Freitag, 27.11.2020
 
Seit 21:05 Uhr On Stage

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 26.07.2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Eine Sprache der Verbindung
Die Lange Nacht über Gewaltfreie Kommunikation
Von Barbara Leitner
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 27./28.5.2017)

Wer kennt das nicht? Gerade war alles noch in Ordnung, dann ein Blick, ein Satz, ein Wort und die Beziehung gerät ins Wanken, mit dem Liebsten, dem Kind, mit Freunden oder Kollegen. Was nährt Verbindung und Verstehen? Wodurch fühlen sich Menschen verletzt und einsam? Diese Fragen bewegten den amerikanischen Psychologen Marshall Rosenberg. In den 1970er-Jahren entwickelte er sein Modell der Gewaltfreien Kommunikation als eine Sprache der Verbindung. Dabei geht es darum, sich aufrichtig mitzuteilen und einander wirklich zuzuhören. Beide Seiten sollen Konflikte lösen, ohne dass es Gewinner und Verlierer gibt. Vor 30 Jahren kam dieser Ansatz in den deutschsprachigen Raum und er verbreitet sich hier seitdem, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Heute gilt „die GFK“ als einer der meistgenutzten Trainingsansätze. Mindestens eine Million Menschen in Deutschland sind mit dieser Art der verbindlichen, empathischen Kommunikation vertraut und übten, diese Sprache des Herzens zu sprechen.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Kammermusikfest „Spannungen“ 2019

Mátyás Seiber
Serenade für Bläsersextett

Éric Montalbetti
Sonate für Violine solo
Duo für Violine und Klavier (Lied des Dankes)

Nicola Jürgensen, Klarinette
Sharon Kam, Klarinette
Dag Jensen, Fagott
Theo Plath, Fagott
Zora Slokar, Horn
Kristian Katzenberger, Horn
Christian Tetzlaff, Violine
Alexander Vorontsov, Klavier

Aufnahme vom 28.6.2019 aus dem Wasserkraftwerk in Heimbach

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Felix Mendelssohn Bartholdy
Capriccio brillant h-Moll für Klavier und Orchester, op. 22

Konzert Nr. 2 d-Moll für Klavier und Orchester, op. 40

Serenade und Allegro giojoso op. 43

Ronald Brautigam, Hammerflügel
Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Gottfried August Homilius
'Brich dem Hungrigen sein Brot'. Motette
sirventes berlin
Leitung: Stefan Schuck

Henry Purcell
'They that go down to the sea in ships'. Verse anthem
David Thomas, Bass
Matthew Bright, Countertenor
Choir of Christ Church Cathedral Oxford
The English Concert
Leitung: Simon Preston

Heinrich Schütz
'Paratum cor meum, Deus'. Geistliches Konzert, SWV 257
Dorothee Mields, Sopran
Ensemble
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Samuel Scheidt
'Jesus Christus, unser Heiland'. Psalmus sub communione
German Brass
Leitung: Enrique Crespo

Johann Sebastian Bach
'Was willst du dich betrüben'. Kantate am 7. Sonntag nach Trinitatis, BWV 107
Bach Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

"Als wir tanzten" - Ein Film über die schwule Künstler-Szene in Georgien

Meinungsfreiheit und Debattenkultur - Ein Interview mit dem Historiker René Schlott

Homeoffice und die Zukunft der Arbeit - Ein Interview mit der Philosophin Lisa Herzog

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Kompromisse und Konflikte - Zur Zukunft der EU ein Interview mit dem Historiker Kiran Klaus Patel

Denk ich an Deutschland: die Schriftstellerin Melinda Nadj Abonji

Am Mikrofon: Michael Köhler

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Darf man ein Pontifikat ad acta legen?
Die Erkenntnisse zu Pius XII. im Archiv des Vatikans
Von Ulrich Nersinger
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Der spanische Maler Ignacio Zuloaga geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Klaviermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Der lange Schatten von 9/11
Vom Krieg gegen den Terror zum Krieg gegen das Virus
Pascal Fischer im Gespräch mit dem Islamwissenschaftler Stefan Weidner

