Seit 23:10 Uhr Das war der Tag

Montag, 24.06.2019
 
Seit 23:10 Uhr Das war der Tag

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 30.06.2019
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Im Traum ein Paradies
Eine Lange Nacht über die Südtoskana
Von Eva Schobel
Regie: Nikolaus Scholz
(Wdh. v. 7./8.5.2011)

Wer an die Toskana denkt, hat bestimmte Bilder im Kopf: Hügel, soweit das Auge reicht, wogendes Getreide mit rotem Mohn oder abgeerntete, braune Felder mit zusammengerollten Heuballen. Weingärten, Olivenhaine, Schafsherden, da und dort sogar noch frei weidende Schweine. Einsame Bauernhöfe oder Zypressen an exponierten, von weit sichtbaren Aussichtspunkten. Fast alle Bilder auf Kalenderblättern oder in Fotobänden, die unsere Vorstellung von der heutigen Toskana prägen, stammen aus der Gegend südlich von Siena, die erst lange nach dem berühmten Chianti oder den Orten am Meer entdeckt wurde. Hier liegt der Parco Artistico, Naturale e Culturale des Val d’Orcias, das 2004 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Ein gelungenes, von beherzten Bürgen durchgesetztes Projekt, die einem Ausverkauf ihres Lebens- und Arbeitsraums vorbeugen wollten. In der ,Langen Nacht' über den Landstrich zwischen dem mächtigen Mont Amiata im Norden und den sanften Weinbergen von Montalcino, erzählen Einheimische, Zugereiste und Künstler von der sozialen Entwicklung der Region, von den Problemen in Zeiten Berlusconis und der Balance von Natur und Kultur erzählen.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

1. Raderbergkonzert 2018/2019

Jedes Wort ein Sphärenton

Lieder und Balladen von Robert Schumann nach Texten von Joseph von Eichendorff und Heinrich Heine

Tareq Nazmi, Bass
Gerold Huber, Klavier

Aufnahme vom 2.10.2018 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

LUXUS

Paul Frick
Metal Zone. Für Baritonsaxofon, Posaune, Akkordeon, Klavier und 2 Violoncelli

Gordon Kampe
Füchse/Messer. Hommage an Akira Kurosawas ,Yume' für Sopran-/Baritonsaxofon, Posaune, Akkordeon, Klavier, Violoncello und Elektronik

Steingrímur Rohloff
Close/Relatives. Für Sopran-/Altsaxofon, Posaune, Akkordeon, Klavier und Violoncello

Ensemble LUX:NM

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Michael Praetorius
'Ach Gott vom Himmel sieh darein'. Choralkonzert für 2 Soprane, 2 Tenöre, 2 Instrumentalgruppen, 2 Kapellchöre und Basso continuo
Weser-Renaissance Bremen
Leitung: Manfred Cordes

Heinrich Schütz
'Die Himmel erzählen die Ehre Gottes'. Motette für 6 Stimmen und Basso continuo, SWV 386
Dresdner Kreuzchor

Jeanne Demessieux
'Te Deum' für Orgel, op. 11
Jeanne Demessieux, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Schmücke dich, o liebe Seele'. Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 180
Gli Angeli Geneve
Leitung: Stephan MacLeod

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Meine Freundin die Nonne
Von Ilka Piepgras
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 125 Jahren: Die Tower Bridge in London wird eröffnet

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Neuer Antisemitismus - Befund, Analyse, Verstehen (3/6)
Anders, als alle dachten     
Von Mirna Funk
(Teil 4 am 7.7.2019)

Antisemitismus tritt in vielen Ländern verstärkt auf und das wirft zahlreiche Fragen auf. Die komplizierte Debatte zum Antisemitismus beginnt schon bei einer Definition desselben. In einer sechsteiligen multiperspektivischen Annäherung versucht ‚Essay und Diskurs‘, die Positionen einzuordnen. Vor vier Jahren erschien Mirna Funks Roman ,Winternähe’, in dem sie den Antisemitismus in Deutschland zum Thema machte. Protagonistin Lola, eine deutsche Jüdin, fragt: „Wie viel von mir selbst steckt in meiner eigenen Biografie? Wie lässt sich die Gegenwart mit meiner Vergangenheit in Einklang bringen?” Und: „Wer bestimmt darüber, wer wir sind?” Das Buch konfrontiert seine Leserinnen und Leser mit Antisemitismus in Deutschland, dem Krieg in Israel im Sommer 2014 und der Frage nach Identität in einer globalisierten Welt. Mirna Funk über die Resonanz: „Damals wunderten sich noch alle Journalisten, wie ich auf so ein Thema überhaupt kommen kann, weil ist doch alles prima.” Seitdem ist viel passiert, die Flüchtlingskrise und die AfD zum Beispiel. Das hat auch die Debatten rund um den Antisemitismus verändert. Es hat die Perspektive auf Israel verändert, aber auch auf jüdisches Leben in Europa. In ihrem Essay beschäftigen Mirna Funk die Fragen: „Wie ist das so als Jude in Deutschland zu leben?“ und „Was wurde in Bezug auf die Erinnerungskultur sträflich vernachlässigt?”

