Dienstag, 15.10.2019
 
Seit 08:10 Uhr Interview

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 07.07.2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

„Ein kleines Ja und ein großes Nein“
Eine Lange Nacht über George Grosz
Von Berit Hempel
Regie: Burkhard Reinartz

Für die einen war er der traurigste Mensch Europas, für die anderen ein Gotteslästerer, für die dritten ein großer Künstler. 1893 als Georg Ehrenfried Groß geboren, ändert er zur Zeit großer Engländerfeindlichkeit in Deutschland seinen Namen in George Grosz. Als Dandy liebt er den amerikanischen Tanz Shimmy, besucht Varietés und Sportveranstaltungen. Als Künstler bringt er in spitzen Strichen gesellschaftliche und politische Abgründe auf das Papier, prangert Kriegsgräuel an und entlarvt skrupellose Bohemiens. George Grosz legt den Finger in die Wunden der Weimarer Republik, reißt den Menschen die Masken herunter und legt ihre Fratzen frei. Wegen seiner kritischen Bilder wird er in den 20er-Jahren mehrfach angeklagt. Knapp drei Wochen bevor die Nationalsozialisten, nach der Machtübernahme Ende Januar 1933, sein Atelier und seine Wohnung stürmen, verlässt er zusammen mit seiner Frau und seinen zwei Kindern Deutschland. In den USA gibt er Kunstunterricht - Salvador Dalí schaut kurz bei ihm vorbei - malt Dünenlandschaften und seltsame Wesen, die nur entfernt Menschen ähneln. Mithilfe von Alkohol versucht er, seine Depressionen in den Griff zu bekommen. 1959 kehrt George Grosz nach Deutschland zurück. Der amerikanische Traum? Für ihn eine Seifenblase. In seiner alten Heimat wird der Rückkehrer gefeiert und bejubelt. Sechs Wochen nach seiner Ankunft stirbt George Grosz nach einem Sturz in einem Berliner Treppenhaus.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Kammermusikfest ,Spannungen' 2018

Sergej Newski
Klavierquartett

Anton Arenski
Streichquartett Nr. 2 a-Moll, op. 35

Gergana Gergova, Violine
Christian Tetzlaff, Violine
Yura Lee, Viola
Barbara Buntrock, Viola
Gustav Rivinius, Violoncello
Julian Steckel, Violoncello
Alban Gerhardt, Violoncello
Alexander Vorontsov, Klavier

Aufnahme vom 22.6.2018 aus dem Wasserkraftwerk, Heimbach

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Wings

Johann Christian Bach
Quartett für Oboe, Violine, Viola und Violoncello B-Dur

Anton Reicha
Quintett für Oboe, 2 Violinen, Viola und Violoncello F-Dur, op. 107

Katsuya Watanabe, Oboe
Klaidi Sahatçi, Violine
Stefano Lo Re, Violine
Simonide Braconi, Viola
Sandro Laffranchini, Violoncello

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Weniger heizen, mehr gewinnen - Die Debatte um die CO2-Steuer

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Christoph Graupner
,Ach Gott und Herr'. Kantate zum 3. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Oboe, Streicher und Basso continuo, GWV 1144/11
Miriam Feuersinger, Sopran
Capricornus Consort Basel
Leitung: Peter Barczi

Dietrich Buxtehude
,Lobe den Herrn, meine Seele', für Tenor, 3 Violinen, 2 Violen und Basso continuo, BuxWV 71
Hans Jörg Mammel, Tenor
La Fenice
Leitung: Jean Tubéry

Johann Sebastian Bach
,Ach Herr, mich armen Sünder'. Kantate BWV 135
Annette Markert, Alt
Christoph Prégardien, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir and Orchestra
Leitung:Ton Koopman

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Sängerfest der Esten - Politisches Ringen um eine 150jährige Tradition

Die EU und die Kunst des Kompromisses - Ein Interview mit der Philosophin Véronique Zanetti

Neue Heldinnen? Die "Sea Watch"-Kapitänin als Identifikationsfigur - Ein Interview mit dem Philosophen Holger Zaborowski

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Gleichberechtigung erreicht? Zur Situation Homosexueller ein Interview mit Gabriela Lünsmann, Mitglied im Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes

Denk ich an Deutschland: die Schauspielerin Marita Breuer

Am Mikrofon: Kathrin Hondl

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Wilde Rückkehr. Vom Aufstand für das Leben jetzt
Von Georg Magirius
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Der Fotograf Erich Salomon wird in Auschwitz ermordet

09:10 Uhr

Die neue Platte

Vokalmusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Neuer Antisemitismus - Befund, Analyse, Verstehen (4/6)
Arabischer Antisemitismus im globalen Spannungsfeld
Von Stefan Weidner
(Teil 5 am 14.7.2019)

Antisemitismus tritt in vielen Ländern verstärkt auf und das wirft zahlreiche Fragen auf. Die komplizierte Debatte zum Antisemitismus beginnt schon bei einer Definition desselben. In einer sechsteiligen multiperspektivischen Annäherung versucht ‚Essay und Diskurs‘, die Positionen einzuordnen. Dass es in der arabischen Welt und unter Arabern im Exil einen weit verbreiteten Antisemitismus gibt, ist in den letzten Jahren häufig und teils kontrovers thematisiert worden. Stefan Weidners Radioessay geht der Frage nach, wie der arabische Antisemitismus entstanden ist, aus welchen islamischen, christlichen und säkularen Quellen er sich speist und in welche globalen Konfliktlinien er sich heute einschreibt. Zugleich hat sich in den letzten Jahrzehnten ein spannungsreicher Diskurs über den arabischen Antisemitismus entwickelt, der aus der Perspektive unterschiedlicher politischer Positionen heraus Grundsatzfragen über Kolonialismus, Rassismus und Islam aufwirft. Der Beitrag zeigt auf, wie die aus diesem Diskurs gewonnenen Erkenntnisse nicht nur dazu beitragen können, Antisemitismus und Rassismus einzudämmen, sondern wie sie auch die politischen Rahmenbedingungen erhellen und neue Lösungsstrategien für den Nahost-Konflikt aufzeigen. Stefan Weidner ist Autor und Islamwissenschaftler. Zuletzt veröffentlichte er ,Jenseits des Westens. Für einen neuen Kosmopolitismus’ (2018) und ,1001 Buch. Die Literaturen des Orients’ (2019). Im Deutschlandfunk wurde 2019 Weidners Radioessay ,Unsere Freiheit, von außen gesehen’ gesendet.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Propsteikirche St. Gangolf in Heinsberg
Predigt: Probst Markus Bruns
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Luisa Neubauer, Fridays-for-future

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Von Piccola Sicilia ins Quartier Lafayette
Ein Streifzug durch Tunis

Wo der Mohn blüht
Armschlag, das Mohndorf im österreichischen Waldviertel

Heisse Ware
Wie belgische Mönche ihr Trappisten-Bier an den Mann bringen

Einmal rund um Rio de Janeiro
Wandern auf der „Transcarioca“

Calle Linares
Die „Straße der Hexen“ in La Paz/Bolivien

Die Reise
Heinrich Lübke „besingt“ seine Kanadareise im Jahr 1967

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Niederlandist Jan Konst im Gespräch mit Joachim Scholl

Eine deutsche Familiensaga erzählt der niederländische Literaturprofessor Jan Konst in seinem Roman ,Der Wintergarten’ - ganz Holland ist entzückt! Seit Anfang der 90er-Jahre lehrt Jan Konst, Jahrgang 1963, an der Freien Universität Berlin Niederländische Literatur. Mit vielen Publikationen hat er sich internationales akademisches Renommee erworben - seine Schwiegermutter ist jetzt dafür verantwortlich, dass er zum Bestsellerautor wurde. In Holland ist ,Der Wintergarten’ ein Sensationserfolg - ein weitgespannter Tatsachenroman über die Familie seiner deutschen Ehefrau, vom Kaiserreich bis zur Wiedervereinigung.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin - Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

J.G. Ballard: „Das Reich kommt“
Aus dem Englischen von Eike Schönfeld
(Diaphanes Verlag, Zürich)
Ein Beitrag von Thomas Palzer

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Auslese - 50 Jahre Mondlandung
Der lange Weg zur Apollo-11
Mit Ralf Krauter, Dagmar Röhrlich und Michael Lange

Die Erfolgschancen lagen bei maximal 50 Prozent. Dennoch glückte das Husarenstück: Am 20. Juli 1969 landeten die beiden NASA-Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin auf dem Mond. Als sie wenige Stunden später aus ihrer Landefähre kletterten und die ersten menschlichen Fußspuren im schwarzen Mondstaub hinterließen, starrten weltweit über eine halbe Milliarde Menschen gebannt auf die Fernsehbildschirme. "A small step for (a) man, a giant leap for mankind": Ein Menschheitstraum war in Erfüllung gegangen.

Das epochale Ereignis, mit dem die USA ihre technologische Überlegenheit gegenüber der Sowjetunion demonstrierten, erfolgte acht Jahre nachdem Präsident John F. Kennedy in einer Rede gefordert hatte, seine Nation solle einen Menschen zum Mond schicken und ihn sicher wieder zur Erde zurück bringen. Die eilig gegründete US-Weltraumbehörde NASA hatte geliefert - trotz enormer Herausforderungen, zahlreicher Rückschläge und tragischer Opfer, die der Wettlauf zum Mond gefordert hatte.