Die Reaktionen auf das Coronavirus gleichen auf unheimliche Weise dem jüngeren Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Der streitbare Orientalist Stefan Weidner meint: In der Virusbekämpfung folgen wir Mustern, die sich erst in den vergangenen 20 Jahren herausgebildet haben. Die islamistischen Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und die weltweite Coronavirus-Pandemie können schon jetzt als die zwei großen welthistorischen Einschnitte im 21. Jahrhundert gelten. Unheimlicherweise tauchen in ihrem Windschatten viele Ähnlichkeiten auf: Man spricht vom Krieg, erst jüngst nannte der New Yorker Bürgermeister Beatmungsgeräte Waffen. Wie einst der Schläfer ist auch das Virus ein unsichtbarer Feind; wir teilen uns unwillkürlich ein in gefährliche und ungefährliche Zeitgenossen; mancherorts kommt es zu Pauschalverdächtigungen gegen ganze Bevölkerungsgruppen. Wieder einmal gibt es Einschränkungen im öffentlichen Leben, Nationalismus, Grenzschließungen, Turbulenzen auf den Märkten - und die digitale Überwachung ist weit fortgeschritten. Für Stefan Weidner zeigt all dies, dass wir die Pandemie so bekämpfen wollen wie einst den islamistischen Terrorismus. Das war allerdings ein Krieg, der gründlich schief gegangen ist. Eine viel zu drastische Diagnose, die uns zu Fatalismus und Apathie verurteilt? Keineswegs, erklärt Stefan Weidner im Gespräch. Vielmehr lassen sich so klare Leitlinien für eine alternative globale Bewältigungsstrategie aufzeigen.
Stefan Weidner ist Autor und Islamwissenschaftler. Zuletzt veröffentlichte er „Jenseits des Westens. Für einen neuen Kosmopolitismus” (2018) und „1001 Buch. Die Literaturen des Orients” (2019). Im Deutschlandfunk wurde 2019 Weidners Radioessay „Unsere Freiheit, von außen gesehen” gesendet.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus dem Pfarrgarten Saxdorf
Predigt: Superintendent Christof Enders
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Amira Mohamed Ali, Fraktionschefin Die Linke im Deutschen Bundestag

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Russland besser verstehen
Ein Land im Spiegel seiner Sprache

Ist die Party vorbei?
Beobachtungen auf Mallorca

Ein Ozeandampfer in der Lausitz
Haus Schminke in Löbau

Lebensspur Lech
Entlang des Flusses zwischen Tirol und Allgäu

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Zu Gast: Der Psychologe Stephan Grünewald im Gespräch mit Klaus Pilger

„Psychologe der Nation“ - diesen Titel verlieh ihm einst die FAZ. Stephan Grünewald hat sich in zwei erfolgreichen Büchern mit der Seelenlage der Deutschen befasst: „Die erschöpfte Gesellschaft - Warum Deutschland neu träumen muss“ und „Wie tickt Deutschland? Psychologie einer aufgewühlten Gesellschaft“ wurden Bestseller. In Zeiten von Corona sind nicht nur Virologen gefragte Gesprächspartner, sondern auch Seelenerforscher wie Grünewald. Stephan Grünewald wurde 1960 in Mönchengladbach geboren und ist bis heute großer Fan der rheinischen Borussia. Direkt nach seinem Psychologiestudium an der Universität Köln - Schwerpunkt psychologische Morphologie - gründete er 1987 das Institut für qualitative Markt- und Medienanalysen. Seit 1997 heißt die Firma „rheingold“. Tiefeninterviews sind dabei Teil seiner Arbeitsmethodik. Neben seiner Tätigkeit als Marktforscher praktizierte Grünewald auch als Therapeut in analytischer Intensivbehandlung. Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit zählt die Trend- und Gesellschaftsforschung.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Die Gretchenfrage: Erbe oder Epigonen
Die amerikanische Band Greta van Fleet
Von Marcel Anders

Led Zeppelin hat der Rockwelt acht Alben hinterlassen - aber auch Hunderte Epigonen, die das Erbe der legendären Rockband systematisch recyceln. Ob das auch für das Quartett aus Frankenmuth im US-Bundesstaat Michigan gilt, ist die Gretchenfrage: Ist das nur rückwärtsgewandt oder enthält die Musik von Greta van Fleet auch Neues? Und bei aller Nähe zum Schaffen von Page, Plant & Co. erreichen die drei Brüder und ein Schlagzeuger mit ihrem Debüt „Anthem Of The Peaceful Army” vor allem ein Publikum, das die Hard-Rock-Pioniere nie in Aktion erlebt hat. Greta van Fleet sorgt also dafür, die Jugend für den Sound der 70er-Jahre zu sensibilisieren. Und das mit Fantasie, Leidenschaft und wahnwitziger Mission: Musik als Medium für Liebe, Harmonie und Menschlichkeit in einer düsteren, bedrohlichen Zeit. Als wäre der harte Rock gerade erst erfunden worden.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Markus Gabriel: „Fiktionen“
(Suhrkamp Verlag, Berlin)
Ein Beitrag von Thomas Palzer

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Man sieht es doch!- Was sieht man?!
Über 'Rasse' im Kopf
Von Lydia Heller

„Rasse“ hält sich hartnäckig in unseren Köpfen. Dcoh wissenschaftlich haltbar ist das Konzept auch jetzt nicht.
Es stimmt, “Rassen” sind real. Weil Rassismus real ist, weil wir ihn praktizieren: Wir haben gelernt, „Rassen“ wahrzunehmen, wir handeln diesen Wahrnehmungen entsprechend und eine Reihe von Anthropologen, Biologen, Psychologen und anderen Forschern suchen seit Jahrhunderten nach Belegen dafür, dass wir mit unseren Annahmen und Handlungen richtig liegen. Gefunden haben sie bisher zwar nichts, womit sich begründen ließe, dass die Unterscheidung von Menschen nach „Rassen“ sinnvoll ist.
Dennoch wird auch in der Forschung das Konzept von „Rassen“ immer wieder heraufbeschworen. Wissenschaftler und Experten melden sich zu Wort mit Thesen über die genetische Verschiedenheit bestimmter Menschengruppen und deren Herkunft und Verwandtschaft, die auch von Leuten diskutiert werden, die sich gegen die Zuschreibung Rassist zu sein, vehement wehren würden.
Und wie kaum eine andere zeigt die inzwischen jahrhundertealte Debatte um „Rasse“: Auch Naturwissenschaft funktioniert in einem gesellschaftlichen Kontext. Solange der unhinterfragt bleibt, wird die Suche nach biologischen Begründungen für Unterschiede - und letztlich Hierarchien - zwischen Menschen nicht aufhören.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
"Wir müssen unbedingt tiefer graben, um ans Tageslicht zu bringen, was die Kolonialideologie wirklich bedeutet hat" - Die Schriftstellerin Leïla Slimani im Gespräch mit Dirk Fuhrig

