Montag, 14.06.2021
 
Seit 13:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 18.07.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Prachtboulevard mit Geschichte
Die Lange Nacht vom Kurfürstendamm
Von Katharina Palm
Regie: die Autorin

„Ich hab´ so Heimweh nach dem Kurfürstendamm“ sang einst Hildegard Knef. Wie kaum eine andere Straße stand und steht der Ku'damm, wie er von den Berlinern genannt wird, für ein besonderes Lebensgefühl. Vom einfachen Knüppeldamm wurde er zum Schaufenster des Westens und zum Traum nicht nur der Ostberliner. Er ist ein Spiegel der letzten 135 Jahre deutscher Geschichte. Bis heute wird hier flaniert und mondän gefeiert, aber auch demonstriert, gestritten und in seinen dunkelsten Stunden gemordet. Obwohl er mehrfach totgesagt wurde, kehrte das pulsierende Leben immer wieder zu ihm zurück. Zwei Weltkriege, Wirtschaftskrise, die Teilung der Stadt und auch die Wiedervereinigung haben ihre Spuren hinterlassen. Vergangenes lebt wieder auf, Neues wird ins rechte Licht gerückt und fast Vergessenes neu entdeckt. Wie die Malerin Jeanne Mammen, die für die neue, unabhängige Frau in den goldenen Zwanzigern stand und deren Wohnung heute wie eine Zeitkapsel erscheint. Zum Vorschein kommen die verwunschenen Tennisplätze am Ku'damm auf denen sich der Schriftsteller Vladimir Nabokow in jungen Jahren seinen Lebensunterhalt als Tennislehrer verdiente. Und es werden die Fragen geklärt, warum es im Romanischen Café ein Schwimmer- und ein Nichtschwimmerbecken gab und was Trockenbewohner sind. Nach dieser „Langen Nacht" werden Sie den Kurfürstendamm mit ganz anderen Augen sehen.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

3. Raderbergkonzert 2020 / 2021

George Enescu
Impressions d‘enfance für Violine und Klavier D-Dur, op. 28

Mieczysław Weinberg
Sonate für Violine und Klavier Nr. 5, op. 53

Stephen Waarts, Violine
Yannick Rafalimanana, Klavier

Aufnahme vom 8.12.2020 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Franz Schubert
Ouvertüre D-Dur, D 590

Sinfonie Nr. 6 C-Dur, D 589

Kammerorchester Basel
Leitung: Heinz Holliger

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Henry Purcell
"Te Deum laudamus", Z 232. Verse anthem für Soli, Chor und Orchester, D-Dur
Nicholas Witcomb, Sopran
Daniel Lochmann, Sopran
Thimothy Bowes, Sopran
Philip Hallchurch, Sopran
James Bowman, Countertenor
Rogers Covey-Crump, Tenor
Michael George, Bass
Choir of New College
The King's Consort
Leitung: Robert King

Johann Ludwig Bach
"Gedenke meiner, mein Gott". Motette zu 8 Stimmen in 2 Chören und Basso continuo
Hans-Joachim Weber, Tenor
Remco Roovers, Tenor
Matthias Horn, Bass
Bernhard Hüsgen, Bass
Rheinische Kantorei
Leitung: Hermann Max

Johann Sebastan Bach
"Was willst du dich betrüben". Kantate zum 7. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester
Julie Doyle, Sopran
Makoto Sakurada, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
„Freiheit mit Geboten. Digitalisierung als Wandel mit Chancen"
Von Björn Raddatz
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 200 Jahren: Die französische Opernsängerin Pauline Viardot-García geboren

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Alte Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Krisenherd Identität
Persönlicher Fixpunkt und politischer Kampfbegriff
Florian Coulmas im Gespräch mit Frank Kaspar

Weshalb erhitzen Debatten um Identität derart die Gemüter? Der Publizist Florian Coulmas hat untersucht, wie die Suche nach dem „wahren Selbst“, das Streben nach Zugehörigkeit und der Wunsch nach Abgrenzung zu Schlüsselfragen unserer Zeit geworden sind - persönlich und politisch.
Wer bist du? Wer genau? Solchen Fragen könne sich heute niemand mehr entziehen, beobachtet Florian Coulmas - sei es, weil wir von Werbetreibenden als Individuen umworben werden, sei es, weil uns aufgrund unseres Geschlechts, unserer Hautfarbe oder anderer Eigenschaften eine angebliche Identität zugeschrieben wird. Ist Identität ein Lebensstil, für den ich mich entscheide, oder der unveränderliche Wesenskern, der mich ausmacht? Diese Frage erhalte auch politische Brisanz, sobald Identität kollektiv verstanden werde und mit Ansprüchen auf Anerkennung einhergehe, sagt Coulmas. Ein emanzipatorischer Impuls mit Schattenseiten. So habe die rechtsradikale Bewegung der „Identitären“ ihren Namen klug gewählt: Mit einem weithin positiv besetzten Begriff betreibe sie ein Geschäft scharfer Abgrenzung.
Florian Coulmas ist Senior-Professor für japanische Gesellschaft und Soziolinguistik an der Universität Duisburg-Essen. Zum Thema veröffentlichte er 2020 den Essay „Ich, wir und die Anderen“ und 2019 die Studie „Das Zeitalter der Identität“. Als Publizist schreibt er regelmäßig für die Neue Zürcher Zeitung.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus Pfarrkirche zur Heiligen Familie in Karlstadt
Zelebrant: Pfarrer Simon Mayer
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Bildhauer Bernd Göbel im Gespräch mit Joachim Scholl