Mirna Funk, 1981 in Ostberlin geboren, studierte Philosophie und Geschichte an der Humboldt-Universität. Sie arbeitet als freie Journalistin und Autorin und lebt in Berlin und Tel Aviv. Für den Roman ,Winternähe’ wurde sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2015 für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet. 2018 produzierte der BR ihr Hörspiel ,Auf einem einzigen Blatt Papier‘.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Johanneskirche in Olching
Predigt: Pfarrer Harald Sauer
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Mit Bier und Kümmelkäse in der Natur
Lettland und Litauen zur Mittsommerzeit

Pomp mit Tradition
Das Schützenfest Hannover

Fenchel auf Funchal
Madeira feiert 600 Jahre Geschichte

Und endlich blüht der Mohn
Das Mohndorf Armschlag im österreichischen Waldviertel

Calle Lineares
Die „Straße der Hexen“ in La Paz (Bolivien)

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Mediziner Helmut Milz im Gespräch mit Michael Langer

In seinem Buch ,Der eigen-sinnige Mensch' unternimmt der Mediziner und Publizist Helmut Milz eine ungewöhnliche Reise durch die Sinnenwelt des Körpers. Er erzählt vom Leib und unseren Körperbildern in den mannigfaltigen Wechselwirkungen mit Kultur, Sprache, Umwelt, Geschichte, Heilkunde, Kunst und Wissenschaft.
Helmut Milz, geboren 1949, ist Allgemeinmediziner und Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Er betrieb eingehende Studien der Körpertherapie, war Mitbegründer des Internationalen Seminars ,Leib oder Leben', Honorarprofessor für Public Health an der Uni Bremen und Berater für Gesundheitsförderung bei der WHO. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, zuletzt: ,Der eigen-sinnige Mensch: Körper, Leib & Seele im Wandel' (Edition Zeitblende, Aarau und München, 2019).

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Mäandernd zwischen Krautrock und Elektro-Psychedelia
Das Band-Kollektiv Von Spar
Von Andi Hörmann

15 Jahre sind seit ihrem Debüt ,Die uneingeschränkte Freiheit der privaten Initiative’ vergangen, nun folgt mit ,Under Pressure’ das fünfte Album der Kölner Band Von Spar. Musikalisch vollziehen sie von Album zu Album immer wieder überraschende stilistische Wandel - von Agit-Pop-Nummern mit politischen, deutschen Texten über instrumental-elegische Krautrock-Kompositionen mit um die 20 Minuten Spielzeit bis hin zu Synthesizer-Experimenten im Pop-Format. Alles ist möglich, nichts ist uncool - nicht mal die jahrelang im Musikbusiness verschmähte Weltmusik. Postpunk und Kunstpop der 80er-Jahre verschmelzen bei Von Spar zu einem Amalgam aus harmonischen Synthesizer-Arpeggien und rückwärts abgespielten Gitarren. Für die acht Songs auf ,Under Pressure’ haben Gäste aus Toronto, Tokio, New York, Nashville und London den Gesang beigesteuert. Von Spar versteht sich als Kollektiv. Die Musiker befinden sich in einem ständigen musikalischen Prozess, greifen Genre-Traditionen auf und entwickeln sie zu hypnotisierenden Pop-Nummern.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Popmusik-Spezial (5/5)
„Fremd im eigenen Land“
Ein Satz wandert von Pop nach rechts
Von Sammy Khamis
Regie: Bernhard Jugel
Produktion: BR 2018

Menschen mit rechter Gesinnung kopieren, was ihre politischen Gegner als Strategien erfunden haben. Kaum ein Beispiel zeigt das so eindringlich wie der Satz „Fremd im eigenen Land“, der in der jungen Rapkultur geprägt wurde und heute bei der AfD gelandet ist. Es ist der 2. Juni 2016. Wahlkampf in Brandenburg. Alexander Gauland steht auf einer Bühne und sagt den Satz: „Heute sind wir tolerant und morgen fremd im eigenen Land.“ Gut 25 Jahre vorher haben die Heidelberger Rapper Torch, Toni-L und Linguist diese Phrase geprägt. „Nicht anerkannt, fremd im eigenen Land“ rappen Advanced Chemistry, wie sich die Crew nennt. Das ist die Punchline, der Soundtrack und vor allem die Antwort auf den Nationalismus im wiedervereinigten Deutschland, auf die Pogrome von Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Joseph Haydn
,Die Jahreszeiten'. Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob XXI:3

Chen Reiss, Sopran
Topi Lehtipuu, Tenor
Dietrich Henschel, Bariton
Vocalconsort Berlin
Ralf Sochaczewsky, Choreinstudierung
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Vladimir Jurowski

Aufnahme vom 23.6.19 aus der Philharmonie Berlin

Am Mikrofon: Susann El Kassar

Auf die Themen Natur und Umwelt richtet das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit seinem Chefdirigenten Vladimir Jurowski in der Saison 2018/19 einen Fokus. Der krönende Abschluss sind ,Die Jahreszeiten’ von Joseph Haydn, das Oratorium über den jährlichen Kreislauf der Natur und des Lebens auf der Erde. Das Orchester versteht Haydns Musik als Sensibilisierung für unsere Natur und bietet darum auch vor dem Konzert zusammen mit dem NABU einen vogelkundlichen Spaziergang an. Natur erleben und Natur durch Haydn hören.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Stemo - ein Stroke-Einsatzmobil in Berlin (picture alliance / dpa / Foto: Stephanie Pilick)
SchlaganfallFrühwarnzeichen, Symptome, Erste Hilfe
Sprechstunde 25.06.2019 | 10:10 Uhr

Der Schlaganfall ist eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn mit der Folge, dass die Gehirnzellen zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe erhalten. Schlaganfälle müssen so schnell es geht behandelt werden, weil sonst zu viele Zellen absterben.

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