Autor
Produktion: WDR 2013

In den verfallenen Lagerhallen unter den Gleisen des Bahnhofs Constitución in Buenos Aires schlagen arbeitslose Jugendliche auf schwere Sandsäcke ein. Sie haben die Hoffnung, irgendwann im Scheinwerferlicht der Fernsehkameras zu stehen. Mit seinem Box-Debüt soll sich alles ändern: Der 18-jährige Federico arbeitet unermüdlich daran, sich als siegreicher Faustkämpfer neu zu entwerfen. Die müden Augen seines alten Trainers José haben schon Hunderte wie ihn gesehen. Nur wenigen gelingt es, der harten Realität der Ghettos zu entkommen. Als einige Boxer eine Gewerkschaft gründen, trifft Federicos jugendlicher Enthusiasmus auf die sozialdarwinistischen Regeln des Boxsports. Das Boxen wird zum Sinnbild des Ringens mit der Dauerkrise.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Rheingau Musik Festival 2013

Claude Debussy
Prélude à l'après-midi d'un faune

Frédéric Chopin
Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll, op.21

Olga Scheps, Klavier
Brussels Philharmonic
Leitung: Michel Tabachnik

Aufnahme vom 10.7.13 aus dem Kurhaus Wiesbaden

Die zarten Klänge des 'Prélude à l’près-midi d’n faune' von Claude Debussy geben bei diesem Konzert die Richtung vor. Es bleibt zart, wenn auch virtuos: Die gebürtige Russin Olga Scheps spielt Frédéric Chopins zweites Klavierkonzert. Scheps hat sich gerade als Chopin-Interpretin einen Namen gemacht. Für ihre Debüt-CD (2010) mit Nocturnes, Walzer und Mazurken von Chopin wurde sie mit einem ECHO-Klassik-Preis als beste Nachwuchskünstlerin ausgezeichnet. Chopins Klavierkonzerte fordern die Musikalität des Pianisten heraus. Sie erfordern einerseits tänzerische Leichtigkeit und Freiheit, andererseits die Fähigkeit, viele Noten mit einem langen Atem spielen zu können. Olga Scheps stellt sich dieser Herausforderung und wird dabei unterstützt vom Brussels Philharmonic unter Michel Tabachnik.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Deutschlandfunk aktuell - Europa hat gewählt

23:00 Nachrichten 

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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HIV-Testmobil im russischen Jekaterinburg. 2016 war dort nach offiziellen Angaben jeder 50. Einwohner HIV-positiv. (imago/Tass/Donat Sorokin)
AIDS in RusslandDie verdrängte Seuche
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