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
1000 Tage Haft Osman Kavala - Zur Situation von Künstlerinnen und Künstlern in der Türkei

Ausstellung "Critical Zones" - Das Karlsruher ZKM öffnet wieder

Die Kleinen trifft es noch schneller - Off-Broadway-Theater kämpfen mit Corona

Endlich mal erklärt - Wie realistisch war der Realismus?

Am Mikrofon: Katja Lückert

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Zum Tode von Hans-Jochen Vogel

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - Auslosung DFB-Pokal

Leichtathletik - Läufermeeting in Regensburg

Beachvolleyball - Road to Timmendorf

Handball - Die Rheinneckar Löwen und die Corona-Folgen

Formel 1 - Standort Nürburgring

Weltspiele - Sport und Kolonialismus (Teil 6): Chinas Stadiondiplomatie

Basketball - NBA: Auf Korbjagd in Disney World

Frauenfußball - Neues Team für LA? Interview mit Nadine Angerer

Auszug Sportgespräch mit Friedhelm Funkel

Corona - Langzeitschäden für Leistungssportler

Am Mikrofon: Astrid Rawohl

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Topfgeburten
Die Renaissance der Suppe
Von Günter Beyer
Regie: Uta Reitz
Produktion: Deutschlandfunk 2017

Die Suppe, der ins Abseits geratene erste Gang des familiären Sonntagsmenüs, erlebt derzeit ein Comeback. Im Winter bilden sich Warteschlangen vor den dampfenden Töpfen der kostenlosen Armenküchen, während Büroangestellte mittags ihr veganes Süppchen in angesagten Suppenbars löffeln. Neueste Kochbücher behaupten sogar: Suppen machen glücklich. Sie erinnern an die Kindheit, an Familienfeiern und kalte Wintertage. Haben Suppen Kultpotenzial? Dramatiker wie Frank Wedekind verdienten sich erste literarische Sporen mit Reklameversen für Maggi-Suppen. Doch gleichzeitig verweigert sich manch renitenter Suppenkasper dem neuen Food-Trend. Die Sendung bringt Ordnung in die neue Unübersichtlichkeit der Suppenlandschaft. Sie gart die lange Geschichte von der erdgeschichtlichen Ursuppe bis zur trendigen biozertifizierten Supp-Kultur im Tiefkühlregal. Es ist noch Suppe da!

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Festival Alte Musik Knechtsteden 2019

Mendelssohn in Rom
Gesänge aus der päpstlichen Passionsliturgie

Ensemble Vox Werdensis
Die Rheinische Kantorei
Leitung: Hermann Max
Konzeption und Gesamtleitung: Stefan Klöckner

Aufnahme vom 22.9.2019 aus Klosterbasilika Knechtsteden

Am Mikrofon: Helga Heyder-Späth

„Man hat ein vollkommenes Ganzes, was einen mächtigen Eindruck seit Jahrhunderten ausgeübt hat, davor hab‘ ich Ehrfurcht, wie überhaupt vor jeder wirklichen Vollkommenheit.“ Das schreibt Felix Mendelssohn Bartholdy im April 1831 an seine Familie. Gerade hat er in Rom die Karwoche verbracht und Gottesdienste unter Mitwirkung der päpstlichen Kapelle erlebt. Manches befremdet ihn, den Protestanten. Manches hält seinen musikalischen Ansprüchen nicht stand. Und doch schildert er das Erlebte fasziniert in seinen Briefen. Die hat Stefan Klöckner im vergangenen September zu seinem Programm im Rahmen des Festival Alte Musik Knechtsteden inspiriert. Mit Gesängen aus Mittelalter und Renaissance tauchte er mit seinem Ensemble Vox Werdensis in die Klangwelten einer römischen Passionsliturgie ein.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

Sportgespräch

Taktiker, Personalplaner, Erzieher - was gute Trainer ausmacht

mit Fußballtrainer Friedhelm Funkel und Buchautorin Isabella Müller-Reinhardt

Die Fragen stellt Marina Schweizer

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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Aktuelle Themen

Ein Screenshot von einem Trump-Tweet mit Warnhinweis versehen (imago images / ZUMA Wire)

US-Wahl und danach Strategien im Kampf gegen Desinformation in den sozialen Medien

Aufnehmen statt Herunterladen

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