In der DDR war er eine nationale Instanz, obwohl er mit den ästhetischen Vorstellungen der Staatsführung ständig über Kreuz lag. Geboren 1942, studierte Bernd Göbel an der Hochschule für industrielle Formgestaltung in Halle und wurde dort Professor. Er schuf zahlreiche Skulpturen und wurde als Medailleur weltweit bekannt. Und noch immer ist er kreativ: Seine jüngste Statue zeigt Michail Gorbatschow jungenhaft schlank in einer wattierten Jacke.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Singen zur Selbsterkenntnis
Der amerikanische Songwriter Hiss Golden Messenger
Von Anke Behlert

Nach der Auflösung seiner Band The Court & Spark 2007 hatte MC Taylor das Musikmachen eigentlich schon abgehakt. Er zog von San Francisco nach Durham, studierte an der University of North Carolina Folklore, gründete eine Familie und arbeitete an der Uni; er fuhr durch die ländlichen Gegenden, sprach mit Amateurmusikern und nahm deren Songs auf. Schließlich begann er, auch selbst wieder Songs zu schreiben, die von Gospel, Bluegrass, Soul und Appalachian Folk inspiriert waren. Unter dem Namen Hiss Golden Messenger veröffentlichte Taylor 2008 das Debütalbum „Country Hai East Cotton“. Nach und nach entwickelte er seinen charakteristischen Sound zwischen Folk, Alternative Country und 70er-Rock mit Bläsern und E-Gitarren. Das 2019er Album „Terms of Surrender“ war für einen Grammy als Bestes Americana Album nominiert. Im Juni 2021 ist der mittlerweile zwölfte Longplayer „Quietly blowing it“ erschienen, mit dem Hiss Golden Messenger vor allem auf sein Inneres schaut.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Der Achtsamkeitsboom
Das Geschäft mit der inneren Unruhe
Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze
Regie: Uta Reitz
Produktion: Deutschlandfunk 2021

Das Leben des postglobalen, postfaktischen Ichs befindet sich in der Disbalance - das jedenfalls suggerieren Apps, Seminare und Coachings. Dagegen hilft Meditation, Entspannung, Achtsamkeit. Oder?
Meditationsmethoden, Achtsamkeitstrainings und Entspannungsverfahren haben eine eigene Bewusstseinsindustrie hervorgebracht. Selbstoptimierung, Resilienz im Berufsleben, bessere Work-Life-Balance heißen die Erfolgsformeln der postmodernen Gesellschaft. Der Zukunftsforscher Matthias Horx spricht davon, dass Achtsamkeit in den nächsten Jahrzehnten in allen Lebensbereichen der Gesellschaft und der Wirtschaft prägend sein wird. Was passiert, wenn Achtsamkeit in Narzissmus umschlägt? Das könnte tödlich enden, wie es der Krimiautor Karsten Dusse ironisch in seinem Bestseller „Achtsam morden“ beschreibt. Geht es wirklich darum, gut zu sich zu sein, oder nur darum, der immer größeren Belastungen Herr zu werden, den Stress zu bewältigen, ohne seine Ursachen zu beseitigen? Das jedenfalls kritisieren Soziologen an der neuen Bewegung.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Violine und Orchester e-Moll, op. 64

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op. 92

Isabelle van Keulen, Violine
Deutsche Kammerakademie Neuss
Leitung: Christoph Koncz

Aufnahme vom 19.3.2021 aus der Stadthalle Neuss

Am Mikrofon: Jochen Hubmacher

Früher hat es Isabelle van Keulen wahnsinnig gestresst, wenn sie als Solistin auftrat und wusste, am Dirigentenpult steht jemand, der ebenfalls sehr gut Geige spielt. Inzwischen kann die Niederländerin bestens damit umgehen. So war es auch im März bei Felix Mendelssohn Bartholdys e-Moll-Violinkonzert in der Stadthalle Neuss. Die Deutsche Kammerakademie wurde geleitet von ihrem Chefdirigenten Christoph Koncz, der, wenn er nicht dirigiert, Geiger bei den Wiener Philharmonikern ist. Koncz, obwohl gebürtiger Konstanzer, kennt und lebt die Wiener Klangtradition seit seiner frühesten Kindheit. Nicht zuletzt deswegen war die siebte Sinfonie des Wiener Klassikers Ludwig van Beethoven bei ihm in den besten Dirigentenhänden.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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