Sonntag, 17.02.2019
 
Seit 06:10 Uhr Geistliche Musik

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 01.07.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Flamenco, Sackpfeifen und teuflische Dämonen
Eine Lange Nacht der spanischen Musik
Von Stefan Wimmer
Regie: Margot Litten

Spanische Musik - da denken viele unwillkürlich an Flamenco, ekstatisch geschleuderte Unterröcke oder Schreie maurischer Klage. Dies wird der Wahrheit nur zum Teil gerecht. In den wilden Bergen des spanischen Nordens herrscht eine ganz andere Musikkultur, die in Deutschland nahezu unbekannt ist: Im Baskenland lieben die trutzig-kämpferischen Bewohner so ausgefallene Instrumente wie die Txistu (eine Piccoloflöte), die Alboka (eine Hornpfeife) und die Txalaparta (eine Holzbalken-Struktur), die wundervolle Töne erzeugen und eine jahrhundertealte Geschichte haben. Die Dorffeste sind geprägt von sexuellen Riten und Aufmüpfigkeit, und gefeiert wird, wo man nur kann. Auch in der Provinz Asturien geht es deftig zur Sache: Dort huldigt man den Sackpfeifen, Drehleiern und Harfen - und intoniert Liebeslieder von Schäferstündchen und untreuen Ehefrauen. Auch historisch ist die Musik in Asturien hochinteressant, denn hier nahm die Reconquista ihren Ausgang, in den asturischen Berghöhlen verschanzten sich nach der maurischen Eroberung die letzten widerständigen christlichen Adeligen. In die Geschichte ging der Satz des muslimischen Heerführers ein, der die Belagerung mit den Worten abbrach: „Lasst diese Hunde in den Höhlen verrotten, sie können uns nicht mehr schaden.“ Ein verhängnisvoller Irrtum - genau aus diesen Berghöhlen ging die christliche Rückeroberung hervor. Das Spannungsfeld zwischen Orient und Abendland ist auch im andalusischen Flamenco zu sehen: Ein Besuch bei den „peñas flamencas“, den Flamenco-Stammtischen in Sanlúcar (Cádiz), zeigt, wie kontrovers Flamenco von seinen Fans diskutiert wird. Eine Lange Nacht über die etwas andere spanische Musik.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

25 Jahre Schola Heidelberg
Festival "Diktaturen"

Alvaro Carlevaro
Beraubte Zeiten / tiempos robados

Aureliano Cattaneo
Sasso nell'Oceano

Alberto Hortiguela
Zu Unrecht: Pamphlet

Daniel Peter Biró
Nulla Res Singularis

Schola Heidelberg
Ensemble aisthesis
Leitung: Walter Nussbaum

Aufnahme vom 28./29.10.2017 aus der Hebelhalle Heidelberg

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Johann Sebastian Bach
Partita für Violine solo Nr. 1 h-Moll, BWV 1002

Eugène Ysaÿe
Sonate für Violine solo e-Moll, op. 27 Nr. 4

Antje Weithaas, Violine

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Entthronte Weltmeister: Verlieren heißt Veränderung

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Orlando di Lasso
'Ad Dominum cum tribularer'. Motette für 6 Stimmen
Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe

Johann Sebastian Bach
'Siehe, ich will viel Fischer aussenden'. Kantate zum 5. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester, BWV 88
Dorothee Mields, Sopran
Terry Wey, Countertenor
Charles Daniels, Tenor
Harry van der Kamp, Bass
Gesualdo Consort Amsterdam
Leitung: Pieter-Jan Belder

Felix Mendelssohn Bartholdy
'Wer nur den lieben Gott läßt walten'. Kantate für Sopran, vierstimmigen gemischten Chor und Streicher
Gesine Adler, Sopran
GewandhausChor
Mendelssohnorchester Leipzig
Leitung: Gregor Meyer

Josef Gabriel Rheinberger
Sonate für Orgel Nr. 3 G-Dur, op. 88
Armin Lamar, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Rettung von Kindern im Holocaust - Tagung des Deutschen Historischen Instituts in Litauen

Sprache als Waffe: Schaffen Wörter Realität? Ein Interview mit dem Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch

Zum Beginn der österreichischen Ratspräsidentschaft: Österreich und die EU. Ein Interview mit dem Schriftsteller Robert Menasse

