Dienstag, 26.10.2021
 
Seit 09:35 Uhr Tag für Tag

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 19.06.2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Blue Crime

„Es geschah am ... Der Jahrhundertpostraub“ (6+7/8)
Von Beatrice Gmünder und Andrea Pfalzgraf
Recherche und Produktion: die Autorinnen
Produktion: SRF 2020
Länge: ca. 54‘
(Teil 8 am 26.6.2021)

Zeit: September 1997. Ort: die Fraumünsterpost mitten in Zürich. In nur vier Minuten stehlen fünf junge Räuber 53 Millionen Franken. Ein Raub, der weltweit für Schlagzeilen sorgt und in die Schweizer Kriminalgeschichte eingeht. Die Podcast-Serie „Es geschah am … Der Jahrhundertpostraub“ erzählt alles über die Planung, die Ermittlungen, über das Leben der Räuber seit ihrem Coup und fragt, wo die restlichen 20 Millionen, die bis heute unauffindbar sind, verblieben sein könnten.

Folge 6: Marcello S - Der Insider
Marcello S wollte eigentlich Polizist werden, geworden ist er Posträuber. Ohne seinen Tipp und seine Informationen aus der Post wäre dieser Coup nie gelungen. Im Podcast zeigt sich, warum Marcello S trotz allem wenig kriminelle Energie hat.

Folge 7: Domenico S - Der Fahrer
Domenico S schien der schlauste der Posträuber zu sein. Erst nach einem Jahr wurde er in Miami geschnappt, verraten von seiner Freundin. Er hat schon ein Buch darüber geschrieben und - er bereut nichts.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Klanghorizonte
Neuland: Warren Ellis, Erlend Apneseth, Elizabeth Bernholz u.a.
Nahaufnahme: „Zwischen Leere und Überfluss“ - Robert Ashleys „spoken word“-Album „Private Parts“ (1977)
Zeitreise: Hector Zazou, Linton Kwesi Johnson, Joan Armatrading u.a.
Am Mikrofon: Michael Engelbrecht

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Greenpeace im Sturzflug - Klimaproteste nachhaltig diskreditiert?

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrer Christoph Stender, Aachen
Katholische Kirche

06:50 Interview 

Vor Konferenz zur Zukunft Europas - Interview mit Ulrike Guérot, Leiterin des European Democracy Lab

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

Weitere Lockerungen und Urlaubsreisen trotz gefährlicher Delta-Variante? - Müssen wir uns auf neue Coronawelle vorbereiten? - Interview mit Martin Stürmer, Laborleiter und Virologe an der Frankfurter Goethe-Universität

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

LINKE vor Parteitag zum Wahlprogramm - Wie lässt sich der Abwärtstrend stoppen? - Interview mit Janine Wissler, Ko-Parteivorsitzende und Spitzenkandidatin

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Sandra Schulz

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 425 Jahren: Der niederländische Seefahrer Willem Barents erreicht Spitzbergen

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Nulltoleranz gegen Rassismus? Polizeialltag im Visier

Am Mikrofon: Cornelius Wüllenkemper

Egal ob es um Drogendealer im Park, um Clan-Kriminalität oder Führerscheinkontrollen geht - immer wieder sieht sich die Polizei dem Vorwurf ausgesetzt, Racial Profiling zu betreiben, sich also bei ihren Kontrollen nach Hautfarbe und Herkunft zu orientieren. Nachrichten über polizeiinterne Chatgruppen scheinen das Bild einer Polizei, die starke Tendenzen ins rechte bis rechtsextreme Lager hat, zu vervollständigen. Die Innenminister von Bund und Länder betonen dagegen, dass es sich bei Rassismus und Extremismus innerhalb der Polizei um Einzelfälle handele, gegen die man energisch vorgehe. Bedauerliche Einzelfälle, ein Querschnitt der Gesellschaft oder ein handfestes Strukturproblem? Cornelius Wüllenkemper hat bei der Berliner Polizei nachgehakt.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Dramaturg Klaus Zehelein

Klaus Zehelein verkörpert den intellektuellen und ästhetischen Aufbruch der westdeutschen Opernmacher im Zuge der 68er-Bewegung wie kaum ein anderer. Als Chefdramaturg der Frankfurter Oper gelang ihm mit Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen” in der Regie der Ostberlinerin Ruth Berghaus ein operngeschichtlicher Meilenstein, der bis heute wahlweise für Nostalgie oder Wutattacken sorgt. Bei Zehelein erhielt die gesellschaftspolitische Analyse der Stücke denselben Stellenwert wie die musikalische Interpretation. Diesen Weg beschritt er auch als Intendant der Staatsoper Stuttgart, die dafür mehrfach als „Opernhaus des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Der studierte Germanist und Musikwissenschaftler wurde 1940 in Frankfurt am Main geboren. Er begann als Dramaturg an den Theatern in Kiel und Oldenburg, unterrichtete selbst Musiksoziologie und leitete die Theaterakademie August Everding in München. Heute lebt Klaus Zehelein in Berlin.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Nach dem Brexit - Alltag in Gibraltar
Von Hans-Günter Kellner

