Dienstag, 27.10.2020
 
Seit 22:05 Uhr Musikszene

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 07.06.2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Der Charakter in einer Welt jenseits von Zeit
Eine Lange Nacht über Charles Dickens
Von Christian Blees
Regie: Claudia Mützelfeldt

Charles Dickens (1812-1870) war eine Art Popstar des viktorianischen Zeitalters: Der überwältigende Erfolg seiner Romane wie „Oliver Twist“ oder „David Copperfield“ führte dazu, dass der Schriftsteller bereits als 30-Jähriger von Kritikern wie Lesern gleichermaßen gefeiert und bei öffentlichen Auftritten von Menschenmengen bedrängt wurde. Dies scheint umso erstaunlicher, als Dickens bereits als Kind zeitweise arbeiten gehen musste, um die eigene Familie finanziell zu unterstützen. Nach ersten Tätigkeiten als Parlaments-Stenograph und Reporter startete das Schreibtalent seine literarische Karriere zunächst mit humorvollen Alltags-Skizzen. Die „Pickwick Papers“ läuteten ab 1836 dann Dickens‘ rasanten Aufstieg zu Weltruhm ein. Die „Lange Nacht" nimmt den 150. Todestag des Autors zum Anlass, sich auch in seiner Heimatstadt London auf Spurensuche zu begeben. In der „Langen Nacht" fragen wir danach, wieviel Autobiografisches in seinen Werken steckt und was die Faszination seiner Bücher ausmacht, bis heute.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Kissinger Sommer 2019

Sandor Veress
Musica concertante für 12 Streicher

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Violine und Streicher d-Moll

Patricia Kopatchinskaja, Violine und Leitung
Camerata Bern

Aufnahme vom 21.6.2019 aus dem Regentenbau Bad Kissingen

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Alexander Skrjabin
Prélude und Nocturne für die linke Hand allein op. 9

Polonaise b-Moll, op. 21

2 (Deux) danses op. 73

Maria Lettberg, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Für viele nicht zu erkennen - Rassismus in der Gesellschaft

06:10 Uhr

Geistliche Musik

John Sheppard
,Libera nos'. Psalm-Antiphon zur Frühmesse an Trinitatis
The Sixteen
Leitung: Harry Christophers

César Franck
Prière für Orgel cis-Moll, M 32
Daniel Roth, Orgel

Johann Sebastian Bach
,Gelobet sei der Herr, mein Gott'. Kantate zum Trinitatisfest, BWV 129
Ulrike Hofbauer, Sopran
Claude Eichenberger, Alt
Klaus Häger, Bass
Rudolf Lutz, Cembalo
Chor & Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Arcangelo Corelli
Sonata für Trompete, 2 Violinen und Basso continuo D-Dur
Hakan Hardenberger, Trompete
I Musici

Gabriel Fauré
,Cantique de Jean Racine', op. 11
Choeur et Orchestre de Paris
Leitung: Paavo Järvi

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

"Latitude" - Digitales Festival des Goethe-Instituts hinterfragt koloniale Strukturen in der Gegenwart

Corona und die Zahlenflut - Ein Interview mit dem Mathematiker Albrecht Beutelspacher

Rassismus in den USA - Ein Interview mit der Historikerin Britta Waldschmidt-Nelson

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Rassismus in Deutschland - Ein Interview mit Karamba Diaby, MdB

Denk ich an Deutschland: die Tänzerin Ekaterina Leonova

Am Mikrofon: Änne Seidel

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
„Und der Schmerz wird nicht mehr sein“ - Über Zahnschmerz und Utopie
Von Pfarrer Peter Oldenbruch.
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Der norwegische König Haakon VII. kehrt aus dem Exil zurück

09:10 Uhr

Die neue Platte

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Der neue Sommer (1/2)
Zeichensalat auf unserer Haut
Die Rätselhaftigkeit der Tattoos
Von Valentin Groebner
(Teil 2 am 14.6.2020)