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Und nun? - Zum EU-Gipfel und der Krise der Union ein Interview mit Karl Lamers, Außenpolitiker

Denk ich an Deutschland: der Schriftsteller Josef Haslinger

Am Mikrofon: Stephanie Rohde

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Aufbruch im Osten - die Wiederbegründung des Zisterzienserklosters Neuzelle
Von Elena Griepentrog
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Der Jurist Fritz Bauer gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Große Reden
Es gilt das gesprochene Wort. Über historische Reden von Frauen
Von Paul Stänner

Diese Sendung ist Teil eines gemeinsamen Projekts des Deutschlandfunks mit ARTE, arte.tv/grossereden.
In den antiken Rhetoriklehren gilt nur der Mann als Redner. Cicero und Quintilian entwarfen einen redegewandten Ehrenmann als idealen Redner. Für nicht rhetorikfähig hielt man dagegen Frauen, Sklaven und Kinder. Man(n) glaubt es vielleicht nicht, aber es gibt sie doch, die großen historischen Worte von Frauen, gerichtet an die Gemeinschaft, den Staat, die Herrschaft. Worte, die überzeugen, die zur Tat aufrufen, die unvergessen sind. „Und nun - verurteilen Sie mich!“ sprach Rosa Luxemburg, angeklagt wegen Volksverhetzung, weil sie sich gegen die allgemeine Kriegseuphorie 1914 gewandt hatte. „Genossen, eure Veranstaltungen sind unerträglich!“ schleuderte Helke Sander anno ‘68 dem ganzen männlich bornierten SDS entgegen und Waltraud Schoppe sah sich einem tobenden Bundestag gegenüber, als sie es wagte, von Vergewaltigung in der Ehe zu sprechen. Die berühmtesten Reden von Frauen aus der deutschen Geschichte beweisen, dass die traditionell männlich konnotierte Redekunst längst von Frauen erobert wurde. Paul Stänners Essay ist ein Auszug aus der ,Langen Nacht der historischen Reden', Deutschlandfunk 2011, Redaktion: Monika Künzel.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Paulskirche in Schwerin
Predigt: Kichenrat Markus Wiechert
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Fliegen wär billiger gewesen - aber nicht halb so schön
Mit dem Nachtzug nach Lissabon

Ausgegraben
Auf Heinrich Schliemanns Spuren in Athen

Auf dem deutschen Dampfer
Flusskreuzfahrt von Moskau auf Kanälen Richtung Wolga

Ansichtskarte aus Wien
Entschleunigt reisen mit der Bahn

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Trompeter und Komponist Markus Stockhausen im Gespräch mit Klaus Pilger

25 Jahre lang hat er mit seinem Vater, dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, intensiv zusammen gearbeitet: Markus Stockhausen, 1957 in Köln geboren. Ab 1975 studierte er an der Kölner Musikhochschule Klavier und Trompete. Heute gehört Stockhausen zu den vielseitigsten Musikern unserer Zeit. Aktuell spielt er im Duo Inside Out mit dem Jazzpianisten Florian Weber, im Duo Landscapes mit dem Gitarristen Ferenc Snétberger, sowie im Quartett Quadrivium. Mit dem indischen Filmmusikkomponisten Sandesh Shandilya brachte er im Februar 2015 dessen symphonisches Werk ,Search for Buddha' beim WDR zur Aufführung. Von 2000 bis 2010 etablierte Markus Stockhausen unter dem Titel ,Klangvisionen' eine eigene Konzertreihe mit 118 Konzerten mit intuitiver Musik in der Kölner Maternuskirche. Beim evangelischen Kirchentag 2007 erklang sein ,Abendglühen' mit mehr als 1500 Blechbläsern und Solotrompete. 80 CDs hat er veröffentlicht, 2017 erschien ,Far into the Stars' mit Quadrivium. Stockhausen gibt Seminare, unter anderem zu Themen wie Improvisation, Singen und Stille oder auch Transformation und Klang.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Fabian Elsäßer

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Bodo Kirchhoff: "Dämmer und Aufruhr. Roman der frühen Jahre"
(Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt a.M.)
Ein Beitrag von Christoph Schröder

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Sauber unterwegs
Die Zukunft der Elektromobilität im öffentlichen Personennahverkehr
Beiträge von Frank Grotelüschen und Ludger Fittkau
Am Mikrofon: Uli Blumenthal

