Mittwoch, 22.05.2019
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 09.06.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Geschüttelt, nicht gerührt
Die Lange Nacht des Ian Fleming
Von Katharina Palm
Regie: Susanne Krings
(Wdh. v. 12./13.7.2008)

Er hat einen Auftrag und er hat eine Lizenz, die Lizenz zum Töten. James Bond alias 007, ist zum Inbegriff des Geheimagenten geworden. Sein Erfinder Ian Fleming steht seinem Helden in nichts nach. Commander der Naval Intelligence Division, Frauenheld und Genussmensch, war auch ihm das Beste gerade gut genug. Kein Detektiv, kein Spion und auch kein anderer Geheimdienstler versprüht mehr Sinnlichkeit und Manneskraft. Alleine die Frage, wer wohl das nächste Bondgirl wird, stellt die 1. Riege der Topmodels und Schauspielerinnen weltweit auf den Kopf. In dieser ,Langen Nacht' wird die schillernde Lebensgeschichte des Ian Fleming mit seiner Romanfigur James Bond verflochten. Mit Hintergrundinformationen zu den Filmen, Interviews und mit der ebenfalls unsterblichen James-Bond-Filmmusik. Und es wird endlich die Frage geklärt, warum der Martini für Bond denn unbedingt geschüttelt werden muss.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Grundton D 2018 - Konzert und Denkmalschutz (8)

Albtraum des Krieges, Visionen des Friedens
Werke von Heinrich Schütz
Johann Bach
Franz Tunder
Philipp Friedrich Böddecker

Gerlinde Sämann, Isabel Jantschek, Sopran
David Erler, Altus
Georg Poplutz, Tobias Mäthger, Tenor
Felix Schwandtke, Bass
Dresdner Kammerchor & Instrumentalisten
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Aufnahme vom 12.9.2018 aus der Pfarrkirche St. Nikolai in Grünhain im Rahmen des Musikfestes Erzgebirge

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Sin Palabras

Tangos von Mariano Mores, Fernando Montoni, Victor Felice und anderen

Cuarteto SolTango:
Andreas Rokseth, Bandoneon
Martin Klett, Klavier
Karel Bredenhorst, Violoncello
Thomas Reif, Violine

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Georg Philipp Telemann
'Reiner Geist lass doch mein Herz'. Kantate zum Pfingstsonntag. Für Bariton, Flöte, Violine und Basso continuo, TVWV 1:1228
Gotthold Schwarz, Bariton
Sächsisches Barockorchester
Leitung: Gotthold Schwarz

Philipp Heinrich Erlebach
'Die Liebe Gottes ist ausgegossen'. Kantate zum 1. Pfingsttag
Dorothee Mields, Sopran
Margaret C. Hunter, Sopran
Alexander Schneider, Alt
Andreas Post, Tenor
Matthias Vieweg, Bass
Les Amis de Philippe
Leitung: Ludger Rémy

Johann Sebastian Bach
'Wer mich liebet, der wird mein Wort halten'. Kantate am 1. Pfingstfesttag, BWV 59
Ruth Ziesak, Sopran
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir und -Orchestra
Leitung: Ton Koopman

Camille Saint-Saëns
'Veni Creator Spiritus'. Motette zu Pfingsten für 4 Männerstimmen a cappella
Ensemble Nobiles

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Jenseits der Mauern. Nachbarschaft als Caring-Community
Von Pfarrerin Cornelia Coenen-Marx
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 90 Jahren: Das Hamburger "Hafenkonzert" geht erstmals auf Sendung

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Alte Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Der Initiationstraum - Als die Ähren sich neigten (1/2)
Von Ursula Krechel
(Wdh. v. 25.12.2006)
(Teil 2 am 10.6.2019)