Zum 50. Jubiläum der Mission Apollo-11 zeichnen aktuelle Sachbücher diesen Meilenstein der Menschheitsgeschichte nach: Vom Sputnik-Schock während des Kalten Krieges, der für die Machthaber im Weißen Haus ein Weckruf war, über die hastig aufgelegten Raumfahrtprogramme Mercury und Gemini, die reihenweise Amerikaner in die Umlaufbahn schossen, um den Rückstand zu den Sowjets aufzuholen und wichtige Erfahrungen zu sammeln, bis zum erfolgreichen Touch Down des "Adlers" im "Meer der Stille".

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
"Eine gewisse Tendenz zur Kunstferne" - Der Philosoph Konrad Paul Liessmann im Gespräch mit Anja Reinhardt über "kontaminierte" Kunst.

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Blick in den Kristallglobus - Das Filmfestival in Karlovy Vary

Kunst und Naturwissenschaft - Nina Canell-Ausstellung in Baden-Baden

Sängerfest der Esten - Politisches Ringen um eine 150jährige Tradition

Krise der Glaubwürdigkeit - Ergebnisse der Tagung "Believe it or not", die Philosophin Susan Neiman im Gespräch

Am Mikrofon: Mascha Drost

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Ewig auf den Frieden warten: Die Polisario, Marokko und der Westsahara-Konflikt

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - Frauen-WM: Finale in Lyon: USA-Niederlande

Fußball - Unterhaching und der Börsengang: Wie steht es um die Finanzen in der 3. Liga?

Fußball - Ungleiches Duell bei der Copa America: Außenseiter gegen Rekordmeister

Sportpolitik in Europa

Beachvolleyball - Weltmeisterschaften in Hamburg

Motorrad - Grand Prix auf dem Sachsenring: WM-Läufe

Triathlon - ITU World Triathlon Series/WM 2019 in Hamburg

Sportsponsoring - Schränkt Bayer sein Sportsponsoring wegen Monsanto ein?

Tour de France - 2. Etappe: Brüssel Palais Royal - Brüssel Atomium (Zeitfahren)

Am Mikrofon: Jessica Sturmberg

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Sister Morphine
Musiker und Drogen
Von Burkhard Reinartz
Regie: der Autor
Produktion: Dlf 2019

Jimi Hendrix, Janis Joplin, Kurt Cobain, Amy Winehouse. Sie und viele andere Musikstars starben durch Alkohol und Drogen. Gilt die Gleichung Musik braucht Drogen heute noch immer? ‚Sister Morphine‘ von den Rolling Stones, ‚Purple Haze‘ von Jimi Hendrix und ‚Lucy in the Sky with Diamonds‘ von den Beatles sind Songs, in denen es direkt oder indirekt um Drogenkonsum geht. Viele DJs, Raver und andere Clubgänger schlucken, schniefen, spritzen heute Drogen. Wird der Drogenkonsum in der Musikerszene trotzdem weniger? Beifall kann über den Ausstoß von Glückshormonen so stark wirken wie manche Droge. Aber hinter dem Drang nach Ruhm und Erfolg stecken oft Ängste und Minderwertigkeitsgefühle. Die werden nicht selten durch Drogen betäubt, vor allem wenn dann auch noch der Größenrausch durch Misserfolg zusammenbricht. Der Autor taucht in die Musikerszene ein und fragt Künstler nach ihrem Umgang mit den allgegenwärtigen Drogen.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Gezeitenkonzerte 2018

Claude Debussy
Beau Soir

Benjamin Britten
Lachrymae, op. 48

César Franck
Sonate A-Dur für Viola und Klavier

Franz Schubert/Franz Liszt
,Ständchen' und ,Auf dem Wasser zu singen' in der Bearbeitung für Klavier solo

Rebecca Clarke
Sonata a-Moll für Viola und Klavier

Nils Mönkemeyer, Viola
William Youn, Klavier

Aufnahme vom 6.8.2018 in der St. Stephani- und Bartholomäi-Kirche Detern

Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Normalerweise ist die evangelisch-reformierte St. Stephani- und Bartholomäi-Kirche des kleinen ostfriesischen Dorfes Detern östlich von Leer nur der dort ansässigen Kirchengemeinde ein Begriff. Doch Matthias Kirschnereit, der künstlerische Leiter des Festivals Gezeitenkonzerte, schätzt gerade so anmutige geschichtsträchtige Orte wie die Kirche in Detern für anspruchsvolle Kammermusikabende. Einen solchen gab es dort am 6. August 2018: Der Bratscher Nils Mönkemeyer und der Pianist William Youn präsentierten in dem Gotteshaus ein facettenreiches Programm mit bekannten und weniger bekannten Originalwerken für Viola und Klavier sowie interessante Bearbeitungen für die zwei Instrumente.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

„Ansichten eines 54er Fußball-Weltmeisters“, Wiederholung vom 27.04.2014 anlässlich 65 Jahre nach dem Wunder von Bern

Mit Horst Eckel, Fußball-Weltmeister 1954

Die Fragen stellt Moritz Küpper

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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