Montag, 16.12.2019
 
Seit 02:30 Uhr Zwischentöne

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 08.07.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Liebe Mutter, es geht mir gut
Von Margaret Millar
Aus dem amerikanischen Englisch von Elizabeth Gilbert
Bearbeitung und Regie: Irene Schuck
Mit Hedi Kriegeskotte, Meike Droste, Ulrich Noethen, Corinna Kirchhoff, Matti Krause, Uwe-Peter Spinner, Katja Gaudard, Boris Burgstaller, Doris Wolters, Sandra Gerling u.a.
Produktion: SWR 2016
Länge: 50’08

Helen Clarvoe, Anfang 30 und Haupterbin des väterlichen Vermögens, hat sich als Dauergast in einem kleinen Hotel eingemietet. Sie ist sehr darauf bedacht, von niemandem behelligt zu werden. Um so wütender macht sie ein mysteriöser Anruf. Woher hat die Frau am anderen Ende der Leitung ihre Nummer?
Die Anruferin behauptet, Evelyn Merrick zu sein, die von Helen früher so beneidete Schulfreundin. Auch wenn sie sich lange nicht gesehen hätten, habe sie Helen doch ständig im Auge - in ihrer Glaskugel. Darin sähe sie Blut, überall Blut. Soll das eine Prophezeiung sein? Eine Drohung? Oder nur ein geschmackloser Scherz?
Diese Evelyn Merrick hält es auch für nötig, Helens Mutter am Telefon das dunkelste Geheimnis ihres Sohnes Douglas zu verraten - was entsetzliche Folgen hat.
In der festen Überzeugung, Evelyn wolle sie vernichten, bittet Helen ihren Vermögensverwalter Paul Blackshear -den einzigen Menschen, dem sie vertraut -, die infame Anruferin aufzuspüren, damit ihr Telefonterror ein Ende hat.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Aktuelles aus Pop und Rock, neue elektronische (Dance-)Musik, Independent, Hip-Hop
Schwerpunkt: Sympathy for the devil - der Teufel und die Rockmusik
Am Mikrofon: Thomas Elbern

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Keine klaren Antworten - Das Wahlprogramm der Union

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Weihbischof Matthias König, Paderborn

06:50 Interview 

G20 und das Sicherheitskonzept - Interview mit Armin Schuster, CDU-Innenexperte

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

Zum G20-Treffen Trump/Putin - Interview mit Gernot Erler (SPD), Russlandbeauftragter

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

Zu G20 und Klimaschutz - Interview mit Klaus Töpfer (CDU), Ex-Umweltminister

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Mario Dobovisek

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Die Bildhauerin Käthe Kollwitz geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Eine Frage der Identität: Die Diskussion um den Doppelpass

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Liedermacher und Musiker (Hans-Eckardt) Wenzel

Musik hören, das ist auch für Hans-Eckardt Wenzel ein Grundbedürfnis. Sie vermag es, ihm über Traurigkeit und Trübsal hinwegzuhelfen, wie er sagt. Der Sänger, Musiker und Regisseur hat für seinen Künstlernamen den Hans-Eckardt einfach gestrichen. So ist er schlicht als Wenzel unterwegs. Künstlerischer Ruhm hat ihn dabei nie interessiert. Geboren wurde er in Kropstädt bei Wittenberg und hat Berlin vor Jahrzehnten zum Ausgangspunkt seines Wirkens gemacht. Die Erzählhaltung des heute 61-Jährigen bewegt sich zwischen Empathie und Nüchternheit. Und Melancholie und Lebensfreude prägen seine Texte ebenso wie Witz und Hohn. Engagiert singt er gegen Missstände an, wie schon in jungen Jahren in der DDR - seine Lieder wurden ihr zum Abgesang. Besonders philosophisch und hintergründig war das, was er bis zum Ende der 90er-Jahre mit seinem Kollegen Steffen Mensching auf die Bühne brachte.
Wenzel schätzt Franz Schubert, Kurt Weill und Hanns Eisler und hat mit Randy Newman und Konstantin Wecker konzertiert. Woody Guthries Tochter lud den Liedermacher ein, im Archiv ihres Vaters in New York zu arbeiten. Dort hat Wenzel in über 3000 unveröffentlichten Texten gestöbert und Woody Guthrie ins Deutsche übersetzt. Bei ‚Klassik-Pop-et cetera‘ stellt er fest, dass Kriegsgerät und Spionageinstrumente die Entwicklung der Rockmusik beeinflusst haben und dass dieser Einfluss kein schlechter gewesen ist. Man darf gespannt sein.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Stolz und machtlos - Schottland, ein Jahr nach dem Brexit-Referendum
Mit Reportagen von Ingrid Norbu
Am Mikrofon: Britta Fecke

62 Prozent der Schotten votierten 2016 gegen den Brexit. Je nach Interessenlage gibt es aber auch in Schottland ganze Gruppen von EU-Gegnern, die meisten Fischer gehören beispielsweise dazu.
Nun hat die Schottische Nationalpartei erneut ein Referendum zur Unabhängigkeit angekündigt. Ein unabhängiges Schottland in der EU wäre als kleines und hoch verschuldetes Mitgliedsland - so befürchten viele - „wie Griechenland, nur ohne Sonne“..