In einem zweiteiligen Essay untersucht Ursula Krechel Mythologie und Bedeutung von sogenannten Initiationsträumen. Nach einem Jahrhundert der Erforschung des Unbewussten ein panoramatischer Blick zurück in die Zeit, als Träume noch etwas bedeuteten.
Der Träumer geht beim Traum in die Lehre und es drängt ihn, das Erfahrene, das Geschaute mitzuteilen, er offenbart sich träumend und durch seine Traumarbeit. Im 4. Buch Moses spricht Gott: „Hört, was ich sage! Wenn unter euch ein Prophet ist, so offenbare ich mich ihm durch Gesichter oder rede durch Träume mit ihm.” Es ist nicht verwunderlich, dass im Stichwortverzeichnis von Sigmund Freuds ,Traumdeutung’ das Wort ‚Initiationstraum‘ nicht vorkommt, und doch hätte es weitsichtig, weiträumig genau zwischen ,Infantil’ und ,Inkohärenz des Traumes’ gepasst. Beide Begriffe sind Schamwörter, also um die Wende zum 20. Jahrhundert, als Freud ,Die Traumdeutung’ veröffentlichte, absolut innovative Begriffe. Was sie zu fassen suchen, hat noch keinen Namen, ist peripher, fragmentarisch und bedarf deshalb der Bearbeitung.

Ursula Krechel, geboren 1947 in Trier, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Sie lebt in Berlin. Erste Lyrikveröffentlichungen 1977, danach Gedichtbände, Prosa, Theaterstücke, Hörspiele und Essays. Vielfache Auszeichnungen für ihr Werk. Zuletzt wurde Ursula Krechel 2012 für ihren Roman ,Landgericht’ mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet, 2018 folgte der Grimme-Preis für die Verfilmung des Romans (Heide Schwochow, Buch, und Mathias Glasner, Regie).

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Marien in Berlin-Wilmersdorf
Predigt: Dekan Frank-Michael Scheele
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Kunsthistoriker Stefan Kraus im Gespräch mit Michael Langer

Seit über zehn Jahren ist Stefan Kraus Leiter des Kolumba, des Kunstmuseums des Erzbistums Köln. Das von Peter Zumthor errichtete, architektonisch und künstlerisch mehrfach ausgezeichnete Haus gilt als außergewöhnlicher Ort der Besinnung und Langsamkeit.
Dr. Stefan Kraus ist einer der bedeutendsten Kunstvermittler unserer Zeit. In seiner Schrift „Formate bestimmen die Inhalte“ setzt er sich mit der radikalen Kommerzialisierung des Kunstbetriebs auseinander und analysiert das Verhältnis von Kunst und Kunstvermittlung unter solchen Bedingungen. Kraus ist überzeugt davon, dass die Institution Museum nur als Ort von Originalität und Authentizität überleben wird und plädiert für die Subjektivität und Ästhetik des Humanen.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

„Wir machen keine Kompromisse"
Die deutsche Indietronic-Band The Notwist
Von Anja Buchmann

Die deutsche Indietronic-Band The Notwist um die Brüder Markus und Micha Acher hat ihre bayerische Heimat Weilheim zu einiger Berühmtheit gebracht. Von rockigen Anfängen bis zur intelligenten, gern melancholischen Fusion von Elektronik und komplexer Popmusik hat sich The Notwist in den vergangenen 25 Jahren entwickelt. Und trotz des fortgeschrittenen Alters ist die Band weiterhin immer auf der Suche nach neuen musikalischen Wegen: Auf ihrem letzten Live-Album ,Superheroes, Ghostvillains + Stuff’ und auch auf aktuellen Konzerten machen sie aus großartigen Songs noch bessere Live-Versionen: mit ausladenden Arrangements, Elektronik und improvisierten Klangflächen.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Wohnen im Netz im Raum
Wie das Internet die Stadt verändert
Von Andreas Beckmann

Das Internet schafft eine neue, virtuelle Welt, und dringt dabei noch in den letzten Winkel des bestehenden analogen Raums vor. Erst langsam beginnen Internetgeografen zu ergründen, wie das Netz diesen Raum verändert und die Art und Weise, wie Menschen ihn nutzen und wahrnehmen. Dabei rückt besonders die Stadt in ihren Fokus, weil sich hier Kreative aus aller Welt treffen. Große und kleine Tech-Firmen beanspruchen zunehmend Platz und wollen mit Smart-City-Konzepten ganze Metropolen umkrempeln. Dabei wurden sie zuerst begeistert aufgenommen, stoßen jedoch von New York bis Berlin zunehmend auf Widerstand von Gruppen, die sich verdrängt und in ihren Rechten beeinträchtigt sehen. Ob und wie globale Netze kommunal gestaltet werden können, wird zu einer zentralen Frage der jungen Disziplin der Internetgeografie.