„Gibraltar español“ - Gibraltar ist spanisch. Das war jahrzehntelang der Leitspruch spanischer Außenpolitik. Doch jetzt spricht Madrid plötzlich vom „Gebiet gemeinsamen Wohlstands“. Ausgerechnet der Brexit hat in der Politik zu einem Pragmatismus geführt, den die Menschen in Gibraltar und im spanischen Umland schon lange jenseits der politischen Schlagworte gemeinsam täglich praktizieren. 9.000 Spanier arbeiten täglich in Gibraltar zusammen mit den Briten, ihre Jobs standen mit dem Brexit auf dem Spiel. Jetzt soll der Grenzzaun hingegen ganz verschwinden, der Felsen britisch bleiben und doch Teil des Schengenraums werden, ein wirtschaftlicher Magnet für die gesamte Region. Doch bis es so weit ist, müssen noch viele Hürden überwunden werden.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

Vor der Bundestagswahl - Stand des Linken-Parteitags

Diskussion über Gradwanderung zwischen Lockerung - Vorsicht vor Variante 'Delta

Wahlsieg des ultra-konservativen Ebrahim Raeissi im Iran

Interview mit Azadeh Zamirirad, SWP, zu Ebrahim Raeissi Wahlsieg im Iran

Vor den Regionalwahlen in Frankreich

EM Magazin

Am Mikrofon: Sivlia Engels

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Joe Bidens Europareise: Noch weit entfernt von „America is back“
 
Greenpeace im Sturzflug - Klimaproteste nachhaltig diskreditiert?
 
Dramengleich: Die Entwicklung von Covid-Impfstoffen
 
Am Mikrofon: Sina Fröhndrich

13:30 Uhr

Eine Welt

Im Schatten der Gewalt - Äthiopien vor der Parlamentswahl

Fragiler Friedensprozess - Vor der zweiten Libyen-Konferenz in Berlin

Nicaragua: Präsident lässt reihenweise Oppositionelle verhaften

Plötzlich grün? Klima-Wende im konservativen US-Energiestaat Wyoming

Am Mikrofon: Laura Eßlinger

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Ohne Masken, ungeimpft - Schulen wieder im Normalbetrieb?
In „Campus & Karriere" gehen wir diesen Fragen nach: Wie geht es weiter im Schulalltag? Hilft eine hohe Impfquote egal in welcher Altersgruppe, um den Normalbetrieb wieder zu ermöglichen? Wie muss Schule mit Geimpften umgehen? Bleibt es auch für sie weiter bei Tests mehrmals die Woche, je nach Bundesland auch bei der Maskenpflicht am Sitzplatz und Frontalunterricht statt Kleingruppenarbeit? Welche Freiheiten müssen ihnen zurück gegeben werden? Und wie kann der Gesundheitsschutz für alle gewährleistet werden?
 
Gesprächsgäste:
Christian Piwarz, Kultusminister Sachsen, CDU
Dr. med. Thomas Fischbach, Präsident des Vorstands des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte
Moritz Meusel, Bayerischer Landesschülersprecher
Am Mikrofon: Henning Hübert

 Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Immer weniger Neuinfektionen und immer mehr Geimpfte - die aktuelle Corona-Lage lässt die Debatte um die Maskenpflicht an Schulen wieder an Fahrt gewinnen, in immer mehr Bundesländern wird sie derzeit aufgehoben. Doch die Pandemie ist noch nicht vorbei. Wie sieht es also aus mit dem Präsenzunterricht?
Kurzzeitig setzte die Politik auch bei Schülerinnen und Schülern auf eine Impfstrategie, doch die ist inzwischen wieder vom Tisch. Eine allgemeine Empfehlung gab es von der Ständigen Impfkommission für 12- bis 15-Jährige nicht. Was also sonst tun für einen sicheren Unterricht? Gerade kündigte das Bundesbildungsministerium an, Kitas und Schulen Geld für den Bau von Luftfilteranlagen zur Verfügung zu stellen. Allerdings nur für Räume, in denen unter 12-Jährige unterrichtet werden, die noch nicht geimpft werden können! Heißt das im Umkehrschluss also doch, dass bei den Altersstufen darüber der Regelbetrieb an Impfungen von Schülerinnen und Schülern und an Impfquoten geknüpft sein könnte? So manches spricht auch aus Sicht der unter 16-Jährigen für eine Impfung, ganz unabhängig vom Unterricht. Oft ist es auch der Wunsch nach Geselligkeit, Gruppenzugehörigkeit, die Hoffnung auf Normalisierung des Alltags in und außerhalb der Schule.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