Auf den nackten Häuten im Sommer sehen wir: Drachen, Feen, Schmetterlinge, aber auch rätselhafte Kindergesichter, Pottwale und Slogans mit Rechtschreibfehlern. Tattoos sind weit mehr als Hautverschönerung oder Rebellion. Die heißen Sommer der vergangenen zweieinhalb Jahrzehnte haben sie regelmäßig zum Vorschein kommen lassen: Tätowierungen. In Parks und Schwimmbädern durften und dürfen wir allerlei Bilder und Schriftzüge auf Bauch, Bizeps und Brust bewundern. Oft kitschig oder betont zackig, scheinen sie auf den ersten Blick als Schmuck oder besonders kecke Botschaft zu fungieren. Nicht umsonst buhlt ein Stuttgarter Tattoo-Studio um neue Kunden, die sich ganz besonders rebellisch finden, mit dem frechen Namen „Mommy, I’ m sorry!”.
Doch da ist noch mehr: Tattoos können Gruppenzugehörigkeiten signalisieren, ein Tagebucheintrag früherer Lebensphasen sein, sie können sogar ein aktives Selbst-Marketing vorantreiben, ganz nach dem Motto: „Schaut her, das ist die Botschaft, für die ich stehe!”. Zwischen Einzigartigkeitsdünkel und Mitläuferei ist es schon gerne ein schmaler Grat, denn viele Menschen lassen sich schlicht Standardmotive stechen. Valentin Groebner prüft in seinem Essay anschaulich mehrere Theorien dazu, was das eigentlich ist und was es uns sagen möchte - das Tattoo!
Valentin Groebner ist Professor für Geschichte an der Universität Luzern. Sein Schwerpunkt ist die Geschichte des Mittelalters und der Renaissance. Seine Forschungen führten ihn unter anderem an die Universitäten in Florenz, Harvard, an die EHESS Paris und das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Seit 2017 ist er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zuletzt erschienen: „Wer redet von der Reinheit? Eine kleine Begriffsgeschichte” (Passagen-Verlag 2019).

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus St. Theresia Vom Kinde Jesu in Oberhausen
Zelebrant: Pastor Hans-Werner Hegh
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Prof. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Annapurna - 8091 Meter Herausforderung
Extrembergsteiger Hans Kammerlander im Gespräch

Spaziergang auf dem Regenbogen
Erinnerung an Christo und  seine Installation auf dem Lago d’Iseo

Rein in die Kartoffeln…
Das Rundlingsdorf Lübeln im Wendland

Von Geistern und Göttern
Unterwegs im Libanon

Flipper flippt aus
Fragwürdiger Tauchtourismus zu versenkten Flugzeugen

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Journalistin Elke Buhr im Gespräch mit Joachim Scholl

"Die Krise ist die Stunde des Radios" sagt Elke Buhr als Chefredakteurin des Kunst-Magazins "Monopol" und empfiehlt zu Zeiten von Corona herausragende Kunst-Formate des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Als Rundfunk-Volontärin hat Elke Buhr, Jahrgang 1971, ihre journalistische Laufbahn begonnen, bei der "FAZ" verantwortete sie später das Kunst-Ressort, heute leitet sie "Monopol - das Magazin für Kunst und Leben", das inzwischen eine feste Größe in der Welt der internationalen Kunst geworden ist. Ihre journalistische Vielfalt zeigt Elke Buhr in vielen Essays, auch in brillanten Radio-Features zu Kunst und Pop-Kultur. Davon und von den aktuellen Herausforderungen und Konsequenzen der Corona-Krise für die Kunst erzählt Elke Buhr in den "Zwischentönen".

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Robert E. Lerner: „Ernst Kantorowicz. Eine Biographie“
Aus dem Amerikanischen von Thomas Gruber
(Klett-Cotta Verlag, Stuttgart)
Tafelteil mit 25 Abbildungen
Ein Beitrag von Katharina Teutsch

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Ausgefischt?
Eine Katastrophe mit Ansage
Von Tomma Schröder

In der Ostsee sind die Bestände von Dorsch und Hering zusammengebrochen: Die wissenschaftliche Empfehlung für bestimmte Regionen lautete: Einstellung der Fischerei. Doch selbst wenn man das tun würde, werden nicht wieder so viele Fische nachwachsen, wie das noch vor 30 Jahren der Fall war, sagen die Forscher. Die Gründe dafür sind vielfältig: zu hohe Quoten in der Vergangenheit, Verschmutzung und Überdüngung der Meere, vor allem aber der Klimawandel. In der Nordsee ist die Situation weniger dramatisch und bei den verschiedenen befischten Arten sehr unterschiedlich. Aber auch hier versuchen Wissenschaftler nun bessere Grundlagen für ein effektives Fischereimanagement zu schaffen. Kipppunkte, wie sie beim Dorsch und Hering in der Ostsee bereits überschritten wurden, wollen die Wissenschaftler zuverlässiger voraussagen und berechnen können.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Rassismus und Gewalt gegen Schwarze
Die Amerikanistin Christine Knauer über die Wurzeln der Gewalt und die aktuelle Eskalation im Gespräch mit Anja Reinhardt