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

G20 - Verhandlungen über Abschlusserklärung

Hamburg nach der Nacht der Gewalt

Zu den Ursachen der Gewalt in Hamburg - Interview mit Wolfgang Kraushaar, Protestforscher

Hamburg und die Folgen - Zu den Krawallen - Interview mit Ulla Jelpke, Die Linke

G20-Gipfel in Hamburg - Auch Afrika-Hilfe im Fokus

Gegen den Terror - Marsch der Muslime von Paris nach Berlin

Vereinte Nationen verabschieden Vertrag zum Verbot von Atomwaffen

Sport am Mittag

Am Mikrofon: Jasper Barenberg

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Die eigene Agenda im Blick - Trump und der G20-Gipfel

Ein Geben und Nehmen - Italien, Europa und die Flüchtlingskrise

Bewegung im Nordkorea-Konflikt - Pjöngjangs neuer Raketentest

Keine klaren Antworten - Das Wahlprogramm der Union

Am Mikrofon: Frederik Rother

13:30 Uhr

Eine Welt

Neue Rolle in der Welt: Kanada will sich in Zukunft stärker Einbringen

Anti-Terror-Kampf der G5: Was bringt die neue Eingreiftruppe im Sahel?

Eine Stadt in Trümmern: Aleppo ein halbes Jahr nach dem Abzug der Rebellen

Investor aus China: Hafenprojekt wird zum Problemfall für Regierung Sri

Am Mikrofon: Andreas Noll

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Auf Platz 5843 der Warteliste
Wie lässt sich die Wohnungsnot unter Studierenden lindern?
'Campus & Karriere' fragt: Wie steht es akut um die Wohnraumnot unter Studierenden? Wo schlägt sie besonders schwer zu Buche? Wie sehen Gegenmaßnahmen aus? Wie lässt sich bezahlbarer Wohnraum schaffen? Und auf welche alternativen Wohnmodelle könnte man dabei zurückgreifen?

Gesprächsgäste:
Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Ralf Schmidt-Röh, Deutsche Studentenwerke
Mandy Gratz, Freier Zusammenschluss der StudentInnenschaften
Am Mikrofon: Markus Dichmann

Beiträge:
Spürbare Not
Berlin gehört zu den Städten, in denen die Wohnungsknappheit besonders spürbar wird

Auf der Suche nach Alternativen
Das Projekt DRE:RAUM versucht in Köln bezahlbaren Wohnraum zu schaffen

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Deutschland braucht jährlich 350.000 neue Wohnungen. Das ist eines der Ergebnisse des Regierungsberichts, den das Bundesbauministerium diese Woche vorgelegt hat. Allerdings verteilt sich die Wohnraumknappheit keineswegs gleichmäßig über das Land. Während in ländlichen Regionen Häuser wie Grundstücke zum Teil freistehen, sind es Großstädte und insbesondere Hochschulstädte, die unter dem Mangel zu leiden haben. Studierende haben auf dem freien Markt zunehmend schlechte Karten, eine Wohnung zu ergattern, und wenn, dann nur zu horrenden Preisen. In Städten wie Berlin sind die Mieten seit 2010 um bis zu 50 Prozent gestiegen. Gleichzeitig reichen die Plätze in den Studentenwohnheimen nicht aus, Tausende sitzen auf Wartelisten fest und immer mehr Studierende bleiben schlichtweg Zuhause bei ihren Eltern wohnen.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

Socken, Schwimmreif, Eigenblut: Deutsche Rapper und ihre Deluxe-Gimmicks
Mit T-Shirts, Mützen und ähnlichen Merchandising-Standards lockt man keinen Rap-Fan mehr hinterm Hoodie vor. Besser kommen Kopfhörer, Selfie-Sticks, Duftkerzen - Hauptsache, man kann sein Logo draufkleben, eine Deluxe-Box drum herumpacken und 40 Euro dafür nehmen, dann klappt’s interessanterweise auch mit den Charts

