Sonntag, 13.06.2021
 
Seit 13:05 Uhr Informationen am Mittag

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 31.07.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Blue Crimeaufnehmen

Böses Blut
Serienkiller Superstar
Von Jürgen M. Thie
Regie: der Autor
Mit Stephan Harbort, Stefan Höltgen, Michael Wetzel, Kathrin Kompisch und Roland Seim
Produktion: Deutschlandfunk 2008
Länge: 54’17

Jack the Ripper in London und Fritz Haarmann in Hannover gelten als die berühmtesten Serienmörder der Kriminalgeschichte. Die Figur Hannibal Lecter in Thomas Harris‘ verfilmten Roman „Das Schweigen der Lämmer“ faszinierte 1991 das Massenpublikum. Serienkiller sind mediale Superstars, mit denen sich Kasse machen lässt, in der Boulevard-Presse, in der Kriminalliteratur und im Kino. Wie aber konnte es zu diesem Phänomen kommen? Was macht den Reiz aus? Ist es der Thrill, die Angstlust? Oder personifiziert sich im Serienkiller das Böse schlechthin, der Teufel in Menschengestalt, wie er seit dem Mittelalter im kollektiven Bewusstsein alptraumhaft herumspukt? In seiner collagierten Spurensuche geht Jürgen M. Thie davon aus, dass die moderne Globalisierungsgesellschaft die fiktive Konfrontation mit dem wohl schockierendsten und unerträglichsten aller menschlichen Antihelden braucht - als einzig wirksame Katharsis gegen neue Qualität globaler Ängste und Katastrophenfantasien.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Jazz
Geburtsvater des Jazz
Louis Armstrong
Am Mikrofon: Michael Kuhlmann

Der Trompeter aus New Orleans ist der Begründer des kunstvoll gestalteten Solo-Spiels im Jazz. Auch als expressiver Sänger mit unverwechselbarem Tonfall setzte er Maßstäbe. Seine ab 1925 entstandenen Hot Five-Aufnahmen wurden Meilensteine, sein 1928 mit dem Pianisten Earl Hines eingespieltes „Weather Bird“ gilt als das berühmteste Duo der Jazzgeschichte. Später wurde Armstrong zu einem musikalischen Botschafter, der über Stil- und Epochengrenzen hinweg die Freiheit und den Humanismus des Jazz verkörperte - auch jenseits des Eisernen Vorhangs. Und als es in den USA um Bürgerrechte ging, mischte auch er sich ein.
Armstrongs 120. Geburtstag am 4. August 1901 ist Anlass für einen musikalischen Streifzug durch seine Karriere. Außerdem Thema: Armstrongs Einfluss auf Jazztrompeter folgender Generationen.

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Ruth Schneeberger, Friesenheim
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 100 Jahren: Die „Donaueschinger Musiktage" werden erstmals eröffnet

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Prinzen-Frontmann Tobias Künzel

Er ist Schlagzeuger, Sänger und Studiobetreiber. Bekannt geworden ist Tobias Künzel als Mitglied der Popgruppe Die Prinzen. Für die A-capella-Band schrieb er Hits wie „Alles nur geklaut", „Küssen verboten" oder „Mann im Mond". Tobias Künzel wurde 1964 in Leipzig geboren, sang ab 1973 im Thomanerchor und studierte nach Abitur und Wehrdienst an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Schlagzeug und Gesang. Schon während der Schulzeit begann er, in verschiedenen Bands Musik zu machen, sein Song „Namen" landete 1989 auf Platz 1 der DDR-Hitparade. Seit 1991 singt Tobias Künzel Bariton bei den Prinzen, die im Mai mit dem Album „Die Krone der Schöpfung" ihr 30. Bandjubiläum gefeiert haben. Für „Klassik-Pop-et cetera" hat der 57-Jährige vor allem Songs ausgewählt, die er durch seine älteren Geschwister kennengelernt hat.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Auf der Suche nach der Solidarität - Polen und die Solidarność-Bewegung
Von Ernst-Ludwig von Aster und Anja Schrum
Dlf 2020

Im Jahr 1980 schockierten polnische Arbeiter und Arbeiterinnen das sozialistische Polit-Establishment. Sie besetzten erst ihren Arbeitsplatz, die Leninwerft, und gründeten dann ihre eigene Gewerkschaft. „Solidarność“. Das war das Ende vom polnischen Arbeiter- und Bauernstaat. Wehmütig erinnern sich Zeitzeugen heute an diese Machtdemonstration der polnischen Zivilgesellschaft. Zehn Millionen Mitglieder hatte die Gewerkschaft in ihren besten Jahren - heute sind es 400.000. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sind in den Betrieben weitgehend auf sich gestellt. In kaum einem EU-Mitgliedsstaat sind Gewerkschaften derart schwach wie in Polen. Und um das politische Vermächtnis der Solidarność-Bewegung tobt ein erbitterter Streit.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Lesung: Juliane Liebert und Michael Krüger
Gesprächspartner: Christian Metz
Am Mikrofon: Tobias Lehmkuhl

