Sonntag, 21.04.2019
 
Seit 07:05 Uhr Information und Musik

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 21.04.2019
 
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Geliebte Dinge
Eine Lange Nacht über Erinnerungsstücke
Von Doris Arp
Regie: Uta Reitz

Was würden Sie in den Koffer packen, wenn Sie auswandern müssten? Die Lieblingsstrickjacke, den Verlobungsring der Oma, Ihr Tagebuch? Die Beziehung zu geliebten Objekten durchzieht unser gesamtes Leben, sie geben Halt, Orientierung, verbinden das Gestern mit dem Heute, begleiten uns treu ins ungewisse Morgen. Autobiografische Souvenirs nennt der Psychologe Tilman Habermas die geliebten Objekte. Wir haben die Dinge, aber die Dinge haben auch uns. Sie entwickeln durchaus Eigensinn. Mindestens 10.000 Dinge besitzt ein Deutscher im Durchschnitt. Psychologen, Ethnologen und Kulturwissenschaftler forschen immer wieder nach der Dingbedeutsamkeit. Die ‚Lange Nacht‘ taucht ein in die lebendige Welt von alten Knöpfen, Türklinken, Wasserspritzpistolen, Stoffen und anderen Lieblingsstücken. Und sie fragt Menschen, was sie auf jeden Fall in ihren letzten und einzigen Koffer packen würden.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Klavier-Festival Ruhr 2018

Samuil Feinberg
Sonate Nr. 3, op. 3

Claude Debussy
Préludes (Auswahl)

Marc-André Hamelin, Klavier

Aufnahme vom 4.7.2018 aus dem Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Bochum

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Two

Edison Denissow
'Des ténèbres à la lumière' für Akkordeon

Charlotte Seither
'Inventaire de départ' für Akkordeon und Elektronik

Margit Kern, Akkordeon

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Für das gemeinsame europäische Herz: Make Notre Dame great again

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Dietrich Buxtehude
'Ich bin die Auferstehung'. Geistliches Konzert für Bass, 2 Violinen, 2 Violen da gamba, 2 Zinken, 2 Trompeten, Fagott und Basso continuo, BuxWV 44
Harry van der Kamp, Bass
Ein Instrumental-Ensemble

Georg Philipp Telemann
'Christus, der ist mein Leben'. Choralkantate für Soli, Chor und Orchester, TWV 1:138
Ingrid Schmithüsen, Sopran
Claudia Schubert, Alt
Howard Crook, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

Dietrich Buxtehude
Präludium für Orgel g-Moll, BuxWV 149
Bernard Foccroulle, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Christ lag in Todes Banden'. Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 4
Dorothee Mields, Sopran
Hans-Jörg Mammel, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble
Leiitung: Thomas Hengelbrock

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

"Das Volk bin ich" - Ein Dokumentarfilm über Populismus in Venezuela

Von Wölfen und Schafen - Der Mensch und die Natur. Ein Interview mit dem Publizisten Eckhard Fuhr

Die Menschenrechte - Europas Fundament. Ein Interview mit der Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Opferrollen: Märtyrer, Held, Sündenbock? Ein Interview mit dem Religionswissenschaftler Martin Treml

Denk ich an Deutschland: der Politiker Gregor Gysi

Am MIkrofon: Manfred Götzke

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Lebens-Baum. Osterweg in neues Leben
Von Pfarrer Günter Ruddat, Bochum
Evangelische Kirche

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 500 Jahren: Der spanische Eroberer Hernán Cortés landet an der Ostküste Mexikos

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Der Glücksimperativ - ein Fallstrick?
Von Jean-Pierre Wils