Guter Pop ist keine Raketentechnik: Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen legt nach
Auf ihrem neuen Album singen sie von „Eis-Gerd“, dem weggentrifizierten Kneipier, oder vom tragischen Fall des David-Bowie-Fans, der an dessen Todestag merkt, dass er fürs alte Tour-T-Shirt zu dick geworden ist: Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen ragt mit punk-affinem Northern Soul und trockenem Humor aus dem gefühligen Deutschpop-Einerlei heraus

„We Will Rock You" - kauf ich mir! Das Monopoly-Spiel von Queen im Test
Wenn nach 50 Jahren Bandgeschichte alle Fans mit T-Shirt und Kaffeetasse versorgt sind, wird der Merchandise erst richtig exklusiv: Die Band Queen bringt gut 25 Jahre nach dem Tod von Freddie Mercury ihre eigenes Monopoly-Spiel auf den Markt - mit Konzerthallen statt Straßen und einer Minigitarre als Spielfigur. Symbolträchtiger kommen Rock und Kapitalismus nicht mehr zusammen

Am Mikrofon: Bernd Lechler

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Die Wuppertaler Künstlerin Ulrike Möltgen im Gespräch über das Arbeiten mit Papier und Tusche und die Wichtigkeit der kritischen Distanz zum eigenen Werk

Silke Schlichtmann: Bluma und das Gummischlangengeheimnis, Hanser Verlag
Kilian Leypold: Wolfsbrot, Kunstanstifter Verlag
Saskia Hula: Bei 3 auf den Bäumen, Sauerländer Verlag
Tanja Jeschke: Die Weihnachtsgeschichte, Sauerländer Verlag
Rolf Fänger: Vom Anfang der Welt, Sauerländer Verlag
Michael Stavaric: Der Bär mit dem roten Kopf, aracari verlag
Michael Stavaric: Milli Hasenfuss, Kunstanstifter Verlag
Sarah Michaela Orlovsky: ich#wasimmerdasauchheißenmag, Tyrolia Verlag
Theodor Storm: Der kleine Häwelmann, Insel Verlag
Alle Bücher sind illustriert von Ulrike Möltgen

Am Mikrofon: Ute Wegmann

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Computer und Kommunikation

Schwerpunkt:
Erpressersoftware am Steuer
Die IT-Sicherheit von Fahrzeugen wird von Experten als schlecht eingestuft

Trutzburgen auf Rädern
Wie das Auto zum rollenden Hochsicherheitsrechner wird

Aktuell:
Programmier-Nachhilfe
Code for Life soll Kinder und Jugendliche mit dem Innersten des Computers bekannt machen

Blockchain-Lobby
Ein neuer Bundesverband soll die digitale Transaktionstechnologie promoten

Das Digitale Logbuch
BAD

Info-Update

Sternzeit 08. Juli 2017
Venus im Goldenen Tor mit Raumstation

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Globalisierung - Ende einer Ära?
Stormy-Annika Mildner, Abteilungsleiterin Außenwirtschaftspolitik des BDI, und der Publizist und Globalisierungskritiker Peter Wahl im Gespräch

Am Mikrofon: Jule Reimer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Wilde 70er - Die Kunsthalle Düsseldorf feiert ihren 50. Geburtstag mit einer Jubiläumsausstellung

"Der Menschenfeind" - Wolfgang Michalek inszeniert Molière am Staatstheater Stuttgart

"Shubbak" - Das Londoner Festival für arabische Kunst und Kultur

Gemeinsames Gedenken? Deutsch-polnische Tagung zu den geplanten Gedenkstätten der "Aktion Reinhardt"

documenta-echo: Zafos Xagoraris

Am Mikrofon: Beatrix Novy

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

G-20: Abschlussbericht

G20: Versprechen und Vereinbarungen zu Afrika, Gesundheit, Frauen

G20: Fassungslosigkeit Schanzenviertel, Kritik an Senat und Polizei

G20: Innenpolitische Sicherheitsdiskussion nach G20-Ausschreitungen

Ökumenische Andacht aus Anlass des Busunglücks in Dresden

Venezuela/Oppositionsführer in Hausarrest

Sporttelegram

Am Mikrofon: Daniel Heinrich

18:40 Uhr

Hintergrund

Durchwachsene Bilanz - Die Pflegereform in der Praxis

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

Tour de France - 8. Etappe: Dole - Station des Rousses
Radsport - Motordoping, aktueller Stand der Entwicklung

Tennis - Grand Slam Turnier in Wimbledon: Kollegengespräch mit Thomas Perlebach

Rudern - Weltcup-Finale in Luzern

Fußball - die Profis und das Geld
Fußball - Phantomtickets beim Confedcup: Interview Bloggerin Katrin Scheib