Gaspard Augé mit „Escapades“: Eine Ode an das alte Europa
Mit dem Grammy prämierten Elektro-Duo Justice aus Paris hat Gaspard Augé die letzten 15 Jahre die Ästhetik zeitgenössischer Clubmusik wesentlich mitgeprägt. Mit seinem Solodebüt „Escapades“ versucht er sich nun mit alten Mitteln an einer neuen Vision für Europa

Autobiografisches Album von John Grant: „Wer bin ich und wo will ich hin?"
Seine Kindheit und Jugend besingt der seit zehn Jahren in Island lebende John Grant in episch langen Songs: von Piano-Balladen über verspielte Elektronik bis zu geräuschhaften Avantgarde-Klängen. Es geht auch um das Entdecken seiner Homosexualität mit allen Konsequenzen: „Ich wusste, wenn ich mich dazu bekenne, dann bin ich von all dem Guten getrennt, was in meinem Leben existiert“, so Grant im Dlf

Buntspecht mit „Spring, bevor du fällst“: Keine Angst vor dem Genie
Rock, Jazz und Pop: Diese Fusion war Anfang der 1970er populär, und so klingt auch die junge Wiener Band Buntspecht auf ihrem neuen Album. In ihren Videos und in ihrer Musik inszeniert sich das Sextett allerdings nicht in nostalgischen Sepiatönen, sondern in grellen Farben und bunten Sounds

Am Mikrofon: Anja Buchmann

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Katharina Hacker: „Alles, was passieren wird“
(Verlag Fischer Sauerländer, Frankfurt a. M.)
Ein Gespräch mit Katharina Hacker

John Green: „Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen? Notizen zum Leben auf der Erde“
Aus dem Englischen von Henning Dedekind, Friedrich Pflüger, Wolfram Ströle und Violeta Georgieva Topalova
(Hanser Verlag, München)
Ein Beitrag von Ute Wegmann

Hinweis auf:
Annette Pehnt: „Hieronymus oder wie man wild wird“
Illustriert von Henrike Wilson
(Hanser Verlag, München)

Hörbuch: gekürzte Lesung mit Andreas Fröhlich
(Silberfisch Verlag, Hamburg)

Am Mikrofon: Dina Netz

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Fazit
Was nach der Pandemie von der Digitalisierung übrig bleibt

Tracking
Verteilte Arbeit bringt Missbrauch und Sicherheitslücken mit sich

Amtsschwäche
Woran es bei der Digitalisierung von Behörden krankt
Interview mit Hermann-Josef Haag, DSAG

Das Digitale Logbuch
Roam-Office

Info Update

Sternzeit 19. Juni 2021
Die Abettis und ihr Geisterkrater

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Muss Literatur 2021 noch provozieren und skandalisieren?
Die Literaturkritiker Carsten Otte und Christoph Schröder im Gespräch
Am Mikrofon: Jan Drees

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

200 Jahre Freischütz - La Fura dels Baus inszenieren für das Konzerthaus Berlin

"Archipel" - Die Uraufführung von Choreographin Stephanie Thiersch beim Theater der Welt in Düsseldorf

"Die Salons der Republik" - Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt

"Sei still!" - Dieter Krieg im Kunstmuseum Heidenheim

Vertuschung und Duldung? Metoo erschüttert El Sistema

Am Mikrofon: Jörg Biesler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Letzter Stimmungstest vor der Präsidentschaftswahl - Die Regional- und Departementswahlen in Frankreich

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Ein paar Dutzend Worte
Reise in einen fast vergessenen Krieg
Hörspiel von Jochen Langner nach Texten von Swetlana Alexijewitsch
Regie: Jochen Langner
Mit Vika Biran, Noureddine Chamari, Terja Diava, Diana Fleyer und Mark Zak
Dramaturgie und Redaktion: Sabine Küchler
Produktion: Deutschlandfunk 2019. In Zusammenarbeit mit dem Theater im Bauturm, Köln und dem Kryly Khalopa Theater Brest

Hörspielmagazin Extra:
Blinde Flecken - Historikerin Gabriele Woidelko über Erinnerungskultur
von Anja Reinhardt

Fünf Schauspieler machen sich auf den Weg von Deutschland nach Belarus. Ein Ensemble unterschiedlicher Generationen und kultureller Herkunft: aus Deutschland, der Republik Kongo, der Ukraine, Tunesien und Belarus. Im Gepäck Texte aus dem Buch „Die letzten Zeugen“ der Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch. Alexijewitsch sammelt in diesem „Roman der Stimmen“ die Kindheitserinnerungen Erwachsener aus der Zeit des NS-Terrors und der Verbrechen der Wehrmacht an der Zivilbevölkerung Weißrusslands. „Die letzten Zeugen“ berichtet nicht nur von der Vergangenheit, sondern berührt Erinnerungen und Traumata, die Kriegsflüchtlinge auch heute erleben.
Das Hörspiel erzählt die Geschichte einer vielsprachigen Reise in einen fast vergessenen Krieg und führt direkt in das Spannungsfeld West- und Osteuropas zwischen gegenseitiger Annäherung und Entfremdung. Entstanden ist eine akustische Textlandschaft des Krieges und der Erinnerung, in der das Ensemble sich den Texten nähert in der Studioarbeit und auf einer Theatertournee zwischen Köln und Minsk, stetig auf der Suche nach dem Wesen der Erinnerung, dem, was uns in ihr verbindet und trennt.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

Neuerfindung des Musikvideos?
Virtuelle Konzertformate im Lockdown
Von Georg Beck

Seitdem im Lockdown vor Kameras und nicht mehr in Präsenz musiziert wird, gerät das Bild von der Musik neu ins Zentrum der Präsentation. Welche Lösungen haben Musiker inzwischen dafür gefunden? Was unterscheidet Video vom Streaming, was das heutige Musikvideo vom alten? Die Kölner Szene der neuen Musik liefert Beispiele. Zur Debatte stehen jüngste Produktionen der Medienkünstlerin Janet Sinica, des Kompositionsstudenten Dmitry Remezov sowie von Melvyn Poore, Tubaspieler der Kölner Musikfabrik. Autor Georg Beck befragt sie nach dem medialen Innovationsschub, den die Pandemie gerade bewirkt.

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Einsatzgruppe Fuchs ermittelt wieder
Die Lange Nacht zum „Polizeiruf 110“
Von Thomas Gaevert
Regie: Tobias Barth

50 Jahre „Polizeiruf 110“: Alles begann, als SED-Chef Honecker im Juni 1971 mehr Spannung und Unterhaltung für das DDR-Fernsehprogramm einforderte. Kurz zuvor hatten dessen Redakteure eine neue Krimireihe entwickelt: „Polizeiruf 110“. Am 27. Juni 1971 ging sie mit „Der Fall der Lisa Murnau“ zum ersten Mal auf Sendung. Es war übrigens ein Sonntag. Damit lief der „Polizeiruf“ in direkter Konkurrenz zum westdeutschen „Tatort“. Dennoch fieberten bis zu 60 Prozent der ostdeutschen Zuschauer mit, wenn die Einsatzgruppe unter Hauptmann Fuchs (Peter Borgelt) republikweit ermittelte. Oftmals war der Täter schon von vornherein bekannt. Vielmehr ging es um Fragen nach dem Warum der Tat und ihren Folgen. Zugleich erzählten die Filme damit aber auch von jenen gesellschaftlichen Missständen und Konflikten des DDR-Alltags, die sonst in der öffentlichen Darstellung als Tabu galten. Ab 1993 wurde „Polizeiruf 110“ von der ARD weitergeführt. Im Krimi-Gewand begann die nunmehr gesamtdeutsche Reihe von den gesellschaftlichen Veränderungen zu erzählen, von denen Opfer, Täter und Kommissare gleichermaßen betroffen waren. Drei Jahrzehnte nach dem Ende der DDR ist der „Polizeiruf“ noch immer auf Sendung - wenn auch nicht so oft, wie der wöchentliche „Tatort“. Doch wie sieht sein Konzept heute aus? Was erwartet den Zuschauer, wenn er sich 2021 - im 50. Jubiläumsjahr der Reihe - auf die allerneueste Folge von „Polizeiruf 110“ einlässt?

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Aus den Ländern

Karte der deutschen Bundesländer in verschiedenen Farben. (Imago / Panthermedia / Crevis)

Berichterstattung aus den Ländern über die Länder. Menschen,  Stimmen und Stimmungen. Von der Tagesaktualität bis zu hintergründigen Reportagen.

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