„Sei glücklich!”, lautet der gängige Imperativ. Sind wir glücklich, wenn wir euphorisch gestimmt sind? Bedeutet Glück die Realisierung dessen, was wir verlangen? Jean-Pierre Wils stellt in seinem Essay viele Fragen an das Glücklichsein. Und lässt auch die Abgründe des Glücks dabei nicht außer Acht.
In modernen Zeiten sind Menschen auf ein glückliches Leben geeicht. Sie werden rund um die Uhr dazu angehalten, in dieser Angelegenheit nicht zu verzagen. Sie streben nach einem möglichst erfüllten Dasein, sorgen sich um ihre Lebensqualität und sind der Meinung, dass guter Rat und beste Planung zu diesem Ziel führen. Was Glück aber ist, bleibt meistens unbeantwortet. Sind wir glücklich, wenn wir euphorisch gestimmt sind und von Hochgefühlen übermannt werden? Kann man Glück quantifizieren und seine Bestandteile gleichsam sammeln? Ist individuelles Glück in einer unglücklichen Gesellschaft vorstellbar? Bedeutet Glück die Realisierung dessen, was wir verlangen, oder existieren Maßstäbe des Glücks, die davon unabhängig sind? Vielleicht führt der Glücksimperativ, wenn wir nicht äußerst vorsichtig sind, schnurstracks ins Unglück - in die permanente Enttäuschung, in die traurige Kunst der Selbstüberforderung, in die Entfremdung von sich selbst. Welche sind die Gründe des Glücks - und welche seine Abgründe?
Jean-Pierre Wils studierte in Leuven und Tübingen und lehrt an der Universität Nijmegen in den Niederlanden. Bei Klöpfer & Meyer erschien 2014 sein Essay ,Kunst. Religion. Versuch über ein prekäres Verhältnis’.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Joseph in Berlin-Wedding
Predigt: Erzbischof Heiner Koch
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

Ilse Junkermann, Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland

11:30 Uhr

Kleines Konzertaufnehmen

Emilie Mayer
Sonate für Klavier d-Moll
Yang Tai, Klavier

12:00 Uhr

Urbi et Orbiaufnehmen

Osteransprache und Segen von Papst Franziskus live aus Rom

12:30 Uhr

Kleines Konzertaufnehmen

Jacques-Martin Hotteterre Le Romain
Sonate für 2 Blockflöten und Basso continuo A-Dur, op. 3 Nr. 5
Camerata Köln

Giuseppe Torelli
Concerto grosso g-Moll, op. 8 Nr. 6
Elbipolis Barockorchester Hamburg

Charles Avison
Concerto grosso für Streicher und Basso continuo Nr. 9 C-Dur
Mayumi Hirasaki, Konzertmeisterin
Concerto Köln

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Die Farbforscherin Katrin Trautwein im Gespräch mit Marietta Schwarz

Weiß wie Neuschnee. Ultramarinblau wie bei Yves Klein. Schwarz wie Ebenholz. Seit über 20 Jahren erforscht und produziert die Chemikerin Katrin Trautwein Wandfarben. Entfacht wurde ihre Leidenschaft durch die Palette Le Corbusiers. Momentan wirkt sie bei der Restaurierung einer Ikone des Neuen Bauens mit: Das mythenumwobene Haus E.1027 von Eileen Gray in Südfrankreich.
Mit 63 Farben fing das Abenteuer an. Inzwischen ist die Palette auf über 900 Farbtöne angewachsen. Farben, die Hauswände außen und Wohnungswände innen schmücken. Katrin Trautwein greift auf Naturerden und Halbedelsteine zurück. Carrara-Marmor landet in den Weißtönen, vulkanische Erden färben rot. Eine gute Farbe ist wie ein guter Wein - und wohl nicht zufällig leitet Trautwein ihre Schwäche für Farben häufig mit ihrer Kochleidenschaft her. Ihre Manufaktur in Uster bei Zürich ist auch Akademie, in der sie Farbseminare für Maler und Architekten veranstaltet. Zur Unternehmerin wurde sie über Umwege. Der Name Le Corbusier wirkte wie ein Türöffner und wurde dann zur Falle. Heute exportiert Katrin Trautwein Wandfarben in alle Welt.
 

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Mit Glockenspiel und Bariton
Die deutsche Alternative-Rock-Band Get Well Soon
Von Kai Löffler

Mal leise, mal bombastisch, ein bisschen Pop, ein bisschen Indie-Rock und ein Hauch Prog, zwischen Radiohead und Calexico: So könnte man den Sound der deutschen Band Get Well Soon beschreiben. Vor elf Jahren hat der Songwriter und sonore Sänger Konstantin Gropper aus Biberach im Alleingang das erste Album eingespielt, zum Teil im heimischen Schlafzimmer. Inzwischen ist Get Well Soon kein reines Soloprojekt mehr, sondern tritt als siebenköpfige Band auf, die inzwischen fünf Alben aufgenommen hat - und zwar im Studio.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

Hannah Arendt: Kritische Gesamtausgabe Bd.1 und 2

Hannah Arendt: „The Modern Challenge to Tradition: Fragmente eines Buchs“
herausgegeben von Barbara Hahn und James McFarland, unter Mitarbeit von Ingo Kieslich und Ingeborg Nordmann, Kritische Gesamtausgabe / Complete Works, Critical Edition. Band 6, Göttingen: Wallstein Verlag

Hannah Arendt: „Sechs Essays“
Herausgegeben von Barbara Hahn unter Mitarbeit von Barbara Breysach und Christian Pischel, Kritische Gesamtausgabe / Complete Works, Critical Edition. Band 3, Göttingen: Wallstein Verlag, 2019
Ein Beitrag von Marie-Luise Knott

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Wir könnten auch anders!
Der Streit um den richtigen Biolandbau.
Von Tomma Schröder

Der alte Gegensatz von Natur und Chemie, von Tradition und Technologie, von Gut und Böse wird in der ökologischen Landwirtschaft zunehmend in Frage gestellt: Kann man sich die Ablehnung neuer Technologien angesichts einer schnell wachsenden Weltbevölkerung noch leisten? Der Schweizer Wissenschaftler und Bio-Papst Urs Niggli sprach sich für die Erprobung genetisch veränderter Pflanzen auch im Ökolandbau aus und löste damit einen Sturm der Entrüstung in der Branche aus. Auch die Zusammenarbeit vom Ökoverband Bioland und dem Discounter-Riesen Lidl rüttelt am Selbstverständnis vieler Biobauern. Darüber, was die ökologische Landwirtschaft heute leisten und vor allem, wofür sie stehen soll, ist eine heftige Debatte entbrannt.

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

30 Jahre World Wide Web und die Schattenseiten -
Medienhistoriker Wolfgang Hagen im Gespräch mit Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"Nacht ohne Sterne" - Bernhard Studlars Stück als deutschsprachige Erstaufführung in Leipzig

Vorreiter Niederlande - Zum Umgang mit kolonialer Raubkunst in unserem Nachbarland

Reihe: Gerechtigkeitsfragen im Theater - Der Regisseur Nuran David Calis über sein Projekt "Herero - Nama" und das deutsche Kolonialerbe

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

Geschichte aktuell: Vor 25 Jahren - Bundestag beschließt Einführung der Pflegeversicherung

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

Fußball-Bundesliga, 30. Spieltag:
SC Freiburg - Borussia Dortmund;
Hertha BSC - Hannover 96 (18:00 Uhr)

2. Fußball-Bundesliga, 30. Spieltag:
Arminia Bielefeld - FC Ingolstadt;
Jahn Regensburg - 1. FC Magdeburg;
SV Darmstadt 98 - VfL Bochum;
1. FC Heidenheim - FC St. Pauli;
Dynamo Dresden - 1. FC Köln

Fußball - Sportlich auf Kurs, intern zerstritten. Machtkampf beim 1. FC Köln

Handball - EHF-Cup, Viertelfinale: TSV Hannover-Burgdorf - Füchse Berlin (15h)

Tischtennis - Gespräch mit dem deutschen Überraschungs-WM-Teilnehmer

Surfen - Kunstwelle statt Strand. Erste deutsche Meisterschaft im Rapid Surfing

Machtkampf - Radsport gegen Motorsport. Wozu gehören E-Bike-Wettbewerbe?