Pilotprojekte in Städten wie Hamburg, Berlin, Köln und Münster haben die Möglichkeiten aber auch die Probleme der alternativen Antriebstechniken im öffentlichen Nahverkehr deutlich gemacht: Ladezeit der Batterien, ausreichende Reichweite, Ladeinfrastruktur bis hin zur Integration von E-Bussen in den bestehenden Fuhrpark. öffentlicher Personennahverkehr und Elektromobilität - was ist heute schon möglich, was noch Zukunftsmusik, um den ÖPNV in den Ballungszentren nachhaltiger zu gestalten?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Die unfriedliche Demokratie - Sozialstruktur und autoritärer Charakter.
Der Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaftler Oliver Nachtwey im Gespräch mit Michael Köhler

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Entfesselte Natur - Die Hamburger Kunsthalle zeigt Katastrophenbilder in der Kunst

Zum 50. Todestag von Fritz Bauer - Erinnerungen an einen Aufklärer

Rettung von Kindern im Holocaust - Eine Tagung des Deutschen Historischen Instituts in Litauen

Französische Politikerin und Frauenrechtlerin Simone Veil wird im Pariser Panthéon beigesetzt

Am Mikrofon: Mascha Drost

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Das maximal Fremde
Von Menschen und Außerirdischen
Von Raphael Smarzoch
Regie: Robert Steudtner
Produktion: DLF 2014

Außerirdische sind aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken. Mal treten sie als kosmische Bedrohung in Erscheinung, als eine fremde Macht, die manipuliert, versklavt und zerstört. Dann kommen sie in friedlicher Absicht, entpuppen sich als Retter der Menschheit. Sie sind das maximal Fremde, das je nach gesellschaftlicher Stimmung ein politischer Gegner, ein Migrant oder ein Virus sein kann. Sie treten als Sinnbild für die unaufhaltsame Digitalisierung auf oder reflektieren das Trauma des Terrorismus. Immer wieder hört man von vermeintlich echten Begegnungen mit Außerirdischen, von seltsamen Flugobjekten und fliegenden Untertassen. Dass wir nicht allein im Universum sind, ist nicht nur eine Überzeugung der Unterhaltungsindustrie. Seit der Neuzeit glauben Naturwissenschaft und Philosophie, dass es intelligentes Leben im All geben muss.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Ludwigsburger Schlossfestspiele 2018

Ludwig van Beethoven
Streichquartett Nr. 11, f-Moll op. 95

Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierquartett g-Moll, KV 478

Ernest Chausson
Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett D-Dur, op. 21

Carolin Widmann, Violine
Alexander Lonquich, Klavier
Auryn Quartett

Aufnahme vom 20.6.2018 aus dem Ordenssaal im Residenzschloss Ludwigsburg
Am Mikrofon: Norbert Hornig

Im Salon von Ernest Chausson gingen Berühmtheiten wie Claude Debussy, Edgar Degas und Auguste Renoir ein und aus. Von dieser intellektuell aufgeladenen Stimmung der Pariser Jahrhundertwende lässt sich Carolin Widmann inspirieren. Zusammen mit Alexander Lonquich und dem Auryn Quartett spürt sie den Klängen des französischen Komponisten ebenso nach wie den abgründigen Harmonien von Beethovens ‚f-Moll-Quartett’ oder den brillanten Tönen Mozarts. Und wenn die von der Fachpresse als „eigensinnigste und kompromissloseste Geigerin ihrer Generation“ betitelte Widmann sich der träumerisch-schwermütigen Eleganz von Chaussons Kammerkonzert hingibt, sind intensive und zauberhafte Momente garantiert.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

FIFA WM 2018

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Das Gesicht von John Chest ist nah zu sehen, er blickt zur Seite. (Andrey Stoycher)
„Die schöne Magelone“ von BrahmsSynchron und farbenreich
Die neue Platte 17.02.2019 | 09:10 Uhr

Mit seinem ersten Solo-Album zeigt der lyrische Bariton John Chest seine Qualitäten als Liedsänger. Mit dem Pianisten Marcelo Amaral leuchtet er die Emotionen der Romanzen über "die schöne Magelone" aus und zeigt auch die teils ironische Doppelbödigkeit.

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