Dienstag, 22.06.2021
 
Seit 15:05 Uhr Corso - Kunst & Pop

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 11.07.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Ein unvergleichlich merkwürdiges Buch“
Die Lange Nacht über Marcel Proust
Von Sabine Fringes
Regie: die Autorin

Keinen Roman, sondern ein „Instrument der Erkenntnis“, hatte Marcel Proust (1871-1922) im Auge, als er sein siebenbändiges Werk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ schrieb. Bereits der 1913 in Frankreich erschienene erste Band polarisierte die Leserschaft. Die einen fühlten sich ratlos oder gar genervt ob der Fülle „lächerlicher Beobachtungen“. Die anderen waren hellauf begeistert: Zu einem seiner ersten Anhänger zählte Rainer Maria Rilke. Einen „seltsamen Wahrsager“ nannte der Dichter Proust und dessen Roman „ein unvergleichlich merkwürdiges Buch“ und ein bedeutendes Studienobjekt für die Psychoanalyse. Marcel Proust wurde 1871 in Auteuil als Sohn eines renommierten Pariser Arztes geboren. Er studierte zunächst Jura und tummelte sich in den feinsten Pariser Salons seiner Zeit, bis er sich mit Mitte 30 aus dem sozialen Leben zurückzog, um sich in der Einsamkeit seines mit Kork ausgekleideten Zimmers am Boulevard Haussmann ganz dem Schreiben widmen zu können. Proust gilt neben Joyce und Kafka als Begründer der literarischen Moderne. Die „Lange Nacht" taucht ein in die Bewusstseins- und Sinnenschulung des Marcel Proust.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Ghost Festival der Spannungen:Künstler VI

Antonín Dvořák
Terzett für 2 Violinen und Viola C-Dur, op. 74

Josef Suk
„Erlebtes und Erträumtes". 10 Stücke für Klavier, Nr. 4 und Nr. 10

Ludwig an Beethoven
Sonate für Violine und Klavier Es-Dur, op. 12, Nr. 3

Anna Reszniak, Violine
Christian Tetzlaff, Violine
Antje Weithaas, Violine
Elisabeth Kufferath, Viola
Kiveli Dörken, Klavier
Lars Vogt, Klavier

Aufnahme vom 26.6.2020 aus der Jesus-Christus-Kirche Berlin-Dahlem

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Carl Maria von Weber
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 Es-Dur, op. 32

Konzertstück für Klavier und Orchester f-Moll, op. 79

Ronald Brautigam, Hammerflügel
Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

William Byrd
"Ne irascaris, Domine". Motette für fünfstimmigen Chor a cappella
Voces8

Johann Rosenmüller
"Fürchte dich nicht". Geistliches Konzert für 2 Soprane, Alt, Tenor, Bass, Streicher und Basso continuo
Monika Mauch, Sopran
Viola Blache, Sopran
David Erler, Altus
Tobias Hunger, Tenor
Florian Sievers, Tenor
Felix Schwandtke, Bass
Ensemble 1684
Leitung: Gregor Meyer

Johann Sebastian Bach
"Es ist das Heil uns kommen her". Kantate am sechsten Sonntag nach Trinitatis für Vokalsolisten, Chor und Orchester, BWV 9
Julia Doyle, Sopran
Alex Potter, Altus
Charles Daniels, Tenor
Peter Harvey, Bass
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Marcel Dupré
Präludium und Fuge für Orgel H-Dur, op. 7 Nr. 1
Lukas Hasler, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Von der Kraft des Mitgefühls.
Was im Angesicht des Todes trägt
Von Eva-Maria Will, Köln
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 325 Jahren: Die „Preußische Akademie der Künste" wird gegründet

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Klaviermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Augenmaß
Über Ästhetik und Politik
Von Christian Metz

Wer im Straßenverkehr Entfernungen einschätzt, verlässt sich auf sein Augenmaß. Ein solches optisches Maßnehmen ist kulturell erlernt. Der Essay geht der Logik, Rhetorik und Praxis des Augenmaßes nach und betritt damit wissenschaftliches Neuland.
Das Zusammenspiel von Ästhetik und Politik des Augenmaßes prägt unsere Gegenwart und deren Diagnostik. Die Gegenwartsdiagnostik ist aufs Engste mit der deutschsprachigen Geschichte des Augenmaßes verschränkt. Die Rede von der „Politik mit Augenmaß” bewertet die Entscheidungsfähigkeit einzelner Politiker. Diese Rhetorik gehört ebenso zum Inventar unserer Gegenwart wie verschiedene andere Praktiken des Augenmaßes. Tatsächlich sind es vor allem Literatur, Kunst und Architektur, die das Vermögen des Augenmaßes in die öffentliche Debatte einbringen und dort profilieren. Dies sollten wir klar im Blick behalten, wenn es aktuell unter anderem um die Forderung von „Corona-Maßnahmen mit Augenmaß” geht.
Christian Metz ist freier Kritiker, unter anderem für die FAZ und den „Büchermarkt” des Deutschlandfunks. 2020 wurde seine Arbeit mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Dorfkirche Ulrichshalben bei Weimar
Predigt: Superintendent Gregor Heidbrink
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Die Schriftstellerin Sabine Friedrich im Gespräch mit Florian Felix Weyh

