Dienstag, 22.06.2021
 
Seit 16:35 Uhr Forschung aktuell

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 17.07.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Blue Crimeaufnehmen

Frauenmörder Heinrich Pommerenke
Eine Spurensuche
Von Johannes Weiß
Regie: Mark Ginzler
Mit Martin Rentzsch, Lisbeth Felder, Boris Koneczny, Eva Derleder, Bernd Tauber, Matti Krause und Frauke Vetter
Musik: Andreas Bernhard
Produktion: SWR 2013
Länge: 53’ 40

Ende der 50er-Jahre versetzt eine Serie grausamer Frauenmorde Südwestdeutschland in Angst. Irgendwo lauert ein Killer, hinter Büschen, auf einsamen Wegen, an Bahnunterführungen. Im Juni 1959 wird der Täter schließlich gefasst. Es ist der 22-jährige Heinrich Pommerenke. „Vor Ihnen sitzt der Teufel“, sagt er von sich selbst, als er ein umfassendes Geständnis ablegt. 1960 wird er zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt: wegen Mordes in vier Fällen, Mordversuchs in zwölf Fällen, versuchter Notzucht, gefährlicher Körperverletzung, schweren Raubs und räuberischer Erpressung. Lebenslang - für Heinrich Pommerenke heißt das 49 Jahre im Gefängnis Bruchsal. Für viele seiner überlebenden Opfer, seiner Angehörigen und früheren Nachbarn bedeutet es lebenslange Angst. Einige von ihnen kommen - neben weiteren Zeitzeugen, Sachverständigen und Pommerenke selbst - in diesem Dokumentarspiel zu Wort.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Jazz
Saitenwege
Ein historischer Streifzug mit der Jazz-Gitarre
Am Mikrofon: Karl Lippegaus

1937 schloss Charlie Christian seine Gitarre zum ersten Mal an einen Verstärker an. Damit eröffnete er dem Instrument eine unabsehbare Fülle von Klangmöglichkeiten. Wie nirgends sonst spielt bei der Jazzgitarre auch die Auseinandersetzung mit anderen Genres eine Rolle: Es gab Überschneidungen und wechselseitige Befruchtung mit Flamenco, Folk, Rock und Blues. Auf einem historischen Streifzug geht es u.a. um Kenny Burrell (*31.7.1931), dessen makelloses Hardbop-Spiel ein starkes Bluesfeeling durchströmte. Zahlreiche aktuelle Alben von Gitarristen ergänzen das Panorama. Mit Musik von Scott Dubois, Wu Fei, Glenn Jones, Donald Miller, Rycardo Moreno, Philippe Mouratoglou, Marc Ribot, Ballake Sissoko, Stephan Thelen, Stein Urheim, Abigail Washburn u.a.

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Susanne Bauer, München
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 150 Jahren: Der deutsch-amerikanische Maler Lyonel Feininger geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

Die Watt-WG - Küstenschutz auf Hallig Süderoog
(Wdh. v. 20.7.2019)

Am Mikrofon: Stephanie Gebert

Die Natur ist Taktgeber im Leben von Nele Wree und Holger Spreer. Die Gezeiten bestimmen, ob sie einkaufen können. Die Jahreszeit entscheidet, welcher Job ansteht. Das junge Paar wohnt mitten im nordfriesischen Wattenmeer auf der Hallig Süderoog, die seit zehn Jahren Teil des UNESCO-Weltnaturerbes ist. Mit wechselnden Mitbewohnern leben sie auf dem 62 Hektar großen Eiland ihren Traum vom nachhaltigen Leben. Sie sind verantwortlich für Küstenschutz und Vogelbeobachtung.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Schauspieler Thomas Thieme

Thomas Thieme wurde 1948 in Weimar geboren, wo er inzwischen auch wieder lebt. Mit 21 Jahren verließ er Thüringen, um an der Staatlichen Schauspielschule in Ostberlin zu studieren. Es folgte der übliche Reigen durch kleinere Theater wie Görlitz, Halle, Magdeburg und Anklam. Im Jahr 1981 wurde ihm die DDR zu eng, und er stellte einen Ausreiseantrag, der nach vielen Schikanen drei Jahre später genehmigt wurde. Zunächst ging Thieme nach Frankfurt am Main, dann ans Burgtheater Wien, nach Berlin an die Schaubühne am Lehniner Platz und ans Deutsche Schauspielhaus Hamburg. Dort wurde er für seinen Richard III. in Luk Percevals „Schlachten!” zum Schauspieler des Jahres gewählt. Seit den 70er-Jahren in der DDR spielt Thomas Thieme in Film und Fernsehen die sinistren und undurchschaubaren Kraftkerle. Er verkörperte außerdem Helmut Kohl und Uli Hoeneß, spielte den Kulturminister Bruno Hempf in Henckel von Donnersmarcks Kinofilm „Das Leben der Anderen“. Seine unverwechselbare Stimme ist auch in zahlreichen Hörspielen und Hörbüchern zu erleben - und in „Klassik-Pop-et cetera”.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Türken in Griechenland - Neues Leben beim angeblichen Erzfeind
Von Gunnar Köhne
Dlf 2020