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"Der Koffer" - Malgorzata Sikorska-Miszczuks preisgekröntes Stück als deutsche Erstaufführung in Berlin

Endlich mal erklärt - Kann Tanz politisch sein?

"Pestbeulen Europas" - Harald Pickerts Zeichnungen aus deutschen KZs in München

Bayerische Motoren Werke 1933-1945 - Ausstellung zur Zwangsarbeit

Rassismus in Brasilien - Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung und ihrer Kultur

Am Mikrofon: Katja Lückert

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Corona, Erkenntnisse einer Krise - Teil 6:Brandbeschleuniger Rechtspopulismus

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Der Fußball und ich
Geschichte einer Abhängigkeit
Von Martina Keller
Regie: Nicole Paulsen
Produktion: SWR/BR/NDR 2019

Mit sechs Jahren verliebte sie sich in den Fußball. Obwohl der damals für Mädchen und Frauen verboten war, kickte sie mit den Jungs auf der Straße. Heute, mit 59, spielt sie wieder im Verein. Es ist die längste Beziehung, die sie je hatte. Samstagnachmittage in Kneipen, die sie normalerweise nicht betreten würde, nur um ihr Team, den BVB, verlieren zu sehen. Martina Keller lässt den 50. Geburtstag einer guten Freundin sausen für ein Champions-League-Finale. Manche Freunde sagen, sie hätten gern so eine Leidenschaft. Aber sie findet das nicht mehr lustig. Sie guckt Bundesliga, Zweite Liga, Pokal, Frauen-EM, Frauen-WM, Premier League, Primera División, Champions League, Europa League, Länderspiele. Gern auch mal U17, U19 oder Saisonvorbereitungsspiele des BVB. Wichtige Partien trägt sie im Kalender ein. Wäre ihr Freund wie sie - nicht auszuhalten. „Ich bin ein weiblicher Nick Hornby. Nur bin ich nicht 35, sondern 59. Ich verarbeite nicht meine Spätpubertät, sondern bin reif für die vorgezogene Altersteilzeit.“ Sie will loskommen. Aber es gelingt ihr nicht. Sie spielt jetzt sogar wieder. Bei Union 03, Bezirksliga Hamburg West. Die jüngsten im Team könnten ihre Enkelinnen sein.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Kissinger Sommer 2019

Barocke Bravour
Arien und Kantaten von Bach, Vivaldi und Händel
Julia Lezhneva, Sopran
La Voce Strumentale
Leitung: Dmitry Sinkovsky, Violine, Countertenor

Aufnahme vom 27.6.2019 aus dem Max-Littmann-Saal in Bad Kissingen

Am Mikrofon: Helga Heyder-Späth

„Einen musikalischen Partner zu finden, der mit der gleichen Haltung, mit der gleichen Energie an die Musik herangeht“ - das ist für den Geiger und Sänger Dmitry Sinkovsky die Vorrausetzung für ein gelungenes Konzert. In der Sängerin Julia Lezhneva hat er da eine kongeniale Bühnenpartnerin gefunden. Egal ob Sinkovsky die Kollegin mit seinem Ensemble La Voce Strumentale begleitet, als Sologeiger oder Countertenor an ihre Seite tritt - ihr mal virtuoses, dann wieder inniges Zusammenspiel ist energiegeladen und emotional. Das konnte man am 27. Juni 2019 im Rahmen des Kissinger Sommers erleben. Im elegant mit Kirschholz gestalteten Max-Littmann-Saal gaben Lezhneva und Sinkovsky ein Konzert mit Arien und Kantaten von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

Sportgespräch

"Ein Schmerz, den man nicht verdrängen kann."

Matthias Friebe im Gespräch mit dem ehemaligen Fußball-Nationalspieler Gerald Asamoah.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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