Leichtathletik - Deutsche Meisterschaft in Erfurt

Formel 1 - Großer Preis von Österreich in Spielberg: Qualifying

Am Mikrofon: Andrea Schültke

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Unterwegs im Haus
Von Jürgen Becker
Regie: Leonhard Koppelmann
Komposition: Gerd Bessler
Mit Otto Sander
Produktion: DLF 2009
Länge: 59’40

Hörspielmagazin Extra:
Nachrichten aus der Dämmerung
Ein Streifzug durch die Welt von Jürgen Becker
von Christian Linder

Ein alter Mann in seinem Haus nach längerer Abwesenheit. Er durchstreift Zimmer und Flure, Keller und Boden und verirrt sich in der eigenen Vergangenheit. Erinnerungsfetzen, Bruchstücke gelebten Lebens, Vergangenheit und Gegenwart treten in einen spannungsreichen Dialog, die Erfahrungen des Kindes im Krieg, Bombenangriffe, existenzieller Verlust und komische Begebenheiten verbinden sich zu einer "Geschichte der Augenblicke", die den Dichter Becker zeitlebens künstlerisch beschäftigt haben. Erinnerungsort ist ein Haus, das Stück ist ein Monolog - er korrespondiert in seiner existenziellen Fragestellung und der Einsamkeit des Protagonisten mit dem „Letzten Band“ von Beckett. Er schließt aber auch auf subtile Weise den Kreis zu einem der bekanntesten experimentellen Stücke Jürgen Beckers: "Häuser" - ein vielstimmiger Text kollektiver Wahrnehmung - 40 Jahre später. Die Stimme des Einzelnen auf Spurensuche im Haus seiner Vergangenheit ...

Jürgen Becker, 1932 in Köln geboren, von 1974 bis 1993 leitete er die Hörspielabteilung des Deutschlandfunks. Zahlreiche Hörspiele und Romane.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

"Sind noch Lieder zu singen ...?"
Mit zwei Alterswerken erneuert Dieter Schnebel das Kunstlied
Von Gisela Nauck

Auch heute noch werden Lieder gesungen, doch nicht zwingend geschönt oder Zwischenmenschliches abstrahierend. Im aktuellen Spätwerk des 87-jährigen Berliner Komponisten Dieter Schnebel finden sich zwei große Gesangszyklen, die die Gattung des Kunstlieds erneuert haben. Es handelt sich um Versuche über die Liebe. Konkret sind das die Miniaturen ‚Liebe-Leid‘ für Frauenstimme und Klavier sowie ‚Yes I will Yes‘, eine Vertonung des Schlussmonologs aus James Joyces ‚Ulysses‘ für Stimme, Schlagzeug und Tape.

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Wenn sie lachte, bebte der ganze Körper
Eine Lange Nacht über Käthe Kollwitz
Von Berit Hempel
Regie: Burkhard Reinartz

Ihr Name steht für Leid, Krieg und Verzweiflung. Wie keine Zweite verstand es Käthe Kollwitz (1867 - 1945), die Nöte der Menschen in dunklen Strichen auf Papier festzuhalten: Kinder, die hungern, Männer, die betteln, Frauen, die demonstrieren. Die Künstlerin zeichnete das, was die Menschen zur Zeit des Ersten und Zweiten Weltkrieges bewegte. Sie schuf großformatige Skulpturen von Eltern, die um ihren gefallenen Sohn trauern, gestaltete politische Plakate. Auch von der Grafikerin selbst sind eher traurig wirkende Selbstporträts bekannt. Noch heute dient die Figur der Käthe Kollwitz als Projektionsfläche für Ismen aller Art, Pazifismus, Kommunismus, Feminismus. Doch die ikonengleiche Käthe Kollwitz, das war auch eine Frau, die gerne lachte, forsch in der privaten Malklasse posierte, die kletterte, tanzte und küsste. In Paris wandelte sie auf den Spuren der Impressionisten, malte zarte, farbige Rückenakte, kaufte ein frühes Bild von Picasso. In Italien pilgerte sie zu Kirchen und Klöstern, bewunderte Fresken und Plastiken, genoss den Vollmond und unzählige Leuchtkäfer. Vor 150 Jahren, am 8. Juli 1867, wurde Käthe Kollwitz geboren. Eine ‚Lange Nacht‘ über Leben und Wirken der großen Künstlerin.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
26 27 28 29 30 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6

Herunterladen und Nachhören

Alle Podcasts auf einen Blick


Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Programmtipps

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk