Montag, 14.06.2021
 
Seit 14:10 Uhr Deutschland heute

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 24.07.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Blue Crimeaufnehmen

Haarmann
Von Marius von Mayenburg
Regie: Wulf Twiehaus
Mit Bernd Stempel, Roland Kukulies, Udo Kroschwald, Martin Engler, Thomas Gerber, Urs Fabian Winiger und Linda Olsansky
Produktion: Studio elektro-automatisch/Deutschlandfunk 1999
Länge: 53’27

Im Juli 1924 wird das Flussbett der Leine nach Leichenteilen durchsucht. Es werden über 500 menschliche Überreste geborgen, die mindestens 25 männlichen Opfern zuzuordnen sind. Die Knochen weisen eine Vielzahl von Einkerbungen auf. Der Verdächtige Fritz Haarmann führt nach seiner Festnahme Beamte der Kriminalpolizei an einige Stellen im Georgengarten, wo er weitere Leichenteile ins Gebüsch geworfen und im Teich versenkt hatte. Im Dezember wird vor dem Schwurgericht Hannover unter großem Zuschaueransturm der Prozess gegen Fritz Haarmann eröffnet. Ihm wird vorgeworfen, mehr als 20 Jungen im Alter von zehn bis 22 Jahren ermordet und zerstückelt zu haben. Mitangeklagt wegen Anstiftung zum Mord ist Haarmanns Lebensgefährte Hans Grans, der die Kleider der Opfer verkauft oder getragen haben soll. Haarmanns Aussagen könnten nicht allein für ihn selbst heikel werden, denn „Kriminal-Haarmann” war auch als Spitzel und Agent provocateur für die Polizei tätig.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neues und Klassiker aus Rock, Pop und Soul
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichte Isaac Hayes sein (später Oscar-prämiertes) Soundtrack-Album zum Blaxploitation-Film „Shaft" (1971)
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Jasmin Jäger, Wustermark
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 50 Jahren: Der Theaterdirektor Ernst Josef Aufricht gestorben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Das Klavierduo Genova & Dimitrov

Raummangel kann auch positive Effekte haben. Der Zufall wollte es, dass Aglika Genova und Liuben Dimitrov auf der Suche nach einem Übe-Ort zwei Flügel, aber nur einen Raum bekamen. Kurzerhand beschlossen sie, eine Chopin-Etüde synchron zu üben. Das war 1995 an der Musikhochschule Hannover. Das Klavierduo Genova & Dimitrov war schnell gegründet, ein Paar wurden sie auch privat, und in der Folge konnten die beiden die wichtigen Wettbewerbe für Klavierduo gewinnen, darunter den ARD-Wettbewerb in München. Heute sitzen Aglika Genova und Liuben Dimitrov selbst regelmäßig in den Jurys, wenn sie nicht auf den großen Bühnen der Welt konzertieren. Seit 2009 geben sie ihre Erfahrungen weiter an den hochbegabten Nachwuchs in Hannover. Hier hat das Paar selbst ein Aufbaustudium bei Vladimir Krainev absolviert. Wie wichtig er für die Entwicklung war, wie sehr die beiden Musiker aber auch Shelly Berg oder die Scorpions schätzen, das erzählen sie in „Klassik-Pop-et cetera”.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Unbequeme Wahrheiten - Wie die Niederländer ihre Vergangenheit aufarbeiten
Eine Sendung von Kerstin Schweighöfer
Dlf 2021

Lange haben die Niederlande die dunklen Kapitel ihrer Geschichte verdrängt. Doch inzwischen haben Regierung, Königshaus und Kirche nicht nur die jüdische Gemeinde für ihre Rolle während des Zweiten Weltkriegs um Entschuldigung gebeten. Auch das Auftreten der einstigen Kolonialmacht im indonesischen Unabhängigkeitskrieg wird hinterfragt. Und die Auseinandersetzung mit der Sklavenzeit und dem angeblich so goldenen 17. Jahrhundert ist ebenfalls in vollem Gange - und damit auch die Suche nach einem neuen Selbstbild.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Frauenstimmen
Nada. Nichts
Von Friederike Mayröcker
Regie: Norbert Schaeffer
Mit Elfriede Irrall, Walter Pfeil, Ulrich Matthes, Ernst Konarek, Markus Gertken, Nikola Weisse
Ton und Technik: Walter Jost, Renate Tiffert
Produktion: SDR 1991
Länge: 57‘ 56

Hörspiel von Friederike Mayröcker
Eine nächtliche Zugfahrt wird zur inneren Reise einer Schriftstellerin. Die unsichtbar vorbeirauschende Landschaft löst diffuse Ängste aus und stößt die Protagonistin in einen Abgrund der Erinnerungen.

Eine Reise wird zum Anlass tastender Erinnerungen und zögerlicher Zukunftsentwürfe. Die Schriftstellerin schiebt die beiden Männer, Julian und Lerch, denen sie sich gleich nahe fühlt, beinahe fugenlos ineinander, um dann doch wieder auf der Trennung zu beharren. Die äußere Reise gerät in den Hintergrund, das Nicht-vergessen-Können überschattet jeden Gegenwartsmoment, „bis wir alle endlich unser Ziel erreicht haben werden, nämlich Meister des Vergessens geworden sind und allesamt Meister der Erinnerungslosigkeit geworden sind und jenen endgültigsten aller endgültigen Zustände erreicht haben werden, also den endgültigsten Grad unseres endgültigsten Zerfalls”. (Friederike Mayröcker)
Friederike Mayröcker, geboren 1924 in Wien. Seit 1946 publizierte sie zahlreiche Prosabände und Gedichtsammlungen. Zu ihrem Werk gehören auch über 20 Hörspiele, zum Teil gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Ernst Jandl verfasst. Für das Hörspiel „Fünf Mann Menschen“ erhielt sie zusammen mit Ernst Jandl 1969 den Hörspielpreis der Kriegsblinden. 2001 wurde sie mit dem Büchner-Preis ausgezeichnet.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
DARK LUX. Ein komisch-düsteres Hörtheater, eingespielt vom Ensemble LUX:NM
Aufnahmen vom Mai 2019
Am Mikrofon: Leonie Reineke

„DARK LUX“ ist eine Gemeinschaftsarbeit. Zusammen mit dem 2010 gegründeten Ensemble LUX:NM haben Komponist Gordon Kampe, Hörspielautorin Sarah Trilsch und Sounddesigner Jan Brauer ein Stück entwickelt. Besser gesagt, ein vielschichtiges Klangsammelsurium, das sich irgendwo zwischen Nummern-Oper und Hörspiel bewegt. Das Thema: die Abgründe der menschlichen Seele. Das berühmte Dunkle und Böse in angeblich jedem von uns zieht sich in allen möglichen Facetten durch das Projekt. Es begegnet als kryptisch-düstere Klangcollage, als musikalisch untermalte Kurzgeschichte, als verrückte Tanznummer, die auf einem spukenden Jahrmarkt laufen könnte, oder als verzerrtes Arrangement von Musik aus Renaissance und Barock. Eingespielt hat das Ensemble LUX:NM die von Gordon Kampe komponierten Teile des knapp einstündigen Hörtheaterstücks im Kammermusiksaal des Deutschlandfunk in Köln.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Filmemachen um jeden Preis?
Eine Lange Nacht über die DDR-Regisseurinnen Petra Tschörtner, Gabriele Denecke und Helke Misselwitz
Von Beate Schönfeldt
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 3./4.10.2015)

In der DDR gab es nur wenige Regisseurinnen. Sich an der Filmhochschule in Babelsberg zu bewerben, um Regisseurin zu werden, war kein emanzipatorischer oder gar politischer Akt. Frauen im Westen Deutschlands hingegen verstanden ihre Filme oft nicht so sehr als Kunstwerke, sondern mehr als politische Beiträge zur Entwicklung der Gesellschaft. Die Filmhochschule bot weite Experimentierfelder für die drei Regisseurinnen Petra Tschörtner (1958-2012), Gabriele Denecke (*1952) und Helke Misselwitz (*1947). Schwierig wurde dann der Übergang in die Praxis. Nach 1989 werden sie mit dem gesamtdeutschen Arbeitsmarkt konfrontiert. Um den Preis der garantierten Anstellung bleiben da und dort auch künstlerische Ambitionen auf der Strecke.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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