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Popmusik-Spezial (2/5)
So long good-bye
Von Harun Farocki
Regie: der Autor
Produktion: WDR 1978
(Teil 3 am 16.6.2019)

In den Hansa-Studios in Berlin wird im April 1977 in 18 Stunden eine Disco-Single von drei Minuten Länge produziert, die auf der Erfolgswelle von Boney M. und Donna Summer in die Plattenregale schwappen soll. Harun Farocki hat diese Produktion von Anfang bis Ende aufgezeichnet: Die Studiomusiker spielen die Noten prima vista, sie kennen weder Titel noch Namen der Gruppe, unter dem die Single verkauft werden wird. Die aus New York eingekaufte Sängerin hat leider nicht die Stimme, die man erwartet. Rhythmusgruppe und Chor sind unterbesetzt. Aber all das kann eine mit einer 24-Spur-Maschine gerüstete Produzententruppe nicht schockieren. Die Sendung ist ein entlarvendes Zeitdokument über Professionalität und Stümperhaftigkeit in der Musikindustrie.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Musikfest Bremen 2018

Nicola Porpora
,Serenata a tre voci di Dejanira, Iole e Ercole'
Francesca Aspromonte, Sopran
Teresa Iervolino, Mezzosopran
Renato Dolcini, Bass
Concerto de' Cavalieri
Leitung: Marcello di Lisa

Aufnahme vom 8.9.2018 aus dem Oldenburgischen Staatstheater

Am Mikrofon: Helga Heyder-Späth

Namenstage, Geburtstage, Hochzeiten und sonstige festliche Anlässe wurden im 18. Jahrhundert in Adelskreisen gerne mit repräsentativer Musik umrahmt. Sie durfte auch 1711 nicht fehlen, als Graf Pascale di Alife die Herzogin Marie Magdalène de Croÿ-Havré heiratete. Eigens dafür entstand die ,Serenata a tre voci di Dejanira, Iole e Ercole’, eine Art Miniaturoper, in der allerdings nur drei Protagonisten auftreten: Herkules, seine Frau Deianira und die schöne Iole, in die sich Herkules verliebt hat. Die Dreiecksbeziehung, die der Librettist Nicola Giuvo darin entwirft, birgt einigen Zündstoff. Das inspirierte den jungen Neapolitaner Nicola Porpora zu einer spritzigen und spannungsvollen Vertonung. Damals war Porpora ein Newcomer auf der Opernbühne, aber schon in diesem Frühwerk zeigt sich die theatralische Kraft seiner Musik. Da wundert es kaum, dass er einige Jahre später europaweit als Opernstar gefeiert wurde. Erst vor einigen Jahren ist seine frühe Serenata wieder aufgetaucht. Beim Musikfest Bremen 2018 hat sie Marcello di Lisa mit seinem Concerto de’ Cavalieri und einem erlesenen Solistenensemble präsentiert.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Schweine schaue am 3.5.2018 während einer Schwerpunktkontrolle Tiertransport an der Autobahn A5 in Baden-Württemberg aus einem Tiertransporter. (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)
TierschutzStreit um Tiertransporte
Länderzeit 22.05.2019 | 10:10 Uhr

Die Bilder im Netz sind erschreckend: eingepferchte und unterversorgte Tiere, die Tausende Kilometer transportiert werden. Vor allem Transporte in Länder außerhalb der EU sind umstritten. Einige Bundesländer haben ein vorübergehendes Exportverbot verhängt. Doch Tierschützer fordern ein generelles Verbot.

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