Einen Roman von 2.000 Seiten schreiben? Beeindruckend. Sich weitere zehn Jahre und drei Bücher lang mit dem gleichen Stoff befassen? Außergewöhnlich. Dass ein weltreisendes Hippiemädchen aus Coburg zur Chronistin des deutschen Widerstands gegen Hitler wurde, hat Sabine Friedrich selbst überrascht: „Ich bin nicht ergebnisorientiert.” Ihre Bücher sagen etwas anderes: Neugier braucht Zeit, dann aber entsteht Großes.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Vorwärts auf dem Weg nach Vorgestern
Die niederländische Rockband DeWolff
Von Fabian Elsäßer

Als die Brüder Luka und Pablo van de Poel 2008 den ersten Plattenvertrag für ihre Band DeWolff unterzeichneten, waren sie noch nicht einmal volljährig. Ein Jahrzehnt später sind sie altgediente, aber immer noch junge Musiker. Ihr Sound bedient sich aus den Plattenschränken ihrer Eltern und weckt Erinnerungen an Rockbands der 60er- und 70er-Jahre von Cream über Deep Purple, Doors bis Lynyrd Skynyrd. Aber, und das ist das eigentliche Phänomen, DeWolff klingt nie nostalgisch, sondern energiegeladen vorwärts gewandt. Und das Trio geht gelassen Risiken ein: überlässt die Bass-Töne meist dem Keyboarder Robin Piso oder nimmt auch mal ein ganzes Album im Tourbus mit einem alten Tonband-Rekorder auf. Bis hin zur Bühnendekoration inszeniert DeWolff eine herzblutreiche, niemals wehmütige Zeitreise, die neben dem Rock ‘n’ Roll die Zukunft sichert.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
„Ich hätte Ihnen das gern erspart"
Zytomegalie in der Schwangerschaft
Von Anneke Meyer

Ich war in der 10 Woche schwanger als meine Frauenärztin mich anrief: „Ich hätte Ihnen das gerne erspart, aber wir haben eine frische Zytomegalie Infektion bei Ihnen festgestellt. Googeln Sie jetzt nicht was das ist. Ich habe Ihnen einen Termin für morgen beim Spezialisten gemacht - dort wird Ihnen alles erklärt."
Etwa zwei Prozent der Frauen infizieren sich in der Schwangerschaft zum ersten Mal mit Cytomegalie, einer Variante des Herpesvirus. Für einen gesunden Erwachsenen ist die Infektion harmlos und läuft oft unbemerkt ab. Für ein ungeborenes Kind kann Sie schwere Behinderungen oder auch den Tod bedeuten. Hochrechnungen zufolge werden alleine in Deutschland jedes Jahr über 1.500 Kinder geboren, die sich im Mutterleib mit dem Cytomegalie Virus, kurz CMV, angesteckt haben. Damit ist CMV die häufigste angeborene Viruserkrankung und auch die häufigste Ursache für angeborene Behinderungen nicht-genetischen Ursprungs. Trotzdem kennt kaum eine Schwangere die Gefahr. In vielen Broschüren rund um Schwangerschaft und Geburt wird die Infektion nicht erwähnt. Der Test auf CMV wird von der Krankenkasse nicht übernommen. Ein effektives Präventionsprogram gibt es nicht, genauso wenig wie eine zugelassene Behandlung der werdenden Mutter oder des neugeborenen Kindes. Warum?

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Bogen. Sehne. Pfeil.
Vom Anspannen und Loslassen
Von Michael Reitz
Regie: Uta Reitz
Produktion: Deutschlandfunk 2018

Ursprünglich zu Jagd- und Kriegszwecken ausgeübt, hat sich das Bogenschießen in den letzten Jahren zu einer boomenden Tätigkeit und einem facettenreichen Hobby entwickelt. Die einen treibt beim sportlichen Umgang mit Pfeil und Bogen der Ehrgeiz des Wettkampfs, während andere darin eine Möglichkeit des mentalen Trainings und des meditativen Loslassens sehen. Gemeinsam ist allen der Wunsch, Körper und Geist durch das Wechselspiel von äußerster Konzentration und tiefer Entspannung übereinzubringen. Spannend sind dabei nicht allein die Fortschritte, die der Anfänger auf seinem Weg macht. Sondern auch die Erfahrung, dass das Bogenschießen innere Prozesse abbildet. Mit der Zeit lernt der Schütze, mit alltäglichen Problemen und Herausforderungen besser umzugehen.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Heimweh nach Heimbach
Aufnahmen vom Juni 2021 mit den „Spannungen"-Künstlern
Am Mikrofon: Johannes Jansen

Mit einem Kribbeln im Ohr meldet sich spätestens in den letzten Maitagen die Vorfreude auf Heimbach und die Kammermusikfesttage im Jugendstil-Wasserkraftwerk unterhalb der Urfttalsperre. „Spannungen” heißen sie zu Recht, diese jours fixes einer Künstlergemeinde um den Pianisten und Festivalgründer Lars Vogt, die sich in den mehr als 20 Jahren ihres Bestehens ein großes Stammpublikum erobert haben. Im vergangenen Sommer gab es erstmals eine pandemiebedingte Spannungsunterbrechung, die nur durch Studio-Konzerte ohne Publikum ein wenig aufgefangen werden konnte. In diesem Jahr soll das Musik-Kraftwerk wieder hochgefahren werden, soweit es die Inzidenzzahlen erlauben. Unabhängig davon empfiehlt sich das Radio als Mittel gegen Heimbach-Heimweh jeder Art. Spannungssteigernd wirkt sich aus, dass Programme und Besetzung im Detail erst kurz vor dem jeweiligen Konzerttermin bekanntgegeben werden.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

EM-Magazinaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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