Für die Mücken, schreibt Juliane Liebert in ihrem Gedichtband „lieder an das große nichts“, seien wir nichts als „prall gefüllte/ fast immer ärgerliche kuchen“. Michael Krüger lässt eine Mücke in seinem neuen Gedichtband „Im Wald, im Holzhaus“ gleich selbst zu Worten kommen und damit prahlen, dass „wir es waren,/ die den großen Alexander zum Rückzug aus Indien/ gezwungen haben“. Bei allen Unterschieden zwischen der Dichtung des 1943 geborenen Krüger und der 1989 geborenen Liebert, surrt doch mehr als nur eine gemeinsame Mücke durch beide neuen Bände: Liebert wie Krüger sind Meister der Lakonie. Ob sie, wie Krüger, das letzte Jahr, krankheitsbedingt in einem abgeschiedenen Haus im Wald verbringen („Ich muss den Zaun flicken, bevor ich sterbe“), oder ob sie, wie Liebert, so ein Haus einmal Feuer gefangen hat, noch Öl hineinblasen, „auf dass es endlich abfackelt/ und du es los bist/ dieses verdammte haus“ - Krüger wie Liebert feiern den Moment, beide sind sie Fanatiker des Augenblicks. Ein Abend über die stechenden und die brennenden Intensitäten der Poesie.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Neue Deutschlandfunk-Produktionen
Werke von Natalia Solomonoff und Ramón Gorigoitia

Ensemble Reflexion K
Taller Sonoro

Aufnahmen vom 29.3.2014 aus der Alten Feuerwache, Köln und vom 20.2.2015 aus der St. Nikolaikirche, Eckernförde
Am Mikrofon: Yvonne Petitpierre

Schroff, unmittelbar, energievoll klingt ihre Musik. Die Argentinierin Natalia Solomonoff und der Chilene Ramón Gorigoitia begeben sich mit ihr auf Spurensuche nach ihrer lateinamerikanischen Heimat wie nach sich selbst. Fragen der Identität, der Gesellschaft, aber auch Kreisläufe der Natur und der Gestirne sind ihre Themen. Beider Komponieren birgt auch ein besonderes Verhältnis zu Deutschland. Natalia Solomonoff, 1968 in Rosario geboren, Schülerin von Mariano Etkin und Jorge Horst, kam als Stipendiatin des DAAD zu Nicolaus A. Huber in Essen und zu Mathias Spahlinger in Freiburg. Ensembles wie Aventure und Reflektion K entdeckten hier ihre Musik. Die unter dem Titel „Tarjo“ beim Label Ambitus verlegte CD enthält Werke Solomonoffs, die beim Festival „Provinzlärm“ in Eckernförde erklangen. Ramón Gorigoitia, geboren 1958 in Valparaiso, studierte in Chile bei Alejandro Guarello und in Köln bei Bojidar Dimov. Er lebt seit 1983 in Deutschland und hat hier Gastspiele lateinamerikanischer Ensembles initiiert, die der Deutschlandfunk dokumentierte. Aus diesen Mitschnitten resultiert auch seine bei Da Vinci Classics editierte Porträt-CD.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Mut zu denken“
Eine Lange Nacht über Ludwig Marcuse
Von Renate Eichmeier
Regie: Stefan Hilsbecher
(Wdh. v. 8./9.2.2014)

Er wurde Ende des 19. Jahrhundert in das Berliner Großbürgertum hineingeboren. In der großspurig-selbstverliebten Welt des Wilhelminismus verlebte der kleine Ludwig eine unbeschwerte Kindheit, umgeben von einer jüdischen Großfamilie, als einziger Sohn des Fabrikanten Marcuse „maßlos verwöhnt“, ein eigenwilliger „Kronprinz“, dem große Freiheiten zugestanden wurden. Die politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts zerstörten das Kindheitsidyll nachhaltig. Nach dem Ersten Weltkrieg starb der Vater, das Vermögen verschwand in den Krisen der 20er-Jahre. „Was wird man, wenn man nicht gelernt hat zu parieren? Freier Schriftsteller!“ Ludwig Marcuse schrieb Theaterkritiken und Essays, philosophische Bücher über Glück und Unglück, Porträts, Polemiken, Biografien zu Heinrich Heine, Ignatius von Loyola, Richard Wagner, Ludwig Börne ... und auch zwei Autobiografien: Erstaunlich ehrlich behandelt er seine Stoffe inklusive sich selbst, eigensinnig im besten Sinne des Wortes. Er war einer, der sich den Mut, selbst zu denken, nicht nehmen ließ, nicht von Freunden oder Feinden, nicht von Ideologien und Religionen, nicht von gesellschaftlichen Konventionen, dem sogenannten Zeitgeist oder politischen Notwendigkeiten. So sind spannende Werke voller provokanter Erkenntnisse und brillanter Aphorismen entstanden. 1933 floh er vor den Nazis zunächst nach Frankreich und dann weiter in die USA, wo er am Pazifik eine neue Heimat fand - wie viele seiner Freunde: Lion Feuchtwanger, Alfred Döblin, Erika Mann, die Sängerin Fritzi Massary ... Nicht ganz freiwillig kehrte er 1962 nach Deutschland zurück, aber heimisch wurde er nicht mehr in diesem Land.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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