Fußball - Gespräch über die Situation in der Premier League

Am Mikrofon: Bastian Rudde

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Die Kunst, von der Kunst zu leben
Die prekäre Lebenslage von Künstlern
Von Egon Koch
Regie: Uta Reitz
Produktion: Dlf 2019

Obwohl heute einzelne Kunstwerke für viele Millionen Euro versteigert werden, hangeln sich viele deutsche Künstler mit Hungerlöhnen durchs Leben. 80 Prozent müssen einer Nebentätigkeit nachgehen. Ihre prekäre Lebenslage lässt kaum Spielraum, sich frühzeitig finanziell abzusichern - Altersarmut ist programmiert.
Gernot Bubenik und Lisa Peters sind Künstler aus zwei Generationen. In den 1960er-Jahren wurde Bubenik gefeiert. Dann setzte er sich für die Gründung der Künstlersozialkasse ein, was dem Kunsthandel missfiel. Im Alter lebt er nun am Existenzminimum. Meisterschülerin Peters steht am Anfang ihrer Karriere. Mit Nebenjobs hält sie sich finanziell über Wasser. Im bedingungslosen Grundeinkommen sähe sie eine Chance, nur noch Kunst zu machen. Das Feature geht der Frage nach: Was ist unserer Gesellschaft die Kunst überhaupt wert?

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Natko Devčić
,Istrische Suite' für Orchester

William Walton
Konzert für Violoncello und Orchester

Hector Berlioz
,Symphonie fantastique', op. 14

Johannes Moser, Violoncello
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Ivan Repušić

Aufnahme vom 7.4.2019 aus der Philharmonie Berlin

Am Mikrofon: Raoul Mörchen

Die unglückliche Liebe zu einer irischen Schauspielerin soll Hector Berlioz bewogen haben zu seiner berühmten ,Symphonie fantastique’, einer Tondichtung über das tragische Verhältnis des Künstlers zur Welt. Glücklich dagegen die Gefühle der beiden Komponistenkollegen Natko Devčić und William Walton. Hervorgerufen von zwei sonnigen Orten am Meer: 1946 schrieb der Kroate Devčić mit seiner ,Istrischen Suite’ eine Art musikalische Ansichtskarte, während sich der Engländer Walton 1956 von seinem gerade bezogenen Alterssitz auf der Insel Ischia zu einem Konzert für Violoncello und Orchester inspirieren ließ. In Auftrag gegeben und uraufgeführt von Gregor Piatigorsky, liegt Waltons selten gespieltes Cellokonzert in den Händen des Münchner Cellisten Johannes Moser. Am Pult des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin steht der kroatische Dirigent Ivan Repušić.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

Sport gegen Depression - „Die größte Kunst ist es, den Einstieg zu finden“

Markus Bock
Gründer des Vereins
Sport gegen Depression

Valentin Markser
ehemaliger Handballprofi, Psychiater und Kuratoriumsmitglied der Robert-Enke-Stiftung

Jens Kleinert
Deutsche Sporthochschule Köln
Abteilung Gesundheit und Sozialpsychologie

Die Fragen stellt Marina Schweizer

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Auswahl nach Datum

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Programmtipps

Ein Mann steht auf einem Bein auf einem grünen Teppich am Strand (imago / Milena Boniek)
Moderne LebensqualitätDer Glücksimperativ - ein Fallstrick?
Essay und Diskurs 21.04.2019 | 09:30 Uhr

"Sei glücklich!" lautet der gängige Imperativ. Sind wir glücklich, wenn wir euphorisch gestimmt sind? Bedeutet Glück die Realisierung dessen, was wir verlangen? Der Ethiker Jean-Pierre Wils stellt viele Fragen an das Glücklich sein - und lässt auch die Abgründe des Glücks nicht außer Acht.

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