Das Essen, die Musik, das Meer, die Sonne - alles fast wie zu Hause. Für Türken, die sich von der Regierung Erdoğan bedroht sehen, ist der Nachbar Griechenland ein idealer Ort. Tausende Türken haben sich in den vergangenen Jahren in Thessaloniki oder Athen niedergelassen - darunter Hochschullehrer, Studenten, Journalisten, Künstler. Wenn die Spannungen zwischen den „Erzfeinden“ wieder einmal besonders ausgeprägt sind, kommt den türkischen Exilanten eine Brückenfunktion zu. Dabei sind ihre Lebensumstände auch in Griechenland angesichts hoher Arbeitslosigkeit und antimuslimischer Ressentiments oft schwierig.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Frauenstimmen
Susanna
Von Gertrud Kolmar
Bearbeitung und Regie: Stephan Heilmann
Mit Hille Darjes, Judith Melles, Hans-Dieter Zeidler, Naomi Krauss, Matthias Scheuring, Sigrid Pawellek, Markus Gertken, Nikola Weisse
Klarinette und Bassklarinette: Michael Riessler
Komposition: Peter Zwetkoff
Produktion: DRS 1994
Länge: 101‘00


Hörspiel nach Gertrud Kolmar
Eine ältere Erzieherin, verfolgt im nationalsozialistischen Deutschland, erinnert sich an Susanna, ein vermeintlich gemütskrankes Mädchen, das sie vor Jahren betreut hat. Gertrud Kolmars letzte vollendete Erzählung ist stark autobiographisch geprägt.

Wegen einer „Gemütskrankheit“ bedarf die 20-jährige Susanna der Sorgfalt einer Erzieherin. Diese erinnert sich an die Gespräche mit der faszinierenden jungen Frau, an ihre sprühende Fantasie, ihren emotionalen Reichtum und ihre Gefährdung. Zwei Wirklichkeitswahrnehmungen, zwei Sprechweisen verstricken sich in Frage und Antwort. Susanna folgt ihrem heimlichen Geliebten Rubin nachts auf den Bahngleisen in Richtung Berlin, ohne die Züge zu fürchten, und findet den Tod. Gertrud Kolmar schrieb die Erzählung „Susanna“ vom 29. Dezember 1939 bis zum 13. Februar 1940 in einer Zeit völliger Entrechtung und wachsender Bedrohung in Berlin.
Gertrud Kolmar (1894 -1943), geboren in Berlin, arbeitete neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit als Lehrerin, Erzieherin und Sekretärin. Bekannt wurde sie vor allem als Lyrikerin. Sowohl ihre Prosa als auch ihre Theaterstücke wurden zu Lebzeiten nicht veröffentlicht. Sie wurde 1943 im Verlauf der „Fabrikaktion“ deportiert und in Auschwitz oder auf dem Weg dorthin ermordet.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Verstetigung des Unsteten
Das 35. Kaleidophon-Festival Ulrichsberg
Von Dietrich Petzold

Seit 1986 ist das Ulrichsberger Kaleidophon-Festival eine international wichtige Institution. Der kleine Ort im österreichischen Mühlviertel steht nämlich für den Brückenschlag zwischen experimentellem Jazz und Neuer Musik. Ulrichsberg pflegt dabei eine Tradition des eigentlich nicht Tradierbaren: Denn die ad hoc komponierten, also spontan zusammengestellten Klanggebilde der freien Improvisation sind - anders als jene interpretierter ausnotierter Komposition - nie genau wiederholbar. Just dieses Prinzip bildet das inhaltliche Zentrum des Ulrichsberger Kaleidophon-Festivals. Die Liste der international renommierten Musikerinnen und Musiker, die in 35 Festivaljahren in der zum Konzertsaal ausgebauten Dorfscheune zu hören waren, ist beeindruckend. Die pandemiegezeichnete Ausgabe 2021 lief unter besonderen Herausforderungen - war sie doch herausgefordert, ihr Publikum per Livestream und via Rundfunk zu erreichen.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Prachtboulevard mit Geschichte
Die Lange Nacht vom Kurfürstendamm
Von Katharina Palm
Regie: die Autorin

„Ich hab´ so Heimweh nach dem Kurfürstendamm“ sang einst Hildegard Knef. Wie kaum eine andere Straße stand und steht der Ku’damm, wie er von den Berlinern genannt wird, für ein besonderes Lebensgefühl. Vom einfachen Knüppeldamm wurde er zum Schaufenster des Westens und zum Traum nicht nur der Ostberliner. Er ist ein Spiegel der letzten 135 Jahre deutscher Geschichte. Bis heute wird hier flaniert und mondän gefeiert, aber auch demonstriert, gestritten und in seinen dunkelsten Stunden gemordet. Obwohl er mehrfach totgesagt wurde, kehrte das pulsierende Leben immer wieder zu ihm zurück. Zwei Weltkriege, Wirtschaftskrise, die Teilung der Stadt und auch die Wiedervereinigung haben ihre Spuren hinterlassen. Vergangenes lebt wieder auf, Neues wird ins rechte Licht gerückt und fast Vergessenes neu entdeckt. Wie die Malerin Jeanne Mammen, die für die neue, unabhängige Frau in den goldenen Zwanzigern stand und deren Wohnung heute wie eine Zeitkapsel erscheint. Zum Vorschein kommen die verwunschenen Tennisplätze am Ku‘damm, auf denen sich der Schriftsteller Vladimir Nabokow in jungen Jahren seinen Lebensunterhalt als Tennislehrer verdiente. Und es werden die Fragen geklärt, warum es im Romanischen Café ein Schwimmer- und ein Nichtschwimmerbecken gab und was Trockenbewohner sind. Nach dieser „Langen Nacht” werden Sie den Kurfürstendamm mit ganz anderen Augen sehen.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1

Aktuelle Themen

Zeitversetzt hören

Timeshift-Player

Sendungsbeginn verpasst? Unser Player in Beta-Version ermöglicht zeitversetztes Hören. Spulen Sie in 15-Sekunden-Schritten bis zu zwei Stunden zurück, solange das Playerfenster geöffnet ist. Rückmeldungen bitte an den Hörerservice.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk